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iPhone Ultra: Neues zu möglichen Preisen, Technik und Verfügbarkeiten


In weniger als einem halben Jahr soll es so weit sein: Apples erstes faltbare iPhone wird vorgestellt. Trotz anderslautender Gerüchte gilt der September allgemein als gesetzter Vorstellungstermin für das wohl „Ultra“ genannte Foldable. Denkbar ist allerdings, dass die Auslieferung erst im Oktober beginnt. Der geplante Preisbereich ist ambitioniert: Laut Informationen der Finanznachrichtenagentur Bloomberg beginnt er bei 2000 US-Dollar, mit mehr Speicher könnte er an der Marke von 2800 Dollar kratzen. In Euro dürfte es deutlich über 2000 Euro losgehen und sich bis auf knapp 3000 Euro ziehen – dann mit 2 TByte Flash.

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Apple sind mehrere Durchbrüche gelungen, heißt es weiter. Dazu gehört die weitgehende Entfernung der bekannten „Bügelfalte“, die andere Foldables noch aufweisen, sowie eine Verbesserung der allgemeinen Haltbarkeit der Klappgeräte. Zumindest die weitgehende Faltenfreiheit ist allerdings nicht neu: So konnte erst kürzlich der chinesische Hersteller Oppo, mit dem Apple gerade in einem Rechtsstreit wegen des angeblichen Diebstahls geistigen Eigentums steht, mit dem Find N6 ein solches Gerät zeigen. Auch Samsung arbeitet an solchen Displays.

Beim iPhone Ultra plant Apple einen Reisepass-artigen Formfaktor: Das Gerät soll im geschlossenen Zustand breiter sein, als man das von regulären Smartphones kennt. Sinn der Sache ist es, dass das Gerät aufgeklappt das Bildseitenverhältnis eines iPad mini hat, was zwar nicht ganz 16:9 darstellen soll, das Design aber weniger quadratisch macht. Geplant sind angeblich gut 7,7 Zoll Innenmaß bei 5,3 Zoll außen. Auch hier gibt es aus China konkurrierende Geräte: Bei Huawei bereitet man mit dem Pura X Max gerade ein solches Gerät vor. Samsung will mit einem möglichen „Galaxy Z Fold 8 Wide“ ebenfalls in diese Richtung gehen.

Das iPhone Ultra soll ansonsten erstmals seit vielen Jahren keine Face-ID-Gesichtserkennung mitbringen, stattdessen auf einen mit Touch-ID-Fingerabdrucksensor ausgestatteten Sleep/Wake-Knopf setzen, wie man ihn etwa vom iPad mini kennt. Geplant sind zudem eine Front-Kamera und zwei rückwärtige Bildsensoren, insgesamt also ein eingeschränkteres Foto- und Videosystem als etwa bei einem iPhone-Pro-Modell.

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Spannend wird noch, wie Apple die Software umsetzt. Bislang bietet nur iPadOS mittlerweile ein echtes Fenstersystem, beim iPhone werden alle Apps im Vollformat ausgeführt. Denkbar wäre, dass Apple zumindest mehrere Apps gleichzeitig im „Side-by-Side“-Format erlaubt. Eine frei konfigurierbare Fensteroberfläche gilt (leider) als unwahrscheinlich.

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(bsc)



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Fitnesskette Basic-Fit: 200.000 Mitglieder von Datenleck betroffen


Ein unerlaubter Zugriff auf die Daten der börsennotierten Fitnesskette Basic-Fit betrifft Mitglieder in mehreren Ländern, davon allein 200.000 aus den Niederlanden. Er wurde kurz nach seiner Entdeckung am heutigen 13. April vom Sicherheitsteam des Fitness-Unternehmens gestoppt und den zuständigen Behörden gemeldet.

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Durch das Datenleck gelangten personenbezogene Daten wie E-Mail-Adresse, Name und Mitgliederinformationen in fremde Hände. Zu Passwörtern und Ausweisdokumenten hatten die Unbefugten laut dem Unternehmen keinen Zugang.

Basic-Fit informierte nach eigenen Angaben die betroffenen Kunden per E-Mail und versichert, dass bisher kein Datenmissbrauch nachgewiesen werden kann. Die Fitnesskette rät ihren Mitgliedern jedoch, besonders achtsam bei Phishing-Versuchen zu sein. Sie hat zudem eine eigene FAQ-Seite erstellt, in der sich die Kunden über das Datenleck informieren können.

Basic-Fit betreibt laut eigenen Angaben 2150 Fitnessstudios in zwölf europäischen Ländern. Sie zählt knapp sechs Millionen Mitglieder.

Sie können sich beispielsweise in einem Phishing-Angriff mit gefälschten E-Mails als Basic-Fit ausgeben und vermeintlich nicht bezahlte Mitgliedsbeiträge oder andere Informationen einfordern. Bei Phishing-Verdacht ist es wichtig, nicht darauf einzugehen und auf keine Links zu klicken.

Fitnessapps und -studios sind häufig von Datenlecks betroffen. So gab es eine massive Datenpanne beim Sportanbieter „Urban Sports Club“, in der tausende sensible Dateien auf einem öffentlich zugänglichen Cloudspeicher lagen. Bei der Ernährungs-App „MyFitnessPal“ brachten Hacker 150 Millionen Nutzerdaten an sich.

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(mho)



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Marktübersicht: Internetanschlüsse für 19 bis 35 Euro im Monat


Wiederkehrende Kosten läppern sich im Laufe der Jahre. Bei 50 Euro monatlich für den Internetanschluss kommen im Laufe des Jahres 600 Euro zusammen. Wer für eine Mindestvertragslaufzeit von zwei Jahren unterschreibt, hat am Ende insgesamt 1200 Euro bezahlt. Mit jedem monatlich gesparten Euro gewinnt man finanziellen Spielraum.

  • Leistungsfähige Internetanschlüsse gibt es schon für unter 35 Euro im Monat.
  • Besonders günstig sind Kabelanschlüsse, hier gibt es Angebote schon unter 20 Euro.
  • Ein Anbieterwechsel birgt wenige Risiken und ist mit wenigen Handgriffen erledigt.

Wir haben untersucht, welche Breitbandtarife man für maximal 35 Euro pro Monat bekommt. Die Angebote reichen von DSL mit 16 MBit/s über Glasfaser (FTTH) mit 50 und DSL mit 250 bis zu TV-Kabelanschlüssen mit 1000 Mbit/s. Allerdings sind nicht alle diese Angebote überall verfügbar.

Bei allen Angeboten müssen Sie zunächst sorgfältig prüfen, ob der angebotene Preis dauerhaft gilt. Dabei gibt es zwei Schwellen: Sternchenpreise wie 9,99 Euro pro Monat gelten nur einige Monate lang. Zu Beginn einer üblicherweise zweijährigen Laufzeit bekommt man also einen zeitlich begrenzten Nachlass.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Marktübersicht: Internetanschlüsse für 19 bis 35 Euro im Monat“.
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Stahlproduktion mit Wasserstoff: Erzreduktion im Industriemaßstab gelungen


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In Namibia ist dem Konsortium SuSteelAG der erste Praxistest im industriellen Maßstab gelungen, um Eisenerz – auch niedrigerer Qualität – klimaneutral zu direkt reduziertem Eisen zu verarbeiten. Das meldet die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM), die das Projekt leitet.

Das internationale Projekt SuSteelAG (Sustainable Steel from Australia and Germany), das von Australien, Deutschland und Namibia vorangetrieben wird, entwickelt unter Koordination der BAM ein Direktreduktionsverfahren auf Wasserstoffbasis. Damit soll die Stahlindustrie dekarbonisiert werden, die rund sieben Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen verursacht.

Einer der Knackpunkte laut BAM: Bisher ist die klimaneutrale Stahlproduktion nur mit Premiumerzen möglich, die einen hohen Eisenanteil von rund 70 Prozent besitzen. Diese Erze seien weltweit allerdings knapp und entsprechend teuer. Zudem müsse dabei ein Schachtofen zum Einsatz kommen, der wiederum eine kosten- und energieintensive Vorbehandlung des Erzes zu Pellets erforderlich mache. Das Verfahren, das in Namibia zum Einsatz kommt, kann erstmals auch niedrigere Erzqualitäten nutzbar machen und soll damit eine breitere Rohstoffbasis für die grüne Stahlproduktion erschließen.

So soll es in Namibia am Standort Oshivela nun Anfang April gelungen sein, in einem elektrisch betriebenen Wasserstoff‑Drehrohrofen 80 Tonnen australisches Eisenerz klimaneutral zu direkt reduziertem Eisen zu verarbeiten. Das nicht vorbehandelte australische Eisenerz hatte einen vergleichsweise geringen Eisenanteil von rund 56 Prozent. Es wurde mit einem Durchsatz von rund fünf Tonnen pro Stunde zu Eisen veredelt.

Christian Adam (BAM), Koordinator des internationalen Konsortiums SuSteelAG erklärt hierzu: „Wir haben damit erstmals eine Größenordnung erreicht, die für die industrielle Produktion interessant ist, und bewiesen, dass die wasserstoffbasierte Direktreduktion von Erzen niedriger Qualität wirtschaftlich betrieben werden kann – ein Schlüssel, um grüne Stahlproduktion auch in Deutschland zu beschleunigen. Es droht damit auch kein Engpass bei der klimaneutralen Stahlproduktion aufgrund der knappen Verfügbarkeit von Premiumerzen.“

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Im nächsten Schritt soll das in Namibia veredelte Eisen nach Deutschland verschifft und von der Salzgitter Mannesmann Forschung GmbH untersucht werden. Perspektivisch soll mit dem veredelten Eisen klimafreundlicher Stahl für Autos und andere Produkte produziert werden. Zudem wird die RWTH Aachen (Lehr- und Forschungsgebiet Technologien zur Aufbereitung mineralischer Rohstoffe – AMR) untersuchen, wie sich australische Erze mit niedrigerem Eisengehalt für die Direktreduktion weiter optimieren lassen.

Der Wasserstoff-Drehrohrofen in Namibia wird vom Projektpartner HyIron Green Technologies betrieben. Entwicklung und Aufbau sollen maßgeblich auf den deutschen Industrieofenbauer TS Elino GmbH zurückgehen. Das Eisenerz wurde von dem australischen Minen- und Technologiekonzern Fortescue geliefert, der ebenfalls Teil von SuSteelAG ist. Am Konsortium SuSteelAG sind neben der HyIron GmbH zudem das Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik IST, das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS, die Heidelberg Manufacturing Deutschland GmbH und HANSAPORT beteiligt. Gefördert wird SuSteelAG vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im 7. Energieforschungsprogramm mit rund 4,5 Mio. Euro. Der Drehrohrofen von HyIron Green Technologies in Namibia entstand mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE).


(kbe)



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