Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: Angriffe auf Entra ID abwehren
Microsofts cloudbasierter Identitäts- und Zugriffsverwaltungsdienst Entra ID ist als zentraler Bestandteil moderner Unternehmensinfrastrukturen ein attraktives Ziel für Ransomware und andere Cyberangriffe.
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Im zweitägigen Online-Workshop Azure und Entra ID: Angriffsszenarien und Schutzmaßnahmen erfahren Sie, wie Angreifer Fehlkonfigurationen und fehlende Härtungsmaßnahmen in Microsofts Identitätsplattform gezielt ausnutzen. Sie lernen typische Angriffsszenarien kennen und verstehen, wie diese in der Praxis ablaufen.
Darauf aufbauend zeigt Ihnen Thomas Kudlacek, wie Sie Ihre Entra-ID-Umgebung sowie angebundene Azure-Dienste wirksam absichern. Sie erhalten konkrete Handlungsempfehlungen und praxisnahe Strategien zur Härtung Ihrer Identitäts- und Cloud-Infrastruktur.
Das Gelernte praktisch anwenden
Die im Workshop bereitgestellten Unterlagen ermöglichen Ihnen, die Inhalte im Anschluss eigenständig zu vertiefen und in Ihrer eigenen Umgebung nachzuvollziehen. So stellen Sie sicher, dass Sie die vermittelten Schutzmaßnahmen nachhaltig anwenden und auf Ihre Systeme übertragen können.
Von Erfahrungen aus der Praxis lernen
Sie profitieren von der direkten Anleitung durch Ihren Trainer Thomas Kudlacek, Cyber Security Specialist bei der Cyber Security Academy der Oneconsult AG. Zuvor war er als Penetrationstester für einen internationalen IT-Dienstleister tätig und verfügt über umfassende Erfahrung im Bereich offensiver IT-Sicherheit.
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Im Workshop vermittelt er nicht nur technische Grundlagen, sondern zeigt anhand realer Angriffsmuster, wie Identitäts- und Cloud-Umgebungen in der Praxis kompromittiert werden – und wie sich diese effektiv schützen lassen.
Für wen ist dieser Workshop geeignet?
Der Workshop richtet sich an Mitarbeitende aus den Bereichen Administration, IT-Leitung und IT-Sicherheit, die ihre Microsoft-Entra-ID- und Azure-Umgebungen gezielt absichern möchten.

(ilk)
Künstliche Intelligenz
Bericht: Apple erwägt Warteliste für neue Siri-Beta
Bei der Erneuerung seiner Sprachassistenz Siri erwägt Apple während der Betatest-Phase offenbar den Einsatz einer Warteliste. Damit könnte es sein, dass nicht alle, die die Beta installiert haben, gleich in den Genuss der neuen Siri kommen. Ähnliches hatte der iPhone-Hersteller bereits vor zwei Jahren bei der Apple Intelligence praktiziert. Die Liste, in die sich Interessierte digital eintragen lassen können, soll offenbar verhindern, dass wegen des großen Ansturms die Server überlastet werden. Generell geht Apple hier offenbar vorsichtig vor, was an die Ersteinführung der Apple-KI erinnert. Intern werde Siri immer noch als „Beta“ und „Preview“ bezeichnet.
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Wenige Tage vor Beginn der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC schärft sich das Bild von dem, was Nutzer der Apple-Betriebssysteme ab Herbst erwartet. Die neu vorgestellten Versionen werden ab kommender Woche in den Beta-Test gehen. Erfahrungsgemäß ist im September mit einem Release zu rechnen. Wagemutige können sich mit einem bezahlten Entwickler-Account Zugang zu Developer-Beta-Versionen verschaffen oder die frei verfügbaren Public Betas abwarten, die meist im Juli folgen.
Siri wird runderneuert
Bloomberg-Reporter Mark Gurman geht von einer runderneuerten Siri aus, die auf Googles Gemini-Modell als Kerntechnologie basieren soll. Apple wolle der Assistenz auch ein neues Aussehen verpassen: Sie soll künftig nahe der Displayaussparung in der Dynamic Island beheimatet sein und sich je nach Anwendung flexibel bis zu einer eigenen flächendeckenden Siri-App vergrößern. Unklar bleibt, wie das geplante Hosting auf Google-Servern zum bisherigen rigiden Datenschutzansatz Apples passt. Vor zwei Jahren wurde mit der Private Cloud Compute ein datensparsames Verfahren vorgestellt, um Cloudanfragen der KI möglichst anonym abzuwickeln.
Generell scheint Apple aber nach zwei Jahren des vergeblichen Wartens auf die damals angekündigte eigene KI-Siri auf ein Konzept umzuschwenken, das auf Partnerschaft mit bekannten KI-Anbietern setzt. Laut Gurman soll Siri in einem „Suchen oder Fragen“-Interface auch die Umschaltung auf verschiedene Chatbots zulassen – Leaks und Renderings zeigten das neue Interface bereits. Als mögliche Chatbots werden ChatGPT von OpenAI, Claude von Anthropic und Gemini von Google gehandelt. Die neue Siri-App soll an die ChatGPT-Oberfläche erinnern, per iCloud mit anderen Geräten synchronisieren und eine Gesprächshistorie vorhalten.
Eigene Websuche von Apple?
Als eigenes Angebot Apples wird erwartet, dass via Siri eine neue Websuche angeboten wird. Diese wolle das US-Unternehmen als Konkurrenz zu Perplexity, Google und ChatGPT ins Rennen schicken. Die neue Siri soll indessen auch in der Lage sein, mehrere Aufgaben in einem Prompt entgegennehmen zu können.
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KI wird wohl das beherrschende Thema der Video-Keynote sein, die am Montag, 8. Juni, um 19 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit beginnt. Es wird auch mit neuen KI-Bildbearbeitungs-Funktionen in der Fotos-App gerechnet, mit automatischer Tabgruppierung per KI im Safari-Browser und Veränderungen bei der Visual Intelligence, Apples KI-Funktion für Eingaben mit Bildern. Zuvor waren bereits drei weitere neue KI-Features für iOS 27 durchgesickert, darunter KI-generierte Wallpaper und ein verbesserter Schreibassistent.
Fokus auf Stabilität und Performance
In iOS 27, macOS 27, iPadOS 27 und den weiteren Betriebssystemen der neuen 27-er-Generation gebe es ansonsten noch einen Fokus auf Stabilität, Performance und Akkulaufzeit. Apple schaffe überdies Grundlagen für die Einführung eines faltbaren iPhones im Herbst, heißt es.
Mac & i und heise online berichten am Montagabend unter anderem mit einem Liveticker und Meldungen zu den Neuigkeiten. Analysen, Videos und Podcasts runden das Nachrichtenangebot zur WWDC 2026 ab.
(mki)
Künstliche Intelligenz
Microsoft bringt Azure HorizonDB mit Vektorsuche in die Public Preview
Auf seiner Entwicklerkonferenz Build 2026 hat Microsoft den Datenbankdienst Azure HorizonDB als Public Preview freigegeben. Der Dienst basiert auf PostgreSQL und richtet sich an Unternehmen mit großen Cloud-Anwendungen und datenintensiven KI-Workloads. Microsoft verspricht eine Architektur, die bis zu 128 TByte Speicher und bis zu 3072 vCores unterstützt, dazu integrierte Funktionen für Vektorsuche und KI-Anwendungen.
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Angekündigt hatte der Konzern den Dienst bereits auf der Ignite 2025. Anders als das bestehende Azure Database for PostgreSQL stellt HorizonDB nicht einfach eine verwaltete PostgreSQL-Instanz bereit, sondern eine Plattform, die Microsoft eigenen Angaben zufolge für horizontale Skalierung und hohe Verfügbarkeit entwickelt hat. Mit der Public Preview können Unternehmen den Dienst nun ohne gesondertes Vorschauprogramm testen, zunächst allerdings nur in fünf Azure-Regionen (Central US, West US 2, West US 3, Sweden Central und Australia East).
Ein zentrales Merkmal von HorizonDB ist die Möglichkeit, Rechenleistung und Speicher unabhängig voneinander zu skalieren. Damit unterscheidet sich der Dienst von klassischen PostgreSQL-Installationen, die meist vertikal skalieren – also über größere virtuelle Maschinen mit mehr Arbeitsspeicher und mehr CPU-Kernen. HorizonDB setzt dagegen auf Scale-out: Unternehmen schalten zusätzliche Compute-Knoten zu, ohne gleichzeitig den Speicher ausbauen zu müssen. Betreiber großer E-Commerce-Plattformen oder SaaS-Dienste könnten Lastspitzen so leichter abfangen.
Replikation über mehrere Zonen
Microsoft hebt zudem die Ausfallsicherheit hervor. HorizonDB repliziert Daten standardmäßig über mehrere Availability Zones hinweg, also über physisch getrennte Rechenzentren innerhalb einer Azure-Region. Fällt eines dieser Rechenzentren aus, soll die Datenbank weiter erreichbar bleiben. Für Schreibvorgänge zwischen den Zonen verspricht Microsoft Latenzen im Submillisekundenbereich. Relevant ist das vor allem für geschäftskritische Transaktionssysteme, etwa im Finanzsektor oder bei SaaS-Plattformen, die auf durchgängige Verfügbarkeit angewiesen sind.
Einen weiteren Schwerpunkt legt Microsoft auf KI-Anwendungen. HorizonDB beherrscht Vektoreinbettungen (Vector Embeddings) und Vektorsuche direkt in der Datenbank. Solche Vektoren bilden Inhalte wie Texte, Bilder oder Dokumente als numerische Merkmalsvektoren ab und sind die Grundlage für semantische Suche. Statt nach exakten Schlüsselwörtern zu suchen, finden Anwendungen damit Inhalte mit ähnlicher Bedeutung – ein Verfahren, das unter anderem bei Retrieval-Augmented Generation (RAG) und in Wissensdatenbanken für KI-Agenten eingesetzt wird.
Die Vektorsuche läuft dabei direkt in HorizonDB, eine separate Vektordatenbank entfällt. Zusätzlich lässt sich der Dienst nach Angaben von Microsoft mit der hauseigenen Foundry-Plattform verbinden. Damit will der Konzern Datenhaltung und KI-Infrastruktur enger verzahnen und den Bedarf an separaten Datenpipelines verringern.
Sicherheitsfunktionen
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Für Unternehmen dürften auch die Sicherheitsfunktionen eine Rolle spielen. HorizonDB lässt sich an Entra ID anbinden, verschlüsselt Daten im Ruhezustand sowie bei der Übertragung und unterstützt private Netzwerkendpunkte.
Mit HorizonDB folgt Microsoft dem Trend in der Cloud-Branche: Statt für jede Aufgabe eine spezialisierte Datenbank vorzuhalten, sollen Datenplattformen Transaktionen, Analysen und KI-nahe Workloads in einem System bündeln. PostgreSQL entwickelt sich dabei mehr und mehr zur gemeinsamen Grundlage solcher Angebote.
(fo)
Künstliche Intelligenz
KI-Update: Claude Mythos und die NSA, Umfrage: Was bringt KI? Meta-KI-Agenten
Anthropic hilft der NSA offenbar beim offensiven Einsatz von Claude Mythos
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Mehrere Anthropic-Angestellte unterstützen die NSA dabei, das KI-Modell Claude Mythos Preview für offensive Cyberoperationen einsatzbereit zu machen. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf zwei Quellen. Mythos wurde bislang nicht öffentlich zugänglich gemacht, weil es so effektiv Sicherheitslücken findet und Angriffswege konstruiert, dass ein offener Zugang zu riskant wäre. Laut einer Quelle eignet sich das Modell gut, um in Netzwerke gegnerischer Staaten wie China oder Iran einzudringen.
Der Vorgang verschärft den Konflikt zwischen Anthropic und dem US-Verteidigungsministerium, zu dem die NSA gehört. Das Pentagon hatte eigentlich angeordnet, alle KI-Technik von Anthropic zu entfernen.

EU will digitale Abhängigkeit von US-Konzernen verringern
Die EU-Kommission hat den Cloud and AI Development Act (CADA) vorgestellt. Er verpflichtet Mitgliedstaaten, ihre Verwaltungssoftware nach Sicherheits- und Souveränitätsrisiken zu bewerten. In sensiblen Bereichen könnten Behörden gezwungen werden, ausschließlich europäische Soft- und Hardware zu nutzen. Quelloffene Lösungen sollen Vorrang erhalten.
Parallel plant die Kommission eine Neuauflage ihres Halbleiterprogramms und ein auf europäischen Daten trainiertes KI-Modell für den Energiesektor. Das Vorhaben erfordert enorme Investitionen; die EU hofft auf privates Kapital. Parlament und Ministerrat müssen noch zustimmen.
Unternehmen sparen mit KI weniger als erhofft
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Eine Umfrage der US-Unternehmensberatung Bain unter 951 Firmen liefert ernüchternde Ergebnisse: 37 Prozent strebten Kostensenkungen zwischen 11 und 20 Prozent an, doch fast 40 Prozent erreichten weniger als 10 Prozent. Ein Hauptgrund: Nur 7 Prozent setzen vollautonome KI-Agenten ein, obwohl viele Investitionsrechnungen darauf basieren. Am verbreitetsten ist mit 38 Prozent ein Ansatz, bei dem jede Aktion menschliche Freigabe erfordert.
Trotzdem wollen neun von zehn Unternehmen ihre KI-Investitionen weiter erhöhen. Die größte Hürde bleibt laut Bain der Zugang zu den richtigen Daten.
Meta will mit KI-Agenten neues Milliardengeschäft aufbauen
Meta macht seinen Business Agent weltweit verfügbar. Der KI-Agent beantwortet Kundenanfragen über WhatsApp, Messenger und Instagram, empfiehlt Produkte und schließt Verkäufe ab. Der Dienst ist derzeit kostenlos, kostenpflichtige Tarife sollen folgen. Laut Meta nutzen über 200 Millionen kleine Unternehmen allein WhatsApp zur Kundenkommunikation.
Zusätzlich arbeitet Meta an einem KI-Agenten für Privatnutzer namens „Hatch“, der Termine planen und E-Mails verschicken soll. Für eine Premiumversion erwägt der Konzern bis zu 200 US-Dollar im Monat. Der Druck ist hoch: Metas KI-Investitionen könnten 2026 bis zu 145 Milliarden US-Dollar erreichen.

Wie intelligent ist Künstliche Intelligenz eigentlich? Welche Folgen hat generative KI für unsere Arbeit, unsere Freizeit und die Gesellschaft? Im „KI-Update“ von Heise bringen wir Euch gemeinsam mit The Decoder werktäglich Updates zu den wichtigsten KI-Entwicklungen. Freitags beleuchten wir mit Experten die unterschiedlichen Aspekte der KI-Revolution.
TSMC kann Nachfrage nach KI-Chips nicht bedienen
TSMC, der weltgrößte Auftragsfertiger für Chips, kann die hohe Nachfrage nach KI-Chips nur teilweise bedienen. Konzernchef Che-Chia Wei sagte, es werde womöglich lange dauern, bis alle Kundenwünsche erfüllt werden könnten. Trotz Investitionen in neue Anlagen reicht die Kapazität nicht.
Lange war Apple der größte Abnehmer, doch in diesem Jahr dürfte Nvidia an die Spitze rücken. Auch AMD lässt seine KI-Chips bei TSMC fertigen.
KI-gesteuerter Wurm passt seinen Angriff an jedes Gerät an
Ein internationales Forschungsteam hat einen Computerwurm entwickelt, der mithilfe von KI selbstständig agiert. Er führt auf infizierten Rechnern offene Sprachmodelle aus, analysiert Schwachstellen und programmiert in Echtzeit passenden Schadcode. Weil die Modelle auf gekaperten Geräten laufen, entstehen keine Kosten, und zentrale Sicherheitskontrollen werden umgangen.
Bekannte Würmer nutzen meist nur eine einzelne Sicherheitslücke, gegen die Updates schützen. Ein anpassungsfähiger KI-Wurm kann auch frische Lücken ausnutzen, bevor ein Patch bereitsteht.
KI-Modelle scheitern an klassischem Aufmerksamkeitstest
Ein US-Forschungsteam hat GPT-5, Claude und Gemini dem Stroop-Test unterzogen. Dabei werden Farbwörter in abweichender Schriftfarbe gezeigt, etwa „rot“ in Blau. Die Aufgabe: nur die Schriftfarbe benennen. Menschen lösen das zuverlässig, die KI-Modelle machten viele Fehler, die mit der Listenlänge zunahmen.
Die Modelle können nicht zuverlässig zwischen wichtigen und unwichtigen Informationen unterscheiden. Sie verarbeiten automatisch die Wortbedeutung und können diesen Vorgang nicht unterdrücken. Genau diese Fähigkeit wäre für eine allgemeine künstliche Intelligenz nötig.
KI-Chatbots bewerten identische Lebensläufe unterschiedlich
Eine Untersuchung belegt, dass KI-Chatbots Bewerbungsunterlagen inkonsistent beurteilen. Mehrere Modelle erstellten Lebensläufe aus fiktiven Profilen und bewerteten alle Versionen nach demselben Schema. Einige Modelle bevorzugten ihre eigenen Texte, die von Gemini verfassten schnitten fast überall am besten ab.
Dieselbe Person mit denselben Qualifikationen wurde je nach Modell ganz unterschiedlich bewertet. Die Plattform rät Unternehmen, mehrere Modelle zu kombinieren und offenzulegen, welche KI sie im Bewerbungsprozess verwenden.
Perplexity bringt KI-Agenten auf Windows
Perplexity, ein KI-Suchmaschinenanbieter, hat seinen Agenten „Personal Computer“ nach dem Mac-Start auch für Windows verfügbar gemacht. Er läuft lokal, verbindet Dateien, Programme und Webdienste und erledigt Aufgaben über längere Zeit. Über das kostenpflichtige Abo bündelt Perplexity den Zugriff auf über 20 KI-Modelle, der Agent wählt automatisch das passende aus.
Damit positioniert sich Perplexity als Alternative zu Microsofts Copilot, ist aber nicht auf die Programme eines einzelnen Anbieters festgelegt. Der Einsatz wirft Datenschutzfragen auf, da der Agent lokale Dateien zur Verarbeitung in die Cloud senden kann.
ChatGPT bekommt ein besseres Gedächtnis
OpenAI hat das Gedächtnissystem von ChatGPT überarbeitet. Statt einzelner Stichpunkte legt das System nun ein zusammenhängendes Nutzerprofil im Fließtext an, unterteilt in Kategorien wie Arbeit, Hobbys oder Reisen. Es aktualisiert veraltete Angaben selbstständig: Kehrt jemand von einer Reise zurück, gibt ChatGPT keine Empfehlungen mehr für den alten Aufenthaltsort.
Das Update ist zunächst für zahlende Nutzer in den USA verfügbar. Kostenlose Konten sollen in den kommenden Wochen folgen.

Googles Gemma 4 bringt multimodale KI auf Laptops
Googles Forschungsabteilung DeepMind hat Gemma 4 12B veröffentlicht, ein offenes KI-Modell, das Text, Bilder und Audio verarbeitet. Es läuft lokal auf Laptops mit nur 16 Gigabyte Arbeitsspeicher. Bisherige multimodale Modelle benötigen separate Verarbeitungseinheiten; Gemma 4 speist alle Daten direkt in das Sprachmodell ein, was Speicher spart.
Das Modell beherrscht Spracherkennung, Codegenerierung und Videoanalyse. Es steht auf verschiedenen Plattformen zum Download bereit, die Lizenz erlaubt kommerzielle Nutzung.
Entwickler baut KI-gestütztes Lasersystem gegen Mücken
Der Robotik-Experte Steven Cheng hat ein KI-gestütztes Lasersystem entwickelt, das Mücken in Innenräumen bekämpft. Eine Kamera sucht die Umgebung ab, eine KI erkennt die Insekten per maschinellem Sehen, ein Laser schießt sie ab. Nach eigenen Angaben beseitigte das System in einer Nacht alle Mücken in seiner Wohnung.
Eine zweite Kamera sorgt für Sicherheit: Sobald eine Person im Sichtfeld erscheint, schaltet sich der Laser ab. Da das System nur in Innenräumen arbeitet, greift es kaum in die Natur ein.
(mali)
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