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Jazzige neue Rimowa-Kampagne, stylisch und cool wie die Koffer selbst › PAGE online


Koffer für’s Leben: In drei lyrischen Spots, durch die der Jazz von Theo Croker weht, erzählt die neue Kampagne »For a Lifetime of Lives« aus dem Leben eines Musikers – und das umwerfend elegant und atmosphärisch.

Jazzige neue Rimowa-Kampagne, stylisch und cool wie die Koffer selbst › PAGE online

Seit letztem Sommer ist die Kreativagentur GUT weltweit für Rimowa zuständig, für die traditionsreiche, luxuriöse Koffermarke, die bereits in den 1920er Jahren erste Aluminiumkoffer auf den Markt brachte.

Sie steht für lässigen Stil, ist eine Marke für Kosmopolit:innen, für Kreative, anspruchsvolle Businessleute, für Vielflieger:innen mit Geschmack und Niveau.

Auf sie die auch die erste Kampagne von GUT zugeschnitten, die in cineastischem Stil und in gleich drei Episoden durch das Leben eines Jazzmusikers führt und den Koffer dabei als Begleiter »For a Lifetimes of Lives« inszeniert.

Und zwar eines Lebens in Bewegung. Von seinem schicken Apartment geht es durch die Straßen und auf die Konzertbühnen der Welt, ins Taxi und in den Zug, durch Metropolen und auch in die Vergangenheit, als sein Vater Trompete spielte.

Rimowa Handwerkskunst trifft auf gehobenen, modernen Lifestyle – und auf die Musik des New Yorker Jazztrompeters Theo Croker, berühmt für sein unglaublich nonchalantes Spiel und für sein Können, mit der Trompete Geschichten zu erzählen.

Cool Jazz, cool Rimowa

GUT verpflichtete ein Who is Who des zeitgemäßen Cool. Dazu gehört auch der junge und preisgekrönte Tyler Mitchell, der die begleitende Kampagne fotografierte, die erscheinen wird. Und das argentinische Regietrio Pantera, das die drei hoch atmosphärischen Spots in Szene setzte.

Theo Crokers Jazz fügt die drei Episoden zusammen, die Vergangenheit und Gegenwart verbinden, mit Rückblicken arbeiten und mit viel Gefühl.

Übergibt in »Window Seat« der Vater dem Sohn seine Trompete, begleitet »Run it Back« ihn durch sein eigenes Musikerleben und auf der Suche seinen Platz zu finden. Während »Another Take« schließlich backstage zu einem Konzert führt.

Immer wieder dabei ist der Rimowa Classic Cabin Silver, der Spuren des Unterwegsseins zeigt – und der dank seiner Qualität, für die die exklusive Rimowa-Herstellung in Köln sorgt, ein lebenslanger Begleiter bleibt.

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Warum Empathie in der Gestaltung so wichtig ist! › PAGE online


Empathie als Schlüsselkompetenz in der Gestaltung: In ihrer Bachelorarbeit an der HfG Schwäbisch Gmünd haben Eva-Maria Lux und Kimberley Röber mit empath ein Konzept entwickelt, das Gestaltung, Lehre und Empathie zusammenbringt. KI inklusive.

Warum Empathie in der Gestaltung so wichtig ist! › PAGE online

Gestaltung erfordert ein Verständnis für den Menschen, für seine Gefühle und Bedürfnisse und sie kennen und nachvollziehen zu können.

Empathie nennt man das. Doch wo bleibt diese in einer Welt, die immer stärker von dem Digitalen geprägt ist, von KI, von immer komplexeren Zusammenhängen und größer werdendem Zeitdruck?

Damit haben sich die Studentinnen Eva-Maria Lux und Kimberley Röber in ihrer Bachelorarbeit im Fach Kommunikationsgestaltung an der HfG Schwäbisch Gmünd gewidmet.

Doch sie haben nicht nur erkundet wir wichtig Empathie in der Gestaltung ist, sondern zugleich ein Format entwickelt, wie Emphatie in Gestaltungsstudiengängen gelehrt werden kann.

So ist empath entstanden, ein Bildungsformat mit Workshops, Workbook und einem KI-Coach. All das ist in sanftes Gelb getaucht, das für Wärme und Nähe steht. Die visuelle Gestaltung soll einen offenen Raum für Reflexion schaffen, heißt es von den beiden, legt den Fokus auf die Inhalte und die persönliche Auseinandersetzung und ist deshalb bewusst reduziert gehalten.

Genauso wie das Journal in Schwarz und Weiß. Es soll allen Raum geben, sich darin selbst auszudrücken und wird dazu von flächigen Illustrationen begleitet, die Kapitel strukturieren und Pausen setzen.

Gestaltung beginnt mit Empathie, heißt es von Eva-Maria Lux und Kimberley Röber und wir haben den beiden ein paar Fragen zu empath und dessen Konzept gestellt.

»Empathie verändert den Gestaltungsprozess«

Wie seid ihr auf das Thema Empathie gekommen?
Eva-Maria Lux & Kimberley Röber: Sich mit Empathie in der Gestaltung auseinanderzusetzen wurde ursprünglich im Austausch mit unseren Professoren angestoßen. Wir wollten diesen Ansatz weiterdenken und auf unseren Studiengang der Kommunikationsgestaltung übertragen und ein Format entwickeln, das sich auch curricular in Gestaltungsstudiengängen verankern lässt. Uns das Thema aus inhaltlicher, psychologischer und gestalterischer Perspektive sehr interessiert. Gleichzeitig war uns wichtig, nicht nur theoretisch zu arbeiten, sondern Empathie konkret erfahrbar zu machen. Deshalb haben wir von Anfang an interaktiv mit Studierenden unserer Hochschule gearbeitet.

Warum ist Empathie in der Gestaltung wichtig?
Wir gestalten für Menschen. Deshalb ist Empathie eine zentrale Grundlage, um Menschen, Situationen und Perspektiven wirklich zu verstehen. Gerade in einer Zeit, in der Gestaltung von komplexen sozialen, kulturellen und technologischen Faktoren geprägt ist, braucht es mehr als funktionale oder ästhetische Lösungen.

Und was verändert Empathie in der Gestaltung?
Empathie verändert vor allem den Gestaltungsprozess. Sie ermöglicht, die eigene Perspektive zu hinterfragen und andere Sichtweisen bewusst nachzuvollziehen. Dadurch können Bedürfnisse differenzierter erfasst und Gestaltung kontextsensibler entwickelt werden. Ohne Empathie bleiben viele Annahmen unreflektiert oder stereotyp. Mit Empathie aber entsteht eine fundiertere und nachvollziehbarere Gestaltung. Zudem spielt Empathie nicht nur in Bezug auf Nutzer:innen eine Rolle, sondern auch in der Zusammenarbeit im Team und mit Kund:innen, da sie Kommunikation und Entscheidungsprozesse wesentlich beeinflusst.

Ihr habt Workshops zu Empathie und Gestaltung initiiert. Kann man Empathie trainieren?
Auf jeden Fall. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass sie gezielt trainierbar ist, wenn sie erfahrbar gemacht, reflektiert und in das eigene Handeln integriert wird. In unseren Workshops geschieht das über erfahrungsorientierte Übungen, Perspektivwechsel und gemeinsame Reflexion. Es geht um die eigene Wahrnehmung, darum andere Sichtweisen nachzuvollziehen und den Umgang mit Emotionen zu fördern. Gleichzeitig greifen die Übungen aber auch Methoden aus dem Designkontext, wie etwa aus dem Design Thinking, auf und verbinden diese mit gestalterischen Fragestellungen. Die Reflexion hilft, die eigenen ERfahrungen einzuordnen und in den eigenen Gestaltungsprozess zu übertragen. Darüber hinaus haben wir ein Workbook und einen KI-Coach entwickelt, die eine kontinuierliche Reflexion und die Übertragung in weitere Kontexte ermöglichen.

Wie wird Empathie in der Gestaltung sichtbar?
Empathie zeigt sich weniger in einer bestimmten Form, sondern vor allem im Gestaltungsprozess und in der Qualität der Entscheidungen. Daran wird sichtbar, wie bewusst Gestalter:innen verschiedene Perspektiven miteinbeziehen und wie gut sie Bedürfnisse und Kontexte tatsächlich verstehen. In der Praxis bedeutet das zum Beispiel, Nutzer:innen aktiv einzubeziehen, Interviews zu führen, zu beobachten und mit Feedback zu arbeiten. Empathie wird dann greifbar, wenn diese Erkenntnisse in den Prozess zurückfließen, die Gestaltung Schritt für Schritt daran angepasst und so eine Gestaltung entsteht, die im Austausch mit Menschen entwickelt wird und deren Bedürfnisse tatsächlich berücksichtigt.

Wie gehen KI und Empathie zusammen? Ihr habt ja einen KI-Coach entwickelt.
Wir verstehen KI als unterstützendes Werkzeug. In empath übernimmt der KI-Coach eine begleitende Rolle, indem er Refle-xionsprozesse anstößt und strukturiert. Dabei greift er Inhalte und Methoden aus den Workshops auf und führt sie im Dialog weiter. Empathie entsteht weiterhin beim Menschen die KI unterstützt dabei, diese Prozesse zugänglicher und kontinuierlicher zu gestalten. Wichtig ist uns zu betonen, dass der KI-Coach im Gegensatz zu anderen KI-Anwendungen keine Antworten vorgibt, sondern gezielt Fragen stellt und Denkanstöße gibt. Dies geschieht beispielsweise durch angeleitete Perspektivwechsel, Reflexionsfragen, sowie kurze Check-ins und Erinnerungen im Alltag.

Und wie schlägt sie sich in eurer Gestaltung nieder?

Im Fall von empath war unsere Zielgruppe die Gestaltungsstudierenden und wir haben uns darauf konzentriert, ihre Perspektiven genau zu verstehen und das Bildungsformat auf ihre Bedürfnisse zuzuschneiden. Das zeigt sich vor allem in unserem schrittweisen Vorgehen: Wir haben erste Workshops und Workbook-Entwürfe früh getestet und gemeinsam mit Studierenden kontinuierlich weiterentwickelt, Inhalte, Übungen und Strukturen angepasst, vereinfacht oder geschärft, immer ausgehend von realer Anwendung und Feedback.
Auch das Journal ist aus diesem Prozess heraus entstanden und eine Reaktion auf den Bedarf nach langfristiger Reflexion und die persönliche sowie gestalterische Entwicklung über das Studium hinweg zu begleiten. Diese Arbeitsweise spiegelt sich im gesamten Gestaltungskonzept wider: Wir haben empath so entwickelt, dass es unterschiedliche Zugänge ermöglicht, zur aktiven Auseinandersetzung anregt und Raum für individuelle Erfahrungen lässt. Empathie zeigt sich also nicht nur im Inhalt, sondern vor allem in der Art und Weise, wie wir gestaltet haben.

Eva-Maria Lux und Kimberley Röber Bild: 2026 adaramoments, all rights reserved

 



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Crossfire Hurricane: Rum der Rolling Stones im neuen Look › PAGE online


Crossfire Hurricane: Eine Zeile aus Jumpin’ Jack Flash gab dem Rum der Rolling Stones seinen Namen. 2023 auf den Markt gekommen, hat Fred & Farid ihn jetzt mit einem neuen Markenauftritt versehen – und dabei spielt nicht nur Rock’n’Roll, sondern auch Typografie eine Rolle.

Crossfire Hurricane: Rum der Rolling Stones im neuen Look › PAGE online

Jamaica und die Rolling Stones, das ist eine besondere Beziehung. 1972 zogen sie sich dorthin zurück, um etwas Ruhe vor dem Erfolg und der Welt zu haben – und kehrten seitdem immer wieder zurück.

Bis heute hat Keith Richards dort ein Zuhause und Mick Jagger erinnert regelmäßig an die Zeit in Steer Town und daran, wie sie tief in Musik und Kultur eintauchten.

Deswegen ist es kein Zufall, dass die Destillate ihres Rums Crossfire Hurricane aus den vier berühmtesten Brennereien Jamaikas kommen.

Fred & Farid New York haben den Premium-Rum jetzt mit einem neuen Markenauftritt versehen, der genau diese Zeit in den 1970er Jahren in den Mittelpunkt stellt – und mit Musik versieht.

Jenseits des Algorithmus

Prägend für das Branding sind Schallwellen, wie sie aus einem Lautsprecher kommen. Sie umgeben das berühmte Stones-Zungenlogo und werden zudem in der kreisrund angeordneten Typografie des Logos zitiert. Gesetzt in der Arpona Bold mit ihren kurzen aber kräftigen Serifen.

Wild und bunt wirken die Plakate, die ikonische Konzertbilder der Stones aus den 1970ern mit jamaikanischer Postergestaltung der Seventies verbinden – und die gleichzeitig auch animiert sind. Und dabei auf ganz eigene Weise Vergangenheit und das Heute verbinden.

Und sich so an eine jüngere Generation von Rum-Trinker:innen wenden wollen. Und dabei haben Fred & Farid noch eine besondere Botschaft.

Mit dem Blick auf die ikonische Zeit der Stones auf Jamaica wollen sie eine Art der kulturellen Begegnung ins Zentrum rücken, die heute nur noch selten möglich ist. Nämlich, dass man eher zufällig in eine fremde Umgebung katapultiert wird und so in Fremdes eintaucht.

»Heute wachsen Menschen heran, ohne jemals etwas außerhalb ihres Empfehlungsalgorithmus entdeckt zu haben«, heißt es von den Kreativen.

Dabei geht es ihnen aber keineswegs um Nostalgie, wie sie betonen, sondern darum, daran zu erinnern, dass die bedeutendsten kulturellen Momente außerhalb des Feeds entstehen.

Das ist ein interessantes Konzept. Aber interessieren sich jüngere Generationen überhaupt für die Stones? Ganz abgesehen davon, dass doch gerade auch ihr Alkoholkonsum immer mehr zurückgeht.

Aber dann gibt es natürlich immer noch die alteingesessenen Stones-Fans, die den Retrolook schätzen, sich zurückerinnern – und ein Glas Rum dazu trinken.

 

 

 

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Turin lanciert zusätzliche Stadtmarke – Design Tagebuch


Turin hat ein neues Stadtlogo: ein Typologo mit nachgestelltem Doppelpunkt. Allerdings soll keines der bestehenden Stadtlogos ersetzt werden, weder das der Stadtverwaltung, noch jenes im Zusammenhang mit der städtischen Tourismusmarke verwendete. Was die Frage aufwirft, welchen Sinn und Zweck die auf Initiative des Bürgermeisterbüros entwickelte neue Stadtmarke eigentlich hat.

Die italienische Metropole Turin hat künftig drei unterschiedliche Stadtmarken. Mit jeder Marke ist ein eigenständiges Design samt Logo verbunden. Zusätzlich zum städtischen Wappen, das seit langem als offizieller Absender der Stadtverwaltung genutzt wird und dem seit 2012 verwendeten Logo der Tourismusmarke präsentierte die Stabsstelle des Bürgermeisters, Stefano Lo Russo, vor wenigen Tagen ein in Minuskeln gesetztes Typologo, das durch einen nachgestellten Doppelpunkt ergänzt wird „torino:“. Damit hat Turin drei Stadtmarken – Regionsmarken nicht berücksichtigt.

Torino – „mille facce, una città“ – Brand Visual, Quelle: Torino Dipartimento Gabinetto del Sindaco
Torino Logos: neue Stadtmarke, offizieller Logoabsender der Stadtverwaltung und Absender der Tourismusmarke Torino, Quelle: Torino Dipartimento Gabinetto del Sindaco

In italienischen Medien und im Umfeld von Social Media wundert man sich, was es mit dem neuen Logo auf sich hat. Das Bürgermeisterbüro schreibt im Rahmen der offiziellen Pressemeldung zur Erklärung:

Auszug der Pressemeldung

Die neue Stadtmarke „torino:” dient als Kommunikationsinstrument, das die Offenheit und das Potenzial der Stadt nach außen trägt. Das Zeichen der zwei Punkte (Doppelpunkt) steht als Einladung, einen neuen Weg zu beginnen und eine eigene Geschichte zu schreiben. Die Marke soll Veranstaltungen und Projekte begleiten und dabei die einzigartigen Züge des Stadtgebiets und der Stadtteile hervorheben. Es kann von Unternehmen, Vereinen und Institutionen genutzt werden, die sich mit der Stadt identifizieren und ihr Bild in Italien und weltweit verbreiten möchten.

Demnach handelt es sich um eine Stadtmarke, die auf Freiwilligkeit beruht. Unternehmen, Vereine und Institutionen können das mit der Stadtmarke verbundene Logo nutzen. Keiner muss das Logo verwenden. Damit ist das neue Logo einem Bürgerlogo gleichgesetzt. Üblicherweise sind derlei Bürgerlogos, teilweise werden diese auch als „Fanlogo“ bezeichnet, integraler Bestandteil des Corporate Designs einer Stadt, wie bei Trier, Konstanz oder Bochum, wo sie als eine Ableitung des offiziellen Logos der Stadtverwaltung angelegt sind.

Doch anders als bei den genannten Städten ist das Turiner „Bürgerlogo“ völlig unabhängig vom bestehenden Corporate Design der Stadt. Auch die Typo ist unterschiedlich. Das Schriftbild bei der „torino:”-Marke orientiert sich an der Romano, einem historischen Zeichensatz der Turiner Schriftgießerei Nebiolo (1880–1993). In den vom Bürgermeisterbüro veröffentlichten Visuals kommt eine Neuinterpretation der Romano zur Anwendung.

Das für Turin typische blau-gelbe Farbspektrum wird zwar genutzt, allerdings unterscheidet sich das neue Markendesign stilistisch grundlegend vom sonstigen visuellen Auftritt der Turiner Stadtverwaltung, auch da bei der zusätzlichen Stadtmarke Farbverläufe als Stilmittel zum Einsatz kommen.

Torino – „mille facce, una città“ – Brand Visual, Quelle: Torino Dipartimento Gabinetto del Sindaco
Torino – „mille facce, una città“ – Brand Visual, Quelle: Torino Dipartimento Gabinetto del Sindaco

„Mit dieser Stadtmarke wollen wir Turins Positionierung als einen Ort stärken, an dem Menschen aufbauen, investieren und ihre Zukunft gestalten können. Eine Stadt, die sich weiterentwickelt, Chancen schafft und neue Energien anzieht“, schreibt Turins Bürgermeister Stefano Lo Russo in einem Post auf Linkedin. Viele Facetten sind für eine Stadt gewiss ein Bonus, allerdings gilt es diese unter einer gemeinsamen Markenidentität zu bündeln und im Visuellen als zusammengehörig darzustellen. Viele unterschiedliche Markenidentitäten sind ein Malus, da sie eine klare Positionierung erschweren bzw. unmöglich machen.

Die Verwunderung über Sinn und Zweck der neuen Stadtmarke ist auch deshalb groß, da die in Visuals dargestellten und zitierten Unternehmen/Institutionen, darunter das Kappa FuturFestival (kappafuturfestival.it), die neue Stadtmarke im Rahmen ihrer eigenen Kommunikation offenkundig gar nicht selbst nutzen. Zudem lassen einige der bislang veröffentlichten Anwendungsbeispiele handwerkliche Defizite erkennen (Abb. oben).

Bezeichnenderweise spiegelt sich im Markenmotto „mille facce, una città“ (zu Deutsch „tausend Gesichter, eine Stadt“) der inkohärente Auftritt und das zusammenhanglose visuelle Profil der Hauptstadt des Piemont wider.

Entwickelt wurde die zusätzliche Stadtmarke vom Mailänder Studio Leftloft. Laut Bürgermeisterbüro hatte sich Leftloft 2025 im Pitch durchgesetzt.

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