Apps & Mobile Entwicklung
KI-Integration verschlanken: Microsoft entfernt erste Copilot-Schaltflächen aus Windows 11

Microsoft beginnt damit, nicht benötigte Copilot-Schaltflächen aus Windows-11-Apps zu entfernen. Das sind bereits zuvor angekündigte Optimieren für die Fotos-App und die Widgets. Die Umsetzung erfolgt in der aktuellen Version für das Windows Insider Program.
Copilot verschwindet, KI nicht
Entdeckt wurden die Änderungen von The Verge und Windows Latest. Speziell beim Editor zeigt sich aber, dass der Copilot-Rückbau keine Abkehr von der generellen KI-Strategie ist. Wo sich bis dato die Copilot-Schaltfläche befand, findet sich nun ein „Writing-Tools“-Menü. Der Copilot verschwindet, die darunterliegende KI-Technologie bleibt, heißt es im Bericht von The Verge.
Im Editor gab es bereits die Möglichkeit, den Copilot zu deaktivieren. Im Snipping Tool war das manuelle Abschalten bislang nicht möglich, dort wurde die Copilot-Integration jetzt aber laut Windows Latest vollständig entfernt. In dem Screenshot-Programm tauchte die Schaltfläche auf, wenn bestimmte Videobereiche ausgewählt wurden.
KI-Optimierung ist zentraler Baustein bei der Runderneuerung von Windows 11
Die KI-Integration in Windows 11 zu optimieren, ist ein zentraler Baustein bei der Runderneuerung des Betriebssystems. Microsoft hatte im März verkündet, überflüssige Copilot-Schaltflächen in Apps wie dem Editor, dem Snipping Tool, der Fotos-App sowie den Widgets zu entfernen. Generell soll der KI-Assistent künftig nur noch in Bereichen auftauchen, in denen die Funktionen tatsächlich einen Mehrwert für den Nutzer bieten.
Was aber absehbar war: Nur weil man den KI-Einsatz optimiert, heißt es nicht, dass die entsprechenden Funktionen verschwinden. Der Editor zeigt, wie Microsoft am Kern der Strategie festhält, nur etwas eleganter und weniger aufdringlich.
Weitere Baustellen in Windows 11 sind die Benutzerführung, das Design, die Zuverlässigkeit sowie die Performance des Betriebssystems.
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Reader’s Choice Awards: Bester PC-Gehäuse-Hersteller 2026

ComputerBase ruft zum dritten Mal die Reader’s Choice Awards aus. Welcher PC-Gehäuse-Hersteller ist in diesem Jahr euer Favorit und konnte euch mit seinen großen wie kleinen Kästen für den PC am meisten überzeugen? Ihr entscheidet, welcher Hersteller den Preis erhält und sich mit eurer Auszeichnung schmücken darf.
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Linux Mint 23: Cinnamon-Desktop mit vollem Wayland-Support ab Ende 2026

Der Cinnamon-Desktop 6.8 des kommenden Linux Mint 23.0 wird erstmals vollständigen Wayland-Support bieten. Die nächste Version der einsteigerfreundlichen Linux-Distribution soll voraussichtlich Ende 2026 veröffentlicht werden.
Die Entwickler sehen die Wayland-Session von Cinnamon inzwischen bereits „fast auf Augenhöhe mit der bisherigen X11-Session“, wie es in einem aktuellen Beitrag im Linux-Mint-Blog heißt. Mit der kommenden Version 6.8 des Cinnamon-Desktops gilt die Wayland-Session als vollständig unterstützt und steht dann im Login-Bildschirm erstmals ohne eine „Experimental“-Kennzeichnung neben der X11-Session zur Wahl.
Wayland-Verbesserungen im Überblick
Das Entwicklerteam von Linux Mint hat eine ganze Reihe an Verbesserungen der Wayland-Session von Cinnamon 6.8 eingebaut, das wie eingangs erwähnt Ende 2026 zusammen mit Linux Mint 23.0 erscheinen soll. So werden Fenster, Kontextmenüs und Popups jetzt in der richtigen Größe und an der korrekten Stelle unter Wayland angezeigt. Zudem können andere Programme dem aktuell aktiven Fenster nicht mehr den Fokus wegnehmen.
Auch gut: Mit Cinnamon 6.8 wird es endlich eine vollständige HiDPI-Unterstützung unter Wayland geben, was für eine deutlich schärfere Darstellung auf Displays mit hohen Auflösungen sorgen sollte. Zudem gibt es jetzt eine neue „Window Progress“-Funktion, wodurch beispielsweise ein Programm wie der Dateimanager Nemo den Fortschritt beim Kopieren über das App-Symbol anzeigen kann.
Außerdem werden Programme, die mittels „pkexec“ mit Admin-Rechten gestartet werden, nicht mehr über Xwayland als Kompatibilitätslayer, sondern stattdessen direkt über Wayland gestartet. Zusätzlich schreiben die Entwickler davon, dass nicht näher bezeichnete „Session-Fixes“ den Einzug in die Wayland-Session finden werden.
Es konnten zahlreiche Absturzursachen des Cinnamon-Desktops, des Fenstermanagers Muffin, der Session-Verwaltung sowie Xwayland behoben werden, was für eine deutlich angenehmere Nutzererfahrung sorgen sollte. Hardwarebeschleunigung über die GPU wird „over EGL (for NVIDIA)“ genutzt und das Entwicklerteam hat die Unterstützung für Multi-Monitor-Setups und KVM-Switches verbessert.
Cinnamon-Desktop mit weiteren Optimierungen
Doch damit nicht genug: Die Cinnamon-Desktopumgebung wird mit Version 6.8 auch allgemeine Verbesserungen erhalten. So wird es den neuen Befehl „cinnamon-list-windows“ geben, der sämtliche geöffnete Fenster mit den zugehörigen Eigenschaften wie Größe, Position und mehr anzeigt. Ferner soll der Fenstermanager Muffin eine schärfere Darstellung bieten und es gibt Unterstützung für „graphical-session“ als Bestandteil von systemd.
Auch im Hinblick auf allgemeine System-Eigenschaften gibt es Neuerungen zu vermelden: Demnach gibt es eine bessere Anmeldung per Fingerabdruck-Sensor im Slick Greeter und es konnten Fehler in der Konfiguration des Login-Managers LightDM behoben werden. Außerdem wurde die systemweite Unterstützung von SSH-Schlüsseln optimiert.
Downloads
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4,7 Sterne
Linux Mint ist eine auf Ubuntu LTS basierende Linux-Distribution mit dem eigenen Cinnamon-Desktop.
- Version 22.3 „Zena“ Deutsch
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Wie gut ist Black Flag Resynced?: In Assassin’s Creed kollidieren Alt und Neu

Assassin’s Creed: Black Flag Resynced ist ein solides Remake. Das liegt in den Augen einiger Betrachter aber vor allem am Quellmaterial: Die Neuerungen, die Ubisoft dem Klassiker angedeihen lässt, werden nicht einhellig für förderlich befunden.
Im Kern, da sind sich alle einig, liefert Resynced das, was es muss: Einen bildhübschen Ausflug in die Karibik mit einer Menge Piraten-Flair, der gute Unterhaltung liefert, und zwar sowohl für Neulinge als auch für Fans des Originals, die sich sofort heimisch fühlen können.
Alt und neu reiben sich
Die Neuerungen sind jedoch nicht jedermanns Sache, befinden GamesRadar und Eurogamer. „Im besten Falle unbeholfen, im schlimmsten Fall schmälern sie aktiv das Spielerlebnis“, lautet die nüchterne Bilanz. Das wird zum guten Teil daran festgemacht, dass die Struktur eines alten Spiels mit der technischen Basis eines ganz anders aufgebauten, modernen Teils umgesetzt wird. Das erzeugt Brüche. Beispielhaft nennt Eurogamer Zwischensequenzen: Die Ergänzungen nutzen kein Motion-Capturing und wirken im direkten Vergleich mit dem Original steif. Vieles Neues, bilanziert der Test, pendele zwischen Gut und Böse.
Im Kampf fängt das Remake den dreckigen, rauen Piratenton ein, schafft aber erfolgreich mehr Tiefgang. Aber: Die Steuerung spielt nicht immer mit, auch im erweiterten Parkour springt Kenway ab und an daneben. Bugs und Glitches fallen häufiger auf, selbst in positiveren Wertungen wie bei The Sixth Axis. Viele Dinge bringen aber auch einen Mehrwert. Darunter fällt der verbesserte Schiffskampf oder das nun mögliche Schleichen. Games Radar wünscht sich am Ende schlicht, Ubisoft wäre mutiger mit Neuerungen und Spielwelt gewesen, Resynced ändere zu viel und gleichzeitig zu wenig.
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Wenn schon ein Remake, dann richtig, damit alles auf dem gleichen Stand ist. Ein Spiel gehört wenn, dann gründlich modernisiert.
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Das passt schon: Es muss sich für alte Fans vertraut anfühlen.
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Nein, ein Remake sollte sich möglichst dicht an das Original halten und keine modernen Gameplay-Elemente einfügen. Sonst kann es auch ein neues Spiel sein.
Technisch macht Resynced eine gute Figur: Das Spiel sieht gut aus, lässt sich fein an die Leistungsfähigkeit des PCs anpassen und geht ordentlich mit Hardware-Ressourcen um, zeigen die ComputerBase-Benchmarks.
Fazit
Wie hoch die Wertung ausfällt, wird auch zu einer Frage des Blickwinkels. Möchte man ein Spiel, das das Piraten-Feeling des Originals einfängt, dann liefert das Remake. Das ist „sein größter Erfolg“ (GameInformer), gepaart mit ein paar nötigen Verbesserungen. Man müsse aber mit der „üblichen Liste von Ubisoft-Durcheinander und Macken“ (TheSixthAxis) leben. Je geringer die Toleranz dafür, desto schlechter wird das Remake. Es ist selbst dann aber noch „völlig in Ordnung“ (Eurogamer).
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Ja, sofort zum Vollpreis / habe vorbestellt bzw. es schon gekauft
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Ich leihe es mir aus (solange es noch Discs gibt)
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Ja sofort, aber günstiger über Umwege
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Ja nach Patches / beim ersten Sale
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Ja, nach deutlichen Preissenkungen
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Nein
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