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Apps & Mobile Entwicklung

Klage stellt Verschlüsselung in Frage


Die Illusion der totalen Privatsphäre auf WhatsApp könnte zerschlagen werden. Laut einer neuen Sammelklage haben Informanten aufgedeckt, dass Meta die Macht hat, eure Nachrichten zu entschlüsseln und zu lesen – ungeachtet ihrer strengen End-to-End-Sicherheitsansprüche.

Sind eure WhatsApp-Chats wirklich sicher und privat? Das ist die Frage, die sich viele stellen, wenn man bedenkt, wie Meta mit Nutzerdaten umgeht. Jetzt behauptet eine globale Gruppe, dass der Social-Media-Riese Zugang zu privaten Nachrichten hat, trotz des Ende-zu-Ende-Verschlüsselungsprotokolls. Die Gruppe bittet das Gericht, die Klage als Sammelklage zuzulassen, was ihr im Falle einer Genehmigung weitaus mehr Wirkung verleihen könnte.

Seit Jahren bewirbt Meta die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) auf WhatsApp als wichtiges Merkmal der Messaging-App. Technisch gesehen sollte dies Meta daran hindern, Nachrichten einzusehen, da die zur Entschlüsselung benötigten Schlüssel nur auf den Geräten der Nutzer gespeichert sind.

Die neue Klage behauptet jedoch etwas anderes. Sie wurde am Freitag von einer internationalen Gruppe beim US-Bezirksgericht in San Francisco eingereicht, wie Bloomberg zuerst berichtet. Darüber hinaus wird der Fall von Klägern aus Ländern wie Australien, Brasilien und Mexiko vertreten.

Klage behauptet, Mitarbeiter hätten Zugang zu Ihren Chats

In der Klage wird behauptet, dass die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von WhatsApp irreführend ist und dass Meta entgegen seiner Behauptungen Zugriff auf Nutzerdaten, einschließlich Nachrichten, hat. Als Quellen werden eine nicht näher bezeichnete Anzahl von „Whistleblowern“ des Unternehmens angeführt.

Dem Antrag zufolge können Meta- und WhatsApp-Mitarbeiter beim technischen Team Zugang beantragen, um die Nachrichten eines Nutzers einzusehen. Sobald der Zugang gewährt wurde, können die Mitarbeiter den gesamten Chatverlauf lesen, der mit einer eindeutigen Benutzer-ID verknüpft ist, einschließlich der Nachrichten, die bis zur Erstellung des Kontos zurückreichen, und sogar derjenigen, von denen angenommen wird, dass sie gelöscht wurden.

Besonders besorgniserregend ist das angeblich laxe Genehmigungsverfahren. In der Klageschrift heißt es, dass das Meta-Engineering-Team den Zugriff oft ohne jegliche Prüfung gewährt, was es den Mitarbeitern leicht macht, eine Genehmigung zu beantragen und zu erhalten.

Es wurden keine technischen Details genannt, wie dies angesichts des Verschlüsselungsprotokolls von WhatsApp möglich sein könnte. Meta hat daraufhin die Vorwürfe zurückgewiesen und die Klage als „leichtfertig“ bezeichnet.

In einer separaten Erklärung an Medien sagte Meta: „Jede Behauptung, dass die WhatsApp-Nachrichten nicht verschlüsselt sind, ist kategorisch falsch und absurd.“ Das Unternehmen betonte auch, dass es sich auf das Signal-Protokoll verlässt, das seit über einem Jahrzehnt im Einsatz ist.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch unklar, wie der Rechtsstreit weitergehen wird. Klar ist jedoch, dass der Fall Millionen von Nutzern betreffen könnte, wenn die Kläger Erfolg haben, insbesondere wenn das Gericht ihn als Sammelklage anerkennt.

Was denkt ihr? Glaubt ihr, dass eure WhatsApp-Nachrichten wirklich privat sind? Teilt uns eure Meinung in den Kommentaren mit.



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Humble Bundle: Günstiges Musikpaket für das eigene Home-Studio


Humble Bundle: Günstiges Musikpaket für das eigene Home-Studio

Bild: Humble Bundle

Unter dem Motto „Make Music Change Lives“ hat Humble Bundle ein umfangreiches Musik-Paket geschnürt, mit dem bereits aktive Musiker ihren virtuellen Instrumentenpark erweitern können, das aber ebenso Einsteigern eine preisgünstige und zugleich solide Grundausstattung für die ersten Schritte in der Musikproduktion bietet.

Solide Grundlage für erste Musikversuche

Für einen aktuellen Mindestbetrag von 25,44 Euro erhalten Interessierte das vollständig geschnürte Bündel, das aus vier VST-Instrumenten von Cherry Audio, einem virtuellen Effektgerät, einer Sequenzer-Software sowie 30 Sammlungen mit Sounds, Loops, Midi-Files und weiterem Material aus unterschiedlichen Genres besteht.

Bekannte klassische Synthesizer

Zu den enthaltenen Instrumenten zählt mit dem „Elka X“ unter anderem ein virtueller Nachbau des zwischen 1981 und 1985 gefertigten und bereits damals sehr seltenen italienischen „Elka Synthex“, der unter anderem von Jean-Michel Jarre für seine berühmte „Laser-Harfe“ auf dem Album „Rendez-Vous“ eingesetzt wurde, aber auch bei anderen bekannten Musikern wie Martin L. Gore (Depeche Mode) oder Nick Rhodes (Duran Duran) Verwendung fand.

Darüber hinaus gehören mit dem PS-20 die virtuelle Umsetzung des Korg MS 20 sowie mit Blue3 ein Instrument zum Paket, das mit den Modellen B-3, C-3, A-100, L-100, CV und M-3 die bekanntesten Tonradorgeln der Welt modelliert und ausdrücklich nicht gesampelt nachbilden möchte. Zum Funktionsumfang zählen 91 modellierte Tonräder mit Phasensynchronisation sowie ein authentisch emuliertes Scanner-Vibrato beziehungsweise ein entsprechender Chorus. Filtomika wiederum hat sich zum Ziel gesetzt, die Effekt-Einheit des bekannten sowjetischen Polivoks-Synthesizers zu emulieren. Ebenfalls enthalten ist der Cherry-Audio-eigene VST-Synthesizer Harmonia, mit dem der Musikspezialist dank einer verständlichen Oberfläche insbesondere Einsteigern das Erstellen eigener Klänge erleichtern will. Im hauseigenen Shop des Herstellers werden diese Komponenten zusammengerechnet für mehr als 200 Euro angeboten.

Damit angehende Produzenten ihre Musik auch aufnehmen können, legt Humble Bundle zudem Mixcraft 10.6 Home bei, die aktuelle Einsteiger-Version der Mixcraft-Software.

Zum Komplett-Paket zählen darüber hinaus 30 Sammlungen mit Klängen, Loops und Midi-Files aus verschiedenen Musikrichtungen wie Synthwave, Elektronic, Deep House oder Rock, wobei auch eine Auswahl an Ukulele-Samples mit enthalten ist.

Auch für den kleineren Geldbeutel ist etwas dabei

Wer weniger investieren möchte, erhält für einen Mindestbetrag von 15,25 Euro das Blue3 und das PS-20 als Instrumente, dazu Filtomika, die Mixcraft-DAW sowie 15 Klang-Sammlungen. Bei einem Mindestpreis von 1,19 Euro reduziert sich das Angebot auf das PS-20, das Effektgerät und fünf Sample-Sammlungen.

Die Aktion läuft noch bis zum 5. Februar 2026.



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Hollywood statt Weltrettung? Diese Serie bricht mit Erwartungen


Kein Weltuntergang, kein Endboss, keine epische Rettungsmission. Stattdessen Vorsprechen, Karriereängste und ein Held, der lieber vor die Kamera will als auf ein Schlachtfeld. Ein bekanntes Serienuniversum schlägt ungewohnt leise Töne an.

Wenn Ihr bei Marvel automatisch an Explosionen und große Schlachten denkt, wird Euch „Wonder Man“ eiskalt erwischen. Die Serie startet mit einer einfachen Frage: Was, wenn ein Superheld eigentlich nur Schauspieler sein will? Genau dort setzt dieses ungewöhnliche Projekt an und zieht Euch direkt in ein ganz anderes MCU-Eck.

Ein Held, der lieber auf die Bühne will

Im Mittelpunkt steht Simon Williams, gespielt von Yahya Abdul-Mateen II. Simon ist kein klassischer Retter in Strumpfhose, sondern ein Mann mit großen Ambitionen und mäßigem Erfolg. Er versucht, in Hollywood Fuß zu fassen, während er heimlich beginnt, übermenschliche Kräfte zu entwickeln. Das klingt absurd, ist aber genau der Reiz von „Wonder Man“. Statt Trainingsmontagen und Schurken-Monologen begleitet Ihr Castings, Selbstzweifel und den ständigen Spagat zwischen öffentlicher Persona und geheimem Talent. Die Superkräfte sind da, aber sie drängen sich nicht in den Vordergrund. Sie brodeln eher wie ein offenes Geheimnis.

Ein Blick hinter die Kulissen der Traumfabrik

„Wonder Man“ ist weniger Superheldenserie als Branchen-Satire. Die Handlung führt Euch direkt in die Mechanik Hollywoods: Remakes, Egos, Machtgefälle. Besonders spannend wird es, als Simon erfährt, dass ein Film über den Superhelden „Wonder Man“ geplant ist, während er selbst langsam zu genau diesem Helden wird. An seiner Seite taucht Trevor Slattery auf, gespielt von Ben Kingsley. Ein Schauspieler, dessen große Tage hinter ihm liegen. Zusammen bilden sie ein Duo, das unterschiedlicher kaum sein könnte, aber genau deshalb funktioniert.

MCU-Verbindungen mit einem Augenzwinkern

Ganz ohne Marvel-DNA kommt die Serie natürlich nicht aus. Mit Agent Cleary, verkörpert von Arian Moayed, hält auch das Department of Damage Control Einzug. Cleary stuft Simon schnell als potenzielle Bedrohung ein und bringt damit die bekannte MCU-Bürokratie ins Spiel. Der Unterschied: Hier fühlt sich nichts nach Pflichttermin an. Die Verbindungen wirken organisch und unterstützen die Geschichte, statt sie zu dominieren. Ihr bekommt Marvel, aber ohne Dauerbeschallung.

Warum diese Serie Erwartungen bricht

„Wonder Man“ stellt die große Marvel-Frage neu. Nicht: Wie rettet man die Welt? Sondern: Was passiert, wenn man es gar nicht will? Wenn Ihr Lust auf eine Superheldenserie habt, die lieber in Grauzonen denkt als in Endkämpfen, solltet Ihr dieser Produktion eine Chance geben. Hollywood statt Weltrettung und gerade deshalb überraschend sehenswert. Die erste Staffel umfasst acht Episoden, die seit dem 28. Januar 2026 ab 3 Uhr deutscher Zeit komplett bei Disney+ verfügbar sind. Kein Warten, kein Cliffhanger-Marathon über Wochen. Ihr entscheidet selbst, wie tief Ihr eintaucht. Und genau das passt zur Serie: Sie will Euch nicht überwältigen, sondern neugierig machen.



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Element 1.12.9: Multiplattform-Messenger erhält Produktpflege


Element 1.12.9: Multiplattform-Messenger erhält Produktpflege

Bild: Element HQ

Die Entwickler von Element haben mit der neuen Version des für zahlreiche Plattformen erhältlichen Messengers neben den üblichen Fehlerbereinigungen vor allem kosmetische Korrekturen und kleinere Veränderungen umgesetzt, die sich bereits in der Vergangenheit abgezeichnet hatten.

Viele Änderungen an der Bedienoberfläche

Mit der neuen Element-Version wurden unter anderem optische Anpassungen vorgenommen. Unter macOS wurde das macOS-Symbol aktualisiert, um künftig das Icon-Composer-Format zu verwenden. Gleichzeitig haben die Entwickler viele weitere App-Symbole erneuert und deren Darstellung im Hinblick auf Barrierefreiheit verbessert. Benachrichtigungen erfolgen künftig über sogenannte Compound-Symbole, zudem wurden weitere Symbole durch entsprechende Alternativen ersetzt. Ebenso soll die Umstellung von CSS-Masken auf eine SVG-Darstellung die Darstellungsqualität verbessern, während an anderen Stellen von SVG-Masken auf direktes SVG-Rendering gewechselt wurde.

Darüber hinaus erlaubt die neue Version lokale Protokoll-Downloads, sofern keine Rageshake-URL konfiguriert ist. Ergänzend dazu erhält Element Unterstützung für den stabilen MSC4191-Parameter für Kontoverwaltungsaktionen sowie für die stabile m.oauth-UIA-Stufe aus MSC4312.

Zehn Fehler korrigiert

Auch die obligatorische Behebung von Fehlern kommt bei dem nun veröffentlichten Update nicht zu kurz, wenngleich der Umfang geringer ausfällt als in früheren Versionen. Unter Linux wurde unter anderem ein Problem behoben, bei dem der Messenger nicht startete, wenn der Benutzer nicht in „/etc/passwd“ enthalten war. Ebenso konnte es bislang vorkommen, dass die Registerkarte „Rollen“ in den Raumeinstellungen durcheinandergeriet, wenn die Änderung der Leistungsstufe fehlschlug. Zudem verwendet die Anwendung jetzt korrekte Übersetzungen für die Einstellungen der URL-Vorschau.

Weiter wurde ein Problem behoben, bei dem Avatar-Dekorationen im Thread-Aktivitätscenter nicht über dem jeweiligen Avatar angezeigt wurden. Ebenfalls korrigiert wurde ein Fehler, bei dem ein unzuverlässiger Test durch das Warten auf das Chat-Fenster vor dem Zählen von Nachrichten ausgelöst wurde. Darüber hinaus wird nun sichergestellt, dass vor dem Tätigen von Anrufen eine korrekte Fokuskonfiguration für Element Call erfolgt. Auch sollten 3pid-Einladungen nun wieder wie gewohnt akzeptiert werden.

Alle Änderungen sind wie immer den ausführlichen Release Notes zu entnehmen.

Ab sofort verfügbar

Die Desktop-Version von Element 1.12.9 kann ab sofort über die Projektseite auf GitHub heruntergeladen werden. Alternativ kann der Messenger wie gewohnt bequem über den am Ende dieser Meldung verlinkten Download-Bereich von ComputerBase geladen werden.

Bei Element handelt es sich um einen plattformübergreifenden Messenger, der dank des Matrix-Protokolls über Matrix-Bridges mit zahlreichen anderen Protokollen und Messengern wie Discord, Slack oder WhatsApp kommunizieren kann. Die Einrichtung dieser Bridges richtet sich aufgrund ihrer Komplexität jedoch vorrangig an erfahrene Nutzer. Neben einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung unterstützt Element auch Gruppen- und Videochats sowie Telefonie über WebRTC.



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