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Landgericht Bremen: Milka-Tafeln sind „relative Mogelpackung“ – trotz Füllmengenangabe
Dass der Konzern Mondelez, zu dem die Marke Milka gehört, in den USA sitzt, ist Konsument:innen wohl kaum bewusst.
Weniger Inhalt, fast gleiche Verpackung – und jetzt ein Gerichtsurteil mit Signalwirkung: Mondelez International ist im Streit um „Shrinkflation“ mit seiner Milka-Tafel vor Gericht gescheitert. Das Urteil zeigt, wo die Grenzen zwischen Preisanpassung und Verbrauchertäuschung verlaufen, wie Rechtsanwältin Gisela Meister in ihrem Gastbeitrag erörtert.
Mondelez, der Hersteller von Milka Schokolade, unterlag vor dem Landgericht Bremen, weil Mondelez nach Ansicht des Gerichts Verbraucher in einem Fa
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Streit um Firmengeheimnisse: Apple verklagt OpenAI
Apple wirft OpenAI den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen vor und reicht Klage ein. Zwei frühere Apple Manager sollen interne Dateien und vertrauliche Lieferant:innendaten mitgenommen haben.
Gemeinsam mit dem langjährigen Apple-Chefdesigner Jony Ive entwickelt OpenAI derzeit eigene KI-Hardware. Mit den geplanten Geräten würde das Unternehmen hinter ChatGPT ausgerechnet dem Konzern Konkurrenz machen, dessen ikonische Produkte Ive über Jahrzehnte mitgestaltet hat. Zuletzt deuteten Leaks unter anderem auf ein stiftförmiges KI-Gadget hin. Doch hat sich OpenAI dabei unrechtmäßig an Apple bedient? Genau das wirft der iPhone-Konzern dem Unternehmen jetzt vor.
OpenAIs erstes KI-Gadget:
Ein Stift von Ex-Apple-Designer Jony Ive?

Der Vorwurf gegen OpenAI
Apple hat Klage gegen OpenAI eingereicht und wirft dem Unternehmen vor, zwei ehemalige Apple-Mitarbeiter zur Weitergabe vertraulicher Unternehmensinformationen veranlasst oder ermutigt zu haben. Dabei hatten das ChatGPT-Unternehmen und der iPhone-Konzern noch vor einiger Zeit eng zusammengearbeitet, unter anderem durch die Integration von ChatGPT in Apple Intelligence und auf Apple-Geräten.
Zu den Beklagten gehören der Hardware-Chef Tang Tan und der frühere Elektroingenieur Chang Liu. Tan verantwortete bei Apple über viele Jahre die Entwicklung des iPhones und der Apple Watch, Liu arbeitete an besonders sensiblen Produktentwicklungsprojekten. Apple zufolge sollen beide vor ihrem Wechsel zu OpenAI interne Dateien heruntergeladen und vertrauliche Lieferant:innendaten mitgenommen haben. OpenAI weist die Vorwürfe zurück und erklärte gegenüber Bloomberg, kein Interesse an Geschäftsgeheimnissen anderer Unternehmen zu haben.
Ob sich Apples Vorwürfe bestätigen lassen, müssen nun die Gerichte klären. Unabhängig vom Ausgang des Verfahrens deutet der Fall jedoch darauf hin, dass KI-Hardware zum nächsten großen Wettkampf der Tech-Branche wird und dieser offenbar mit harten Bandagen geführt wird.
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Nach Norwegens WM-Aus: British Airways und Norwegian zeigen Sportsgeist mit Logo-Tausch
Die Aktion fand unter anderem auf Instagram statt
Die norwegische Fluggesellschaft Norwegian trägt auf Instagram einige Stunden lang das Logo des Konkurrenten British Airways: Was nach einem Rezept für totale Verwirrung klingt, war das Ergebnis einer freundlichen WM-Wette zwischen beiden Airlines, die die Rivalität auf dem Platz in eine positive Marketing-Aktion für beide Seiten verwandelte.
Im Vorfeld des WM-Viertelfinales zwischen Norwegen und England am Sonntag in Miami stieg in den sozialen Medien die Vorfreude auf einen anderen englis
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WhatsApp Business: Multi-Account-Funktion startet für Android
Meta erweitert WhatsApp Business um eine lange erwartete Funktion: Zwei Business Accounts lassen sich künftig auf einem Android Smartphone verwalten. Das müssen Unternehmen jetzt wissen.
WhatsApp bringt die Multi-Account-Funktion erstmals in die Business-App für Android. Wie WABetaInfo berichtet, können erste Betatester:innen zwei Business Accounts auf demselben Smartphone nutzen. In der regulären WhatsApp Messaging App werden mehrere Konten bereits seit 2023 unterstützt, seit 2026 endlich auch auf dem iPhone – für WhatsApp Business gab es bislang jedoch keine vergleichbare Mulit-Account-Funktion. Wer zwei Business-Nummern verwalten wollte, musste deshalb meist ein zweites Smartphone oder alternative Lösungen nutzen.
Von Plus bis Advanced:
Meta One kommt mit 4 Abovarianten

So richtest du einen zweiten WhatsApp Business Account ein
WhatsApp rollt die Multi-Account-Funktion mit der aktuellen Android-Beta 2.24.27.5 von WhatsApp Business über den Google Play Store an erste Tester:innen aus. Nutzer:innen können über das Plussymbol neben ihrem Kontonamen einen zweiten Business Account hinzufügen. Die Einrichtung erfolgt wie gewohnt über eine zweite Telefonnummer und einen Bestätigungscode. Anschließend laufen beide Business Accounts innerhalb derselben App auf demselben Android Smartphone – ein zweites Gerät oder eine zusätzliche App sind nicht mehr erforderlich.

Zwischen den beiden Konten wechseln Nutzer:innen anschließend über das Drei-Punkte-Menü in der Chat-Übersicht. WhatsApp unterstützt dabei maximal zwei Business Accounts pro Gerät. Benachrichtigungen beider Konten bleiben erhalten, zum Lesen und Beantworten von Nachrichten ist jedoch ein Wechsel in den jeweiligen Account erforderlich.
Ein Smartphone statt zwei: Für wen sich die Funktion lohnt
Vor allem kleinere Unternehmen oder einzelne Abteilungen könnten von WhatsApps neuer Multi-Account-Funktion profitieren. Wer etwa zwei Business-Nummern für unterschiedliche Marken, Standorte oder Zuständigkeitsbereiche verwaltet, benötigte dafür bislang meist ein eigenes Smartphone oder eine zusätzliche App. Mit der Multi-Account-Funktion lassen sich erstmals zwei Business Accounts auf einem Android-Gerät getrennt verwalten. Für Unternehmen mit mehr als zwei Business-Nummern bleibt die Funktion allerdings nur eine begrenzte Erleichterung.
WhatsApp rollt die Multi-Account-Funktion zunächst schrittweise für Betatester:innen der aktuellen Android-Beta von WhatsApp Business aus. Deshalb wird die Neuerung auch nach der Installation des Updates nicht sofort für alle Nutzer:innen verfügbar sein. Wann Meta die Funktion in der stabilen Android-Version und für iOS veröffentlicht, hat der Konzern bislang nicht bekannt gegeben.
Die Multi-Account-Funktion fügt sich in eine Reihe neuer Business Features ein. Anfang Juni etwa führte Meta den KI-gestützten Meta Business Agent auch für WhatsApp Business weltweit ein. Unternehmen können damit Teile ihrer Kund:innenkommunikation automatisieren. Zudem sollen KI-Briefings mit ausgewählten Accounts auf WhatsApp Business kommen. Meta arbeitet außerdem daran, Unternehmen direkt innerhalb von WhatsApp auffindbar zu machen. Nutzer:innen sollen Brands künftig über die Suche nach Unternehmensnamen oder über geteilte Kontaktkarten entdecken können. Darüber hinaus testet Meta Usernames für WhatsApp. Künftig sollen Nutzer:innen und Unternehmen statt ihrer Telefonnummer einen eindeutigen Username teilen und darüber kontaktiert werden können.
Meta startet Business Agents auf Instagram
– so selbstverständlich wie eine E-Mail-Adresse?

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