Apps & Mobile Entwicklung
Lidl Online: Discounter informiert Kunden über Datendiebstahl

Der Discounter Lidl informiert Kunden des Online-Shops über einen Datendiebstahl. Demnach erhielten Unbekannte Zugriff auf Kundendaten wie Name, (E-Mail-)Adresse, Telefonnummer und das Geburtsdatum. Bankdaten oder Passwörter seien nicht betroffen. Kunden sollten jetzt aber besonders auf Phishing-Mails achtgeben.
In dem Schreiben an Onlineshop-Kunden, das der Redaktion vorliegt, spricht Lidl von einem „IT-Sicherheitsvorfall bei einem unserer IT-Dienstleister, der Teile Deiner bei Lidl gespeicherten Daten betrifft“. Das Unternehmen sei Anfang der Woche über den Vorfall informiert worden, bei dem Unbekannte nach Angaben des Unternehmens „kurzzeitig auf eine separierte Datei mit Kundendaten zugreifen und trotz hoher IT-Sicherheitsstandards Teile daraus entwenden“ konnten. Das System des Onlineshops selbst sei nicht betroffen gewesen.
Lidl versichert, dass Passwörter, Rechnungs- und Lieferanschriften, Bankdaten oder sonstige Zahlungsinformationen nicht betroffen seien, denn Kundenkonten seien nicht kompromittiert worden.
Allerdings konnten die Datendiebe auf Kundenstammdaten zugreifen, zu denen „Anrede, Vor- und Nachname, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Kundennummer“ gehören.
Lidl warnt vor Phishing-Versuchen
Mit den entwendeten Daten könnten Betrüger nun versuchen, Kunden via E-Mail anzuschreiben und beispielsweise per Link auf betrügerische Webseiten zu locken. Solche Machenschaften sind als Phishing-Angriffe bekannt. Dank der erbeuteten Kundendaten ist es möglich, eine vermeintliche E-Mail von Lidl nun täuschend echt erscheinen zu lassen. Lidl mahnt daher zur besonderen Vorsicht im Posteingang: „Bitte prüfe stets die Authentizität des Absenders. Gib bei Auffälligkeiten keine Daten preis und klicke keine unbekannten Links an.“ Bei Fragen können sich Kunden per E-Mail an data.shop@lidl.de wenden.
Auf einer Webseite gibt das Unternehmen weitere Tipps, um gefälschte E-Mails oder Webseiten als solche zu enttarnen. Erst im Juni wurde ein Fake-Shop aufgedeckt, der sich als Lidl Onlineshop ausgab. Auch viele andere Discounter sind Ziel solcher Betrugsmaschen.
Das wurde inzwischen unternommen
Dem Schreiben zufolge habe der betroffene IT-Dienstleister „unverzüglich reagiert und die erforderlichen Maßnahmen zur Wiederherstellung der vollständigen Absicherung der
IT-Systeme getroffen“. Zudem habe er Strafanzeige gestellt, die zuständige Datenschutzbehörde informiert und Experten zu einer Untersuchung des Vorfalls beauftragt.
Apps & Mobile Entwicklung
Anime-Design und Weiß: Gigabyte Aorus RTX 5060 ARI mit 8GB vorgestellt

Ein Anime-Charakter auf der Backplate sowie ein weißes 3-Lüfter-Design mit orangen Akzenten, das ist Gigabytes neue Aorus GeForce RTX 5060 ARI 8G. Abgesehen davon orientiert sich die Grafikkarte stark an der Aorus GeForce RTX 5060 Elite 8G des Herstellers.
Die neue Aorus RTX 5060 ARI im Detail
Gigabytes Aorus GeForce RTX 5060 ARI nutzt die GB206-GPU von Nvidia und bietet 3.840 CUDA-Kerne, während die 8 GB GDDR7-Videospeicher über ein 128-Bit-Speicherinterface angebunden sind. Die neue Grafikkarte im Anime-Design erreicht laut Datenblatt einen Boost-Takt von 2.722 MHz, was entsprechend 225 MHz über dem Referenz-Takt von 2.497 MHz liegt.
Als Anschlussmöglichkeiten stehen dreimal DisplayPort (2.1b) sowie ein HDMI-2.1b-Port zur Verfügung, die wahlweise auch zeitgleich im Rahmen eines Multi-Monitor-Setup mit bis zu vier Bildschirmen genutzt werden können. Darüber hinaus unterstützt die Aorus GeForce RTX 5060 ARI 8G von Gigabyte PCI-Express 5.0 und erreicht eine maximale Auflösung von 7.680 x 4.320 Pixeln. Während die Stromversorgung über einen 8-Pin-Anschluss erfolgt, wird für den Betrieb außerdem ein Netzteil mit mindestens 550 Watt empfohlen. Die Abmessungen der Grafikkarte betragen zudem 329 x 128 x 40 mm (LxBxH).
Gigabytes neue RTX 5060 ARI 8G setzt auf das bekannte Windforce-Kühlsystem des taiwanesischen Herstellers, wobei gegensätzlich drehende „Hawk“-Lüfter sowie ein spezielles und ursprünglich für den Servereinsatz gedachtes Wärmeleitgel zum Einsatz kommen. Zudem sorgen eine Composite-Kupfer-Heatpipe und eine große Aussparung auf der Rückseite der Karte dafür, dass Hitze gut abtransportiert werden kann.
Basiert auf anderer RTX 5060 von Gigabyte
Dabei basiert die Gigabyte Aorus GeForce RTX 5060 ARI 8G (Modellbezeichnung GV-N5060AORUS ARI-8GD) offenbar auf einer anderen Grafikkarte des Herstellers, der Aorus RTX 5060 Elite 8G (via Videocardz). Die grundlegenden technischen Spezifikationen der beiden Modelle decken sich weitgehend, allerdings ist die RTX 5060 Elite 8G schwarz und besitzt drei RGB-Halo-Leuchtringe, welche der RTX 5060 ARI fehlen.
Allgemein steht die ARI-Reihe von Gigabyte für Hardware im Anime-Design. Bereits im Mai 2026 veröffentlichte das Unternehmen mit dem B850 Aorus Elite-P ICE ein Mainboard für AMDs Sockel-AM5-CPUs, welches den gleichen Anime-Charakter wie die RTX 5060 ARI 8 G ziert. Somit wäre Gigabytes neue Grafikkarte eine passende Ergänzung zu diesem Mainboard.
Preis und regionale Verfügbarkeit
Bislang fehlen Informationen zum Preis und der regionalen Verfügbarkeit der Gigabyte Aorus GeForce RTX 5060 ARI 8G. Zum Vergleich: Ähnliche RTX-5060-GPUs von Gigabyte mit 8 GB Videospeicher starten gemäß ComputerBase-Preisvergleich bei rund 320 Euro. Allerdings ist aufgrund der Anime-Optik mit einem gewissen Preisaufschlag zu rechnen.
Apps & Mobile Entwicklung
Speicherpreise im Check: Ein neuer Höchststand ist erreicht

Im Monatsrhythmus blickt ComputerBase auf die Preisentwicklung bei RAM, HDDs und SSDs. Mitte August zeigt sich: In allen Speicherkategorien stiegen die Preise weiter und erreichten somit neue Höchstmarken. Besonders extrem ist die Verteuerung nach wie vor beim Arbeitsspeicher.
Preissteigerung bei RAM, HDD und SSD im Überblick
Das nachfolgende Diagramm veranschaulicht den aktuellen Trend und zeigt das Preisniveau von RAM, HDD und SSD in Form der prozentualen Steigerung gegenüber dem Ausgangspunkt von Mitte September 2025.
Anstieg der Preise von RAM, HDD und SSD seit Mitte September 2025
Aktuelle Meldungen
Die Engpässe bei der globalen Versorgung mit Speicherchips sind mittlerweile fast überall spürbar. Zum Beispiel muss bei Apple trotz saftiger Preiserhöhung wochenlang auf ein MacBook Air gewartet werden, neue Produkte wie das iPhone 18 könnten wegen geringer Stückzahl schnell vergriffen sein. Microsoft hat Anfang August die Preise für Xbox Series X|S wegen der Speicherknappheit nochmals angehoben.
Weitere Meldungen zur Speicherkrise können auf der Themenseite „RAMageddon“ gelesen werden.
Aktuelle RAM-Preise
Die Verteuerung gegenüber den Zeiten vor der Speicherkrise erreichte beim Arbeitsspeicher mit nun 345 Prozent einen neuen Höchstwert, nachdem es zwischenzeitlich eine kleinere Entlastung gab. Die Marke liegt somit jetzt sogar leicht über dem vorherigen Höchstwert von 344 Prozent von Mitte Januar.
Aktuelle HDD-Preise
Die Preise für Festplatten haben sich jetzt gegenüber dem September 2025 um 129 Prozent erhöht. Das sind noch einmal 4 Prozentpunkte mehr als Mitte Juli. Der Preisanstieg erfolgt weiterhin relativ gemächlich und nahezu im Gleichklang mit den SSD-Preisen.
Aktuelle SSD-Preise
Die Preise für SSDs legten in den letzten vier Wochen deutlich zu. Die Verteuerung liegt jetzt bei 126 Prozent und somit nochmals 8 Prozentpunkte höher als zuvor.
Hinweise zur Methodik
Jeweils ein Dutzend der Mitte Oktober 2025 populärsten (nach Aufrufen) Speicherprodukte im Preisvergleich sind die Basis für die Studie zur Preisentwicklung von RAM, HDD und SSD im Online-Handel. Der Überblick zeigt die Teuerung jedes Produkts in Prozent und liefert abschließend einen Durchschnittswert.
Neuerdings ist die Liste der Händler im Preisvergleich bei manchem Produkt voll von kleineren, unbekannten eBay-Händlern. Hier drängt sich die Vermutung auf, dass sich diese erst im Zuge der Speicherkrise eingedeckt haben, um aus den weiter steigenden Preisen Profit zu schlagen – „Scalper“ werden solche Akteure umgangssprachlich genannt.
Die eBay-Verkäufer bieten die Kits teils erheblich günstiger als renommierte Online-Shops an. Da aber ein gewisses Risiko besteht, nicht die gewünschte Ware zu erhalten und solche Angebote den allgemeinen Preistrend verfälschen, werden eBay-Angebote nicht bei der Analyse berücksichtigt. Das gilt auch für Marketplace-Angebote bei Amazon.
Apps & Mobile Entwicklung
100 Extratasten: Riesen-Makropad ergänzt Tastaturen

Wenn ein paar Makrotasten an der Tastatur nicht reichen, kommt das Keychron C100 ins Spiel. Das Makropad bringt gleich 100 Extratasten mit, die frei auf dem Schreibtisch platziert werden können. Die Belegung muss man sich merken.
Das 19,7 × 19,7 Zentimeter große via USB-C-Kabel angeschlossene Pad besteht ausschließlich aus zehn Zehnerreihen mechanischer Tasten. Ausgeliefert wird das C100 mit linearen Keychron Apex Red Switches. Spezifikationen finden sich weder auf der Produktseite noch auf der Homepage des Herstellers. Anzunehmen ist, dass die Abstimmung grob im Rahmen anderer roter Taster liegt. Das würde ein Auslösegewicht von etwa 45 Gramm bei einem Hub zwischen 3,2 und 4 Millimetern bedeuten. Dank Hot-Swap-Sockeln können die Taster ausgetauscht werden. POM-Kunststoff für die Gehäuse der Taster und zwei Lagen Geräuschdämmung im Kunststoff-Gehäuse des C100 sollen für soliden Klang sorgen.
Auf den Tasten stecken Tastenkappen mit ASA-Profil aus halbtransparentem, nicht näher beschriebenen Kunststoff. ASA-Kappen nutzen das stärker geformte SA-Profil, sind aber nur minimal höher als Standard-Tastenkappen mit OEM-Profil.
Auf eine Beschriftung verzichtet Keychron aus naheliegenden Gründen: Das Makro-Pad wird komplett „leer“ geliefert, für die Tastenbelegung sind alleinig die Käufer verantwortlich. Sie können dazu auf QMK-Firmware und Keychrons Web-App zurückgreifen. Bei 100 identisch aussehenden Tasten müssen sie sich ihre Belegung allerdings genau merken. Die einzige Möglichkeit zur Identifizierung von Tasten schafft die RGB-Beleuchtung, die durch die Kappen hindurch leuchten kann. Auch die kann über die Web App eingestellt werden.
Für wen ist das C100?
Für „Spitzenleistung und volle Produktivität“ sei das C100 gedacht, erklärt Keychron. Das ergibt sich aus der Anlage: Es handelt sich um ein Produkt für Power-User, die für Streaming oder Abläufe unter anderem in Anwendungen wie der Adobe Suite eine größere Anzahl von Tasten verwenden können. Diese Notwendigkeit, das zeigt die Erfahrung, sollte vor dem Kauf eines solchen Zubehörs festgestellt werden: Wer nicht schon einen Bedarf an Makrotasten hat, hat keinen Vorteil von ihnen und kann sich die rund 65 US-Dollar Kaufpreis zuzüglich Versand und Steuern im Keychron Webshop sparen.
-
Entwicklung & Codevor 2 WochenKommentar: KI-Verbote in Open-Source-Projekten können KI nicht stoppen
-
UX/UI & Webdesignvor 1 MonatRegional & mit Gefühl: Identity für Klimafonds Baden-Württemberg › PAGE online
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenProxmox Datacenter Manager 1.1 wird Schweizer Taschenmesser für Proxmox-Cluster
-
UX/UI & Webdesignvor 3 WochenVom Scribble zur Sammelkarte: Kreativer KI-Workflow mit Adobe Photoshop, Illustrator und Firefly Boards › PAGE online
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenFrüher jubeln als der Nachbar: Vodafone beschleunigt ARD und ZDF zur Fußball-WM im Kabel‑TV
-
Entwicklung & Codevor 3 MonatenKommentar: Das Ende der SaaS-Gelddruckmaschine
-
UX/UI & Webdesignvor 3 MonatenWelches sind die zukünftig wichtigsten »Glückshebel« für Agenturen? › PAGE online
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 3 MonatenMSI MPG OLED 322URDX36: Erster Monitor mit Triple Mode und QD‑OLED Gen 5

