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Die Gilde Europa 1410: Early Access kurzfristig verschoben

Die Rückkehr der traditionsreichen Wirtschaftssimulation verzögert sich. THQ Nordic verschiebt den Early Access von Die Gilde: Europa 1410 wenige Tage vor dem geplanten Start auf September. Das Feedback zur Demo soll nun noch vor der Veröffentlichung in das Spiel einfließen.
Demo sorgt für neue Pläne
Eigentlich sollte das Spiel bereits am 16. Juli 2026 auf Steam in den Early Access starten. Daraus wird nun nichts. Publisher THQ Nordic und Entwickler Ashborne Games haben den Termin kurzfristig gestrichen und nennen stattdessen den September 2026 als neues Zeitfenster. Ein konkretes Datum steht bislang nicht fest.
Grund für die Verschiebung ist nach Angaben des Publishers das umfangreiche Feedback zur Demo, die im Rahmen des Steam Next Fest angeboten wurde. Unter mehr als 4.000 spielbaren Demos sei Die Gilde: Europa 1410 auf Platz 25 der meistgespielten Titel gelandet. Zehntausende Spieler hätten die Mittelalter-Simulation ausprobiert, mehrere tausend anschließend Rückmeldungen an die Entwickler übermittelt.
Die Erkenntnisse aus dieser Testphase sollen nun noch vor dem Start des Early Access berücksichtigt werden. Ursprünglich war für September bereits das erste größere Inhaltsupdate vorgesehen. Dessen Inhalte sollen zusammen mit einigen zusätzlichen Neuerungen jetzt direkt Bestandteil der ersten Early-Access-Version werden.
Mehr Komfort und ein neues Gebiet
Für die im September geplante Fassung kündigt THQ Nordic unter anderem eine zusätzliche Karte an, die als Tutorial-Gebiet dienen soll. Auch die Benutzeroberfläche wird überarbeitet. Wiederkehrende Aufgaben in den eigenen Betrieben sollen sich künftig teilweise automatisieren lassen, wodurch die Spieler weniger Zeit mit Routinearbeiten verbringen müssen.
Darüber hinaus sind zusätzliche und verbesserte Animationen geplant, um die Tätigkeiten von Arbeitern und Einwohnern deutlicher darzustellen. Die September-Version soll außerdem mehrere weitere Sprachen unterstützen. Je nach Sprache ist allerdings zunächst nur eine Übersetzung der Texte vorgesehen, während andere auch eine Sprachausgabe erhalten.
An der längerfristigen Roadmap ändert die Verschiebung laut THQ Nordic nichts. Multiplayer, weitere Karten und Berufe sowie tiefere Systeme für Wirtschaft, Politik und den Aufbau der eigenen Dynastie bleiben für die Zeit nach dem Early-Access-Start geplant. Vor der Veröffentlichung will der Publisher weitere Details zur Roadmap nennen.
Zurück zu den Wurzeln der Serie
Die Gilde: Europa 1410 orientiert sich stärker am 2002 veröffentlichten Europa 1400: Die Gilde und versteht sich als Rückkehr zu den Ursprüngen der Reihe. Spieler übernehmen die Führung einer zunächst unbedeutenden Dynastie und bauen einen eigenen Betrieb auf. Handel und Produktion bilden die wirtschaftliche Grundlage, während politische Ämter, Beziehungen, Bestechung und Erpressung den gesellschaftlichen Aufstieg ermöglichen.
Zum Start des Early Access sollen vier Städte und elf Berufe zur Auswahl stehen. Die finale Version peilen die Entwickler derzeit für den Sommer 2027 an, weisen allerdings darauf hin, dass die Dauer der Early-Access-Phase vom Feedback der Spieler abhängt.
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Anime-Design und Weiß: Gigabyte Aorus RTX 5060 ARI mit 8GB vorgestellt

Ein Anime-Charakter auf der Backplate sowie ein weißes 3-Lüfter-Design mit orangen Akzenten, das ist Gigabytes neue Aorus GeForce RTX 5060 ARI 8G. Abgesehen davon orientiert sich die Grafikkarte stark an der Aorus GeForce RTX 5060 Elite 8G des Herstellers.
Die neue Aorus RTX 5060 ARI im Detail
Gigabytes Aorus GeForce RTX 5060 ARI nutzt die GB206-GPU von Nvidia und bietet 3.840 CUDA-Kerne, während die 8 GB GDDR7-Videospeicher über ein 128-Bit-Speicherinterface angebunden sind. Die neue Grafikkarte im Anime-Design erreicht laut Datenblatt einen Boost-Takt von 2.722 MHz, was entsprechend 225 MHz über dem Referenz-Takt von 2.497 MHz liegt.
Als Anschlussmöglichkeiten stehen dreimal DisplayPort (2.1b) sowie ein HDMI-2.1b-Port zur Verfügung, die wahlweise auch zeitgleich im Rahmen eines Multi-Monitor-Setup mit bis zu vier Bildschirmen genutzt werden können. Darüber hinaus unterstützt die Aorus GeForce RTX 5060 ARI 8G von Gigabyte PCI-Express 5.0 und erreicht eine maximale Auflösung von 7.680 x 4.320 Pixeln. Während die Stromversorgung über einen 8-Pin-Anschluss erfolgt, wird für den Betrieb außerdem ein Netzteil mit mindestens 550 Watt empfohlen. Die Abmessungen der Grafikkarte betragen zudem 329 x 128 x 40 mm (LxBxH).
Gigabytes neue RTX 5060 ARI 8G setzt auf das bekannte Windforce-Kühlsystem des taiwanesischen Herstellers, wobei gegensätzlich drehende „Hawk“-Lüfter sowie ein spezielles und ursprünglich für den Servereinsatz gedachtes Wärmeleitgel zum Einsatz kommen. Zudem sorgen eine Composite-Kupfer-Heatpipe und eine große Aussparung auf der Rückseite der Karte dafür, dass Hitze gut abtransportiert werden kann.
Basiert auf anderer RTX 5060 von Gigabyte
Dabei basiert die Gigabyte Aorus GeForce RTX 5060 ARI 8G (Modellbezeichnung GV-N5060AORUS ARI-8GD) offenbar auf einer anderen Grafikkarte des Herstellers, der Aorus RTX 5060 Elite 8G (via Videocardz). Die grundlegenden technischen Spezifikationen der beiden Modelle decken sich weitgehend, allerdings ist die RTX 5060 Elite 8G schwarz und besitzt drei RGB-Halo-Leuchtringe, welche der RTX 5060 ARI fehlen.
Allgemein steht die ARI-Reihe von Gigabyte für Hardware im Anime-Design. Bereits im Mai 2026 veröffentlichte das Unternehmen mit dem B850 Aorus Elite-P ICE ein Mainboard für AMDs Sockel-AM5-CPUs, welches den gleichen Anime-Charakter wie die RTX 5060 ARI 8 G ziert. Somit wäre Gigabytes neue Grafikkarte eine passende Ergänzung zu diesem Mainboard.
Preis und regionale Verfügbarkeit
Bislang fehlen Informationen zum Preis und der regionalen Verfügbarkeit der Gigabyte Aorus GeForce RTX 5060 ARI 8G. Zum Vergleich: Ähnliche RTX-5060-GPUs von Gigabyte mit 8 GB Videospeicher starten gemäß ComputerBase-Preisvergleich bei rund 320 Euro. Allerdings ist aufgrund der Anime-Optik mit einem gewissen Preisaufschlag zu rechnen.
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Speicherpreise im Check: Ein neuer Höchststand ist erreicht

Im Monatsrhythmus blickt ComputerBase auf die Preisentwicklung bei RAM, HDDs und SSDs. Mitte August zeigt sich: In allen Speicherkategorien stiegen die Preise weiter und erreichten somit neue Höchstmarken. Besonders extrem ist die Verteuerung nach wie vor beim Arbeitsspeicher.
Preissteigerung bei RAM, HDD und SSD im Überblick
Das nachfolgende Diagramm veranschaulicht den aktuellen Trend und zeigt das Preisniveau von RAM, HDD und SSD in Form der prozentualen Steigerung gegenüber dem Ausgangspunkt von Mitte September 2025.
Anstieg der Preise von RAM, HDD und SSD seit Mitte September 2025
Aktuelle Meldungen
Die Engpässe bei der globalen Versorgung mit Speicherchips sind mittlerweile fast überall spürbar. Zum Beispiel muss bei Apple trotz saftiger Preiserhöhung wochenlang auf ein MacBook Air gewartet werden, neue Produkte wie das iPhone 18 könnten wegen geringer Stückzahl schnell vergriffen sein. Microsoft hat Anfang August die Preise für Xbox Series X|S wegen der Speicherknappheit nochmals angehoben.
Weitere Meldungen zur Speicherkrise können auf der Themenseite „RAMageddon“ gelesen werden.
Aktuelle RAM-Preise
Die Verteuerung gegenüber den Zeiten vor der Speicherkrise erreichte beim Arbeitsspeicher mit nun 345 Prozent einen neuen Höchstwert, nachdem es zwischenzeitlich eine kleinere Entlastung gab. Die Marke liegt somit jetzt sogar leicht über dem vorherigen Höchstwert von 344 Prozent von Mitte Januar.
Aktuelle HDD-Preise
Die Preise für Festplatten haben sich jetzt gegenüber dem September 2025 um 129 Prozent erhöht. Das sind noch einmal 4 Prozentpunkte mehr als Mitte Juli. Der Preisanstieg erfolgt weiterhin relativ gemächlich und nahezu im Gleichklang mit den SSD-Preisen.
Aktuelle SSD-Preise
Die Preise für SSDs legten in den letzten vier Wochen deutlich zu. Die Verteuerung liegt jetzt bei 126 Prozent und somit nochmals 8 Prozentpunkte höher als zuvor.
Hinweise zur Methodik
Jeweils ein Dutzend der Mitte Oktober 2025 populärsten (nach Aufrufen) Speicherprodukte im Preisvergleich sind die Basis für die Studie zur Preisentwicklung von RAM, HDD und SSD im Online-Handel. Der Überblick zeigt die Teuerung jedes Produkts in Prozent und liefert abschließend einen Durchschnittswert.
Neuerdings ist die Liste der Händler im Preisvergleich bei manchem Produkt voll von kleineren, unbekannten eBay-Händlern. Hier drängt sich die Vermutung auf, dass sich diese erst im Zuge der Speicherkrise eingedeckt haben, um aus den weiter steigenden Preisen Profit zu schlagen – „Scalper“ werden solche Akteure umgangssprachlich genannt.
Die eBay-Verkäufer bieten die Kits teils erheblich günstiger als renommierte Online-Shops an. Da aber ein gewisses Risiko besteht, nicht die gewünschte Ware zu erhalten und solche Angebote den allgemeinen Preistrend verfälschen, werden eBay-Angebote nicht bei der Analyse berücksichtigt. Das gilt auch für Marketplace-Angebote bei Amazon.
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100 Extratasten: Riesen-Makropad ergänzt Tastaturen

Wenn ein paar Makrotasten an der Tastatur nicht reichen, kommt das Keychron C100 ins Spiel. Das Makropad bringt gleich 100 Extratasten mit, die frei auf dem Schreibtisch platziert werden können. Die Belegung muss man sich merken.
Das 19,7 × 19,7 Zentimeter große via USB-C-Kabel angeschlossene Pad besteht ausschließlich aus zehn Zehnerreihen mechanischer Tasten. Ausgeliefert wird das C100 mit linearen Keychron Apex Red Switches. Spezifikationen finden sich weder auf der Produktseite noch auf der Homepage des Herstellers. Anzunehmen ist, dass die Abstimmung grob im Rahmen anderer roter Taster liegt. Das würde ein Auslösegewicht von etwa 45 Gramm bei einem Hub zwischen 3,2 und 4 Millimetern bedeuten. Dank Hot-Swap-Sockeln können die Taster ausgetauscht werden. POM-Kunststoff für die Gehäuse der Taster und zwei Lagen Geräuschdämmung im Kunststoff-Gehäuse des C100 sollen für soliden Klang sorgen.
Auf den Tasten stecken Tastenkappen mit ASA-Profil aus halbtransparentem, nicht näher beschriebenen Kunststoff. ASA-Kappen nutzen das stärker geformte SA-Profil, sind aber nur minimal höher als Standard-Tastenkappen mit OEM-Profil.
Auf eine Beschriftung verzichtet Keychron aus naheliegenden Gründen: Das Makro-Pad wird komplett „leer“ geliefert, für die Tastenbelegung sind alleinig die Käufer verantwortlich. Sie können dazu auf QMK-Firmware und Keychrons Web-App zurückgreifen. Bei 100 identisch aussehenden Tasten müssen sie sich ihre Belegung allerdings genau merken. Die einzige Möglichkeit zur Identifizierung von Tasten schafft die RGB-Beleuchtung, die durch die Kappen hindurch leuchten kann. Auch die kann über die Web App eingestellt werden.
Für wen ist das C100?
Für „Spitzenleistung und volle Produktivität“ sei das C100 gedacht, erklärt Keychron. Das ergibt sich aus der Anlage: Es handelt sich um ein Produkt für Power-User, die für Streaming oder Abläufe unter anderem in Anwendungen wie der Adobe Suite eine größere Anzahl von Tasten verwenden können. Diese Notwendigkeit, das zeigt die Erfahrung, sollte vor dem Kauf eines solchen Zubehörs festgestellt werden: Wer nicht schon einen Bedarf an Makrotasten hat, hat keinen Vorteil von ihnen und kann sich die rund 65 US-Dollar Kaufpreis zuzüglich Versand und Steuern im Keychron Webshop sparen.
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