Connect with us

Künstliche Intelligenz

Lightroom-Masken optimieren: KI-Auswahlen verfeinern und schneller bearbeiten


Wer seine Fotos detailliert bearbeiten will, nutzt dafür Raw-Daten. Diese liefern die beste Basis für Dynamikumfang und Farben. Doch globale Bildkorrekturen reichen selten aus. Fein abgestimmte Bildergebnisse wurden meist lokal korrigiert. Das erfordert Masken.

Inzwischen gibt es in Adobe Lightroom ein umfangreiches Sortiment an optionalen Maskenmethoden. Zu den ursprünglichen manuellen Pinsel- und Verlaufsmasken kamen Luminanz-, Farb- und Schärfentiefenmasken sowie KI-Masken mit Motiverkennung hinzu. Letztere identifizieren Objekte, Motive, Landschaftsmerkmale wie Wasser oder Himmel und Personen, Gesichtsbestandteile etwa Augen, Mund, Haut und so weiter. Doch nicht immer liefern die erstellten Masken das optimale Ergebnis.

Maike Jarsetz erklärt, wie sich die Methoden erweitern und verfeinern lassen, um wirklich exakt den Bereich zu bearbeiten, den man erfassen möchte – und das ohne aufwendige Prozesse.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Lightroom-Masken optimieren: KI-Auswahlen verfeinern und schneller bearbeiten“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



Source link

Künstliche Intelligenz

SpaceX-Börsengang soll 75 Milliarden Dollar einspielen


Freitag kommender Woche soll Space Exploration Technologies (SpaceX) sein Börsendebut an der New Yorker NASDAQ geben. Sie hat dafür eigens ihre Regeln geändert. Als Ausgabepreis visiert SpaceX 135 US-Dollar pro Aktie an. Damit bewertet sich das Unternehmen selbst mit 1,75 Billionen US-Dollar.

Weiterlesen nach der Anzeige

Dies berichtet Reuters unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Eingeweihten. Allerdings wird nur ein kleiner Teil der Anteile überhaupt in den Handel gelangen: Zunächst 555 Millionen Aktien, entsprechend knapp 4,3 Prozent des Raumfahrt-Satelliten-KI-Social-Media-Konglomerats. Schließlich soll Elon Musks Kontrolle einzementiert werden. Damit wird der Börsengang von den 1,75 Billionen US-Dollar theoretischer Bewertung voraussichtlich „nur” 75 Milliarden US-Dollar, abzüglich ein paar Milliarden Spesen, einspielen. Das wäre, gemessen in Dollar, der größte Börsengang aller Zeiten.

Natürlich könnte SpaceX den Preis in letzter Minute noch anheben, um auf die anvisierten 80 Milliarden US-Dollar zu kommen. Dafür wären 144 US-Dollar notwendig.

Schon bald werden bisherige Investoren sowie Mitarbeiter, die SpaceX-Aktien verdient haben, einen Teil ihrer Aktien in den Markt werfen können. Anstatt der üblichen 180 Tage Haltefrist hat SpaceX kürzere, gestaffelte Termine bestimmt.

Ungewöhnlich ist auch, dass 30 Prozent der neuen Aktien an Einzelinvestoren verkauft werden sollen. Von diesen erwartet das SpaceX-Management besondere Begeisterung, ausgedrückt in insgesamt 22,5 Milliarden US-Dollar. Professionelle Investoren blicken auf die hohen Verluste des Konzerns und sind nicht ganz so enthusiastisch. Üblicherweise gehen nicht 70 Prozent, sondern 90 bis 95 Prozent aller Aktien eines US-Börsengangs an Finanzinstitute.

Die werden aber noch früh genug SpaceX-Aktien kaufen müssen – ganz automatisch, weil viele ihrer Fonds den NASDAQ-100-Index nachbilden und die darin enthaltenen Wertpapiere kaufen müssen. Bislang mussten neu gelistete Unternehmen drei Monate warten, bis sie Teil des Index werden konnten. Das dient besserer Preisfindung und gibt dem Rummel rund um einen Börsengang Zeit, abzuebben.

Weiterlesen nach der Anzeige

Doch um sich für die umsatzträchtigen, KI-inspirierten Börsengänge SpaceX‘, OpenAIs und Anthropics attraktiv zu machen und die konkurrierende New York Stock Exchange (NYSE) auszustechen, hat die NASDAQ ihre jahrzehntelang bewährten Vorgaben für den NASDAQ-100-Index geändert. Die Frist beträgt jetzt nur noch drei Wochen.

Außerdem hat die NASDAQ mit ihrer „Lex SpaceX” jene Indexregel abgeschafft, die mindestens zehn Prozent Streubesitz vorsah. Damit werden zahlreiche automatisierte Fonds, insbesondere Exchange Traded Fonds, an nur fünf Handelstagen ab 7. Juli SpaceX-Kauforder in Höhe Dutzender Milliarden Dollar erteilen, gepaart mit Verkaufsordern für andere Indexpapiere in gleicher Höhe. Dieses Modell sorgt für praktisch garantierte Nachfrage nach SpaceX-Aktien, unabhängig von tatsächlichen finanziellen Entwicklungen oder Phantasien über das Unternehmen.


(ds)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Amazon-App zeigt KI-generierte Produkte, die es so nicht gibt


Computer, show me a table”. In der Star-Trek-Folge Schisms (TNG S06E05) bilden Crewmitglieder am Holodeck eine Folter- und Experimentierkammer nach, um sich verdrängte Erinnerungen daran wachzurufen. Auf ähnliche Weise möchte Amazon.com Kauflust wecken: Die Amazon Shopping App wird mit neuen generativen KI-Funktionen ausgestattet.

Weiterlesen nach der Anzeige

Sobald man etwas in die Suchleiste eingibt, erscheinen Darstellungen von Sachen, vorerst aus den Abteilungen Gewand und Haushaltsgegenstände des Online-Kaufhauses. Die gezeigten Dinge gibt es aber gar nicht, die Bilder sind KI-generiert. Ein Klick auf eine Darstellung soll zu ähnlichen Produkten aus dem Amazon-Katalog führen. Mitunter zeigt die Anwendung auch Zusammenstellungen verschiedener Kleidungsstücke und Accessoires, ebenfalls KI-generiert, die in der Form also gar nicht bestellbar sind.

Alternativ können Kauflustige die Kamera ihres Smartphones auf echte Gegenstände richten, um zu versuchen, sie bei Amazon zu bestellen. „Visuelle Suchfunktionen machen Einkaufen unterhaltsamer”, hofft das Unternehmen. Diese Funktionen sind inspiriert von Google Lens und heißen entsprechend Amazon Lens Live. Auch Amazons Lens erlaubt, Bildteile durch Einkreisen hervorzuheben. Zudem kann die optische Suche durch Eingabe von Text fokussiert werden, beispielsweise durch Angabe einer gewünschten Farbe oder Marke. „Computer, make this a metal table.

Hat man endlich Produkte gefunden, die einem Zusagen, blendet Amazons Shopping App bisweilen einen Link ein, der zu weiteren, ähnlichen Produkten führen soll. So kann die Konsumtour reibungslos weitergehen. Wann die neuen Funktionen der Amazon Shopping App im deutschen Sprachraum verfügbar werden, sagt der Konzern in seiner Mitteilung vom Mittwoch nicht. Erst einmal geht es auf Englisch: „Type it, see it, and shop it”.

Im Ausgedinge landet derweil der Einkaufs-KI-Assistent Rufus. Er wird durch Alexa for Shopping abgelöst. Dieser Bot soll Fragen beantworten können, beispielsweise zur Fleckentfernung, für die Amazon selbstredend probate Reinigungsmittel feilbietet. „We’ve all been here before.


(ds)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Nvidia RTX Spark: Was von der Notebook-CPU und ihrem Ableger N1 zu erwarten ist


Nvidia-Chef Jensen Huang nutzte seine Keynote-Ansprache zu Beginn der Computermesse Computex in Taiwan unter anderem dafür, den lange erwarteten beziehungsweise verspäteten Notebookprozessor N1X endlich vorzustellen. Viel mehr als den offiziellen Markennamen RTX Spark verriet er aber nicht – Modellvarianten mit zugehörigen Modellnummern sind wie offizielle Angaben zur Abwärme oder andere Eckdaten weiterhin Fehlanzeige.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Geheimniskrämerei werten wir als Warnsignal, dass RTX-Spark-Geräte vielleicht doch etwas später erscheinen könnten, als Nvidia verspricht: Huang sprach auf der Bühne von Herbst, unter der Hand nannten uns Notebookhersteller konkreter September oder Oktober als aktuellen Zieltermin. Sämtliche öffentlich auf der Computex ausgestellten Notebooks waren funktionslose Mockups; einzig Nvidia selbst hatte lauffähige Systeme in seinen Räumen. Dort wiederum konnte man zwar laufende Demos begutachten, durfte die Geräte aber nicht selbst bedienen.


6 graue Laptops lehnen an einer Wand

6 graue Laptops lehnen an einer Wand

In der ersten Welle von Notebooks mit Nvidias RTX Spark werden sechs Herstellern vertreten sein, teilweise mit mehr als einem Gerät.

(Bild: Florian Müssig / heise medien)

Das Fehlen konkreter technischer Spezifikationen ist auch deshalb verwunderlich, weil Gerüchteköche diese bereits kurz vor der Keynote herumreichten. Und zwar nicht nur für Varianten des N1X, sondern auch vom schwächeren Massenmarktableger N1. Unsere Nachforschungen in Taipei bestätigten diese Gerüchte – und wir entdeckten sogar einen laufenden N1 unter anderem Namen auf dem Messestand eines engen Nvidia-Partners.

Es ist kein Geheimnis, dass der N1X für Windows-Geräte technisch eng verwandt ist mit dem GB10 der Mini-Workstation DGX Spark, die unter Linux läuft: Das sagte Jensen Huang in einer Pressefragerunde selbst. Ihm gefällt der Codename N1X nach eigener Aussage auch weiterhin so gut, dass er ihn gerne weiterbenutzt, obwohl die offizielle Sprachregelung nun eben RTX Spark lautet.

Wie schon beim AMD-Mobilprozessor Ryzen AI 300 Max alias Strix Halo zeigt sich aber, dass Chips in Mini-PCs mehr Energie verheizen dürfen als in Notebooks. Strix Halo läuft in stationären kleinen Workstations mit bis zu 140 Watt, in den damit bestückten Mobilgeräte hingegen eher mit 45 bis 65 Watt. In der Gerüchteküche kursiert für N1X eine zulässige Abwärme von 45 bis 80 Watt, also in derselben Größenordnung.

Weiterlesen nach der Anzeige

Unsere Recherchen auf der Computex stützen das: Zwar wurden keine direkten Fragen zur TDP von N1X beantwortet. Doch die Tatsache, dass viele Notebookhersteller ihren N1X-Notebooks 140-Watt-Netzteile beilegen werden, spricht Bände: Das lässt Luft, um entweder den Akku zu laden oder unter Volldampf noch Reserven für RAM, SDD und Bildschirm zu haben.

Microsoft wurde im Gespräch mit c’t sogar noch präziser: Das Kühlsystem im Surface Laptop Ultra ist auf 110 Watt ausgelegt. Reserven sind üblich, um Fertigungstoleranzen auszugleichen und auch an heißen Tagen noch zuverlässig kühlen zu können – oder schlicht die Lüfter langsamer und somit leiser drehen zu lassen.


Ein Laptop wurde auf die Kante gestellt, die einzelnen Schichten getrennt

Ein Laptop wurde auf die Kante gestellt, die einzelnen Schichten getrennt

So sieht Microsofts Surface Laptop Ultra mit RTX Spark im Schichtmodell aus.

(Bild: Florian Müssig / heise medien)

Mit dieser Bestätigung halten wir wiederum die geleakten Specs für glaubwürdig, wonach es N1X notebooktypisch in mehreren Varianten geben wird. Der Vollausbau hat zehn ARM Cortex-X925, zehn Cortex-A725 und 48 GPU-Kerne. Es soll auch eine Variante kommen, die nur je neun CPU-Kerne (also insgesamt 18 statt 20) sowie eine auf 40 GPU-Kerne abgespeckte Blackwell-GPU hat. Über ihr 256-Bit-Speicherinterface adressieren beide zwischen 16 und 128 GByte Arbeitsspeicher.

Noch geheimnisvoller sind kleinere Modelle, deren Entwicklung unter dem Codenamen N1 (ohne X) laufen. Dass dieser Codename existiert und mit RTX Spark zusammenhängt, hat Jensen Huang in der Pressefragerunde selbst als Ausblick erwähnte. Er vertröstete dabei allerdings unbestimmt in die Zukunft – also einen Zeitrahmen nach Herbst 2026, in dem N1X-Notebooks starten sollen.

N1 ist nach unseren Informationen eine abgespeckte Variante der Bausteine, die in N1X stecken. Um wieder wie oben AMD zum Vergleich heranzuziehen: Strix Halo (Ryzen AI 300 Max) ist das dicke Gegenstück zu N1X und Strix Point (Ryzen AI 300) die „normale“ Variante, wie N1. Hier wie dort bedeutet dies, dass es ein Speicherinterface mit der üblichen Breite von 128 Bit (für 8 bis 64 GByte RAM) gibt, aber auch kleinere CPU- und GPU-Konfigurationen.


Aufsteller mit Text: "MEDIATEK - Flagship Agentic Al Smart Cockpit Platform - MediaTek Dimensity AX C-XI - Bringing Superintelligence to Next-Gen Vehicles - Ultra-efficient 3nm Process Node - MediaTek & NVIDIA Partnership - Superior Edge Compute and Outstanding Graphics Performance - ARM v9.2 architecture 12-Core CPU @ 530K DMIPS - NVIDIA Blackwell GPU @10.2 TFLOPS (FP32) - NVDLA3 NPU @ 80 TOPS (INT8) - Up to 12 Displays and 24 Cameras - NVIDIA DRIVE OS Architecture Cable 2KXак"

Aufsteller mit Text: "MEDIATEK - Flagship Agentic Al Smart Cockpit Platform - MediaTek Dimensity AX C-XI - Bringing Superintelligence to Next-Gen Vehicles - Ultra-efficient 3nm Process Node - MediaTek & NVIDIA Partnership - Superior Edge Compute and Outstanding Graphics Performance - ARM v9.2 architecture 12-Core CPU @ 530K DMIPS - NVIDIA Blackwell GPU @10.2 TFLOPS (FP32) - NVDLA3 NPU @ 80 TOPS (INT8) - Up to 12 Displays and 24 Cameras - NVIDIA DRIVE OS Architecture Cable 2KXак"

Der Aufsteller zu MediaTeks Standdemo des Automotive-Chips Dimensity AX C-X1 enthält etliche Hinweise, die auf die schwächere RTX-Spark-Variante N1 schließen lassen.

(Bild: Florian Müssig / heise medien)

Konkret spricht die Gerüchteküche bei N1 von einer Kombination aus acht Cortex-X925, vier Cortex-A725 und 20 GPU-Kernen. Der GPU-Ausbau klingt dahin stimmig, da es mit GB207 (GeForce RTX 5050) bereits ein Stand-Alone-Gegenstück gibt – und mit GB205 alias GeForce RTX 5070 übrigens auch eines für N1X.

Mit diesem Wissen im Hinterkopf schlenderten wir über das Messegelände und wurden bei MediaTek stutzig: Nvidias Entwicklungspartner, der für GB10 wie auch N1(X) die CPU-Chiplets zuliefert, zeigte dort seinen Automotive-Chip Dimensity AX C-X1, in dem bekanntermaßen GPU-Technik von Nvidia steckt. Interessanterweise sprachen die Aufsteller am Messestand davon, dass der Chip insgesamt zwölf ARM-Kerne besitzt – Zufall?

Wir sagen: „Nein.“ Der Aufsteller nannte zwar keine Details zur Anzahl der GPU-Kerne, wohl aber eine Rohrechenleistung der Blackwell-Grafikeinheit von gut 10 TFlops im Datenformat FP32. Zusammen mit der Abwärme von 90 Watt, die ein MediaTek-Ingenieur am offen zu bestaunenden C-X1-Entwicklerkit verriet, wird per Dreisatz ein Schuh daraus: Da die 48 GPU-Kerne von GB10/N1X bei 140 Watt rund 31 TFlops im Datenformat FP32 liefern, landet man auch ohne konkrete Taktraten bei ziemlich genau 20 GPU-Kernen, die C-X1 haben muss. Daher sind wir uns sicher: C-X1 ist derselbe Chip, den Nvidia später als N1 für RTX-Spark-Notebooks verkaufen will.


Offenes Gehäuse eines Computers mit großem Kühlerkörper

Offenes Gehäuse eines Computers mit großem Kühlerkörper

Unter dem Kühlkörper dieses Entwicklersystems arbeitet MediaTeks Dimensity AX C-X1, der später dann als N1 auch in Notebooks zum Einsatz kommen wird.

(Bild: Florian Müssig / heise medien)



Source link

Weiterlesen

Beliebt