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Linux-Distribution: Fedora 44 ist erschienen, das sind die Neuerungen


Linux-Distribution: Fedora 44 ist erschienen, das sind die Neuerungen

Bild: Fedora-Projekt

Fedora 44 ist heute erschienen und bringt GNOME 50 beziehungsweise KDE Plasma 6.6 sowie den Linux-Kernel 6.19 mit. Zudem ist das NTSYNC-Modul standardmäßig für Wine und Steam aktiviert, was bessere Gaming-Leistung verspricht.

Nach einer Verschiebung steht die Linux-Distribution Fedora 44 ab dem heutigen 28. April endlich zum Download bereit. Während die Workstation-Variante mit GNOME 50 ausgeliefert wird, bietet die KDE Edition die Desktop-Umgebung KDE Plasma 6.6. Hier sind sämtliche Änderungen im Überblick.

Fedora 44 mit GNOME 50, Kernel 6.19 und mehr

Beim Linux-Kernel setzt Fedora 44 noch auf den Kernel 6.19 statt der erst im April erschienenen Version 7.0. Mit den bereits erwähnten Desktop-Umgebungen GNOME 50 und KDE Plasma 6.6 setzt Fedora Linux jedoch auf aktuelle Versionen. Hierbei nutzt die KDE Edition standardmäßig den neuen Plasma Login Manager, während Plasma Setup die Anwender bei der Ersteinrichtung des Desktops unterstützt.

Fedora-typisch sind die Paketversionen der Software auf einem aktuellen Stand, die von Mesa 26.0.3 über Python 3.14.3 bis hin zu MariaDB 11.8 reichen (via Distrowatch). Ferner ist das NTSYNC-Kernelmodul für ausgewählte Pakete wie beispielsweise Wine und Steam standardmäßig aktiv, was eine bessere Gaming-Leistung für Windows-Spiele und eine höhere Kompatibilität in Aussicht stellt.

Weitere Neuerungen umfassen den Umgang des Anaconda-Installers mit Netzwerkgeräten während der Installation, schnellere Ladezeiten von OpenSSL-Zertifikaten, ein Btrfs-Subvolume statt einer /boot-Partition für Fedora-Cloud-Images, um nur einige der Neuerungen von Fedora 44 zu nennen. Der Budgie-Spin wird zudem mit Version 10.10 dieser Desktop-Umgebung ausgeliefert, die erstmals ausschließlich auf das Display-Server-Protokoll Wayland setzt.

Diese Versionen von Fedora 44 stehen zum Download bereit

Fedora Workstation mit GNOME 50 und die KDE-Plasma-Edition können von der offiziellen Website heruntergeladen werden. Dort finden sich auch ISO-Dateien für die zahlreichen Spins dieser Linux-Distribution, mit jeweils unterschiedlichen Desktop-Umgebungen wie Xfce, Cinnamon, i3, Sway, Budgie oder COSMIC.

Downloads

  • Fedora

    4,4 Sterne

    Fedora ist eine vom Fedora-Projekt entwickelte Linux-Distribution mit Fokus auf freier Software.



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Fanatec × Sim-Racing: Preis für Podium Pedale bekannt und gratis mehr Power


Fanatec × Sim-Racing: Preis für Podium Pedale bekannt und gratis mehr Power

Bild: Fanatec

Fanatec hat den Preis für ihre Podium Pedals verkündet. Zudem wurden mit dem neuen Formula V3-Lenkrad und dem neuen Wheel Hub zwei neue Produkte vorgestellt. Letzteres ermöglicht den Betrieb von Lenkrädern von anderen Herstellern. Die Wheel Bases Clubsport DD/DD+ erhalten in Kürze gratis mehr Drehmoment.

Podium Pedals bald bestellbar

Fanatec hatte ursprünglich auf der Sim-Racing-Expo den Release ihrer neuen Pedale für das erste Quartal 2026 angekündigt, doch daraus wurde nichts. Als Grund für die Verzögerung wurden nun Probleme mit den Kohlenstofffaserteilen genannt. Einen Preis hat der Hersteller von Sim-Racing-Hardware für die Pedale bisher nicht genannt.

Letzteres wurde nun in einer kurzen YouTube-Premiere nachgeliefert. Sowohl die Variante mit drei Pedalen, also inklusive einem Kupplungspedal, als auch die Formel-Variante mit den Kohlenstofffaser-Komponenten werden für rund 700 Euro angeboten. Jeweils separat erhältlich sind eine Montageplatte sowie eine Platte für die Ferse. Wann die Pedale vorbestellt werden können, möchte Fanatec bald bekannt geben.

Fanatec Podium Pedale Formel
Fanatec Podium Pedale Formel (Bild: Fanatec)
Fanatec Podium Pedale
Fanatec Podium Pedale (Bild: Fanatec)

Neuer Fanatec Hub für 3rd-Party-Lenkräder

Für alle Besitzer einer Fanatec Wheel Base, die keine Fanatec-Lenkräder verwenden möchten, gibt es ebenfalls gute Nachrichten. Fanatec hat einen neuen Wheel Hub angekündigt, der mit Hinblick auf die Verwendung von Lenkrädern anderer Hersteller entwickelt wurde. Im Video wurde die Montage an einem Lenkrad von Bavarian SimTec vorgeführt. Auch VPG und Ascher Racing wurden genannt.

Da die Fanatec Wheel Bases kein USB-Passthrough unterstützen, muss ein separates Kabel für die Strom- und Signalübertragung angeschlossen werden. Der Hub unterstützt Lenkräder mit Montagevorrichtungen in den Größen 6 × 70,0 mm und 6 × 50,8 mm. Der Fanatec Wheel Hub wird rund 100 Euro kosten. Der Preis für das Standard-QR2-Element wird entsprechend reduziert.

Fanatec Wheel Hub
Fanatec Wheel Hub (Bild: Fanatec)

Neues Formula V3 Lenkrad

Zusätzlich zum neuen Wheel Hub und dem Preis für die Podium Pedale, wurde auch ein neues Lenkrad angekündigt. Das Fanatec Formula V3 Lenkrad ist der direkte Nachfolger des Formula V2.5. Dessen erste Version kam bereits vor knapp 15 Jahren auf den Markt. Das Formula V3 wird einen um 20 mm größeren Durchmesser von nun 290 mm besitzen. Das Display wird vergrößert und soll künftig nicht nur den Gang oder die Geschwindigkeit, sondern auch die Reifeninformationen sowie die Delta- oder Rundenzeiten anzeigen.

Das Daumendrehrad, das bei den Vorgängern sehr leichtgängig war und gerne aus Versehen betätigt wurde, soll nun einen höheren Widerstand haben und über einen Druckknopf verfügen. Der Analogstick wird durch einen zweiten Funky-Switch ersetzt. Die Griffflächen sollen nun austauschbar sein. Weitere Schaltwippen sollen noch folgen. Das Lenkrad wird für rund 350 Euro angeboten. Auch die Vorgänger waren bisher zu einem ähnlichen Preis erhältlich.

Fanatec ClubSport Formula V3
Fanatec ClubSport Formula V3 (Bild: Fanatec)

Gratis mehr Drehmoment und FullForce

Fanatec hat in der Entwicklung nach eigener Aussage bei seinen Wheel Bases mehr Reserven für höhere Drehmomente gefunden. Nächste Woche soll ein Update der Fanatec-App den Wheel Bases ClubSport DD und DD+ jeweils 3 Nm mehr maximales Drehmoment ermöglichen wird. Damit leistet die ClubSport DD nun 15 statt bisher 12 Nm und die ClubSport DD+ 18 anstelle von 15 Nm.

Für einen nicht näher genannten späteren Zeitpunkt möchte Fanatec ihren beiden kleineren Wheel Bases CSL DD und GT DD Pro ebenfalls per Software-Update die Nutzung von Fanatec FullForce ermöglichen. FullForce war bisher nur größeren Modellen vorbehalten und soll über zusätzliche Vibrationen, beispielsweise in Assetto Corsa Evo, die Immersion steigern.



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Was bedeutet das?: Seit heute ist das Laden von Notebooks über USB-C Pflicht


Das Laden über USB-C ist in der EU seit heute auch für Notebooks Pflicht. Damit sollen nicht nur Verbraucher entlastet, sondern auch elektronische Abfälle reduziert werden. Schon seit Ende 2024 gilt der einheitliche Ladestecker für Handys, Tablets und kleinere Geräte. Doch was genau bedeutet das für Notebooks?

Hohlstecker und MagSafe sind weiter erlaubt

Dass jedes ab heute in der EU neu auf den Markt gebrachte Notebook über USB-C geladen werden können muss, bedeutet nicht, dass es ab Werk nicht mit einem Hohlstecker-Netzteil oder Apple MagSafe daher kommen darf. Es geht darum, dass die Möglichkeit besteht, über USB-C und damit mit einem Standardnetzteil geladen zu werden.

Gerade ausgewachsene Workstation- oder High-End-Gaming-Notebooks werden auch in Zukunft für den Betrieb unter Volllast weiterhin auf ein proprietäres Netzteil setzen müssen, denn auch die aktuell höchste Ausbaustufe „USB Power Delivery 3.1 Extended Power Range“ ist nur bis 240 Watt ausgelegt. Über USB-C – wenn auch langsamer – geladen werden können müssen diese Systeme ab sofort trotzdem.

In der Klasse bis 100 Watt Leistungsaufnahme bietet USB Power Delivery mit bis zu 100 Watt hingegen schon seit Jahren potenziell genug Leistung – und die meisten Ultrabooks sind zuletzt auch nur noch mit USB-C-Ladegerät (zumeist 65 Watt) auf den Markt gekommen.

Weniger Kabelsalat

Die EU-Kommission verfolgt mit dieser Maßnahme ein klares Ziel: Der Alltag für Notebook-Nutzer soll einfacher werden. Wer bislang mehrere Ladegeräte für verschiedene Geräte mit sich führen musste, kann künftig auf einen Standard vertrauen. USB-C hat sich in den letzten Jahren als universeller und leistungsfähiger Anschluss etabliert, der sowohl Datenübertragung als auch schnelles Laden unterstützt.

Die neue Regelung betrifft alle auf dem EU-Markt angebotenen Notebooks – unabhängig vom Hersteller. Für Verbraucher bedeutet das weniger Kabelsalat, einfachere Nutzung und die Möglichkeit, ein Ladegerät für verschiedene Geräte zu verwenden. Viele moderne Geräte nutzen bereits USB-C-Netzteile.

Gesetz schon 2022 beschlossen

Bereits im Jahr 2022 wurde USB-C für Smartphones und kleinere Elektronikgeräte verbindlich. Die Regelung trat aber erst 2024 in Kraft. Die EU-Kommission reagierte damit auf eine Vielzahl von Beschwerden von Konsumenten, die sich über den Wust an unterschiedlichen Ladegeräten ärgerten. Studien hatten gezeigt, dass jährlich Tonnen an Elektroschrott allein durch unterschiedliche Ladegeräte entstehen. Mit der Einführung der USB-C-Ladepflicht für Notebooks wird dieser Ansatz nun konsequent auf größere Geräte ausgeweitet.

Die EU hofft, dass die Maßnahme ein Vorbild für weitere Regionen weltweit wird. Einheitliche Ladeanschlüsse reduzieren nicht nur Elektroschrott, sondern fördern auch die Interoperabilität von Geräten über Herstellergrenzen hinweg. Damit nimmt die EU eine Vorreiterrolle im Bereich Verbraucherschutz und Nachhaltigkeit ein.

Gemischte Meinungen

Die Industrie reagierte schon 2022 unterschiedlich auf die neue Vorschrift. Einige Hersteller begrüßten die Vereinheitlichung, da sie langfristig Produktionsprozesse vereinfachen könnte. Andere warnten, dass bestehende Produktlinien angepasst werden müssen, was kurzfristig zu höheren Kosten führen könnte. Verbraucherorganisationen hingegen sehen in der Maßnahme einen klaren Fortschritt. Standardisierte Anschlüsse bedeuten weniger Frust, geringere Kosten für Ersatzladegeräte und eine nachhaltigere Nutzung elektronischer Geräte.

In den USA gibt es zum Beispiel keine entsprechenden Regelungen, aber durch die EU-Verordnung stellten Elektronikhersteller wie Apple zwangsweise weltweit ihre Produktlinien um, um einheitlich produzieren zu können.

Keine Nachteile

Wie zu Anfang bereits aufgeführt, bedeutet die neue EU-Regelung nicht, dass ausschließlich USB-C zum Laden am Notebook vorhanden sein darf. Sie gibt vor, dass USB-C als Ladeanschluss verpflichtend mindestens zusätzlich vorhanden sein muss, wenn das Gerät über Kabel geladen wird. Notebooks, die mehr Leistung benötigen, als USB-C liefern kann, oder bei denen der Hersteller parallel den Einsatz einer eigenen Lösung wünscht (Apple MagSafe), können das also nach wie vor auch über ein proprietäres Netzteil umsetzen.

Wie lädst du dein Smartphone und Notebook auf?
  • Mein Smartphone wird per USB-C geladen

  • Mein Smartphone wird nicht per USB-C geladen

  • Mein Notebook wird per USB-C geladen

  • Mein Notebook wird nicht per USB-C geladen, obwohl es ginge.

  • Mein Notebook wird nicht per USB-C geladen, weil die Möglichkeit dazu fehlt.



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TerraMaster D1 SSD: Alu-SSD-Gehäuse darf ins Wasser fallen und überfahren werden


TerraMaster D1 SSD: Alu-SSD-Gehäuse darf ins Wasser fallen und überfahren werden

Bild: TerraMaster

TerraMaster hat sich massiven Aluminium-Gehäusen für SSDs verschrieben. Das neue Modell D1 SSD ist für den Außeneinsatz bestimmt. Mit IP67-Zertifizierung gibt es Schutz vor Staub und Wasser. Zudem soll es eine Druckbelastung von 1,2 Tonnen aushalten.

Zuletzt hatte TerraMaster den Fokus auf hohen Durchsatz bei zugleich massiv passiver Kühlung gelegt. Auf das D1 SSD Plus mit USB4 (demnächst im Test auf ComputerBase) folgte das D1 SSD Pro mit Thunderbolt 5.

Robustheit statt Durchsatz

Jetzt bringt TerraMaster das D1 SSD (ohne Suffix) auf den Markt. Mit USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s) ist der maximale Durchsatz mit rund 1.000 MB/s deutlich geringer. Dafür wurde aber ebenfalls auf viel Aluminium und Kühlrippen gesetzt und das Ganze zusätzlich auf den Outdoor-Einsatz getrimmt. Dafür kommen Silikondichtungen und eine Schutzkappe für den USB-C-Port zum Einsatz. Durch verschiedene Prüfverfahren wird dem D1 SSD ein Schutz vor Staub, Wasser und Stößen bescheinigt. Die IP67-Zertifizierung steht für Staubdichtigkeit sowie einen Schutz für zeitweiliges Untertauchen. Laut Hersteller soll das Gehäuse „einem Eintauchen in bis zu 1 Meter Wassertiefe für 30 Minuten stand“ halten.

TerraMaster D1 SSD Case (Bild: TerraMaster)

Außerdem soll das Unibody-Design aus „flugzeugtauglichem Aluminium“ einem „Druck von bis zu 1,2 Tonnen auf Fahrzeugniveau“ aushalten. Symbolisch steht dafür das Pressefoto mit dem Autoreifen. Das „stoßdämpfende Innenlayout“ soll wiederum Stürze absorbieren.

TerraMaster D1 SSD Case (Bild: TerraMaster)

Das TerraMaster D1 SSD im Detail

Das D1 SSD misst 113,6 × 45,0 × 21,0 mm und bringt immerhin 146 Gramm auf die Waage. Das ist für ein SSD-Gehäuse stattlich, aber noch lange nicht so wuchtig wie das D1 SSD Plus mit 246 Gramm oder das D1 SSD Pro mit 270 Gramm.

Verbaut werden können M.2-SSDs im Format M.2-2280, die zur NVMe-Generation mit PCIe 3.0, PCIe 4.0 oder PCIe 5.0 zählen und maximal 8 TB Speichervolumen besitzen. In eigenen Tests mit einer Samsung 990 Pro hat TerraMaster eine maximale Lese-/Schreibgeschwindigkeit von 1.020 MB/s erreicht. Die dabei anliegende Leistungsaufnahme von rund 3 Watt lässt sich problemlos über den USB-C-Anschluss bewältigen.

Preis und Verfügbarkeit

Das TerraMaster D1 SSD ist ab sofort über den Hersteller-Shop für 40,99 US-Dollar erhältlich, allerdings beinhaltet der Preis einen Einführungsrabatt in Höhe von 15 Prozent, den es für zwei Wochen geben soll. Ansonsten liegt der Preis bei 47,99 US-Dollar.

Alternativ wird das SSD-Gehäuse über Amazon vertrieben. Dort liegt der Kaufpreis bei 42,99 Euro* und kann durch einen Coupon ebenfalls um 15 Prozent reduziert werden.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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