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Markenstrategie des italienischen Herstellers: Wie Mutti die Tomate zum Premiumprodukt macht


Mutti wurde 1899 in der Nähe von Parma gegründet

Hier hat Mutti die Hosenträger an: Die italienische Tomatenmarke greift seit rund acht Jahren im deutschen Markt an – und das mit großem Erfolg. Das liegt auch und gerade am Marketing des Herstellers. Wie Mutti in Deutschland seine Erfolgsgeschichte fortschreibt, erklärt Marketingleiterin Anna Wolf.

Deutschland gilt im internationalen Vergleich in der Regel als gesättigter Markt: In der Markenlandschaft dominieren etablierte Platzhirsche; wel

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Nach Aus von „Boah, Bahn!“: Deutsche Bahn: So sieht der neueste kommunikative Neuanfang aus


Die Deutsche Bahn startet einen weiteren kommunikativen Neuanfang. Trifft die Kampagne nach der umstrittenen Webserie „Boah, Bahn!“ mit Anke Engelke dieses Mal den richtigen Ton?

Die Bahn hat in den vergangenen Jahren einige kommunikative Neustarts gewagt. Mal waren es Verzeih-Depots bei den Reisenden, die gefüllt werden w

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Model Council und Critique: Microsofts Multi-Model-KI-Tools


Microsoft lässt dich mit dem Model Council und Critique verschiedene KI-Modelle simultan nutzen, um reichhaltigere Reports für die Recherche zu erhalten.

Die AI Answering Machine Perplexity verzückte AI User im Februar mit der Möglichkeit, gleich drei KI-Modelle gleichzeitig für die Suche einzusetzen. Mithilfe des sogenannten Model Council können User die umfassenden Fähigkeiten verschiedener KI-Instanzen für sich nutzen und die Erkenntnisse gegeneinander abgleichen. Ein Model Council führt jetzt auch Microsoft für den Bereich M365 Copilot ein, um facettenreiche Reports zu generieren, die Insights aus mehreren Modellen heranziehen. Für den Deep Research-Kontext im M365 Copilot gibt es zusätzlich das Multi-Model-System Critique.


3 KI-Modelle gleichzeitig für die Suche nutzen mit Perplexitys Model Council

Lichtspiel vor dunklem Hintergrund, gebrochen in halbtransparentem Würfel im Zentrum
© Perplexity via Canva

Was Model Council und Critique für M365 Copilot zu bieten haben

Kein Geringerer als Microsoft CEO Satya Nadella hat auf Threads die neuen Multi-Model-Optionen für den Bereich M365 Copilot vorgestellt. Der M365 Copilot ist als Allround-KI mit dem Intelligenz-Layer Work IQ in 365-Dienste wie Word, Excel, Teams und dergleichen mehr integriert. Du kannst dich mit konkreten Prompts an das KI-Tool wenden, um deine Prozesse zu optimieren. Diese können von der Datenvisualisierung über die Textverbesserung bis hin zur Visual-Kreation reichen. Auch die Recherche kann M365 Copilot für dich übernehmen. Und dabei unterstützen neuerdings die Funktionen Model Council und Critique.

Das Model Council bietet vergleichbare Reports mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Mit dem Model Council kannst du einen Prompt zeitgleich über je eins der neuesten Modelle von OpenAI und von Anthropic laufen lassen. Dazu musst du nur das Model Council im Model Picker anwählen.

Daraufhin erstellen beide KI-Modelle jeweils einen vollständigen Standalone Report. Dabei können verschiedene Zitate, Fakten oder inhaltliche Schwerpunkte zutage treten, wie Gaurav Anand im Blog Post erklärt. Anschließend ermittelt ein Bewertungsmodell die Überschneidungen und Unterschiede und listet sie für die User von Researcher – Microsoft 365 auf. In der Übersicht mit einer Zusammenfassung finden diese dann die konkreten Vorteile der einzelnen Modelle abgebildet.

So kann die Zusammenfassung der Berichte aus dem Model Council aussehen, © Microsoft
So kann die Zusammenfassung der Berichte aus dem Model Council aussehen, © Microsoft

Critique lässt Modelle zusammenarbeiten und sich gegenseitig prüfen und ergänzen

Das Multi-Model-System für Deep Research Critique wiederum eignet sich besonders für komplexe Rechercheaufgaben.

Dabei werden die Phasen der Generierung des Reports und der Evaluierung der Ergebnisse getrennt. Ein Model, zum Beispiel von OpenAI, plant den Report und erstellt eine erste Version. Ein anderes, dann von Anthropic, setzt die Recherche um und Finetuning ein, agiert quasi wie eine prüfende Instanz mit Expertise. Dabei wird zum Beispiel darauf geachtet, ob Behauptungen mit Quellen untermauert sind, ob der Report komplett ist und ob die Quellen und Erläuterungen überhaupt eine belastbare Autorität besitzen. Gaurav Anand erklärt:

[…] Our evaluations show that this architecture exceeds traditional single model approaches and delivers best in class deep research quality. This design provides clear optionality across generator and reviewer roles, with the ability to support and expand these roles over time as the system evolves.

Die Ergebnisse des Critique Features sind laut DRACO Benchmark für die Qualität von Deep Research – basierend auf OpenAIs GPT-5.2 als LLM Judge – besser als jene vergleichbarer Deep Research Tools wie Perplexity Deep Research, Gemini Deep Research und OpenAI Deep Research.

Multi-Model-Ansätze für die Deep Research bringen starke Ergebnisse, so Microsoft, © Microsoft
Multi-Model-Ansätze für die Deep Research bringen starke Ergebnisse, so Microsoft, © Microsoft

Die Multi-Model-Ansätze für M365 Copilot werden jetzt im Frontier-Programm von Microsoft bereitgestellt. Noch mehr Informationen dazu findest du im Blog Post des Unternehmens. Derweil können User von Microsofts 365 Apps inzwischen auch eine Copilot Cowork-Funktion nutzen, um mehrere Aufgaben an die zugrunde liegende KI zu delegieren.


Copilot Cowork:

Diese Microsoft 365 Tasks kannst du jetzt an die KI delegieren

Interface von Copilot Cowork in Microsoft 365 mit automatisch generiertem Arbeitsplan, Fortschrittsanzeige und verbundenen Projektdateien.
© Microsoft via Canva





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Neue Markenkampagne: Otto zeigt, welch große Emotionen in einer Brotdose stecken


Otto macht emotionale Familienwerbung – im Mittelpunkt steht ein Mädchen und seine Brotdose

Bei Otto stehen die Zeichen auf Veränderung: Am 1. April übergibt CEO Marc Opelt den Staffelstab an seinen Nachfolger Boris Ewenstein. Dazu startet der Handelsriese eine neue Kampagne, die die Markenkommunikation über mehrere Jahre prägen soll. Im Mittelpunkt stehen die Geschichten, die hinter vermeintlich profanen Alltagsprodukten stecken.

Mit dem neuen Auftritt will das Unternehmen demonstrieren, welch hohen Stellenwert alltägliche Produkte in unserem Leben haben können. Dazu setzt Otto gemeinsam mit Stammagentur c/o Setzkorn auf große Emotionen, die man schon länger nicht mehr von Deutschlands größtem Onlinehändler gesehen hat – und erzählt die berührenden Stories hinter seinen Produkten.

Den Auftakt zur Kampagne bildet ein 60-sekündiger Film, der einen Vater und seine Tochter am Morgen ihres ersten Kita-Tags zeigt, während die Mutter auf der Arbeit weilt und per Videocall zugeschaltet ist. In der Kita angekommen, fällt Papa und Tochter der Abschied sichtlich schwer. Doch die Wehmut hält nur bis zur Frühstückspause an. Denn dann hat die vom Vater liebevoll befüllte Brotdose ihren großen Auftritt – und sorgt für ein Lächeln auf dem Gesicht des kleinen Mädchens. Die Botschaft von Otto am Ende des Spots: „Es ist mehr als eine Brotdose. Es ist ein Stück Zuhause zum Mitnehmen.“

„Die Kampagne legt den Fokus gezielt auf den emotionalen Kern des Produkts und darauf, welche Bedürfnisse es erfüllt, die über seine normale Funktion hinaus gehen. Wir zeigen die Momente im Leben, in denen ein Artikel Halt, Geborgenheit oder Beständigkeit vermittelt“, erklärt Laura Perenz, Divison Manager Brand & Campaigns bei Otto, die neue kommunikative Leitidee. „Als Marke möchten wir mit Otto in genau diesen Situationen präsent sein.“ Das Ziel der Kampagne sei es, die „Mental Availability“ der Marke nachhaltig zu stärken, also die Wahrscheinlichkeit, dass sie in relevanten Kaufsituationen von den Menschen erinnert wird.

Die Kampagne wurde von Stammagentur c/o Setzkorn Kemper entwickelt

Otto hat die neue Leitidee samt Markenkampagne laut eigenen Angaben im Rahmen eines mehrmonatigen Kreativprozesses gemeinsam mit c/o Setzkorn Kemper und weiteren Top-Kreativen sowie -Strategen entwickelt. „Wir denken Markenkommunikation bewusst nicht nur in dreimonatigen Kampagnen-Flights, sondern holistisch und langfristig“, ergänzt Perenz. „Dafür haben wir uns intensiv mit der Frage beschäftigt, welche Rolle Otto im Leben der Konsument*innen in Deutschland spielt. Was uns ausmacht, ist, dass wir unsere 12,6 Millionen Kund*innen sehr gut kennen und genau wissen, was sie bewegt. Gleichzeitig bieten wir ihnen qualitativ hochwertige Sortimente, auf die sie zählen können – in jeder Lebenslage. Das schafft eine einzigartige Absprungbasis für emotionales Storytelling.“

Otto spielt die neue Kampagne über sämtliche Kampagnen-Touchpoints hinweg und übersetzt sie für unterschiedliche Zielgruppen. Dabei richtet sich der Hauptspot an eine breite Zielgruppe, während die begleitenden Social- und Influencer-Marketing-Maßnahmen gezielt die Gen Z ansprechen sollen. So wird auf TikTok etwa mit dem bekannten Lied „Alle Vögel sind schon da“ der Frühling besungen – allerdings neu interpretiert mit zeitgenössichen Elektrobeats.
Der erste Flight der Kampagne ist ab dieser Woche bis in den September hinein in den Kanälen TV, OLV, CTV, Kino, (D)OOH, Social Media und Influencer Marketing zu sehen. Produziert wurde der Hauptspot von Element E unter der Regie von Bernd Faass. Die Musik kommt von 2WEI Music. Die Social Media Assets wurden von First Dot Pictures (Regie: Anton Seibold) produziert. Für die Influencer-Marketing-Maßnahmen ist WongDoody zuständig. Mediaplanung und -einkauf steuert Mediaplus.



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