Apps & Mobile Entwicklung
Mehr Leistung durch Gaming-UI?: Windows-11-PCs erhalten ab April einen „Xbox Mode“

Xbox und Windows 11 sollen verschmelzen. Wie weit Microsoft das Konzept bei der nächsten Xbox-Generation mit dem Codenamen „Project Helix“ treibt, ist noch Spekulation. Auf dem PC können Spieler aber bald den Xbox Mode verwenden.
Bei dieser Gaming-Oberfläche handelt es sich um den Desktop-Ableger der Xbox Full Screen Experience (FSE), die Microsoft im Oktober gemeinsam mit dem Handhelds Asus Xbox Ally und Xbox Ally X (Test) vorgestellt hatte und die inzwischen offiziell auf allen Windows-Handheld-PCs nutzbar ist. Für Windows 11 auf Desktop und Notebook läuft FSE jetzt unter dem Titel Xbox Mode.
Xbox Mode startet im April in ausgewählten Märkten
Ab April soll der Xbox Mode in ausgewählten Märkten für sämtliche Windows-11-Geräte verfügbar sein, verkündete Microsoft im Rahmen der Game Developer Conference 2026 (GDC). Das gilt für Rechner in allen Formfaktoren, also Desktop, Laptops und Tablets. Ob die EU und Deutschland zu den ausgewählten Märkten zählen, geht aus dem Blog-Beitrag nicht hervor.
Eine Vorschauversion für den Xbox Mode unter Windows 11 ist bereits seit November abrufbar. Dafür musste man aber sowohl beim Windows Insider Program als auch beim Xbox Insider Program teilnehmen.
Xbox Mode als Vollbild-Oberfläche für Spiele
Der Xbox Mode ist eine für Controller optimierte Vollbild-Oberfläche, womit sich der PC im Endeffekt wie eine Konsole bedienen lassen soll. Nutzer können darüber die jeweiligen Spiele-Launcher und -Bibliotheken anwählen, die Game Bar verwenden und zwischen einzelnen Apps wechseln. Im Blog-Beitrag verspricht Microsoft eine aufgeräumte Gaming-Oberfläche, von der sich aber jederzeit zum regulären Windows-11-Betrieb zurück wechseln lässt.
Die Ankündigung von Project Helix stand bei der GDC im Fokus. Bis die nächste Xbox-Generation auf den Markt kommt, dauert es aber noch. Eine Alpha-Version für Entwickler wurde für 2027 in Aussicht gestellt, ein Marktstart im Jahr 2028 erscheint damit realistisch. Technisches Grundgerüst ist ein Custom-SoC von AMD, das FSR Diamond möglich machen wird.
Mehr Leistung durch den Xbox Mode in Aussicht
Die Xbox-Oberfläche zählt zu den Maßnahmen, die Microsoft plant, um Windows 11 als Gaming-Plattform zu stärken. Im Dezember versprach der Konzern generell Performance-Steigerungen. Erste Tests mit der Xbox-FSE-Oberfläche zeigten aber auch, dass diese sich positiv auswirkt. TechPowerUp berichtete etwa von einem niedrigeren RAM-Verbrauch im Vergleich zum regulären Windows-11-Modus.
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SSD-Controller SM8008: Der Bruder des SM2508 bringt 6-nm-Effizienz

Dank moderner Fertigung werden SSD-Controller immer effizienter. Das zeigt auch der für Enterprise-SSDs bestimmte SM8008 von Silicon Motion. Der 8-Kanal-Controller mit PCIe 5.0 soll weniger als 5 Watt Leistung aufnehmen und dabei trotzdem 14 GB/s und 2,3 Millionen IOPS ermöglichen.
Controller mit PCIe 5.0 sind sparsam geworden
Bei den Controllern für Consumer-SSDs sorgt die neue Generation, zu der auch der SM2508 von Silicon Motion zählt, für eine deutlich niedrigere Leistungsaufnahme bei noch mehr Leistung. Die Energieeffizienz ist also erheblich gestiegen.
SM8008 ähnelt dem SM2508 sehr
Mit dem SM8008 gilt das jetzt auch für das Segment der Enterprise-SSDs für Server und Rechenzentren. Dieser bietet wie der SM2508 acht Speicherkanäle und mit bis zu 14 GB/s sowie 2,3 Millionen IOPS ähnliche Leistungswerte. Und auch die Leistungsaufnahme des Chips ist mit „weniger als 5 Watt“ laut Hersteller ähnlich. In der vorliegenden Präsentation ist sogar von weniger als 4 Watt die Rede.
Möglich macht es die moderne 6-nm-Fertigung bei TSMC, die erstmals beim SM2508 zum Einsatz kam und inzwischen auch bei Phison genutzt wird. PCIe-5.0-SSDs können so ohne aufwendige Kühlung betrieben werden. Unterm Strich gibt es so viele Ähnlichkeiten zum SM2508, dass der SM8008 als Enterprise-Variante des gleichen Chips durchgeht. Denn auch die Bestückung mit vier Cortex-R8-Kernen und einem Cortex M0 sowie die Unterstützung von NAND-Flash mit 3.600 MT/s passen haargenau zum SM2508.
Die wichtigsten Eckdaten zum SM8008 lauten wie folgt:
- Sequenzieller Durchsatz von bis zu 14 GB/s
- Über 2,3 Millionen IOPS (4K Random)
- Leistungsaufnahme im aktiven Betrieb von weniger als 5 Watt
- PCIe 5.0 x4 als elektrische Schnittstelle und NVMe 2.0a als Protokoll
- 8 NAND-Kanäle mit Unterstützung für ONFI und Toggle DDR 5.0 mit bis zu 3.600 MT/s
- Unterstützt dedizierten DRAM-Cache (DDR oder LPDDR4)
- Unterstützt AES-256, SHA2-512, RSA-3072b, Secure Boot und Firmware-Authentifizierung
Einsatz als schnelles Boot Drive
Während der SM8366 mit seinen 16 Kanälen noch in einer anderen Liga spielt, soll der SM8008 primär als Boot-Datenträger dienen. Aber auch andere Anwendungen in Server-Umgebung, die Wert auf eine niedrige Leistungsaufnahme legen, sind ein mögliches Einsatzgebiet.
Silicon Motion will damit nach eigenen Angaben der wachsenden Nachfrage nach Boot-SSDs in Zeiten des Ausbaus der Hyperscale- und Enterprise-Rechenzentren begegnen: „Der SM8008 trägt dieser steigenden Nachfrage mit einer Controller-Architektur Rechnung, die für Energieeffizienz, vorhersehbare Leistung und Sicherheit auf Enterprise-Niveau im großen Maßstab optimiert ist“, heißt es in der Pressemitteilung.
PCIe 6.0 kommt mit dem SM8466
Bereits im noch feineren 4-nm-Prozess von TSMC soll irgendwann der SM8466-Controller erscheinen. Dieser arbeitet schon mit PCIe 6.0 und soll die maximale Leistung auf 28 GB/s und 7 Millionen IOPS heben.
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Ecovacs Deebot T90 Pro Omni im Test
Ecovacs greift die Mittelklasse an, und wie! Denn der neue Deebot T90 Pro Omni bietet viele Oberklasse-Funktionen zu einem überraschenden Preis. Wie sich das Gerät in der Praxis schlägt, zeigt der Test.
- Gute Saugleistung, vor allem auf Teppichen
- Flacher Saugroboter
- Wischwalze sorgt für ein gutes Wischergebnis
- Station mit Wartungsfunktionen
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Schwächen bei der Navigation
Mit dem T90 Pro Omni beweist Ecovacs, dass sie zu den besten Herstellern gehören, was die Teppichreinigung angeht.
Mit dem Deebot T90 Pro Omni bringt Ecovacs einen weiteren flachen Saugroboter mit Wischwalze auf den Markt. Nicht nur die effiziente Wischfunktion soll für Aufsehen sorgen, sondern auch der Preis des Saug- und Wischroboters.
Design und Verarbeitung des Ecovacs Deebot T90 Pro Omni
Auf den ersten Blick sieht der T90 Pro Omni wie jeder andere Ecovacs-Saugroboter aus. Weil Ecovacs auf einen klassischen Navigationsturm verzichtet, misst der Roboter gerade einmal 9,8 cm. Auf eine schwenkbare Seitenbürste verzichtet der Hersteller ebenfalls. Dafür gibt es aber wieder eine Wischwalze, die um satte 50 Prozent größer als beim Vorgänger ist. Sie kann intuitiv nach außen fahren, um etwa Ecken gründlich zu schrubben.

Auch bei der Station gibt es das gewohnte Bild. Sie misst 33,8 x 45,9 x 50 cm. Besonders hochwertig wird sie durch die neue Textur, die der Station einen luxuriösen Look verleiht. Im Dock stecken zwei Wassertanks, einer für sauberes Wasser und ein Schmutzwasserbehälter. Auf eine automatisierte Putzmittelzufuhr wird hier verzichtet. An Funktionen mangelt es der Station nicht. An Bord sind eine Absaugfunktion, sowie die Wäsche und Trocknung der Wischwalze.
Die Einrichtung des Ecovacs Deebot T90 Pro Omni geht in der Praxis zügig. Ihr benötigt lediglich das WLAN-Passwort und Eure Mailadresse für die Registrierung. Ihr könnt den QR-Code unter der Haube scannen, um den Roboter schneller in der App hinzuzufügen. Anschließend folgt Ihr den Einrichtungsschritten in der App, bis der T90 Pro Omni für die Kartierung startklar ist.
Ecovacs-Home-App im Detail
Ecovacs schafft es in der App, Übersichtlichkeit und viele Funktionen zu kombinieren. Alle Reinigungsfunktionen findet Ihr im Startmenü. Hier legt Ihr die Saugstufe und die Wasserdurchflussrate fest. Außerdem steuert Ihr die Wartungsfunktionen der Servicestation. Im Laufe der Reinigung seht Ihr laufend den Live-Standort des Roboters, um zu wissen, wo der Roboter bereits sein Unwesen getrieben hat. In den weiteren Einstellungen gibt es außerdem Möglichkeiten, die Navigation anzupassen. Gut ist zudem, dass Ihr auf einen Blick seht, wie lange sämtliche Einzelteile noch eingesetzt werden können.

Saug- und Wischleistung des Ecovacs Deebot T90 Pro Omni
Satte 30.000 Pa integriert Ecovacs in den Saugroboter, der 799 Euro kostet. In dieser Preisklasse werdet Ihr keinen Saugroboter finden, der auch nur im Ansatz an diese Saugkraft rankommt. Zusätzlich gibt es wieder eine Spezialbürste, in der sich keine Tier- oder Menschenhaare verheddern. Das Resultat auf Hartböden kann sich sehen lassen. Hier lässt der Roboter nur an sehr wenigen Stellen Haferflocken liegen.
Darüber hinaus überrascht das Saugergebnis in Ecken. Denn auch ohne ausfahrbare Seitenbürste, gelangt der Roboter besser in die Ecken und weitere schwer erreichbare Stellen, als man das erwarten würde. Besonders gut gefällt mir, wie der Sauger um Tisch- und Stuhlbeine putzt, sofern er diese rechtzeitig erkennt, aber dazu mehr im Laufe des Testberichts.
Für den Wischvorgang setzt Ecovacs beim T90 Pro Omni auf eine Wischwalze. Und das zahlt sich im Alltag aus, denn die Leistung wirkt nicht wie von einem Saugroboter für unter 1.000 Euro. Erst kürzlich habe ich den Roborock Qrevo Curv 2 Flow (Test) getestet und behauptet, dass jede Wischfunktion so sein sollte, wie bei diesem Roborock-Saugroboter. Die des T90 Pro Omni ist ähnlich, mit nur wenigen Unterschieden. Außerdem praktisch: Die Walze kann nach außen ausfahren. Damit bleiben selbst Ecken nicht vor der Rollwalze sicher.

Solide Navigation im Alltag – mit einem Haken
Hinsichtlich der Navigation zeigt der neue Ecovacs-Saugroboter Licht und Schatten. Denn in der Praxis zeigt er Probleme bei der Hinderniserkennung. Vor allem gegen Stuhl- oder Tischbeine fährt der T90 Pro Omni regelmäßig. Das überrascht, denn sobald es um Teppiche geht, funktioniert alles einwandfrei. Hier hebt der Roboter die Wischwalze rechtzeitig an, um Teppiche nicht zu befeuchten. Davon abgesehen, ist die Saugleistung auf sämtlichen Teppichen spitze. Ecovacs beweist einmal mehr, dass sie zur Elite gehören, was die Teppichreinigung angeht.
Während des gesamten Testzeitraums hatten wir nie das Gefühl, dass der Akkuverbrauch ein Schwachpunkt ist. Natürlich kommt es darauf an, wie viel Ihr dem Roboter „zu tun gebt“. Also wie viele Hindernisse der Roboter umkurven oder wie viele Türschwellen er meistern muss. Aber: Eine komplette Akkuladung reichte bei uns für eine 100-m²-Wohnung, und das bei den jeweils leistungsstärksten Modi wohlgemerkt.

Ein weiterer Pluspunkt: Durch die Omni-Station, gibt es auch im Nachgang nichts für Euch zu tun. Denn die Station übernimmt die gesamte Wartung des Roboters. Hier setzen die Absaugfunktion sowie die Wäsche und Trocknung der Wischwalze ein.
Fazit: Lohnt sich der Kauf des Ecovacs Deebot T90 Pro Omni?
Ja, denn für eine UVP von 799 Euro werdet Ihr nur wenige Saugroboter mit diesem Preis-Leistungs-Verhältnis finden. Kommen dann Richtung Prime Day oder Black Friday noch ordentliche Rabatten dazu, lohnt sich der Kauf umso mehr. So oder so beweist Ecovacs mehrere Dinge. Zum einen bestätigen sie Ihr Ansehen in Bezug auf die Teppichreinigung. Hier sind sie im Saugroboter-Markt ganz vorn. Und zum anderen ist der T90 Pro Omni ein eindrucksvoller Beweis, dass auch Saugroboter unter der 1.000-Euro-Marke viel Leistung bieten.
Einzig bei der Navigation gibt es Schwächen. Ansonsten bietet Euch Ecovacs ein gutes Gesamtpaket mit dem T90 Pro Omni. Wie schon erwähnt kostet der Ecovacs Deebot T90 Pro Omni nach unverbindlicher Preisempfehlung 799 Euro.
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CB-Funk-Podcast #160: Xbox „Project Helix“ mit FSR Diamond und Linux vs. Windows

Jan und Fabian besprechen Microsofts Pläne für die nächste Xbox und was AMD mit RDNA 5 und FSR Diamond beisteuern wird. Außerdem geht es im Podcast um neue Linux-Benchmarks mit GeForce und Radeon und ein CPU-Refresh mit mehr Kernen für Intel Core Ultra 200S.
CB-Funk: Die einhundertsechzigste Episode
Die nächste Xbox wird bei Microsoft aktuell als „Project Helix“ entwickelt und kommt mit FSR Diamond und „DirectX 13“, was womöglich neue RDNA-5-Hardware von AMD voraussetzt. Das ging jetzt etwas schnell? Dann ist diese Episode von CB-Funk genau die richtige, denn Fabian und Jan gehen noch einmal im Detail durch, was Microsoft und AMD die Tage angekündigt haben – und wie das mit der PlayStation 6 zusammenhängen könnte.
Danach geht es um die neuen Windows-vs-Linux-Gaming-Benchmarks von Wolfgang mit Mesa 26, bevor Intels Arrow Lake-Refresh alias Core Ultra 200S Plus das Licht ausmacht. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören und freuen uns auf eure Kommentare!
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Übersicht zu den bisherigen Episoden
Eine Übersicht zu den bisherigen Podcast-Folgen und den entsprechenden Artikeln mit Kommentarbereich ist auf der Themenseite CB-Funk zu finden.
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