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Mehr Speicher für Nvidia: Samsung, SK Hynix und Micron zeigen zur GTC 2026 ihr Können


Mehr Speicher für Nvidia: Samsung, SK Hynix und Micron zeigen zur GTC 2026 ihr Können

Kein Hersteller ist ausgeschlossen, Nvidias CEO Jensen Huang besucht sie alle: Samsung, SK Hynix und Micron beliefern Nvidia mit Millionen Chips der Serien HBM4, HBM4e und natürlich auch SOCAMM2 auf LPDDR5X-Basis. Vor allem bekommt zur GTC 2026 Micron mehr Rampenlicht, nachdem sie monatlich von Analysten halb totgesagt werden.

Vor allem Medien aus Südkorea aber auch diverse Analysten lassen selten ein gutes Haar an Micron. Es ist keine Woche her, dass sie quasi vermeldet haben, Micron sei bei Nvidia, was das Thema HBM4 angeht, so gut wie draußen. Zur GTC 2026 sieht das ganze Thema etwas anderes aus. Nvidia-CEO Jensen Huang trifft sich dort mit Microns CEO und unterschreibt einen Wafer, auf dem steht, dass Micron die ersten HBM4-Chips am 17. November 2025 an Nvidia geliefert hat. Das hat natürlich nichts über die Zuteilung in Zukunft zu sagen, zeigt aber wohl, dass es so schwarz-weiß, wie bei Analysten dargestellt, eher nicht ist.

Dinge unterschreiben, das ist ohnehin Jensen Huangs Ding geworden – und die Partner lieben es. Seit dem letzten Jahr ist jedes Produkt, was auch nur ansatzweise mit Nvidia zu tun hat, mit seiner Unterschrift prämiert. Dies nahm im vergangenen Jahr stetig zu, zur GTC 2026 ist es de facto überall. Heute verkommt es dadurch nun dazu, dass man sich als Messebesucher fragen muss, was der Hersteller denn getan hat, der keine Unterschrift an seinem Stand zeigen kann. Und so dürfen sich natürlich auch Samsung und SK Hynix über eine entsprechende Signatur an so einigen Stellen freuen.

HBM4 von Samsung
HBM4 von Samsung
Samsung-Wafer mit Jensen-Signatur
Samsung-Wafer mit Jensen-Signatur (Bild: Samsung)
SK Hynix mit Jensen-Signatur
SK Hynix mit Jensen-Signatur (Bild: SK Hynix)

Bei den Speicherhersteller ist deshalb ganz klar der Fokus auf HBM4 und HBM4e gelegt, wenngleich sie alle drei auch Produkte für das Umfeld zeigen. Da gibt es natürlich SOCAMM2 auf Basis von LPDDR5X, welches nun mit der Vera-CPU und sogar neuen riesigen Racks, die nur aus CPUs bestehen, ihren Durchbruch feiern werden. Denn dort werden in Zukunft wohl Zettabytes an Mengen verbaut. Und auf die jetzt genutzte Basis von LPDDR5X folgt schließlich auch bald LPDDR6, weshalb es im Rahmen der Messe auch gezeigt wird.

SOCAMM2-LPDDR5X
SOCAMM2-LPDDR5X
LPDDR6 von Samsung
LPDDR6 von Samsung

Der Fokus bei der nächsten Generation HBM4e rückt auf Custom-Lösungen. Nvidia hat die Feynman-Lösung nun als erste dafür bestätigt, ein angepasster Base-Die wird hier zusätzliche Funktionen bieten, der Speicher wird dann darüber gestapelt. Apropos stapeln: Zur GTC 2026 ist von Stacks mit 20 oder gar noch mehr Lagen kaum mehr die Rede. Stattdessen scheint bei 12 oder auch 16 Layern aktuell der Sweet Spot zu sein. Auch so sind aber bereits 48 GByte pro Stapel möglich, wie SK Hynix zeigt.



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Router und Netzwerke: Fritz! und Partner wollen digitale Souveränität Europas stärken


Router und Netzwerke: Fritz! und Partner wollen digitale Souveränität Europas stärken

Bild: SAFENet

Fritz!, devolo, Lancom und TDT, vier europäische Hersteller von Netzwerktechnologie, haben SAFENet gegründet, die „Sovereignty Alliance for European Network Technology“. Ihr Ziel: Europa muss die Kontrolle über seine Netze und digitale Infrastruktur behalten und braucht digitale Unabhängigkeit bei Netzen und Routern.

Stärkerer Schutz bei Routern und Netzwerk­komponenten

Die vier Unternehmen möchten sich für die digitale Unabhängigkeit Europas einsetzen und fordern eine stärkere Berücksichtigung von Routern und Netzwerkgeräten in der europäischen Technologiepolitik. SAFENet wurde ins Leben gerufen, um die wachsende Abhängigkeit von nicht-europäischen Anbietern im Bereich der Netzwerktechnologie zu verringern, so Fritz! (ehemals AVM). Router, als zentrale Schnittstelle für über 90 Prozent des europäischen Internetverkehrs, sind ein kritischer Baustein der digitalen Infrastruktur. Die Allianz verfolgt das Ziel, durch Transparenz, gezielte Beschaffung und die Entwicklung einer europäischen „Router and Network Technology-Security-Toolbox“, die digitale Souveränität Europas zu stärken.

Vorbild 5G-Netze

Einhergehend damit soll der Markt für nicht-europäische Hersteller geschlossen werden. Vorbild soll das europäische Vorgehen bei 5G-Netzen sein. Und während die EU auch bei Cloud und Halbleitern aktiv gegensteuert, sieht die Allianz die zentrale Hardware-Schnittstelle, den Router, als blinden Fleck in den politischen Bemühungen.

Nach Ansicht der Unternehmen wird bei der digitalen Souveränität nämlich meist dieser zentrale Baustein vergessen, der Router im Heimnetz oder im Büro, durch den schlussendlich aber fast alle Daten fließen. Fritz! ist deshalb der Ansicht, dass die Europäische Union die Unabhängigkeit von Netzwerkkomponenten wie Routern sicherstellen und entsprechende regulatorische Rahmenbedingungen schaffen muss. Die Allianz soll europäischen Herstellern eine Plattform bieten, um ihre vertrauenswürdigen Technologielösungen zu präsentieren und einen Beitrag zur langfristigen Sicherung der digitalen Infrastruktur Europas zu leisten.

Im Dialog mit der europäischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft möchte die Allianz deutlich machen, dass Routern und Netzwerktechnologie eine Schlüsselrolle bei der Sicherung digitaler und technologischer Souveränität Europas zukommen.

Drei Forderungen an die Politik

SAFENet hat drei Kernforderungen an die europäischen und nationalen Entscheidungsträger aufgestellt:

  • Transparenz für Nutzerinnen und Nutzer: Hersteller und Internetanbieter müssen ausweisen, wo Hardware, Firmware und Updates tatsächlich hergestellt bzw. entwickelt werden – auch bei White-Label- und Provider-Produkten.
  • Beschaffung: Behörden, KRITIS-Betreiber und öffentlich finanzierte Einrichtungen sollen auf vertrauenswürdige europäische Netzwerktechnologie setzen – flankiert durch Austausch-Incentives und -programme für Hochrisiko-Hardware.
  • Priorität und Risikobewertung: Router und Netzwerktechnologie müssen in der aktuellen Diskussion um mehr Souveränität und Sicherheit des digitalen Ökosystems als prioritärer Sektor anerkannt werden. Europa braucht – analog zur EU Toolbox for 5G Security – eine
    „Router and Network Technology-Security-Toolbox“ mit einheitlicher Risikobewertung und Hochrisiko-Einstufung.

Die zunächst von vier Unternehmen gegründete Allianz SAFENet steht weiteren europäischen Herstellern offen.



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UltraGear 27GM950B: Der 5K-Mini-LED-Gaming-Monitor kostet keine 1.000 Euro


LG bringt den 5K-Gaming-Monitor 27GM950B jetzt auf den Markt. Für 5.120 × 2.880 Pixel auf einem IPS-Display mit 27 Zoll, Mini-LED-Backlight und Dual-Mode-Funktion werden ab Anfang Juli 999 Euro fällig. Die anderen Neuvorstellungen mit 5K-Auflösung (39GX950B und 52G930B) kommen schon früher.

Bereits vor einer Woche hatte LG den UltraGear 27GM950B neben zwei weiteren Monitoren mit 5K2K-Auflösung vorgestellt. Während die größeren Modelle 39GX950B (39 Zoll) und 52G930B (52 Zoll) bereits in den Vorverkauf gingen, fehlten zum 27-Zoller noch die unverbindliche Preisempfehlung und ein Termin für den Verkaufsstart.

Jetzt ist die Liste komplett und sieht folgendermaßen aus:

  • LG UltraGear 27GM950B (27″, 5.120 × 2.880, IPS + Mini-LED): ab Anfang Juli für 999 Euro (UVP)
  • LG UltraGear 39GX950B (39″, 5.120 × 2.160, OLED): ab 18. Juni für 1.799 Euro (UVP)
  • LG UltraGear 52G930B (52″, 5.120 × 2.160, VA): ab 19. Juni für 1.799 Euro (UVP)

Die Ausstattung des LG UltraGear 27GM950B

Der UltraGear 27GM950B bietet dank 5.120 × 2.880 Pixeln auf 27 Zoll eine hohe Bildpunktdichte von 218 ppi im klassischen 16:9-Format. Das IPS-Display ist mit einer Reaktionszeit von 1 ms (GtG) spezifiziert und arbeitet nativ mit bis zu 165 Hz. Alternativ lässt sich auf 2.560 × 1.440 Pixel mit 330 Hz umstellen (Dual Mode, DFR).

Das Mini-LED-Backlight erstreckt sich über 2.304 Local-Dimming-Zonen mit insgesamt 9.216 LEDs. Der Abstand zwischen Panel und Hintergrundbeleuchtung soll weiter reduziert worden sein, um Lichthöfe zu verringern. Dieses Feature nennt LG „Zero Optical Distance“. Die Mini-LEDs sorgen für mehr Kontrast und eine hohe Spitzenhelligkeit von punktuell 1.250 cd/m². Auf ganzer Bildfläche sollen noch 750 cd/m² erreicht werden. Die Anforderungen des VESA-Standards DisplayHDR 1000 werden laut Zertifizierung erfüllt.

LG UltraGear evo 27GM950B (Bild: LG)

Die Produktseiten liefern weitere Details. Demnach besitzt der Monitor einen vollwertigen DisplayPort 2.1 mit 80 Gbit/s via UHBR20. Hinzu kommen zwei HDMI-2.1-Ports und ein USB-C-Anschluss (Upstream) mit 90 Watt Power Delivery. Zwei USB-A-Buchsen und ein Kopfhörerausgang sind zusätzlich verbaut.

Sollte keine moderne Grafikkarte zum Einsatz kommen, bietet LG einen integrierten Prozessor für AI-Upscaling von Full HD auf 5K. Zur weiteren Ausstattung gehören integrierte Lautsprecher und eine RGB-LED-Beleuchtung auf der Gehäuserückseite.



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Die Gilde – Europa 1410: Klassisches Gameplay in moderner Grafik als Demo erhältlich


Die Gilde – Europa 1410: Klassisches Gameplay in moderner Grafik als Demo erhältlich

Bild: THQ Nordic

Bevor in rund einem Monat „Die Gilde – Europa 1410“ ins Early-Access-Programm startet, können Spieler die Wirtschaftssimulation ab sofort vorab ausprobieren. Heute ist nämlich eine kostenlose Demo erschienen, deren Umfang allerdings klein ausfällt.

Demo zum „Gilde“-Nachwuchs veröffentlicht

Die Demoversion von „Die Gilde – Europa 1410“ spielt in der Stadt Kuttenberg, der Spieler kann dabei einen von drei Berufen auswählen: Alchemist, Schmied oder Schankwirt. Allerdings dürfen lediglich 17 Runden lang die Geschicke des eigenen Betriebs geleitet werden. Der Umfang ist also stark begrenzt. Die Entwickler gehen von einer Spielzeit im Bereich von 2 bis 4 Stunden aus. Als Sprache steht vorerst nur Englisch zur Verfügung.

Dennoch sollte die Demo genügen, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen und zu entscheiden, ob das Spiel grundsätzlich in Frage kommt oder nicht. Die Demo wurde heute zum Auftakt des Steam Next Fest veröffentlicht.

Das (fast) fertige Spiel erscheint Mitte Juli

Am 16. Juli 2026 folgt dann die Veröffentlichung von „Die Gilde – Europa 1410“. Als Early-Access-Titel ist die Entwicklung noch nicht abgeschlossen, doch grundsätzlich ist ein funktionierendes Spiel zu erwarten.

Ganz im Zeichen der altehrwürdigen Vorgänger fängt der Spieler im neuen Teil der Serie ebenfalls klein an. Gestartet wird mit einem kleinen Betrieb, den es im Laufe der Jahre auszubauen gilt. Dabei stehen nicht nur rechtschaffene Handwerksberufe wie Alchemist, Schmied oder Schneider zur Auswahl, sondern es kann auch eine eher unrühmliche Karriere des Raubes und Taschendiebstahls angegangen werden.

Ziel ist stets der Aufbau einer einflussreichen Dynastie. Das erfordert zum einen Produktion, Handel und Diplomatie oder auch Bestechung und Intrigen. Nebenbei spielt die Sterblichkeit eine Rolle, denn nur wenn für Nachkommen gesorgt ist, kann das eigene Unternehmen fortbestehen.

Das somit altbewährte Spielprinzip wird in moderner Grafik verpackt. Versprochen werden zudem neue Features. Ein Mehrspielermodus sowie die Unterstützung weiterer Sprachen sind geplant. Weitere Einblicke liefert ein anderer Trailer. Die offiziellen Systemanforderungen liegen noch nicht vor.



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