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Künstliche Intelligenz

Meta Ray-Ban Display im Test: Smartglasses mit Mini-Anzeige und Gestensteuerung


Mit der „Meta Ray-Ban Display“ möchte Meta ins Blickfeld seiner Nutzer: Wer sich die smarte Brille aufsetzt, sieht Textnachrichten, KI-Antworten und Videocalls vom gekoppelten Smartphone direkt auf einem kleinen, transparenten Display. Die smarte Brille ist am 30. September 2025 für 800 Dollar (zzgl. Steuern) auf den Markt gekommen – vorerst nur in den USA. Auf Wunsch zeigt sie sogar eine Minikarte der Umgebung an, fast wie in einem Videospiel. Wenn man das neuronale Armband umlegt und mit feinen Fingergesten durchs Menü navigiert, fühlt man sich wie in einem Science-Fiction-Film. Schließlich handelt es sich nicht nur um eine smarte Brille mit Display. Sie bringt auch ein neuartiges Steuerungskonzept mit.

Offiziell ist die Meta Ray-Ban Display derzeit nur in den USA erhältlich. Wer nicht auf einen Deutschlandstart warten möchte, kann auf einen kostenpflichtigen Import-Service wie BigAppleBuddy zurückgreifen. Sofern die passenden Größen verfügbar sind, sendet das Unternehmen die Ware gegen einen Aufpreis auch nach Deutschland.

Die Kontakte des Armbands messen die elektrische Muskelaktivität am Handgelenk. Diese sogenannte Elektromyografie (sEMG) erfasst auch leichte Fingerbewegungen. Es gibt allerdings gewaltige Nachteile an Metas neuen Smartglasses. Die Brille hat – anders als etwa die Rokid Glasses – statt zwei Displays nur ein einzelnes, also monokulares Display vor dem rechten Auge. Dieses sitzt nicht mittig, sondern rechts unten und hat ein winziges diagonales Sichtfeld von lediglich 20 Grad. Zum Vergleich: VR-Brillen bieten meist über 100 Grad. Da man trotzdem einiges direkt im Blick hat, muss man im hektischen Alltag seltener das Smartphone aus der Tasche ziehen, so das Versprechen. Auch Fotos und Videos lassen sich ohne ein Handy aufnehmen, ähnlich wie bei den Vorgängermodellen Ray-Ban Meta und Oakley Meta.

  • Die Meta Ray-Ban Display bringt Nachrichten, KI und Menüs direkt ins Blickfeld, allerdings nur auf einem Auge.
  • Die Bedienung läuft nicht nur per Sprache oder Touch ab, sondern alternativ auch über ein neuartiges Armband mit Fingergesten.
  • Wie sich das in der Praxis anfühlt, erklärt unser ausführlicher Test.

Manche Features, wie die Navigation für Fußgänger, funktionieren zudem nur in ausgewählten Großstädten wie London, Paris oder New York. Ob oder wann das Gerät nach Deutschland kommt, ist unklar. Wir haben uns ein Exemplar vom XR-Experten und -Entwickler Christian Steiner ausgeliehen. Er hat uns sein importiertes Gerät für die Dauer des Tests freundlicherweise zur Verfügung gestellt und in einem Interview einige seiner Erfahrungen beigesteuert. In diesem Artikel überprüfen wir, ob es sich beim Meta Ray-Ban Display um ein alltagstaugliches Gerät handelt oder nur um ein teures, klobig designtes Gimmick mit Beschränkung auf Meta-Dienste. Datenschutzbewussten Nutzern dürfte dabei bereits sauer aufstoßen, dass sie für die Verknüpfung mit anderen Apps oder für Early-Access-Apps zusätzliche Daten teilen müssen.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels “ Meta Ray-Ban Display im Test: Smartglasses mit Mini-Anzeige und Gestensteuerung“.
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Windows-Update-Vorschau bringt MIDI 2.0 und verbessert Fortsetzen von Apps


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Microsoft hat die Vorschauen auf den nicht sicherheitsrelevanten Teil der kommenden Windows-Updates zum Patchday im Februar veröffentlicht. Sie stehen bislang für Windows 11 25H2 und 24H2 bereit. Der Hersteller verbessert etwa das geräteübergreifende Fortsetzen von Apps und bringt die MIDI-2.0-Unterstützung für alle.

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Die Änderungen kündigt Microsoft im KB-Beitrag KB5074105 an. Windows landet nach Installation auf den Builds 26200.7705 respektive 26100.7705. Die größten Neuerungen, die offiziell für alle im Februar kommen sollen, umfassen etwa das Fortsetzen von Android-Apps auf Windows 11. Zunächst war die Funktion auf Spotify beschränkt, Microsoft ermöglicht nun aber auch das Fortsetzen von Arbeiten in Word, Excel oder Powerpoint sowie Weitersurfen im Webbrowser.

Explizit nennt Microsoft den Vivo-Browser sowie das Weiterarbeiten an Dateien, die in der Copilot-App auf Honor-, Oppo-, Samsung-, Vivo- oder Xiaomi-Handys geöffnet wurden. Die öffnen sich in den zugehörigen Microsoft-365-Apps, sofern diese installiert sind, andernfalls im Standard-Webbrowser auf dem PC. Mit Dateien, die offline auf dem Handy gespeichert sind, klappt das jedoch nicht.

Die zweite große Änderung betrifft die Windows-MIDI-Dienste. Microsoft verbessert die MIDI-Unterstützung mit erweitertem Support für MIDI 1.0 und 2.0, einschließlich vollem WinMM- und WinRT-MIDI-1.0-Support. Unterstützt werden Features wie Translation, über Anwendungen hinweg geteilte MIDI-Ports, änderbare Port-Namen, Loopback und sogar App-to-App-MIDI. Zudem haben die Entwickler an der Performance geschraubt und Fehlerkorrekturen einfließen lassen. „Das liefert Musikern eine bessere Erfahrung“, schreibt Microsoft. Ein App-SDK und Tools-Paket ist als eigenständiger Download auf Windows-MIDI-Services-Webseite verfügbar, jedoch bislang unsigniert, was zu Sicherheitswarnungen beim Herunterladen und der Installation führen könne – das soll sich im Februar zum offiziellen Release offenbar erledigen. Die Entwicklung hat Microsoft vor einem Jahr angekündigt und in einer ersten Rohfassung in eine Windows-Insider-Vorschau gepackt; nun soll es also so weit sein, dass die Software nutzbar ist.

Es haben auch wieder viele kleinere Verbesserungen Einzug gehalten. So soll der Einstellungs-Agent auf Copilot+-PCs mehr Sprachen unterstützen und erweiterte Unterstützung etwa für Deutsch, aber auch Chinesisch, Hindi, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch. Die Sprachsteuerung soll mehr Kontrolle durch feinere Einstellungsmöglichkeiten liefern. Außerdem unterstützt Windows ab jetzt Windows Hello Enhanced Sign-in Security (ESS) mit unterstützten externen Fingerabdrucklesern. Das hat das Unternehmen erst seit Oktober in den Insider-Vorschau-Versionen getestet und ist nun schon einsatzbereit. Viele weitere Verbesserungen und Korrekturen listet Microsoft in dem KB-Beitrag auf.

Zuletzt hatte Microsoft im November eine Vorschau auf die kommenden Updates geliefert. Ende Dezember gönnt das Unternehmen Admins eine Pause und setzt dann im Januar die Verteilung von Update-Vorschauen fort.

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(dmk)



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Kommentar: Widerstand gegen Glasfaseranschlüsse | heise online


In letzter Zeit bekomme ich häufig die immer gleiche Frage gestellt: „Bei uns wird Glasfaser verlegt. Für uns ist das kostenlos, soll ich mich da anschließen lassen?“

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Die Antwort liegt auf der Hand. Als kürzlich ein Mitarbeiter eines großen Glasfaseranbieters vor meiner Tür stand und verkündete „Ihr Haus wird demnächst mit Glasfaser ausgestattet“ musste ich jedenfalls dem Impuls widerstehen, ihm spontan einen auszugeben. Stabile Verbindungen und etliche 100 Mbit/s Upstream, bald bin ich auch dabei.

Allerdings freuen sich viele nicht. Frei nach dem Motto „never touch a running system” wollen sie ihren DSL- oder Kabelanschluss gerne für immer behalten. Das geht genauso wenig, wie man den Golf aus der Jugend für immer fahren kann. Irgendwann muss er halt auf den Schrott.

Das Beharren auf Gewohntem ist in diesem Land inzwischen Mainstream. Sobald jemand eine Veränderung vorschlägt, sobald neue Technik verfügbar wird, schallt es von allen Seiten laut und vernehmlich: „Ohne mich!“. Das mag an viralen Kampagnen in sozialen Medien liegen oder am Vergreisen der Bevölkerung. Im Ergebnis führt es zu Stillstand, wirtschaftlich wie gesellschaftlich.

Klar, es gibt bei neuer Technik immer Risiken und Nebenwirkungen. Aber über dem würzigen Duft eines brennenden Kienspans darf man halt auch nicht das Geflacker und den Ruß der Flamme vergessen. Am Ende gibt LED-Beleuchtung nicht nur das bessere Licht, sondern schont auch die Umwelt.

Auf den Glasfaseranschluss zu verzichten, wird noch einige Jahre gut gehen. Aber dann werden die alten Kupferanschlüsse endgültig abgeschaltet, schon weil es keine Ersatzteile mehr gibt und weil die Techniker in Rente gehen. Und spätestens dann muss man sich einen Glasfaseranschluss legen lassen, wenn man nicht per wackligem Mobilfunk surfen will. Und darf auch noch etliche hundert Euro bezahlen, weil Bagger und Bautrupp für den Nachzügler extra anrücken müssen.

Ja, Glasfaseranschlüsse sind ein wenig teurer, weil sie schneller sind. Und weil die Unternehmen viel Geld investieren, um Deutschland auf den zeitgemäßen technischen Stand zu bringen. Das gibt es nicht gratis. Aber dafür haben wir anschließend alle richtig schnelles Internet und müssen die Leitungen mindestens ein paar Jahrzehnte nicht mehr anfassen. Das ist es wert, finde ich.


(uma)



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c’t Analoge Fotografie 2026: Technik, Praxis und Begeisterung


Die analoge Fotografie erlebt seit einigen Jahren ein stilles, aber stetiges Comeback. Längst geht es dabei nicht mehr um Nostalgie, sondern um bewusste Auseinandersetzung mit dem Medium Bild. Das neue Sonderheft c’t Analoge Fotografie nimmt diesen Trend ernst und zeigt, wie sich Filmfotografie heute technisch präzise und praktikabel umsetzen lässt – von der Aufnahme bis zur Digitalisierung.

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Das erste Kapitel widmet sich den Grundlagen der analogen Arbeit. Wer analog fotografiert, plant anders: Filmwahl, Empfindlichkeit, Belichtungsmessung – jede Entscheidung prägt das Ergebnis. Die Autorinnen und Autoren erklären, wie verschiedene Filme reagieren, warum ISO-Werte mehr bedeuten als eine Kennzahl und wie sich Belichtung ohne digitale Vorschau sicher steuern lässt.


Das Heft zeigt, dass Beschränkung den Blick schärft: Mit nur wenigen Aufnahmen pro Film wächst die Aufmerksamkeit für Motiv und Gestaltung. Ergänzend gibt es praxisnahe Themen wie Nachtaufnahmen auf Film, Analogfotografie auf Reisen oder den Einstieg ins Mittelformat. Fachbegriffe wie Push-Entwicklung oder Spotmessung werden verständlich erklärt, ohne zu vereinfachen.

Im zweiten Kapitel geht es um die Abläufe nach der Aufnahme: das Entwickeln, Digitalisieren und Archivieren. Schritt für Schritt wird erklärt, wie sich Filme auch ohne klassische Dunkelkammer selbst verarbeiten lassen, wo Genauigkeit wichtig ist und wo Spielraum bleibt.
Ein ausführlicher Teil widmet sich dem Scannen – den verfügbaren Verfahren, Qualitätsunterschieden und der Frage, wann ein professioneller Dienstleister sinnvoll ist. Das Heft versteht Scannen nicht als notwendiges Übel, sondern als Teil eines hybriden Workflows, der analoge und digitale Vorteile verbindet.

Das dritte Kapitel stellt ikonische Modelle der Fotogeschichte vor – Kameras, die Maßstäbe setzten und bis heute im Einsatz sind. Ob Rolleiflex, Nikon F, Hasselblad 500 C/M, Leica M6, Canon T90 oder Olympus µ-II – jedes Modell erzählt von technischer Innovation und gestalterischer Freiheit. Die Artikel erläutern, was diese Kameras besonders macht und warum sie auch heute noch relevant sind.

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c’t Analoge Fotografie richtet sich an alle, die Film bewusst einsetzen und verstehen wollen, was hinter der Technik steckt. Es bietet fundiertes Wissen für Einsteiger und Rückkehrer – ohne Verklärung, aber mit Respekt vor der Mechanik, Chemie und Ästhetik der analogen Fotografie.

Das Sonderheft c’t Analoge Fotografie gibt es sowohl auf Papier als auch in digitaler Form. Wer die Print-Ausgabe für 14,90 € bis einschließlich 07.02.2026 im Heise Shop bestellt, zahlt keine Versandkosten. Hier erhalten Sie die digitale Ausgabe ab sofort für 12,99 € im heise Shop als PDF. Ebenfalls im heise Shop finden Sie das gedruckte Heft und die digitale Ausgabe als Bundle. Sie erhalten das Heft und PDF für 19,90 € statt 27,89 Euro.


(vat)



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