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Künstliche Intelligenz

Mittelklasse-Notebooks könnten fast 40 Prozent teurer werden


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Ein Notebook, das bisher bis zu 1000 Euro gekostet hat, könnte in den nächsten Monaten an den 1400 Euro kratzen. Zu dieser Schlussfolgerung kommt der taiwanische Marktbeobachter Trendforce anhand der Preisentwicklung bei Arbeitsspeicher (DRAM), SSDs und Mobilprozessoren. Mittelklasse-Notebooks könnten demnach fast 40 Prozent teurer werden.

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Trendforce erwartet, dass der Kostenanteil von DRAM, SSD und CPU in der Produktion bald auf 58 Prozent steigt. Vor einem Jahr lag er noch bei 45 Prozent. Der Anteil von DRAM und SSD soll von traditionell 15 auf mindestens 30 Prozent steigen. Das Speicher-Gesamtpaket würde dann erstmals die CPU-Kosten übersteigen.

Erschwerend kommt hinzu: Wenn ein Hersteller seine bisherige Marge wahren will, reicht er nicht nur die zusätzlichen Kosten weiter, sondern erhöht die Preise darüber hinaus. Marge ist eine wichtige Kennzahl für die Börse – entscheidet sich ein Hersteller gegen die Preiserhöhung zulasten der Marge, strafen Anleger die Firma potenziell ab.

Intel soll bei einigen Einstiegsprozessoren und älteren Generationen bereits die Preise um mehr als 15 Prozent angehoben haben. Mainstream- und High-End-Modelle könnten in den nächsten Monaten folgen. Laut vorherigen Berichten hat Intel schon die Produktion von Notebook- und Desktop-CPUs verringert, um den Anteil margenträchtiger Servermodelle zu erhöhen. Auch bei AMD-Prozessoren hält der Marktbeobachter Lieferengpässe für realistisch, was zu Preissteigerungen führen kann.

Die Marktforscher von Gartner prognostizierten bereits das Ende günstiger Notebooks. Insbesondere die Klasse unter 500 Euro treffen aktuelle Preissteigerungen hart. Apple wirbelt gerade die 700-Euro-Klasse mit dem MacBook Neo auf. Der Hersteller hat durch seine schiere Größe eine gute Verhandlungsposition mit Speicherherstellern, und Preissteigerungen bei Intel beziehungsweise AMD sind hier irrelevant. Apple lässt vom Chipauftragsfertiger TSMC eigene Prozessoren herstellen.

Knappe Packaging-Ressourcen, also die Kapazität, wie viele Prozessoren Chipfertiger und Dienstleister zusammensetzen können, dürften günstige Notebooks noch einmal verstärkt treffen. Trendforce sieht auch hier einen Fokus auf Oberklasse-Prozessoren (abseits von Server-CPUs und KI-Beschleunigern für Rechenzentren).

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(mma)



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Smart-Home-Zentrale Homey Pro (2026) im Test: Lokal und ohne Cloud-Zwang


Mehr Arbeitsspeicher, viele Funkstandards, kein Cloud-Zwang: Der neue Homey Pro (2026) bietet große Kompatibilität, kann aber weiterhin nicht alles.

Der neue Homey Pro von Athom wurde im Dezember 2025 vorgestellt und heißt offiziell Homey Pro (2026). Die augenscheinlichste Änderung gegenüber dem Vorgänger von Anfang 2023 ist der Arbeitsspeicher, der von 2 GB auf 4 GB verdoppelt wurde. Funk- und Grundkonzept bleiben wie der Preis hingegen gleich. Günstiger, aber auch etwas schwächer ausgestattet, ist der Homey Pro Mini. Ob die Unterschiede des großen Pro-Modells zum Vorgänger wirklich beim RAM aufhören, klärt dieser Test.

Der neue Homey Pro (2026) sieht exakt wie sein Vorgänger von 2023 aus. Anders als das Modell von 2019 in Kugelform erinnert das flache, runde Design an einen etwas zu groß geratenen Eishockey-Puck mit LED-Ring am unteren Ende. Das neue Modell misst knapp 13 cm im Durchmesser und 4 cm in der Höhe, das Gewicht liegt bei rund 304 g. Der Homey Pro Mini ist deutlich kleiner, flacher und außerdem nicht rund, sondern ähnlich einer Hue-Bridge (Pro) wie ein flacher Würfel mit stark abgerundeten Seiten geformt. Für das kleine Modell sieht der Hersteller zudem eine Wandmontage vor. Auch technisch gibt es deutliche Unterschiede. Der große Homey Pro (2026) hat keinen integrierten LAN-Anschluss, Ethernet funktioniert nur über einen optionalen Adapter. Der Homey Pro Mini hat Ethernet fest verbaut und benötigt Internet per Kabel auch für Betrieb und Installation.

Warum Homey Pro?

Matter soll Smart-Home-Geräte verschiedener Plattformen zusammenführen. In der Praxis klappt das weiterhin eher leidlich, und es werden längst nicht alle Gerätearten und Funktionen unterstützt. So werden etwa immer noch nicht Verbrauchswerte aller Steckdosen mit Energiemessung durch Matter weitergereicht, auch wenn die Funktion eigentlich inzwischen integriert ist. Genau in dieser Lücke positioniert sich Homey Pro. Der Hersteller setzt auf viele Funkstandards und viele Erweiterungen per Apps. Die Zentrale bringt Zigbee, Z-Wave, WLAN, Thread und weitere Standards in einer Oberfläche zusammen. Gegenüber Plattformen von Apple, Amazon und Google liegt der Vorteil in der Rolle als Vermittler. Homey möchte Geräte zusammenführen, auch wenn sie nicht aus einem Ökosystem stammen. Ob das im Einzelfall klappt, hängt aber stark von Apps und Geräteprofilen ab.

Das unterscheidet die „große“ Pro-Linie auch von Homey Pro Mini. Der Mini startet mit Zigbee, Matter, Thread und Ethernet. Wer zusätzlich Z-Wave, Bluetooth, 433 MHz oder Infrarot benötigt, muss eine Homey-Bridge ergänzen.

Technik – das alles steckt im Homey Pro (2026)

Der Homey Pro (2026) nutzt laut Hersteller wieder einen Quad-Core-Prozessor mit 1,5 GHz. Der interne Speicher liegt bei 8 GB und bietet genügend Platz für lokale Datenverarbeitung. Der offensichtlichste Fortschritt zum Vorgänger aus 2023 ist der Arbeitsspeicher. Beim alten Modell war es mit 2 GB nur halb so viel wie im aktuellen Homey Pro. Der doppelte Arbeitsspeicher soll schnelle und direkte Reaktionen bei mehr Apps und Flows gleichzeitig ermöglichen.

Bei den Funkstandards ist der Homey Pro (2026) breit aufgestellt. Der Hersteller listet WLAN mit 2,4 GHz und 5 GHz, Bluetooth LE (Low Energy), Zigbee, Z-Wave, Infrarot, Funk mit 433 MHz, Matter und Thread. Ethernet ist möglich, aber nur per Adapter. Für Matter nennt der Hersteller beim Homey Pro (2026) die Version 1.3, Thread ist als Border-Router vorgesehen – der Homey Pro (2026) dient also als Bindeglied zwischen Thread-Mesh-Netzwerk und IP-Zuhause per LAN oder WLAN. Beim Mini mit 1 GB RAM nennt der Hersteller ebenfalls Matter 1.3 und Thread als Border-Router, aber kein WLAN und kein Bluetooth. Wer ältere Funkstandards weiternutzen möchte, sollte genauer hinsehen. Denn in der offiziellen Vergleichstabelle mit unterstützten Standards taucht ein separates 868-MHz-Funkmodul bei den aktuellen Pro-Modellen nicht auf.

Zur geplanten Unterstützungsdauer des Homey Pro macht der Hersteller konkrete Zusagen. Der Homey Pro (2026) soll Software-Updates mindestens bis Juni 2031 erhalten. Das gilt erstaunlicherweise auch für den Vorgänger aus 2023 – sehr löblich!

Gesteuert wird der Homey Pro über die Homey-App. Sie ist nicht nur für Smartphones, sondern auch für Tablets optimiert – für eine besonders übersichtliche Bedienung. Noch mehr Überblick bietet der Zugriff per Browser auf dem Desktop.

Installation, App und Cloud

Die Ersteinrichtung läuft über die Homey-App auf dem Smartphone. Die gibt es kostenfrei für Android und iOS, außerdem dient eine Web-Oberfläche (my.homey.app im Browser) der Verwaltung und Automation. Dort lassen sich Flows (Automatisierungen) erstellen und verwalten. Flows sind Automationen, die sich mit Logiken und Variablen verfeinern lassen. Dazu kommen Advanced Flow und HomeyScript als Werkzeuge für komplexere Abläufe. Gerade für solch komplizierte Automationen ist ein großer PC-Monitor mit mehr Übersicht angenehmer als ein kleiner Smartphone-Screen.

Wer den Gedanken nicht mag, seine Daten in einer Cloud hinterlegen zu müssen, darf sich freuen: Homey Pro ist grundsätzlich als „local first“ konzipiert. Flows laufen auch dann weiter, wenn das Internet ausfällt und Daten werden auf dem Gerät lokal gespeichert. Wer will, kann trotzdem Cloud-Funktionen wie Fernzugriff und App Store nutzen – zusätzlich. Einen Zwang gibt es nicht. Ein weiteres Beispiel für sinnvolle Cloud-Nutzung sind Backups. Lokale Backups sind zwar auch möglich, zusätzlich bietet Homey aber auch Cloud-Backups als optionalen Dienst an. Das schützt bei Hardware-Defekt vor dem Verlust seiner mühselig aufgebauten Smart-Home-Konfiguration. Die aktuelle Preisangabe auf der deutschen Produktseite liegt bei 10 Euro pro Jahr. Auch der Homey Pro Mini bietet lokale Backups per USB und optional Cloud-Backups zum gleichen Jahrespreis.

Für fortgeschrittene Nutzer sind zwei Punkte wichtig: API-Schlüssel und Experimente. API-Schlüssel werden etwa zur Authentifizierung einzelner Nutzer und zur Rechtevergabe verwendet. Wer Wetter-, Karten- oder KI-Dienste nutzen will, benötigt normalerweise solche Schlüssel. Homey erklärt das Erstellen von API-Keys in der Web-App unter Einstellungen. Experimente sind aktivierbare App-Funktionen, die noch nicht vollständig fertig entwickelt, also weitestgehend im Beta-Stadium sind. So bewirbt der Hersteller auf den Produktseiten etwa SSH-Zugriff und eine Linux-Sandbox. Dabei sollten unerfahrene Nutzer aber vorsichtig sein, da Experimente nicht stabil laufen und potenzielle Sicherheitslücken beinhalten können.

Im Alltag

Mehr RAM klingt nach wenig Fortschritt, sorgt im Alltag aber dafür, dass Apps und Flows größere Installationen nicht mehr so schnell an Grenzen stoßen. Der Hersteller verspricht, dass auf dem neuen Homey Pro (2026) „weit über 100 Apps“ laufen können, ohne das System zu sehr zu verlangsamen. Beim Vorgänger aus 2023 war die Rede von ungefähr 60 Apps. Beim Mini sind es sogar nur etwa 20 bis 25 Apps – letztlich ist das aber natürlich immer auch davon abhängig, was für Apps und Flows das sind.

Die Bedienlogik des Homey Pro (2026) basiert auf der Nutzung von Flows und Flow-Karten. Damit lassen sich gezielt an die eigenen Bedürfnisse angepasste Regeln erstellen, aber schwierige Integrationen benötigen oft Detailarbeit- und Wissen. Gelegentlich lassen sich Geräte nicht integrieren, obwohl Daten über die Cloud auslesbar sind.

Beim Thema „Home Assistant“ geht es weniger um Konkurrenz als um Zusammenarbeit. Homey bietet eine App zur Anbindung von Home Assistant. Sie soll Geräte aus Home Assistant nach Homey holen und nennt unterstützte Entitäten wie Lichter, Sensoren, Binärsensoren und Media Player. Beispiel: Ein Präsenzsensor läuft in Home Assistant, etwa weil dort ein spezielles Gerät unterstützt wird. Über die Home-Assistant-App in Homey kann dieser Sensor als Auslöser dienen. Homey kann dann eine Z-Wave-Steckdose schalten, eine Zigbee-Lampe dimmen und parallel eine Sprachausgabe über eine Alexa-Integration starten. Die konkrete Machbarkeit hängt aber von den jeweiligen Apps und Geräteprofilen ab.

Wer die Richtung umdrehen will, hat zwei Möglichkeiten. Der erste Weg ist die Homey-Web-API. Homey erlaubt http- und Socket.IO-API sowie API-Keys als Grundlage für eigene Integrationen. Der zweite Weg ist eine Matter-Bridge. Homey bietet eine Matter-Bridge-App, die Geräte aus Homey an andere Matter-Controller weiterreichen soll – ausdrücklich auch an Home Assistant.

Automatisierungen heißen bei Homey Pro Flows. Mit der intuitiven Oberfläche sind diese schnell erstellt.

Wie kompatibel ist Homey Pro (2026)?

Homey wirbt mit einer großen Gerätebasis an kompatiblen Modellen. In den Datenblättern ist von mehr als 50.000 Produkten von über 1.000 Marken die Rede. Allein durch die Verwendung vieler Standards klingt das zumindest tendenziell plausibel, hängt aber oft auch von Hersteller-Apps ab. Trotzdem reicht das nicht ganz an die Kompatibilität von Home Assistant heran. Hier werden zwar offiziell nur mehr als 10.000 Produkte von über 1000 Herstellern genannt, allerdings klappt die Einbindung über Standards wie Zigbee oder Z-Wave auch bei nicht gelisteten Geräten häufiger.

Für große Marken ist die Frage nicht nur „gibt es eine App“, sondern „wie tief geht die Umsetzung“. Denn selbst bei vorhandener Plattformintegration klappt die Verbindungsaufnahme nicht mit jedem Gerät. So konnten wir zwar die Homebase 3 von Eufy einbinden, nicht aber die (offenbar zu neue) Solar-Außenkamera S4. Auch bei großen Anbietern wie Aqara und Tuya gibt es bisweilen Einschränkungen. Gebessert hat sich die Lage hingegen beim Thema Kameras. War bei Onvif-Geräten zwar Motorik wie Bewegung nutzbar, aber kein Livebild, so bietet Homey seit Anfang 2026 eine neue Streaming-Funktion. Live-Streams sind nun auch in der Web-App und von unterwegs möglich. Homey nennt dabei Unterstützung für WebRTC, RTSP, RTMP, HLS und DASH sowie automatische Umwandlung zu WebRTC. Für klassische Überwachungskameras bleibt trotzdem ein Unterschied zu spezialisierten Systemen. Homey ist keine NVR-Lösung (Network Video Recorder). Es geht um Einbindung und Anzeige sowie um Auslöser für Flows. Das deckt viele Alltagsszenarien ab, aber nicht jede Sicherheitsanforderung. Zudem gibt es in den Herstellerangaben keine Zusagen zu Aufzeichnung oder forensischer Speicherung. Wer etwa mit Frigate unter Home Assistant einen Netzwerkvideorekorder realisiert, bemerkt schnell, dass es dafür deutlich leistungsstärkere Hardware benötigt, als sie Homey Pro bietet.

Ein wichtiger Baustein ist der App Store. Homey Pro bietet Zugang zu offiziellen Apps und Community-Apps. Damit können auch lokale APIs, Cloud-APIs und Spezialthemen wie KNX IP oder Modbus TCP angebunden werden. Auch Sprachausgabe ist möglich. Homey dokumentiert die Anbindung an Alexa und Google Assistant über Skills und Integrationen. Das gilt für Homey Pro und Homey Pro Mini.

Mit Homey Pro können Anwender die Ring Pan-Tilt Indoor Cam für Automatisierungen nutzen.

Im Apple-Universum ist die Lage zweigeteilt. HomeKit stuft Homey lediglich als Experiment ein und weist darauf hin, dass experimentelle Funktionen ohne Support und auf eigenes Risiko laufen. Beim Pro-Modell verweist Homey zusätzlich auf die Option „HomeKit via Matter Bridge“. Als pragmatische Alternative bleiben Siri Shortcuts: Darüber lassen sich Flows per Kurzbefehl starten. Das reicht zwar nicht an eine vollwertige HomeKit-Integration heran, läuft dafür aber stabiler, weil die Steuerung komplett über Apples Kurzbefehle abgewickelt wird.

Tuya ist ein Sonderfall. Laut Homey hat Tuya den API-Zugriff entzogen, weshalb die frühere offizielle App für neue Nutzer nicht mehr funktioniert. Seit Dezember 2024 gibt es eine neue Tuya-App mit geänderter Authentifizierung. Homey betont jedoch, dass die fortlaufende Funktion von der Tuya-Plattform abhängt.

Für Bastler-Themen wie Tasmota (Open-Source-Firmware für Espressif-Chips) gilt: Geht auch, aber oft nicht so einfach. So sind für eine funktionierende, mit Tasmota geflashte Steckdose bisweilen mehrere Apps nötig, darunter ein MQTT-Broker und ein MQTT-Client. Hilfe bieten bei solchen Vorhaben Foren und Community von Homey – ohne die wird es schnell schwierig bis unmöglich, sofern man sich nicht sehr gut mit solchen Spezialthemen auskennt. Hier findet man dann auch oft Community-Apps zu Nischenprodukten. Homey selbst verlinkt Community-Apps als Konzept und bietet sie offiziell im App Store an.

Homey Pro: Die mobile App ist auch für Tablets optimiert und nutzt die größere Fläche optimal aus.

Was Homey Pro (2026) nicht kann

Homey Pro (2026) ist nicht dafür gebaut, jedes Spezialgerät zu integrieren. Immer wieder findet man im Netz Beispiele, bei denen Geräte trotz Datenzugriff oder Plattformnähe (noch) nicht eingebunden werden konnten. Auch die Tiefe der Kontrolle ist je nach App unterschiedlich, die Integrationsqualität ist nicht bei allen Geräten gleich hoch. In der Praxis kann das bedeuten, dass „grundsätzlich kompatibel“ nicht heißt, dass alle Funktionen in Homey abgebildet werden.

Dafür ist Homey im direkten Vergleich zu Home Assistant kuratiert. Das ist gut für Bedienbarkeit, aber damit bleibt das System auch mehr als Home Assistant an der Oberfläche des Möglichen. Normalnutzer freuen sich darüber, Profis dürften früher an Grenzen stoßen.

Dank Matter-Kompatibilität lässt sich die Aqara-Deckenleuchte auch mit Homey Pro steuern.

Ein weiterer Unterschied ist die Systemoffenheit bei Wartung und Updates. Während Home Assistant sogar Firmware-Updates für einzelne Geräte durchführen kann und Hersteller-Apps dadurch seltener benötigt werden, kann der Homey Pro das nicht. Beim Homey Pro (2026) bleibt zudem eine weitere Schwäche: Das Gerät hat keinen Ethernet-Anschluss. Wer ein Funkproblem im Haus hat, kann zwar den Ethernet-Adapter nutzen, allerdings stellt ein zusätzlicher Adapter eine weitere Fehlerquelle dar und erhöht Aufwand und Kosten.

Preis

Die UVP für Homey Pro (2026) liegt in Deutschland bei 399 Euro. Der niedrigste aktuelle Straßenpreis laut Geizhals.de beträgt 372 Euro (Stand: 03/2026). Zum Vergleich: Der Homey Pro Mini kostet regulär laut Hersteller 249 Euro und ist aktuell bei Galaxus für 234 Euro erhältlich. Der Vorgänger aus 2023 ist teils ebenfalls noch zu bekommen. Geizhals.de zeigt dafür einen niedrigsten Preis von 385 Euro (Stand: 03/2026). Der Ethernet-Adapter kostet 29 Euro, die Homey-Bridge 69 Euro. Wer den Homey Pro Mini nutzt und Z-Wave oder Bluetooth braucht, kommt um die Bridge nicht herum.

Fazit

Der Homey Pro (2026) ist ein Refresh, kein wirklich neues Modell. Die größte Änderung betrifft den Arbeitsspeicher, der nun von 2 auf 4 GB angewachsen ist. Das bietet mehr Reserven für viele Apps und umfangreiche Set-ups.

Für Haushalte mit vielfältiger Smart-Home-Technik bleibt das Gerät die erste Wahl, denn es vereint weiterhin alle gängigen Funkstandards in einer Zentrale: WLAN, Zigbee, Z-Wave, 433 MHz, Infrarot, Matter und Thread. Das ist der entscheidende Vorteil gegenüber dem Homey Pro Mini, der ohne Bridge nur einen Teil dieser Protokolle unterstützt.

Überzeugen kann das Modell außerdem mit lokalen Automationen ohne Pflicht-Abo – ergänzt durch optionale Cloud-Funktionen. Die Zusage, Updates bis mindestens 2031 zu liefern, gibt zusätzliche Sicherheit.

Nur wer Wert auf maximale Freiheit und Kompatibilität legt, ist mit Home Assistant besser beraten – sollte dann aber etwas mehr Zeit für Einrichtung und Konfiguration einplanen.



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Künstliche Intelligenz

FreeBSD 14.4 läuft deutlich besser in der Cloud und auf Notebooks


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Das kostenlose Betriebssystem FreeBSD 14.4 hat den Release-Prozess durchlaufen und ist nun verfügbar. Wie in einigen Versionen zuvor gibt es für BSD-Verhältnisse überdurchschnittlich viele Verbesserungen und Erweiterungen, was darauf hindeuten könnte, dass das Interesse an den klassischen unixoiden Systemen weiter wächst. Neben Bugfixes und neuen Treibern gibt es auch Anpassungen, die Benutzer von FreeBSD 14 auf den Wechsel zu dem in Teilen grundlegend modernisierten FreeBSD 15 vorbereiten.

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Notebook-Besitzer wird es freuen, dass die Pakete mit der WLAN-Firmware nun den Weg in das bootonly.iso und das mini-memstick.img gefunden haben, denn nur so kann bei der Installation bereits WLAN genutzt werden. Der WLAN-Treiber für Geräte nach Intel IEEE 802.11a/b/g/n/ac/ax/be ist endlich ACPI-fest und unterstützt damit 802.11ax/be sowie Einstellungen für PPAG (Per Platform Antenna Gain). Das Startup-Skript rc.d/bluetooth für den Bluetooth-Stack versucht nun mehrfach, sich mit Bluetooth-Geräten zu verbinden.

Im bislang etwas vernachlässigten Bereich Audio legt FreeBSD 14.4 ebenfalls zu. Neu ist sndctl(8), um ähnlich wie das uralte mixer(8) die Eigenschaften von Audiogeräten zu steuern. Gleichzeitig ist mit dem alten und fehlerhaften MIDI-Sequenzer im Kernel Schluss. Moderne Anwendungen erledigen MIDI im Userland. Ein Fehler in der Implementation von swapon(8) wurde behoben, sodass jetzt per GELI verschlüsselte Auslagerungsdateien auch über den .eli-Suffix in der fstab(5) definiert werden können.

Das Programm nuageinit(8) dient zur Initialisierung von Instanzen in einer Cloud-Umgebung, besteht aus drei rc(8)-Skripten und wird beim ersten Start nach der Systeminstallation ausgeführt. FreeBSD 14.4 erweitert es deutlich und unterstützt jetzt für das Bulk-Passwort-Management beispielsweise auch den chpasswd-Befehl inklusive aller veralteten Syntaxen.

Das Netgraph Control Utility ngctl(8) kann über das neue „-j“-Flag nun auch von außen in ein FreeBSD-Jail ohne eigenes ngctl(8) hineinreichen und dort Netgraph-Objekte (Nodes) verwalten. Beim Anlegen von Jails oder später per „jail -cm“ können FreeBSD-14.4-Jails beliebige „key=value “-Zeichenketten als Metadaten (meta=„…“ und env=„…“) übergeben werden. Das übergeordnete Jail kann beide Metadatenvariablen lesen, während das untergeordnete Jail nur env versteht.

Der EFI-Bootloader loader.efi wird nun auf alle ESPs (EFI System Partitions) eines Multivolume-ZFS-Datasets kopiert, sodass auch beim Ausfall des primären Laufwerks noch gebootet werden kann. Der nvme(4)-Treiber unterstützt BAR5 und ermöglicht es FreeBSD 14.4 damit, auch auf Google-Compute-Engine-4-Systemen zu laufen.

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Die Treiber für schnelle Intel-Netzwerkkarten ix(4) und ixv(4) unterstützen jetzt die E610-Familie inklusive neuer PCI-IDs für Backplanes, SFP, 10 GbE, 2.5 GbE und die SGMII-Varianten (Serial Media-Independent Interface).

Das Plan 9 Filesystem Protocol (Styx) ist ein Netzwerk-Protokoll, das von den Bell Labs vor über drei Jahrzehnten für das legendäre verteilte Betriebssystem Plan 9 entwickelt wurde. In FreeBSD 14.4 kann der native Hypervisor Bhyve nun das 9P-Dateisystem p9fs(4) nutzen, um virtuellen Maschinen den Zugriff auf Dateien des Hosts zu erlauben. Da p9fs(4) Dateizugriffe direkt über den virtio-p9-Treiber abwickelt, ist diese Methode nicht nur extrem schnell, sondern benötigt im Gegensatz zu NFS, Samba oder SSHFS auch keinen Netzwerkstack. In ferner Zukunft wird p9fs(4) vermutlich durch virtio-fs ersetzt.

Upgrades von FreeBSD 14 auf 15 funktionieren wegen der Vereinheitlichung der Basis- und Userland-Pakete manchmal nicht, da libc(7) von libsys(7) abhängt, beim Upgrade via freebsd-update(8) aber libc(7) zuerst installiert wird. Weitere Aufrufe unter anderem von gunzip(8) brechen dann zusammen mit dem Upgrade-Prozess mit einem Fehler ab. Ein Fix von Colin Percival behebt das Problem bei FreeBSD 14.4.

Mit FreeBSD 15 beginnt der Wechsel von den traditionellen Distribution Sets zum neuen „pkgbase“. Bislang war freebsd-update(8) für das Basissystem zuständig (Kernel, Kernel-Module, /usr/bin, /usr/sbin, /lib usw.), während pkg(8) sich um alles andere kümmerte (Tools, X11, Anwendungen). In FreeBSD 15 wird es beide Systeme geben, mit FreeBSD 16 nur noch „pkgbase“, bei dem alle Pakete per pkg(8) verwaltet werden.

Den Umstieg muss also jeder FreeBSD-Anwender in absehbarer Zeit vollziehen: Die letzte Version von FreeBSD 13 ist Version 13.5, die am 30. April in den End-of-Life-Status wechselt. FreeBSD 14.6 als letztes 14er-Release wird bis November 2028 unterstützt, FreeBSD 15 dann bis Dezember 2029 (da greifen die 4 statt 5 Jahre Support-Zyklus). Von da an wird es kein freebsd-update(8) mehr geben.

OpenZFS wurde in FreeBSD 14.4 auf Version 2.2.9 aktualisiert. Das beinhaltet Verbesserungen beim ARC-Shrinking, bessert einige Fehler für „zpool add“-Sicherheitschecks aus und erlaubt „zvol blk-mq“-Synchronization.

Wer FreeBSD schon länger nutzt, kennt das lästige Problem, dass bereits seit FreeBSD 13 und dem Umstieg von ZFS auf OpenZFS neue Installationen auf MBR-partitionierte Laufwerke mit Auto-ZFS in der Regel zu nicht lauffähigen Systemen führen. Das Problem wurde gelöst, indem OpenZFS+MBR nicht mehr als Option angeboten wird.

Für FreeBSD-Neulinge ist es verwunderlich, dass beim ersten Aufruf des Tools „pkg“ für die Paketverwaltung ebendieses pkg(8) zuerst installiert wird. Das merkwürdig wirkende Verhalten ist Absicht, um Inkompatibilitäten zu vermeiden. Das Parsing der Parameter dieses einmalig startenden pkg(7) (ja, 7) wurde bei FreeBSD 14.4 an das Parsing von pkg(8) angeglichen („pkg bootstrap -f“ statt „pkg -f bootstrap“) und könnte bei eigenen Installationsskripten ohne Anpassung zu Fehlern führen.

Mit FreeBSD 14.4 gibt es bei newfs(8) zum Anlegen neuer UFS1/UFS2-Dateisystemen (Unix File System) die neue Option „-u“, um „Soft Updates“ zu deaktivieren. Zuvor mussten die hart eingeschalteten Soft Updates im Nachhinein wieder per tunefs(8) entfernt werden.

Soft Updates sind ein von Marshall Kirk McKusick und Gregory R. Ganger ausführlich beschriebener Mechanismus, um FFS und später UFS1/UFS2 sowohl zu beschleunigen als auch sicherer in Bezug auf die Datenkonsistenz der Metadaten zu machen. Um bei einem plötzlichen Stromausfall oder Systemabsturz trotzdem möglichst valide Metadaten auf den Datenträgern zu haben, wurden bei den klassischen BSDs ursprünglich synchrone Schreibzugriffe eingeführt – dabei wird jede winzige Änderung sofort auf die Festplatte geschrieben. Das Anlegen und Schreiben von Dateien (Inode allokieren, Verzeichniseintrag schreiben, Blockbitmap aktualisieren) war so wegen träger Festplatten-Mechanik extrem langsam.

Soft Updates analysieren unter anderem die Abhängigkeiten der notwendigen Metadatenoperationen voneinander und schreiben diese dann optimiert (aber wiederum synchron) auf den Datenträger. Laut McKusick/Ganger führte das vor allem zu 30 bis 70 Prozent weniger Schreibzugriffen und damit zu einem spürbaren Performance-Boost (nicht vergessen: Ende der 90er hatten wir MFM/RLL hinter uns, nutzten IDE/PATA-Laufwerke, aber standen noch ein paar Jahre vor der Einführung von SATA [~2003]).

Im Laufe von FreeBSD 4.0 (1998), NetBSD 1.5 (2000) und OpenBSD 2.9 (2001) gab es erste Implementationen von Soft Updates. 2010 kam Journaling dazu (SU+J) und 2024 aktivierte FreeBSD bei newfs(8) per Default die Soft Updates. Das war zu einem Zeitpunkt, bei dem OpenBSD 7.4 (2023) den ganzen Soft-Update-Blob komplett entfernte, weil der Code viel zu komplex, schwer wartbar oder erweiterbar war und elend viele Abhängigkeiten mitbrachte. Das mag für manche Open-Source-Systeme kein Problem sein, bei OpenBSD ist es ein kategorisches „no go“.

NetBSD führte bei Version 5.0 als Alternative „Write Ahead Physical Block Logging“ (WAPBL‑Journaling) ein und warf Soft Updates bereits mit Version 6.0 (2012) aus dem System. Außerdem: Viele neue Funktionen konnten nicht implementiert werden, weil sie nicht mit Soft Updates zusammenpassten, und zusätzlich war der Geschwindigkeitsvorteil auf modernen SATA-Festplatten und vor allem -SSDs quasi irrelevant. Ohne Soft Updates bedeutet das bei den BSD-Dateisystemen FFS/UFS1/UFS2 bei einem Crash jedoch deutlich längere Boot-Zeiten wegen des nun notwendigen kompletten fsck(8)-Laufs. Für Datenbestände im Bereich etlicher TByte wäre das nicht mehr praxistauglich, aber da setzt man sowieso ZFS ein.

FreeBSD 14.4 ist als Open-Source-Software unter der freien BSD-Lizenz ab sofort kostenlos für die Architekturen amd64, i386, aarch64, armv7, powerpc, powerpc64 und riscv64 von der Projektseite herunterladbar. Alle Neuerungen beschreiben die Entwickler in den Release Notes. Kleiner Bonus: Die Images für SD-Karten wurden um den Device-Tree-Blob für den Raspberry Pi Zero 2W erweitert, sodass FreeBSD 14.4 nun auch auf diesem Winzling läuft.


(axk)



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Vorstellung Mercedes VLE und VLS: Ausweichen nach oben


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Resultate von strategischen Entscheidungen werden in der Autoindustrie immer erst mit einer gewissen Verzögerung sichtbar. Vor ein paar Jahren wollte sich Mercedes mit einer Luxus-Strategie nach oben absetzen, im vergangenen Jahr nahm der Konzern davon wieder Abstand. So schnell lassen sich langfristige Entwicklungsprozesse allerdings nicht über den Haufen werfen, und so bekommt die V-Klasse nicht nur einen neuen Namen, sondern auch eine Ausrichtung, die auf besonders solvente Kunden setzt. Das ist nicht ohne Risiko, doch Mercedes unterfüttert sein Vorhaben durchaus solide.

Auf der Plattform Van.ca entsteht nicht nur ein Van, der sich bis zu einem Luxusmodell ausstatten lässt, sondern auch eine neue Generation von Transportern. Ähnlich wie beim GLC EQ soll die neue Generation gerade an der Front unmissverständlich markenbewusstes Selbstbewusstsein demonstrieren. Ein riesiger Grill, dessen Rand auch noch beleuchtet ist, unterstreicht den Anspruch. Im Van messen die Felgen zwischen 19 und 22 Zoll, für den noch nicht gezeigten Transporter könnte Mercedes auf ein Format wechseln, das den Reifentausch weniger teuer macht.


Mercedes VLE und VLS sollen das Fahrverhalten eines Crossovers mit Vielseitigkeit sowie Raumangebot eines Vans verbinden. (Bild:

Mercedes-Benz

)

Das Ladevolumen des V-Klasse-Nachfolgers liegt zwischen 795 und über 4000 Litern. VLE und VLS können bis zu 2,5 Tonnen an den Haken nehmen. Platz gibt es für bis zu acht Personen, die gegen reichlich Aufgeld auch auf klimatisierten Loungesesseln sitzen können. Je nach Ausstattung sind vorn bis zu drei Bildschirme mit 10 bis 14 Zoll Diagonalen sowie ein Head-up-Display eingebaut. Ähnlich wie BMW im 7er bietet Mercedes für die zweite Reihe ein ausklappbares Display an. Es ist 31,3 Zoll riesig und soll eine Auflösung von 8K haben. Der Bildschirm lässt sich vermutlich aufteilen.


Bis zu drei Bildschirme zwischen 10 und 14 Zoll Diagonale sowie ein Head-up-Display liefern fahrrelevante Informationen und Unterhaltung auf der Seite ohne Lenkrad. (Bild:

Mercedes-Benz

)

Serienmäßig bietet das Startmodell des Mercedes VLE elektrische Schiebetüren mit Fensterhebern – eine ungewöhnliche Kombination. Gegen Aufpreis gibt es Rollos an den hinteren Fenstern und eine Verschattung für das Panoramadach. Aufpreispflichtig bleiben eine motorisierte Heckklappe und eine separat zu öffnende Heckscheibe.

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Zum Start des Verkaufs im Sommer 2026 sind zunächst zwei Antriebe geplant. Das vorläufige Basismodell VLE 300 mit Heckantrieb hat schon 200 kW, der VLE 400 mit Allradantrieb sogar 305 kW. Der Verbrauch im WLTP soll zwischen 18,6 und 21 kWh liegen. Im Zyklus verspricht Mercedes eine Reichweite von bis zu 700 km. Falls das nicht genügen sollte: Ab dem kommenden Jahr soll es den Van auch mit Verbrennungsmotoren geben.


Mit einer Spannungslage von 800 Volt ist der Akku der elektrischen Version in der Lage, bis zu 355 km in 15 Minuten nachzuladen. (Bild:

Mercedes-Benz

)

Doch mit 115 kWh Energiegehalt dürften zahlreiche Anwendungsprofile auch in dieser Klasse abgedeckt sein. Die maximale Ladeleistung liegt mit 300 kW leicht unter dem, was Mercedes in CLA EQ und GLC EQ anbietet. Mercedes setzt in all diesen Modellen auf eine 800-Volt-Plattform. Es ist zu erwarten, dass Ladestopps nicht allzu lang ausfallen werden. In der Praxis dürfte die kleine Differenz zu den Pkw-Modellen ohnehin keine nennenswerte Relevanz haben, denn einerseits ist der Unterschied mit 20 kW nicht allzu groß, andererseits sind Ladesäulen mit mehr als 300 kW in Deutschland momentan selten. In 15 Minuten sollen 355 km WLTP-Reichweite nachgeladen sein.

Mercedes nennt noch keine Preise, doch angesichts des Anspruchs, der hier formuliert wird, dürfte ein sechsstelliger Kaufpreis ohne größere Probleme zu erreichen sein. Wenn also demnächst wieder glücklich-aktiv-sportlich-kinderreiche Familien in Bildern als Zielgruppe angedeutet werden, kann das getrost als Ablenkung aus der Marketing-Maschinerie abgetan werden. Denn sie spielen in den Überlegungen der Produktplaner bestenfalls eine Nebenrolle. Wie bisher wendet sich der Konzern vorrangig an solvente Business-Kunden. Die Hoffnung des Konzerns ist, dass diese die zu erwartende Preisgestaltung mitgeht. Andernfalls muss das Überbleibsel der Luxus-Strategie nämlich tatsächlich ausweichen – und zwar nach unten.

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(mfz)



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