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Nachlässigkeiten in der Verwaltung: Wie ehemalige Behörden-Domains zu Sicherheitsrisiken werden
Behörden und Verwaltungen verwenden eine Vielzahl an Domains. Wenn diese aber nicht mehr benötigt und aufgegeben werden, können diese sich zu einer Schwachstelle entwickeln. Von einem Fall beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) berichten Netzpolitik.org und das im Bereich Cybersicherheit tätige Start-up Mint Secure.
Ausgangspunkt war ein neuer Name. Bis 2005 hieß das BAMF noch Bundesamt für Anerkennung ausländischer Flüchtlinge (BAFL). Eine der Domains, die daher genutzt wurde, war www.bafl.de. Bis mindestens 2013 leitete diese noch zur aktuellen BAMF-Seite weiter. Irgendwann wurde sich bei der Behörde aber offenkundig dafür entschieden, Altlasten loszuwerden – die BAFL-Domain wurde aufgegeben.
Aufgegebene Domain erhält immer noch Anfragen aus Bundesnetzen
Intern ist dieser Schritt aber nicht komplett umgesetzt worden, zeigt nun die Analyse von Mint Secure. Der Gründer und IT-Sicherheitsexperte Tim Philipp Schäfers hatte sich die Domain bafl.de gekauft, die Vorbesitzer hatten anscheinend kein Interesse mehr. Interessiert hatte ihn laut dem Bericht von Netzpolitik.org, inwieweit ehemalige Behörden-Domains noch aufgerufen werden.
Was er bei seinem Test feststellte: Selbst aus den Netzen von Bundesbehörden erfolgen noch täglich DNS-Anfragen. Ein Herkunftsort ist etwa das Bundesinnenministerium. „Seit September 2025 hat es Tausende solcher DNS-Anfragen gegeben. Einige finden täglich und automatisiert statt, andere offenbar durch manuelle Pings oder Anfragen an IT-Systeme“, heißt es in der Analyse auf Mint Secure.
Schäfers vermutete hinter den Zugriffen auf bafl.de eine Fehlkonfiguration interner Systeme. Er meldete den Vorfall daher bereits im September beim CERT-Bund des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Es dauerte etwas, bis sich das BAMF meldete. Ein Sprecher bestätigte mittlerweile aber auch gegenüber Netzpolitik.org die Probleme.
Beim ITZ-Bund – also dem zentralen IT-Dienstleister der Bundesverwaltung – hat das BAMF mittlerweile beantragt, dass bafl.de aus allen Konfigurationen entfernt wird. So wolle man potenzielle Gefahren und Missbrauch verhindern. So schnell lassen sich die Server-Konfigurationen aber offenbar nicht anpassen. Mint Secure registriert bis heute noch DNS-Anfragen aus Bundesnetzen.
Solche Anfragen sind ein Risiko, Mint Secure bezeichnet die bafl.de-Domain als potenziell „unkontrollierten technischen Einstiegspunkt in interne Netze von BMI [Bundesinnenministerium] und BAMF“. Angreifer hätten damit „interne Hostnamen, Dienste und Netzstrukturen auslesen und so detaillierte Informationen über die IT-Infrastruktur gewinnen können“, was im Worst-Case-Szenario dazu führt, dass am Ende die Systeme des Bundes kompromittiert werden.
Generell bestehe die Gefahr, dass ein solcher Fall zu erheblichen technischen und sicherheitsrelevanten Schäden für die betroffenen Bundesbehörden führen könne.
bafl.de wurde zeitweise von Dritten verwendet
Angreifbar sind aber nicht nur die Bundesbehörden. Auch Bürger können durch ehemalige Domains getäuscht werden. Unter bafl.de fand lange Zeit nichts statt, ab August 2022 war dort aber zeitweise eine Webseite abrufbar, die vermeintlich über Asyl informierte. Diese bestand aber vor allem aus Stockbildern und KI-Texten und hatte zudem kein Impressum.
Ein direkter Schaden wurde damit offenbar nicht angerichtet, heißt es bei Netzpolitik.org. Wie eine Rückwärtssuche von Bildern der Webseite ergab, wurden die Inhalte offenbar für mehrere Web-Auftritte verwendet. Aufgrund des ähnlichen Vorgehens vermutet Mint Secure, dass die Betreiber sich damit SEO-Vorteile verschaffen wollten, um auf dubiose Angebote wie etwa Glücksspielportale zu verweisen.
Domains wie bafl.de sind dafür besonders geeignet, weil diese in Nachrichtenarchiven, Forschungsarbeiten sowie bei Behörden und Ämtern – und sogar auf Bundestag.de – noch auftauchen. Auf den ersten Blick wirken diese also vergleichsweise seriös, Betrugsabsichten lassen sich so gut tarnen.
Alte Domains aus Sicherheitsgründen besser reservieren
Dass Domains freigegeben werden, obwohl interne Systeme diese noch ansteuern, hält Schäfers für ein schweres Versäumnis. Behörden müssten sicherstellen, dass diese „intern auf keinem System mehr verwendet wird oder sicherheitshalber reserviert halten, wenn man das nicht garantieren kann“, sagte er zu Netzpolitik.org.
Diese Haltung wird auch vom BAMF bestätigt. Aus Sicherheitsgründen sei es erforderlich, nicht mehr genutzte Domains weiter zu registrieren.
Wie verbreitet das Problem ist, lässt sich aber nicht sagen. Für eine Analyse wird zunächst eine Liste mit allen Bundes-Domains sowie denjenigen, die in den letzten Jahren aufgegeben worden sind, benötigt. Diese Informationen will die Bundesregierung aber nicht freigeben. Eine Antwort auf eine Anfrage der Linken wird als Verschlusssache und damit als geheim eingestuft, heißt es im Bericht von Netzpolitik.org. Schätzungen legen indes nahe, dass die Anzahl der Bundes-Domains in die Tausende geht.
Lösungsansätze sind ebenso nicht einfach umsetzbar. Ein konkretes Regelwerk existiert nicht, die jeweiligen Behörden sind für die Absicherung der Domains zuständig. Angedacht ist auch eine „Digitale Dachmarke“, die neben einer einheitlichen Bild-Wort-Marke auch Domain-Namen vorsieht, die auf gov.de enden. Das Projekt befindet sich aber noch in der Pilotphase, berichtet Netzpolitik.org.
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Asus ROG Raikiri II: Gamepad setzt bei Sticks und Triggern auf Haltbarkeit

Asus‘ neues Xbox-Gamepad ROG Raikiri II setzt auf TMR-Technik um Thumbsticks und Trigger haltbar zu machen. Darüber hinaus kommen Microtaster an. Diese „Mausbuttons“ sollen für Speed sorgen. Preislich ist das Modell ein echtes Republic-of-Gamers-Produkt.
Mehr Haltbarkeit, weniger blinkende Features, darauf setzt Asus beim ROG Raikiri II. Das OLED-Display des Raikiri Pro entfällt zu Gunsten besserer Technik. Für Optik bleibt die RGB-Beleuchtung.
So geht TMR-Technik
Für Thumbsticks und Trigger greift der Raikiri II auf TMR-Technik zurück. Dadurch soll das Problem von „Stick Drift“ der Vergangenheit angehören. TMR-Sensoren funktionieren wie Hall-Effekt-Modelle über eine Kombination von Magneten und Sensoren. Der Magnet befindet sich dabei im Stick, Trigger oder Stempel eines Tasters und wird bei Eingaben bewegt. Der Sensor misst – und hier unterscheiden sich beide Varianten. Bei HE-Technik werden Veränderungen eines Magnetfeldes gemessen, bei TMR-Switches induzierte Spannung. In beiden Fällen kann die Position des Magneten genau bestimmt werden.
Einige Hersteller im Peripheriesegment wie zuletzt Cherry setzen aktuell auf TMR-Technik. Als Vorzüge gegenüber Hall-Effekt-Modellen werden größere Genauigkeit und geringerer Energieverbrauch genannt. Bei einem auch kabellos nutzbarem Gamepad ist das ein Faktor.
Bei den Buttons selbst geht Asus ebenfalls alternative Wege. Wie Razer schon 2017 mit dem Wolverine Ultimate (Test) verfügt das Pad über „Micro-Switch Buttons“ unter ABXY, dem D-Pad und Bumper-Tasten. Sie klicken klar und prägnant ähnlich den Maustasten. Der Effekt: Subjektiv fühlt sich das Feedback zackig und knackig an.
Die übrige Ausstattung umfasst klassenspezifische Extras. Dazu gehören Trigger mit Wegeverkürzung, eine griffige Oberfläche und die Möglichkeit, den Controller per Kabel, 2,4-GHz-Funk und Bluetooth zu verbinden. Maximal liegt die Polling-Rate bei 1.000 Hz per am PC, die Laufzeit bei bis zu 50 Stunden über den 2,4-GHz-Dongle bei deaktivierter Beleuchtung, stummen Lautsprechern und abgeschaltetem Force Feedback. Geladen wird per Kabel oder auf dem mitgelieferten Ständer. Zwei Extratasten und Designelemente werden zudem von ROG Xbox Ally (Test) übernommen.
Preis und Verfügbarkeit
Das ROG Raikiri II hat es bereits in den Handel geschafft. Preise sind ROG-typisch hoch, der günstigste Händler listet das Modell laut Preisvergleich aktuell für 209 Euro.
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Tineco-Saugwischer für unter 150 Euro
Wer seinen Boden gründlich sauber haben möchte, sollte sich nicht auf den Saugroboter verlassen – oft bleiben Ecken und Kanten unberührt. Eine bequeme Lösung sind Nass- und Trockensauger, die Hartböden effizient reinigen. Aktuell bietet Amazon einen echten Schnapper.
Den Tineco iFloor 5 Breeze Complete gibt es für kurze Zeit für nur 149 Euro – knapp die Hälfte des regulären Preises. Mit diesem Modell bekommt ihr ein leistungsstarkes Gerät, das besonders auf glatten Böden zeigt, was es draufhat. Wer seine Wohnung gründlich sauber halten will, sollte jetzt zuschlagen.
Tineco iFloor 5 Breeze Complete: Jetzt zum Knaller-Preis sichern
Der Akku-Saugwischer macht genau das, was sein Name vermuten lässt. Er saugt und wischt in einem Arbeitsgang und das erledigt er mit einer Leistung von 190 Watt. Mit einer Laufzeit von bis zu 35 Minuten kann er dabei kleinere bis mittlere Wohnungen problemlos beackern. Über ein Zwei-Tank-System werden sauberes und schmutziges Wasser getrennt und dank HEPA-Filtern wird auch feiner Schmutz nicht in der Luft herumgewirbelt. Aufgrund seiner Bauart bietet er auch eine Kantenreinigung. Mit einem Gewicht von über 4 kg ist er zudem nicht allzu schwer. Ein LC-Display fehlt hier allerdings.
Habt Ihr vor allem Hartböden in Eurem Zuhause, ist der Tineco iFLoor 5 Breeze Complete bestens geeignet. Auf Teppichen dürfte er etwas Schwierigkeiten bekommen, was nicht heißen soll, dass Ihr diese nicht sauber bekommt. Das kabellose Gerät wird zudem mit einer Ladestation geliefert, die auch eine Reinigung der Wischrolle übernimmt. Im Paket sind zudem zusätzliche Bürstenrollen, ein Ersatz-HEPA-Filter und Reinigungsmittel enthalten. Regulär zahlt Ihr für den Akku-Saugwischer 299 Euro. Jetzt fällt der Preis jedoch um 50 Prozent, wodurch Ihr nur noch 149 Euro für den Tineco iFloor 5 Breeze auf den Tisch legen müsst. Das entspricht auch dem bisherigen Bestpreis für das Gerät.
Was haltet Ihr vom Tineco-Sauger? Ist der Nass- und Trockensauger interessant für Euch oder greift Ihr lieber zu anderen Modellen? Lasst es uns wissen!
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Intel Core Ultra X9 388H im Test: das iGPU-Biest
Intel Panther Lake alias Core Ultra 300 startet morgen. Was das Topmodell X9 388H kann, zeigt der Test des Gesamtpakets, das aus modernen P-, E- und LPE-Kernen, einer sehr großen integrierten Xe3-Grafik, aber auch einer NPU und schnellem Speicher besteht. Ist das schon der beste Notebook-Chip 2026?
Intel Core Ultra 300 im Test
Zur CES 2026 final angekündigt, fällt heute das Embargo für Tests neuer Notebooks mit Intel Core Ultra 300 „Panther Lake“. Gerüchten zufolge betrifft das vorerst nur das Topmodell Core Ultra X9 388H, offiziell bestätigt ist das aber nicht. Doch in der Tat lag auch ComputerBase nur ein Testmuster dieses Flaggschiffs vor. Was der in Sachen Leistung in Anwendungen und Spielen und Akkulaufzeit zu leisten imstande ist und wie er sich im Wettstreit mit AMDs Ryzen AI 9 HX 370 schlägt, klärt der Test anhand des brandneuen Asus Zenbook Duo (2026).
Verkaufsstart am morgigen 27. Januar
Verkauft werden sollen die ersten Core-Ultra-300-Systeme offiziell ab dem morgigen Dienstag, den 27. Januar. Schon seit 6. Januar konnte man ausgewählte Notebooks (zumindest in den USA) vorbestellen. Intel betont, dass der Rollout der über 200 Partner-Designs über das ganze erste Halbjahr vollzogen wird, es kommt also nicht alles auf einmal und auch zum Start wohl nicht direkt in riesigen Stückzahlen.
Intel Core Ultra 300 im Überblick
Was sich hinter Intel Core Ultra 300 „Panther Lake“ verbirgt, hat ComputerBase in der Vergangenheit bereits wiederholt ausführlich dargelegt. An dieser Stelle soll es daher nur noch einmal den Blick auf die bisher angekündigten Modellvarianten mit dem Topmodell Intel Core Ultra X9 388H sowie die wesentlichen Eckdaten der Architektur in Stichpunkten geben.
- Intel Core Ultra 300: Panther Lake startet mit 14 Modellen und sehr hoher Leistung
- Intel Panther Lake im Detail: Das ist „Core Ultra 300“ mit Intel 18A, neuen Kernen und Xe3
Diese Core Ultra 300 gibt es bisher
Die bis dato verfügbaren 14 Core-Ultra-300-Modelle gliedern sich in drei Serien: Core Ultra X 300H, Core Ultra 300H und Core Ultra 300. Zusammengestellt werden sie aus einem Baukasten auf zwei CPU-Tiles (Dies), zwei GPU-Tiles und einem I/O-Tile, der aber nicht immer vollständig aktiv ist. Drei der vier Modelle mit der großen iGPU werden von Intel als „Core Ultra X“ besonders hervorgehoben.
Die nachfolgende Tabelle führt alle bisher von Intel offiziell angekündigten Core Ultra 300 mit ihren technischen Daten im Detail auf. Getestet hat ComputerBase vorerst das Topmodelle Core Ultra X9 388H (fett).
Die 10 wichtigsten Panther-Lake-Eigenschaften
Was ist Panther Lake alias Core Ultra 300? Für eine detaillierte Beantwortung der Frage sei abermals an die bereits zum Einstieg verlinkten Berichte verwiesen, in zehn Stichpunkten zusammengefasst lässt sich aber sagen:
- Klassisches System on a Chip (SoC), kein DRAM auf dem Package mehr (wie Intel Lunar Lake)
- Baukastensystem aus zwei CPU-Tiles, zwei GPU-Tiles und einem (anpassbaren) I/O-Tile
- LPE-Cores, Speichercontroller und NPU liegen wieder im CPU-Tile
- Fertigung der zwei CPU-Tiles in Intel 18A, TSMC liefert eine von zwei GPU-Tiles und den I/O-Tile
- 16 Kerne: 4 Performance (P-Cores), 8 Efficiency (E-Cores) und 4 Low Power Island Cores (LPE)
- P-Cores: Cougar Cove, ungenannter IPC-Zuwachs vs. Lion Cove (Core Ultra 200)
- E-Cores: Darkmont, ungenannter IPC-Zuwachs, im Low-Power-Bereich stärker als Raptor Cove (Core i-13000/14000)
- Die E-Kerne wird auch Intel Clearwater Forest im Server nutzen, dort +17% IPC vs. Crestmont in Intel Sierra Forest
- iGPU: Premiere für Xe3 mit bis zu 12 Kernen
- NPU mit 50 TOPS für Windows Copilot+
Neben den neuen Prozessorkernen ist vor allem die integrierte Xe3-Grafikeinheit mit bis zu 12 Xe-Cores das Aushängeschild der neuen CPU-Generation. Auf diese ist Intel so stolz, dass der Hersteller zur CES 2026 in Las Vegas bereits erste eigene Tests mit Samples vor Ort erlaubten, die ComputerBase in einem Bericht zusammengefasst hat. Das Ergebnis sah sehr positiv aus – und wird sich in diesem Artikel auch bestätigen.
- Core Ultra 300: Erste Benchmarks der großen Xe3-iGPU Intel Arc B390
Das Testmuster: Asus Zenbook Duo (2026)
Getestet hat ComputerBase den Core Ultra X9 388H in einem von Intel gestellten Asus Zenbook der neuesten Generation.
Zenbooks bilden bei Asus die Speerspitze im Notebook-Consumer-Portfolio abseits von Gaming-Systemen, dort hört die höchste Klasse auf die Bezeichnung Zephyrus. Die Zenbooks sind auch dank des Einsatzes innovativer Materialien (z.B. Ceraluminum) dünn und leicht und bis in Größen von bis zu 16 Zoll verfügbar. Zuletzt wurden sie wiederholt von AMD und Intel als Muster für den Test neuer Architekturen bereitgestellt:
- Das Zenbook S 16 hatte sich die Redaktion im Sommer 2024 mit Ryzen AI 300 „Strix Point“ angesehen.
- Im Herbst 2024 gab es Core Ultra 200V „Lunar Lake“ im Zenbook S14.
Und auch in diesem Jahr hat Intel der Redaktion ein Zenbook für den ersten Panther-Lake-Test zur Verfügung gestellt: das Asus Zenbook Duo 2026 (UX8407).
Das Zenbook mit zwei Displays
Das Asus Zenbook Duo (UX8407) führt das von Asus vor Jahren aufgegriffene Dual-Display-Notebook-Konzept in einem Ceraluminum-Chassis konsequent fort. Aufgeklappt ist es anfangs „nur“ ein 14-Zoll-Notebook, doch wird die magnetisch haftende Tastatur entfernt, liegt darunter ein zweites Display gleicher Größe. Beide nutzen ein OLED mit 2.800 × 1.800 Pixeln und entsprechend satten Farben und Kontrasten, aber auch 144 Hz als Bildwiederholfrequenz und 1.000 Nits Helligkeit (HDR, SDR: 500 Nits) bieten sie.
Die Lücke zwischen den beiden Displays am Scharnier ist beim neuen Modell 70 Prozent kleiner als zuvor, auch insgesamt ist das Notebook noch etwas kompakter geworden. Das Gewicht von 1,65 Kilogramm liegt für ein 14-Zoll-Notebook vergleichsweise hoch, es steckt aber hier eben auch ein zweites Display im System. Und ein großer Akku: 99 Wh und damit so viel wie maximal erlaubt verbaut Asus dieses Mal.
Technische Eckdaten
Das Zenbook Duo 2026 gibt es in zwei Varianten, wobei der einzige Unterschied der verwendete Prozessor ist: Die teurere nutzt den Core Ultra X9 388H mit Intel Arc B390, die günstigere den Core Ultra 9 386H mit gleicher Anzahl CPU-Kerne, aber der kleinen Grafikeinheit (4 statt 12 Xe-Cores).
Sehr teuer, aber es geht auch günstiger
Das Problem bei dem speziellen Notebook: der Preis liegt sehr hoch. In Deutschland ruft Asus in der Maximalkonfiguration mit Core Ultra X9 388H satte 2.599 Euro auf.
Dass Intel Core Ultra 300 mit einem X-Serie-Prozessor, also mit großer Grafikeinheit, auch viel günstiger starten kann, zeigt wiederum das ebenfalls zur CES 2026 vorgestellte MSI Prestige 14 Flip AI+: Die UVP und der Pre-Order-Preis im MSI-Shop in den USA liegt bei 1.299,99 US-Dollar (vor Steuern), in Deutschland erscheint es in eigenen Wochen für 1.549 Euro (Vorbestellpreis) – das sind 1.550 Euro weniger.
Erste Listungen gibt es derweil auch schon von Panther Lake ohne die Arc-B390-Grafikeinheit. Die Preise hier sind bisher zudem ganz ähnlich gelagert, Vobeispielsweise bei Notebooksbilliger.de*. Dort gibt es viele klassische Notebooks, von denen erneut viel zu große CPU präferieren, den Rest dann aber vergessen respektive zu teuer werden: Einen Core Ultra 9 braucht es in der normalen Version auch bei Panther Lake schlichtweg nicht, schon gar nicht, wenn noch nicht einmal eine zusätzliche diskrete GPU verbaut wird und das ganze fast 2.000 Euro kostet.
Wie in den letzten 20 Jahren heißt es auch im Jahr 2026: Die Ligen darunter sind die viel sinnvolleren, in dem Fall mit Core Ultra 7 und Core Ultra 5. Bis diese jedoch verfügbar sind, könnte es noch ein wenig dauern, viele Hersteller werden erst in den kommenden Wochen liefern.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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