Künstliche Intelligenz
Nebel, Licht und Linien: Die Bilder der Woche 3
Unsere Bilder der Woche bewegen sich zwischen Stille und Energie. Zu sehen sind Landschaften im Winterlicht, urbane Räume im Wandel und Motive, die auf Reduktion setzen. Dabei spielt Licht die Hauptrolle: Es formt, hebt Details hervor und schafft Atmosphäre. Mal wirkt es weich und zurückhaltend, mal klar und kontrastreich. So entstehen Bilder, die entschleunigen und zugleich aufmerksam machen.
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Thematisch spannt die Auswahl einen weiten Bogen. Natur und Architektur treten in den Dialog, Nähe trifft auf Weite und Dokumentation auf freie Interpretation. Klare Linien, bewusste Perspektiven und gezielte Unschärfe lenken den Blick. Die Fotografien zeigen, wie Technik und Gestaltung zusammenwirken, ohne in Details zu versinken. Jede Aufnahme erzählt leise, aber eindringlich von Momenten, die in Erinnerung bleiben.
Wintermarkt Berlin 7 von DiSe.fotografie

(Bild: DiSe.fotografie)
Der Wintermarkt in Berlin zeigt sich hier als pulsierender Raum: Licht flackert, Buden leuchten im Dunkeln, Farben mischen sich und Figuren lösen sich in Bewegung auf. Die Bildwirkung entsteht durch gezielte Unschärfe, die das Tempo der Szene sichtbar macht. Statische Elemente geben Orientierung. Helle Lichtpunkte setzen den Rhythmus und lenken den Blick. Das Foto erzählt vom flüchtigen Moment.
Wolkenjägerin von Ivan im Abstrakten

Wolkenjägerin
(Bild: Ivan im Abstrakten)
Das Bild verbindet Körper und Vorstellung. Hier trifft Realität auf Traum: Eine stille Szene mit symbolischer Kraft. Die nackte Frau hockt auf einem Stuhl. Ihre Haltung und Blickrichtung erzeugen Spannung, während über ihr eine weiche Wolkenform schwebt. Der schwarze Hintergrund ist dunkel und ruhig, sodass der starke Kontrast dem Körper noch mehr Präsenz verleiht.
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Sonnenstrahlen von Pham Nuwem

Sonnenstrahlen
(Bild: Pham Nuwem)
Eine ruhige und klare Schneelandschaft. Der Nebel hängt zwischen den Bäumen, durch die die Sonne bricht und helle Strahlen in den kalten Morgen wirft. Der Raureif glitzert am Boden und an den Bäumen. Das Bild lebt eindeutig vom Licht, dessen schräge Strahlen ihm Tiefe und Richtung geben. Dieses Licht macht den Winter hier weich und beinahe poetisch. Es ist ein Moment, in dem Kälte und Wärme aufeinandertreffen und über den der Galeriefotograf erzählt: „Das Bild ist spontan mit dem Smartphone ohne Planung auf einem Winterspaziergang entstanden, kurz bevor vom Hochnebel in den blauen Himmel mit Sonnenschein gelaufen wurde.“
Eisvogel von Carl-Peter Herbolzheimer

Eisvogel
(Bild: Carl-Peter Herbolzheimer)
Hier sitzt ein Eisvogel, ganz still, aber voller Energie, auf einem Ast. Sein blau-oranges Gefieder leuchtet kräftig und hebt sich deutlich vom sanften Hintergrund ab. Die lange Brennweite sorgt für eine starke Freistellung, sodass das Motiv nah und intensiv wirkt. Der Vogel ist leicht versetzt im Bild positioniert, wodurch sich der Raum öffnet und die Szene an Spannung gewinnt.
Der alte Baum und das Wolkenmeer von analoochjehtooch

Der alte Baum und das Wolkenmeer
(Bild: analoochjehtooch)
Allein unter einem dichten Wolkenmeer steht eine Schirmakazie. Dieses Bild zeigt Ruhe, Weite und die Kraft der Landschaft. Der Baum wird zum stillen Mittelpunkt, dessen Silhouette sich klar vom hellen Himmel abhebt. Das Licht und die Wolken schaffen verschiedene weiche Ebenen, die eine fast schwebende Stimmung erzeugen.
Der Fotograf berichtet über seine Aufnahme: „Die Masai Mara ist sicherlich kein Hotspot für die Landschaftsfotografie, doch wenn Licht, Stimmung und die Konturen am Horizont passen, kann man es zumindest versuchen. Die einsame Schirmakazie stach aus der Landschaft hervor, obwohl sie so weit entfernt war. Der Wolkenhimmel mit seiner Schichtung und die sanften Hügel im Hintergrund lieferten eine eindrucksvolle Kulisse. Die Rotfärbung des Himmels ließ den Blick zu sehr von der Akazie abschweifen, sodass ich mich für eine Schwarz-Weiß-Konvertierung entschied. Die Bearbeitung erfolgte mit Capture One und Silver Efex aus der Nik Collection.“
Duomo di Milano von forms

Duomo di Milano
(Bild: forms)
Der Mailänder Dom zeigt sich hier aus nächster Nähe und wirkt wie ein grafisches Muster aus Stein, Licht und Verzerrungen. Die Kamera verzichtet auf den bekannten Gesamtblick und führt in die Details der gotischen Fassade, in der der Stein zu einer feinen Struktur wird. Die Bildgestaltung lebt von Wiederholung und Rhythmus. Ein vertrautes Motiv, jedoch anders präsentiert.
Anastasiia von Thomas Ruppel

Anastasiia
(Bild: Thomas Ruppel)
Ein Porträt, das natürlich und unverstellt wirkt, denn es zeigt keinen Moment der Pose, sondern einen Moment der Begegnung. Licht, Ruhe und Ausdruck greifen stimmig ineinander. Der ruhige Hintergrund lenkt nicht ab. Der Blick trifft die Kamera direkt, und das Gesicht liegt klar im Fokus. Durch die zentrale Position entsteht zudem Nähe und Präsenz.
(vat)
Künstliche Intelligenz
„Trump Mobile“ – FTC soll Werbeversprechen prüfen
Eine Reihe von Kongressabgeordneten und Senatoren der USA hat sich mit einer Eingabe an die Federal Trade Commission (FTC) gewandt. Sie fordern, dass die Handelsbehörde das Marketing der Firma „Trump Mobile“ prüfen soll. Diese hatte im Juni 2025 das Smartphone „T1“ angekündigt, das „Made in the USA“ sein sollte. Das halten die Volksvertreter für „irreführendes Marketing“.
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Unter der Federführung der Senatorin Elizabeth Warren von der Demokratischen Partei listen die elf Unterzeichner des Schreibens (PDF) auf, was alles für das T1 versprochen wurde – und sich seitdem geändert hat. Der Hinweis „Made in the USA“ wurde zwar kurz nach der Ankündigung des Geräts geändert, aber erst, nachdem Reservierungen für 100 US-Dollar verkauft worden waren. Zudem, so führen die Politiker aus, gelten für „Made in USA“ hohe Anforderungen. Dass ein nahezu vollständig in den Vereinigten Staaten gebautes Smartphone überhaupt machbar ist, hatten Branchenvertreter seit den Ankündigungen immer wieder bezweifelt.
Auch, dass das Trump-Phone immer noch nicht geliefert wird, bemängeln die Abgeordneten. Zuerst sollten die Geräte ab August 2025 bei den Kunden eintreffen, das wurde immer wieder verschoben. Zuletzt auf den Dezember 2025, doch auch jetzt, im Januar, ist von den Handys nichts zu sehen. Auch, dass die neuesten Bilder offenbar ein Samsung S25 Ultra zeigen, erwähnen die Volksvertreter. Samsung als südkoreanisches Unternehmen, das überwiegend in China fertigen lässt, rechtfertige nicht die neue Beschreibung von „brought to life right here in the USA“, wie Trump Mobile zwischenzeitlich statt „Made in the USA“ versprochen habe.
Bewährungsprobe für die FTC
Wie unter anderem das britische „The Register“ schreibt, geht es bei der Eingabe bei der FTC aber offensichtlich nicht nur um das Marketing für das Fan-Phone des US-Präsidenten. Das Schreiben dient wohl vor allem dazu, die Unabhängigkeit der einst mächtigen und gefürchteten FTC zu prüfen, die auch vor großen kartellrechtlichen Untersuchungen nicht zurückschreckte.
US-Präsident Donald Trump hatte im März 2025 auf Basis eines Dekrets von ihm das langjährige FTC-Mitglied Rebecca Kelly Slaughter zusammen mit deren Kollegen Alvaro Bedoya abgesetzt. Beide gehören den Demokraten an. Slaughter klagte daraufhin vor dem Supreme Court, eine Entscheidung in der Sache wird erst in einigen Monaten erwartet. Derzeit gibt es statt den fünf vorgeschriebenen Kommissaren nur zwei, beide gehören den Republikanern an. Drei Sitze in der Kommission sind derzeit unbesetzt.
(nie)
Künstliche Intelligenz
Sky Deutschland läutet Ende von DVB-C ein
Kabelkunden von Sky Deutschland müssen umstellen. Ab 10. Februar schaltet der Pay-TV-Anbieter eine Reihe seiner Programme im klassischen Vodafone-Kabelnetz ab. Stattdessen erfolgt die Ausstrahlung künftig per IPTV, also als Stream übers Internet. Betroffene Kunden erhalten laut digitalfernsehen.de ein Schreiben, in dem ihnen ein internetfähiger SkyQ-Receiver angeboten wird. Der Empfang ist zudem mit der Sky Stream Box möglich. Die Umstellung betrifft vorerst nicht die Sky-Sport-Kanäle, die nach Angaben des Pay-TV-Anbieters weiterhin per DVB-C empfangbar sind.
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Hintergrund der Aktion ist die laufende Neuordnung der Frequenzen im Vodafone-Netz. Je nach Region sind diese bislang unterschiedlich aufgeteilt und sollen in den kommenden Monaten vereinheitlicht werden. Ziel ist es, freie Frequenzen zu schaffen, die Internetnutzern von Vodafone für einen höheren Durchsatz zugutekommen.
Mehr Programme, mehr in HD
Für Sky-Kunden, die über Vodafone schauen, hat das unter anderem den Vorteil, dass sie die sechs zusätzlichen Sender Cartoon Network, Crime+Investigation, Heimatkanal, Jukebox, Motorvision+ und Nicktoons erhalten, die es bislang nur über Satellit zu sehen gab. Zudem will Sky die Programme Cartoonio, History Channel, Nick Junior, Romance TV, Warner TV Comedy und Warner TV Film ab 3. März auf HD-Qualität umstellen.
(chh)
Künstliche Intelligenz
PC-Verkäufe trotzen Zoll-Chaos und RAM-Knappheit
Für die PC-Hersteller war 2025 ein erfreuliches Jahr. Nach Angaben der Marktforscher von IDC verkauften sie über die letzten 12 Monaten 285 Millionen Desktop-PCs, Notebooks und Workstations. Das entspricht einem Zuwachs von acht Prozent zum Vorjahr, in dem 263 Millionen Rechner verkauft wurden.
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Marktführer nach Stückzahlen bleibt unverändert Lenovo, von dem mehr als jeder fünfte PC stammt. Auf Platz Zwei und Drei folgen HP und Dell. Den größten Zuwachs zum Vorjahr mit 14,5 Prozent konnte ebenfalls Lenovo für sich verbuchen. Damit hält der seit vielen Jahren bestehende Trend der Marktkonzentration an, denn Hersteller außerhalb der Top 5 kommen zusammen lediglich auf 24 Prozent Anteil und erzielten nur ein geringes Wachstum von 1,4 Prozent.
| PC-Markt 2025 | |||||
| Hersteller | verkaufte PCs 2025 | Marktanteil 2025 | verkaufte PCs 2024 | Marktanteil 2024 | Wachstum |
| Lenovo | 70,8 | 24,9 % | 61,8 | 23,5 % | 14,5 % |
| HP | 57,5 | 20,2 % | 53,0 | 20,1 % | 8,4 % |
| Dell | 41,1 | 14,4 % | 39,1 | 14,8 % | 5,2 % |
| Apple | 25,6 | 9,0 % | 23,0 | 8,7 % | 11,1 % |
| Asus | 20,5 | 7,2 % | 18,0 | 6,8 % | 13,4 % |
| übrige | 69,3 | 24,3 % | 68,3 | 25,9 % | 1,4 % |
| Gesamt | 284,7 | 100,0 % | 263,3 | 100,0 % | 8,1 % |
| Angaben in Millionen (Desktop-PCs, Notebooks, Workstations, ohne x86-Server und Tablets), Quelle: IDC | |||||
Regional entwickelten sich die Verkäufe stark unterschiedlich. Durch die Zollpolitik der Trump-Administration gab es Anfang 2025 einen Import-Boom in den USA, die übrigen drei Quartale stagnierten die Verkäufe in den Vereinigten Staaten. In Asien und Europa wuchsen die Verkäufe ab dem zweiten Quartal hingegen zweistellig. Vermutlich spielte hier das Support-Ende von Windows 10 eine wichtige Rolle.

Während es in den USA eher schleppend lief, gab es in der übrigen Welt eine hohe Nachfrage nach neuen Rechnern.
(Bild: IDC)
Unsicherheit durch hohe RAM-Preise
Die explodierenden RAM-Preise haben die Nachfrage laut IDC zum Jahresende eher befeuert als gebremst. Viele Business-Kunden zogen geplante Käufe vor, um sich Rechner vor den drohenden Engpässen und den 2026 höheren Notebook- und Komplett-PC-Preisen zu sichern. Bei Privatkäufern stieg in den letzten Monaten hingegen das Interesse für ältere Plattformen wie AM4 und LGA1700, die preiswerteren DDR4-RAM statt des moderneren DDR5-RAM verwenden. So kletterte der Preis für den Achtkerner AMD Ryzen 7 5700X um 30 Prozent von 130 Euro im September 2025 auf nun über 170 Euro. Intels Core i5-14500 verteuerte sich im gleichen Zeitraum um 25 Prozent von 230 Euro auf aktuell 290 Euro. Die CPU-Preise für Ryzen 9000 und Core Ultra 200S blieben hingegen stabil.
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Für das laufende Jahr gibt es laut den Marktforschern von IDC noch eine große Unsicherheit, wie sich der PC-Absatz entwickeln wird. Neben Preissteigerungen erwarten sie, dass Hersteller verstärkt Geräte mit weniger Arbeitsspeicher in den Handel bringen. Zudem steigt der Druck auf kleinere Hersteller, weil die großen über langfristige Lieferverträge günstiger an RAM kommen und wenige stark von der Knappheit betroffen sind. Endkunden, darunter vor allem PC-Bastler, verschieben Anschaffungen oder geben ihr Geld schlicht für andere Dinge aus.
(chh)
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