Apps & Mobile Entwicklung
Neue Mini-PCs von Asus: NUC 16 Pro mit Core Ultra, ExpertCenter PN55 mit Ryzen AI

NUC 16 Pro heißt chronologisch korrekt die neue Generation der Intel-Mini-PCs bei Asus. Sie setzt auf Intel Core Ultra 300 alias Panther Lake. Parallel dazu gibt es das neue ExpertCenter PN55 mit einer APU aus AMDs neuer Ryzen-AI-400-Serie „Gorgon Point“.
Der PN55 wirkt wie eine PN54-Kopie
Zur letzten CES hatte Asus den ExpertCenter PN54 mit AMD Krackan Point im Gepäck, in diesem Jahr wird er aufgewertet. Denn Gorgon Point ersetzt bekanntlich das ganze Portfolio von Strix Point an der Spitze bis hinab zu Krackan Point in kleinerer Ausbaustufe.
Auf den ersten Blick sieht der PN55nauch wie das Modell PN54 aus. Wie der Vorgänger bietet auch der Neuling Wi-Fi 7, auch Dual-LAN ist wieder dabei. Der Arbeitsspeicher wiederum ist nachrüstbar und verträgt bis zu 96 GByte DDR5-5600 als SO-DIMM. Die große Frage in diesem Jahr dürfte jedoch lauten: Wann werden sie im Handel stehen? 2025 war dies erst ab Juni der Fall.
NUC 16 Pro mit Panther Lake und einigen Neuerungen
Der wichtigste Mini-PC für Asus dürfte jedoch der neue NUC werden. Nach dem Kauf von Intel hat sich die Sparte durchaus gemausert und weiterhin gute Produkte auf den Markt gebracht. Der NUC 16 Pro soll an den seinerzeit empfohlenen NUC 15 Pro (ComputerBase-Test) anschließen, bringt aber einige deutliche Neuerungen mit sich. Mit dem Einzug von Panther Lake verabschiedet sich Asus aber auch hier nicht von SO-DIMM und setzt nur auf verlöteten LPDDR5X – stattdessen gibt es beides! Die Varianten werden entsprechend deutlich im Handel gekennzeichnet, versprach Asus vor Ort.
Die Evolution vom NUC 15 Pro auf NUC 16 Pro wird auch beim Format sichtbar. Statt 4 × 4 ist der neue Mini-PC nun 5 × 4 Zoll groß, bietet dadurch aber auch zusätzlichen Platz, sodass Dinge, die zuvor über die Erweiterungsblenden realisiert werden konnten, direkt ab Werk zu finden sind: beispielsweise Dual-LAN. Zwei SSDs können im NUC 16 Pro verbaut werden, ein neues Dual-Fan-Cooling-System soll einen leisen und kühlen Betrieb gewährleisten.
Nach dem chinesischen Neujahrsfest Ende Februar soll losgehen, erklärte ein Mitarbeiter auf Nachfrage.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Asus vor dem eigentlichen Messestart unter NDA erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Chip für günstige Notebooks vorgestellt
Günstige Notebooks bremsen ihre Leistung oft aus, sobald Ihr ohne Steckdose arbeitet. So wollen Hersteller die Akkulaufzeit strecken. Mit diesem neuen Prozessor soll genau dieses Problem künftig der Vergangenheit angehören.
Qualcomm – bekannt für die Snapdragon-Chips in zahllosen Smartphones von Samsung, Xiaomi und Co. – lud uns nach Las Vegas ein, um uns einen neuen Prozessor zu präsentieren. Anders als gewohnt ist dieser jedoch nicht für Handys gedacht, sondern speziell für Notebooks.
Notebooks mit „Smartphone-Chips“
Zwischen Prozessoren in Smartphones und klassischen PCs gibt es grundlegende Unterschiede. In Computern kommen meist x86-Chips zum Einsatz, die sehr leistungsfähig sind, aber auch viel Energie verbrauchen und entsprechend warm werden. Smartphones setzen hingegen auf ARM-Chips, die deutlich effizienter arbeiten und weniger Hitze erzeugen.
Seit einigen Jahren sind diese ARM-Prozessoren allerdings so stark geworden, dass sie sich problemlos auch für Notebooks eignen. Apple hat 2020 bei den MacBooks komplett auf eigene ARM-Chips umgestellt. Qualcomm war sogar noch früher dran und liefert seine Prozessoren seit 2018 für Windows-Notebooks – etwa für Geräte aus Microsofts Surface-Reihe.
Snapdragon X2 Plus vorgestellt
Bislang findet Ihr ARM-Notebooks vor allem im oberen Preissegment. Dort zählen hohe Leistung, sehr lange Akkulaufzeiten und teils sogar ein lüfterloser Betrieb zu den größten Vorteilen. Mit dem neuen Snapdragon X2 Plus will Qualcomm diese Technik nun auch in günstigere Geräte bringen – im Preisbereich von etwa 500 bis 800 Euro.

Gerade bei der sogenannten Performance pro Watt soll der Snapdragon X2 Plus Intel und AMD klar übertreffen. Das bedeutet: ordentliche Leistung bei gleichzeitig besonders sparsamem Verbrauch – und damit Notebooks, die deutlich länger ohne Steckdose durchhalten.
Qualcomm selbst liefert dabei nur den Prozessor. Die Notebooks kommen von bekannten Herstellern. Auf dem Event haben unter anderem Acer, Asus, HP, Dell, Lenovo, Samsung und Microsoft entsprechende Modelle angekündigt. Der Marktstart ist für das erste Halbjahr 2026 geplant.
Was haltet Ihr von ARM-Notebooks im günstigeren Preisbereich? Würdet Ihr bei Eurem nächsten Laptop auf einen solchen Chip setzen – oder bleibt Ihr lieber bei Intel und AMD? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.
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Funknetzwerk: Asus zeigt WiFi 8 als Demo und im Konzeptrouter NeoCore

Vor zwei Jahren wurde der Funkstandard WiFi 7 eingeführt, Zeit um über den Nachfolger zu sprechen. Das dachte sich zumindest Asus zur CES und zeigte eine erste Demo mit WiFi 8. Futuristisch wirkte der Konzeptrouter ROG NeoCore.
WiFi 8 zur CES demonstriert
Auf WiFi 7 alias 802.11be folgt irgendwann WiFi 8 alias 802.11bn, soviel steht bereits fest. Bis zur Markteinführung wird es aber noch einige Zeit dauern. Auch wenn die maximale Datenrate bei den 23 Gbit/s des Vorgängers bleibt, spricht Asus von einem „doppelt so hohem Durchsatz im mittleren Bereich, doppelt so große IoT-Abdeckung und bis zu sechsmal geringerer P99-Latenz durch intelligenteren Multi-AP/Multi-Client-Betrieb im Vergleich zu WiFi 7“.
Das in einem Glaskasten steckende, nackte WiFi-8-System in Las Vegas soll in internen Tests einen Durchsatz von 7,46 Gbit/s erreicht haben, während der WiFi-7-Router GT-BE19000 unter gleichen Bedingungen bei 6,28 Gbit/s stand.
Im Wesentlichen soll WiFi 8 für stabilere Verbindungen und niedrigere Latenzen sorgen. Da sich im WLAN meist ohnehin zahlreiche Geräte den Durchsatz teilen, spielt das theoretische Maximum eine untergeordnete Rolle.
So sorgt WiFi 8 beispielsweise für eine deutlich langsamere Geschwindigkeitsabnahme und stabilere Verbindungen und gewährleistet so eine reibungslose Leistung, unabhängig davon, ob sich der Router im Wohnzimmer, auf dem Dach oder sogar im Garten befindet. WiFi 8 verbessert auch die bidirektionale Kommunikation für Geräte mit geringem Stromverbrauch wie intelligente Leuchten und Steuerungen und gewährleistet so stabile Verbindungen für alle angeschlossenen Geräte.
Asus
ROG NeoCore als Konzeptrouter mit WiFi 8
Dass kommende WiFi-8-Router ganz anders aussehen könnten als die bisherigen „Antennenmonster“ veranschaulicht zumindest das Konzept des ROG NeoCore. Dass dieser auch so umgesetzt wird, ist aber nicht gesichert. Zumindest will man aber weg von den „Riesenspinnen“, an die aktuelle High-End-Router mit ihren vielen Antennen erinnern und kompaktere Designs anbieten.
Das verspricht sich Asus von WiFi 8
Folgende Punkte nennt Asus als potenzielle Vorteile von WiFi-8-Routern:
- langsamere Geschwindigkeitsabnahme
- stabilere Verbindungen durch intelligente Frequenzkoordination
- verdoppelter Durchsatz im „mittleren Bereich“
- verbesserte bidirektionale Kommunikation für Geräte mit geringem Stromverbrauch
- Verbesserung der Spektrumseffizienz und der dynamischen Planung
- doppelt so große IoT-Abdeckung
- bis zu sechsmal geringere P99-Latenz
In einer FAQ (englisch) werden die erwarteten Vorteile noch im Detail beschrieben.
Asus will dem Standard zuvorkommen
Nach Aussagen von Asus wird der neue WLAN-Standard WiFi 8 voraussichtlich erst im September 2028 endgültig festgelegt. Dennoch plant der Hersteller noch in diesem Jahr die ersten WiFi-8-Router auf den Markt zu bringen, die dann auf dem Entwurf der kommenden Spezifikation aufbauen.
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Der AirTag für Android-Smartphones ist da
Motorola zeigt auf der CES erstmals Smart Tags, die den Apple Air Tags das Wasser reichen können. Neben der Möglichkeit, getaggte Dinge zu finden, bieten sie noch eine weitere pfiffige Funktion, die Apple so nicht im Petto hat.
Smart Tags sind längst keine Nische mehr, doch erst Apple hat die kleinen Finder wirklich alltagstauglich gemacht. Zwar ist die reine Bluetooth-Reichweite der Tracker auf rund 50 Meter begrenzt und sie besitzen kein eigenes GPS, doch das globale Netzwerk aus Millionen von iPhones löst dieses Problem. So wird eine weltweite Ortung möglich – extrem energiesparend und ganz ohne monatliche Gebühren.
Auch Google hat mittlerweile mit seinem „Find My Device“-Netzwerk nachgezogen. Der Unterschied: Google baut (noch) keine eigene Hardware, sondern überlässt das Feld Partnern. Kauft Ihr ein fähiges Drittanbieter-Modell, wie dieses hier, profitiert Ihr aber auch hier von einer globalen Abdeckung.
Endlich ein AirTag für Android
Bislang krankten Android-Tracker jedoch an einem entscheidenden Detail: Die punktgenaue Suche fehlte oft. Während Apple-Nutzer ihre Schlüssel zentimetergenau im Sofaritzen-Nirwana orten können (Precision Finding), zeigte Android bislang oft nur eine grobe Nähe an – also, ob das Gerät in Bluetooth-Reichweite ist oder nicht. Der Grund ist der fehlende Ultra-Wideband-Chip (UWB), der für diese Exaktheit nötig ist.
Auf der CES in Las Vegas hat Motorola nun geliefert: Der Moto Tag 2 ist im Grunde der lang ersehnte AirTag für das Android-Lager mit vollem Feature-Set. Dank integriertem UWB-Chip könnt Ihr den Tracker nicht nur weltweit über Googles Netzwerk aufspüren, sondern ihn auch im Raum zentimetergenau lokalisieren.
Moto Tag 2 vorgestellt

Ähnlich wie das Vorbild aus Cupertino setzt auch Motorola auf eine austauschbare CR2032-Knopfzelle und verspricht damit Laufzeiten von bis zu 600 Tagen. Dass kein fest verbauter Lithium-Ionen-Akku zum Einsatz kommt, hat strategische Vorzüge: Zum einen hält die Batterie deutlich länger, zum anderen sind Tracker ohne Lithium-Akku im Frachtraum von Flugzeugen unproblematisch. So könnt Ihr Euren Koffer auch bedenkenlos beim Check-in aufgeben und tracken.

Der Moto Tag 2 erscheint in zwei Farbvarianten. Besonders clever: Die Maße sind so nah am Apple-Pendant, dass Ihr theoretisch das gigantische Angebot an AirTag-Zubehör nutzen könnt. Ein echtes Alleinstellungsmerkmal gegenüber Apple ist jedoch der integrierte Button: Ist die Kamera-App auf Eurem Smartphone aktiv, dient der Moto Tag 2 als praktischer Fernauslöser für Fotos.
Preislich orientiert sich Motorola direkt an der Konkurrenz: Ein einzelner Tag kostet 39 Euro, das 4er-Pack liegt bei 139 Euro. Ein exaktes Datum fehlt noch, die Verfügbarkeit wird lediglich mit „in Kürze“ angegeben.
Werdet Ihr Euch den Moto Tag 2 zulegen oder wartet Ihr vielleicht noch auf Googles eigene Hardware?
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