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Neue Waymo-Robotaxis Ojai besser für schlechtes Wetter geeignet


Waymo erweitert seine Flotte von Robotaxis um die 6. Generation autonomer Fahrzeuge. Die Ojai-Robotaxis basieren auf Minivans des chinesischen Autoherstellers Zeekr, einer Geely-Tochter. Technisch werden die Autos mit verbesserten Kameras, Lidar und Radar ausgestattet, was vor allem der Sicherheit beim Fahren in schlechten Wetterbedingungen zugutekommen soll. Das ist notwendig für die geplante Expansion Waymos sowohl in den Nordosten der USA als auch international. Gleichzeitig werden die Kosten gesenkt.

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Dies hatte die Tochter des Google-Konzerns Alphabet bereits im Sommer 2024 angekündigt. Die neuen Waymo-Robotaxis brauchen weniger Kameras und Radare und basieren auf Elektroautos der Marke Zeekr des chinesischen Konzerns Geely. Derzeit ist Waymo mit umgebauten Fahrzeugen des ebenfalls batteriebetriebenen Jaguar-Modells iPace unterwegs. Diese werden aber nicht ersetzt, die Robotaxi-Flotte wird um die Ojai genannten Minivans ausgebaut.

Die neuen Ojai-Robotaxis wurden insbesondere beim Kamerasystem verbessert, schreibt Waymo. Die Auflösung der Hauptkamera wurde auf 17 Megapixel erhöht, bislang wurden 5- oder 8-Megapixel-Sensoren verwendet. Zudem wurde die Lichtempfindlichkeit verbessert, sodass das Bildverarbeitungssystem auch bei schlechten Lichtverhältnissen etwa dunkel gekleidete Personen auf der Straße eher bemerken soll. Das ist auch nützlich bei Regen oder Schnee. Zudem integriert Waymo „Reinigungssysteme zur Aufrechterhaltung der Sichtbarkeit“. Angesichts der besseren Kameras hat Waymo gleichzeitig die Anzahl reduziert, was die Kosten reduziert.

Daneben wurden auch die Lidar- und Radar-Systeme der Robotaxis verbessert, wobei Waymo auch von den gesunkenen Kosten gerade bei lasergestützter Technik profitiert. Auch die Optimierungen in diesen Bereichen sollen bei schlechten Wetterbedingungen helfen. Zudem soll „die Leistung bei Regen oder Schnee durch den Einsatz neuer, intern entwickelter Algorithmen verbessert werden“. Weniger bekannt ist, dass die Robotaxis auch über Mikrofone verfügen, um etwa Sirenen von Einsatzkräften frühzeitig zu erkennen und zu lokalisieren, selbst wenn diese Fahrzeuge noch gar nicht zu sehen sind.

Das Fahren bei schlechtem Wetter wird wichtig bei Waymos Expansionsplänen, denn der Betreiber hat erst letzte Woche angekündigt, den autonomen Taxidienst künftig auch in Boston im amerikanischen Nordosten anzubieten, eine der schneereichsten Großstädte der USA. Der Bundesstaat Massachusetts muss zunächst allerdings vollständig autonome Fahrzeuge legalisieren. Die beschleunigte globale Expansion umfasst auch Tokio, wo im Winter ebenfalls mit Schnee gerechnet werden muss. Bislang ist Waymo vorwiegend in schneefreien Städten der USA unterwegs, nämlich in Austin, Atlanta, Phoenix und Miami sowie in Los Angeles und San Francisco, wo die ersten Ojai-Robotaxis jetzt den Betrieb aufnehmen.

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Die chinesische Basis der neuen Waymo-Robotaxis hat allerdings bereits politische Bedenken innerhalb der USA ausgelöst. Erst letzte Woche gab es eine Anhörung im Senat zur Zukunft selbstfahrender Autos, wo der republikanische Senator Bernie Moreno zum Waymo-Sicherheitschef sagte: „Wir befinden uns in einem Wettlauf mit China, aber es scheint, als ob Sie sich mit China verbünden.“

Waymo-Sprecherin Sandy Karp hat dies gegenüber CNBC aber zurückgewiesen. Waymo werde Zeekr keinen „Zugriff auf seine streng geschützte Technologie für autonomes Fahren, Sensordaten oder Fahrerinformationen“ gewähren. Der chinesische Autohersteller stelle lediglich die „Basisfahrzeuge“, Waymo installiere die Technik für autonomes Fahren in den Autos innerhalb der USA. Neben den Zeekr-Minivans soll die Technik künftig auch im Hyundai Ioniq 5 eingebaut werden.

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(fds)



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xAI: Unternehmensaustritte und Pläne für Satellitenfabrik auf dem Mond


Bei xAI ist derzeit viel im Umbruch. Wie Medien berichten, haben sechs der ursprünglich zwölf Gründer des KI-Startups von Elon Musk das Unternehmen verlassen. Nun folgt eine laut Musk nötige Umstrukturierung.

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Am vergangenen Montag gab xAI Co-Gründer Yuhuai Wu über X bekannt, sich aus dem Unternehmen zurückzuziehen. Gründe für seinen Austritt gab Wu derweil nicht bekannt. Einen Tag später verkündete Jimmy Ba, ebenfalls Co-Gründer von xAI und Musk direkt unterstellt, seinen Posten aufzugeben. Auch Ba teilte keine Gründe für den Rücktritt mit.

Schon zuvor haben wichtige Personen der Gründungsriege von xAI das Unternehmen verlassen. Kyle Kosic, Co-Gründer und ehemaliger Leiter des Infrastrukturbereichs, wechselte Mitte 2024 zu OpenAI. Vergangenes Jahr gingen mit Christian Szegedy, Igor Babuschkin und Greg Yang gleich drei weitere Schlüsselfiguren von xAI.

Musk hatte die Gründung von xAI im Juli 2023 bekannt gegeben. Für das zwölfköpfige Gründungsteam des KI-Startups waren damals profilierte Ingenieure und KI-Wissenschaftler von OpenAI, Google, Microsoft und Tesla rekrutiert worden.

Dass die Hälfte der Gründungsriege xAI inzwischen verlassen hat, deklariert Musk nun als notwendige Umstrukturierung des Unternehmens. Bei einer unternehmensweiten Mitarbeiterversammlung am vergangenen Dienstag sprach er davon, dass xAI mittlerweile eine Größe erreicht habe, die eine Neuorganisation zwingend erfordert, um die Effektivität des Unternehmens weiter steigern zu können.

In einem X-Post machte Musk nochmals deutlich, dass die Abgänge bei xAI keinesfalls freiwillig erfolgten. „Wenn ein Unternehmen wächst, insbesondere so schnell wie xAI, muss sich die Struktur wie bei jedem lebenden Organismus weiterentwickeln. Dies erforderte leider die Trennung von einigen Mitarbeitern“, schrieb er auf X.

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Offen bleibt, ob Musks Darstellung zutrifft. Das Narrativ der strategischen Umstrukturierungen bei xAI dürfte indes nicht ohne Kalkül verbreitet worden sein – Musks KI-Unternehmen befindet sich derzeit in einer kritischen Phase.

Erst vergangene Woche hatte Musk die Übernahme von xAI durch SpaceX, sein Raumfahrtunternehmen, angekündigt. Die Fusion beider Unternehmen zum jetzigen Zeitpunkt scheint wohlüberlegt, plant SpaceX doch, noch dieses Jahr an die Börse zu gehen. Dafür will der US-Milliardär möglichst viele seiner Unternehmen unter ein Dach bringen.

Im Rahmen der Übernahme von xAI durch SpaceX hatte Musk zudem Pläne von im Weltall stationierten Datenzentren bekannt gemacht. Sein Vorhaben, Millionen von Satelliten in den erdnahen Orbit zu bringen, um die Energie für KI-Rechenzentren extraterrestrisch mittels Sonnenenergie zu gewinnen, bekräftigte Musk in der Betriebsversammlung von xAI am Dienstag.

Vielmehr noch entwarf der US-Milliärdar die Vision einer auf dem Mond stationierten Fabrik für Satelliten. Die Satelliten will Musk mit einem Massebeschleuniger, einer Art elektromagnetischem Katapult, vom Mond aus starten. Eine solche Satelliteninfrastruktur soll Musk zufolge in der Lage sein, einen erheblichen Teil der gesamten Sonnenenergie nutzbar zu machen.

Zuletzt hatte es Kritik am Hauptprodukt von xAI, dem Chatbot Grok, gegeben. Zahlreiche Menschen hatten die Bildgenerierungsfunktion des Chatbots benutzt, um strafbewehrte, nicht einvernehmliche Nacktbilder von Frauen und Minderjährigen sowie mutmaßlich geschlechtsspezifische Gewaltdarstellungen zu generieren. Innerhalb von wenigen Tagen waren so Millionen sexualisierender Deepfakes entstanden, die meisten öffentlich einsehbar auf dem X-Account von Grok.

Ende Januar hatte die EU-Kommission deshalb ein weiteres Verfahren gegen X eingeleitet, diesmal unter dem Digital Services Act. X habe vor der Integration des KI-Angebots von Grok keine Risikofolgenabschätzung vorgenommen, erklärte die Kommission.

Einem Medienbericht der Washington Post zufolge könnten die Deepfakes zudem absichtlich generiert worden sein, um die Popularität von X zu steigern. Das legen Dokumente und Aussagen von früheren Mitarbeitern von xAI nahe, die der US-Tageszeitung vorliegen.


(rah)



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Meta Quest wagt Neuanfang mit „Horizon OS 2“


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This article is also available in
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Meta hat Horizon OS 2 angekündigt und eine Betaversion von Horizon OS 2.1 wird seit Kurzem für Teilnehmer von Metas Testkanal verfügbar gemacht.

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Im Zentrum von Horizon OS 2 steht die verbesserte Bedienoberfläche „Navigator“, schreibt Meta. Diese wird allerdings schon seit Mai 2025 mit Nutzern getestet, und es ist unklar, wann sie offiziell erscheint. Das Interface ist vom Homescreen der Apple Vision Pro inspiriert, rückt Apps anstelle des Metaverse in den Vordergrund und soll die UI-Navigation übersichtlicher gestalten.

Metas Metaverse-Plattform Horizon Worlds steht künftig nicht mehr im Mittelpunkt: Das entsprechende Icon werde aus der Systemleiste entfernt und der Horizon Feed „schrittweise“ entfernt, heißt es. Die Startseite diente lange Zeit dazu, Nutzern Inhalte aus Horizon Worlds zu empfehlen und verzögerte den Systemstart. Künftig startet Meta Quest direkt in den Navigator. Ferner gibt es eine Reihe weiterer Verbesserungen. Eine vollständige Übersicht folgt, sobald das neue System-Update die Testphase verlässt und offiziell erscheint.

Mit Horizon OS 2 kommt auch eine neue Versionierung: System-Updates sollen künftig Bezeichnungen wie OS 2.1 und 2.2 tragen, wodurch sich große Updates von inkrementellen Verbesserungen unterscheiden lassen, anders als bei der bisherigen durchgehenden Nummerierung. Die aktuelle System-Version hat die Nummer 85.

Der Versionssprung auf Horizon OS 2 lässt sich als Versuch lesen, einen neuen Weg für die Plattform einzuschlagen: Die Metaverse-Bemühungen um Horizon Worlds werden auf der VR-Brille zurückgefahren und auf mobile Ökosysteme verlagert.

Horizon Worlds hätte die zentrale soziale Plattform für Virtual Reality werden sollen: ein Ort, an dem sich Millionen Menschen per VR-Brille treffen, gemeinsam spielen, virtuelle Events besuchen oder nutzergenerierte Welten erkunden. Meta schwebte ein Metaverse nach dem Vorbild von Roblox, Fortnite oder Minecraft vor, aber in Virtual Reality. Mit der Idee eines Metaversums verband der Konzern die Aussicht auf eine von Apple und Google unabhängige Computerplattform, eine virtuelle Ökonomie sowie perspektivisch nahezu unbegrenzte Werbeflächen.

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Dass diese Vision vorläufig gescheitert ist, hat vor allem zwei Gründe: Zum einen war die Zahl der VR-Nutzer zu gering, um wirklich Relevanz zu entwickeln, zum anderen zeigte sich, dass viele der bestehenden VR-Nutzer gar kein Interesse an Horizon Worlds hatten. Meta ließ sich davon nicht beirren und verankerte Horizon Worlds so tief im Betriebssystem, dass ein Ausweichen kaum noch möglich war: Sowohl in VR als auch in der Begleit-App auf dem Smartphone wurden Nutzer regelmäßig dazu angehalten, Horizon Worlds zu nutzen.

Durch diese Strategie trat Meta als Plattformbetreiber zunehmend in Wettbewerb mit unabhängigen Entwicklern und verprellte alteingesessene VR-Nutzer. Auch das Betriebssystem litt unter dem Ballast, den die Integration von Horizon Worlds auf Systemebene mit sich brachte. Horizon OS 2 dürfte in diesem Kontext eine Kurskorrektur signalisieren.


(tobe)



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Chrome ausreizen: Datenschutz verbessern, an Vorlieben anpassen


Die meisten Nutzer machen sich nur wenig Gedanken über ihren Webbrowser und nutzen einfach Google Chrome. Der ist schon seit Jahren unangefochtener Marktführer, gefolgt von Microsoft Edge und Safari von Apple. Nerds kennen natürlich die besseren Alternativen, sei es Firefox, Opera, Vivaldi oder Brave.

  • Google Chrome ist der weltweit beliebteste Browser.
  • Er ist sicher, schnell und angenehm minimalistisch.
  • Allerdings sammelt er viele Daten und liefert sie an Google.
  • Nutzer können den Browser datensparsamer einstellen und sich vor Tracking schützen.
  • Viele neue Komfortfunktionen erleichtern die Web-Recherche und bändigen das Tab-Chaos.

Doch Menschen sind Gewohnheitstiere. Und Chrome ist technisch gesehen kein schlechter Browser: Er ist schnell, sicher und eher minimalistisch gestaltet. Nichts nervt, das Nötigste ist an Bord. Viele Tracking-Funktionen lassen sich zwar abschalten, doch die Grundeinstellungen sind weniger datensparsam, sondern bequem. Heißt aber auch, dass Google viel über die Chrome-Nutzer erfährt.

Nun hat Google in der Vergangenheit einige praktische Funktionen nachgerüstet, die das tägliche Surfen erleichtern. Dieser Ratgeber stellt sie vor und erklärt, wie Sie den Browser an persönliche Vorlieben anpassen und absichern. Außerdem soll es darum gehen, wie Sie sich besser vor Tracking schützen. Der Artikel fokussiert sich auf die Desktop-Version von Chrome, die es für Windows, macOS und Linux gibt.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Chrome ausreizen: Datenschutz verbessern, an Vorlieben anpassen“.
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