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Neuer Coup für Hornbach! Kampagne mit Heinz Strunck & Co! › PAGE online


Schluss mit verrückten Hobby-Handwerker:innen: Hornbach ist starstruck und lässt Heinz Strunck, Benjamin von Stuckrad-Barre, Mieze Katz und Filiz Tasdan in seiner neuen Kampagne von HeimatTBWA\ selbstironisch sinnieren.

Neuer Coup für Hornbach! Kampagne mit Heinz Strunck & Co! › PAGE online

Zuletzt hatte HeimatTBWA\, preisgekrönte Stammagentur für Hornbach, die großen antiken Dramen ins Badezimmer und andere Orte gebracht, an denen Hobbyhandwerker sich versuchen.

Oder sie hat den Frühling feiern lassen, mit Hobbygärtner:innen außer Rand und Band – und immer auch mit einem sozialkritischen Touch. Mit Aufforderungen, sich in diesen schweren Zeiten nicht unterkriegen zu lassen, zusammenzuhalten und auf das Schöne und Leichte zu schauen.

Jetzt aber machen die Kreativen eine Kehrtwende und setzen auf eine Riege Indie-Stars, auf Studio-Braun-Mitglied und Schriftsteller Heinz Struck, der für Romane wie »Fleisch ist mein Gemüse« oder »Der goldene Handschuh« gefeiert wird, auf Mieze Katz, Frontfrau der Berliner Band MiA, auf Stand-up Comedian Filiz Tasdan – und last but noch least, auf Benjamin von Stuckrad-Barre, der zuletzt den Springer-Verlag mit seinem Roman »Noch wach?« vorführte.

Und der eigentlich der letzte ist, den man mit Handwerkerei, dreckigen Händen und einer Baumarktkette verbindet – und der im hellen Sommeranzug samt Weste und Perlenkette von Kreativität am morgen und einem »scheiß Winkelschleifer« erzählt.

Popkulturelle Reflexion statt kerniges Flexen

Das alles macht die neue Kampagne »HORNBACH lässt HORNBACH nacherzählen« aus, mit der die Baumarktkette ins Jahr 2026 startet.

Jeder Spot beginnt mit einem »Soweit ich mich erinnern kann« – und endet mit einem selbst gemalten Hornbach-Logo der Protagonisten. Ganz so, wie es auch sonst am Ende der Spots erscheint.

Es gab weder Skript noch Vorgaben, nicht einmal die Gestalt des Hornbach-Logos am Ende war vorgegeben. Und so kommt man sogar in den Genuss eines sehr frei interpretierten Audio-Logos.

Schließlich herrschte maximale Freiheit. Zum Erinnern und Sinnieren – und sicherlich auch, um Menschen, die normalerweise nicht für Werbung zur Verfügung stehen, zu gewinnen.

So hebt Hornbach in popkulturelle Welten ab. Und das mit einem Quartett, dessen Fans und Follower sicherlich auch zum Hornbach-Klientel gehören, aber sicherlich nur einen Bruchteil der Stammkundschaft ausmachen, die sich sonst in den herrlich überdrehten Spots wiederfindet. Und oft auch noch etwas Lebensermunterung obendrauf bekommen haben.

Hornbach als Kulturgut?

Weit entfernt von Vorschlaghämmern, von tropfenden Hähnen und überfluteten Badezimmern, von dem Kampf mit der Motorsäge, präzisen Abmessungen und wild sprießenden Gärten, ist hier alles ganz schlicht inszeniert:

Ein Studio, ein Hocker und Licht, alles in Grau-Schwarz-Weiß gehalten, ein Röhrenfernseher mit bunten Teststreifen als Deko – und ansonsten geht es um die Erinnerung und darum, wie weit sich Hornbach in das allgemeine Gedächtnis eingegraben hat.

Denn, wie es von den Kreativen heißt, haben sich die Spots mit Slogan wie »Mach es zu deinem Projekt«, »Du lebst« oder »Kein Projekt ohne Drama« ins Gedächtnis eingeschrieben, lassen sofort Bilder im Kopf entstehen – und seien zum Teil in den Sprachschatz übergegangen.

Wirklich?

Metaebene statt Erfolgsmasche

Auf jeden Fall hat die Crazyness und die überbordende Ausgelassenheit der Kampagnen bisher immer beeindruckt, und auch die Zusammenarbeit mit Künstlern und Designikonen.

Deshalb ist die neue Kampagne schon eine Ansage. Aber warum auch immer an der Erfolgsmasche festhalten und nicht etwas anderes probieren? Nur ob man dabei sofort so um die Ecke denken muss und auf die Metaebene abheben?

Beeindruckend sind die Protagonist:innen, die sie überzeugen konnten, der Rest ist gewagt. Und auch deshalb heißt es von Valentin Felten, Marketingleiter HORNBACH Deutschland »Hier entscheidet sich, wie stark deine Marke wirklich ist«. Wir sind gespannt.

Ab heute werden die Spots, die Tempomedia produzierte, auf verschiedenen Kanälen und Plattformen ausgespielt.
Regie führte Jan Wentz, der vor fast 20 Jahren mit »Ron Hammer« bereits für Hornbach maximale Aufmerksamkeit erzeugte.

 



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see 2026 – Festival for Design and Democracy am 25. und 26. April › PAGE online


Die see 2026, Festival for Design and Democracy, bringt am 25. und 26. April in Wiesbaden Philosophie, Architektur, KI-Kunst und aktivistisches Design auf eine Bühne: mit Keynote-Speakerin Eva von Redecker, Studio Holy Motors aus Georgien, Architekturbüro Snøhetta und vielen mehr. Samstag große Konferenz, Sonntag hands-on – im Zeichen der World Design Capital 2026.

Welche Möglichkeiten gibt uns Design, unser Zusammenleben zu gestalten? Auf dem zweitätigen Festival in Wiesbaden, bestehend aus see-Conference am 25. April und see-Camp am 26. April, zeigen Kreative aus den Bereichen Design, bildende Kunst, Architektur, Performing Arts und Film, wie unsere Teilhabe an der Gesellschaft von Gestaltung geprägt wird. Und das im Jahr 2026, in dem die Region Frankfurt RheinMain unter dem Motto »Design for Democracy« den Titel World Design Capital trägt.

Große Konferenzhalle mit roter Bühnenbeleuchtung: Ein Speaker steht am Rednerpult vor einer großen Leinwand mit farbiger Grafik, während ein großes Publikum in Reihen davor sitzt und der Präsentation folgt.Bild: Rui Camilo

Die see-Conference am Samstag

Den Auftakt macht die see-Conference am 25. April 2026 im Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden. Bereits im 20. Jahr lädt die Konferenz internationale Kreative nach Wiesbaden ein – und hat sich längst zu einer der wichtigsten interdisziplinären Designkonferenzen in Deutschland entwickelt. Rund 750 Besucher:innen werden erwartet. Eine begleitende Ausstellung, das anschließende Get-together und das unter Stammgästen beliebte Pausen-Programm – mit kulinarischer Vielfalt und dem Austausch mit inspirierenden Menschen – runden das Programm ab.

Bildcollage mit acht Motiven: Porträt von Jette Cathrin Hopp, eine spiralförmige architektonische Struktur, Szene aus der Kampagne „Holy Motors“ mit zwei Männern im Wasser, EU-Flagge mit gelben Sternen auf blauem Grund, Illustration eines Skateboarders mit Tentakeln, Porträt von Deveroe, surreale Straßenszene mit langbeinigen Figuren zwischen Autos sowie Porträt von David Szauder.Bild: Oben von links nach rechts: Snøhetta, Snøhetta, Holy Motors, Holy Motors; Unten von links nach rechts: Deveroe, Gian Meinecke, David Szauder, Anna-Reka Baktay

Ein Line-up voller Highlights

Philosophin Eva von Redecker eröffnet die Konferenz mit ihrer Keynote. Ihr neues Buch »Dieser Drang nach Härte« über den neuen Faschismus erscheint kurz vor dem Festival. Ebenfalls zugesagt haben der als »Newcomer Designer of the Year« ausgezeichnete Tobias Trübenbacher, einer der prägenden Akteure der World Design Capital, und die Gründer des unkonventionellen Designstudios Holy Motors aus Georgien, die Themen wie Krieg, Ikonenmalerei, Bankwesen und selbstgebrannten Schnaps mitbringen.

Animations-Künstler Deveroe spricht darüber, wie Kreativität in Zeiten der Aufmerksamkeitsökonomie durchdringen kann. Tobias von Laubenthal berichtet von seiner Arbeit beim Zentrum für Politische Schönheit. Jette Cathrin Hopp gibt Einblicke in die Projekte des weltweit renommierten Architekturbüros Snøhetta. Fotograf Lois Hechenblaikner liefert einen schonungslosen Blick auf die Auswirkungen des Wintersport-Tourismus in seiner Heimat Österreich. Das Line-up komplettiert der ungarische Künstler David Ariel Szauder, der als Grenzgänger zwischen Technologie, Kulturgeschichte und digitalen Erzählformen zu den faszinierendsten Stimmen der zeitgenössischen Medienkunst zählt.

Menschen sitzen und stehen in kleinen Gruppen auf einer grünen Wiese und auf einer Holzplattform in einem Park oder Garten, unterhalten sich entspannt und genießen eine informelle Zusammenkunft im Freien.Bild: Rui Camilo

Das see-Camp am Sonntag

Nach den inspirierenden Vorträgen vom Samstag wird es auf dem see-Camp praktisch: Sprecher:innen der see-Conference, engagierte Expert:innen und lokale Initiativen leiten dazu an, sich für ein demokratisches und zukunftsfähiges Zusammenleben einzusetzen. In den Themenfeldern Design und Kunst, Natur und Gesundheit sowie Demokratie gibt es Diskussionen, Führungen, Workshops und Masterclasses – um gemeinsam Lebensraüme kreativ zu gestalten. Mit konkreten Initiativen, die über den Veranstaltungstag hinaus in Wiesbaden und der Region sichtbar und spürbar bleiben.

Roter Informations-Truck zur „World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026“ steht bei einer Veranstaltung im Freien; davor informieren sich Besucherinnen und Besucher an einem geöffneten Infostand, während sich eine größere Menschenmenge auf dem Gelände bewegt.Bild: Ben Kuhlmann

Wir sind World Design Capital

Die see-Conference ist ein wesentlicher Bestandteil des Programms zur World Design Capital 2026. Ein Jahr lang trägt Frankfurt RheinMain diesen Titel und erklärt damit die gesamte Region offiziell zur Welthauptstadt des Designs. Das Motto »Design for Democracy. Atmospheres for a better life.« passt perfekt zum angestammten Thema der see: Visionen für eine lebenswerte Zukunft entwickeln. Wie kaum eine andere Veranstaltung verbindet die see an zwei Tagen Impulse und Denkanstöße von internationalen Kreativen mit einer sehr praktischen Ebene.

Jetzt anmelden und dabei sein!

see-Conference Samstag, 25. April 2026, Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden

see-Camp Sonntag, 26. April 2026, Campus Ehemalige Städtische Kliniken Wiesbaden

Informationen und Tickets: see-conference.org

Über die see

Die see wird vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, vom Gemeinnützigen Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH, vom Referat für Wirtschaft und Beschäftigung der Landeshauptstadt Wiesbaden sowie der Scholz & Volkmer GmbH gefördert.

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Neues Markenlogo für Frecciarossa – Design Tagebuch


Frecciarossa, die vom staatlichen italienischen Bahnunternehmen Trenitalia betriebenen Hochgeschwindigkeitszüge, erhalten im Zuge der Einführung der jüngsten Generation ein neues Markenlogo. Da das Unternehmen einen Expansionskurs verfolgt, werden Bahnreisende das Logo in Italien und schon bald auch in Deutschland und Österreich sehen.

Seit September 2025 ist die neueste Generation der Hochgeschwindigkeitszüge Frecciarossa, zu deutsch „roter Pfeil“, im Einsatz ist. Entwickelt wurde die Zugreihe Frecciarossa 1000 von Hitachi Rail. Trenitalia investiert in die Frecciarossa-Reihe rund 2 Milliarden Euro und verfolgt das Ziel, den Frecciarossa als „besten Zug Europas“ zu etablieren. Bis 2030 will Trenitalia 74 Züge der Frecciarossa in Betrieb nehmen. Zukünftig sollen die Roten Pfeile auf sieben europäischen Eisenbahnnetzen betrieben werden, zusätzlich zum italienischen Bahnnetz.

In Deutschland werden Frecciarossa 1000 erstmals ab Dezember 2026 auf den Schienen unterwegs sein, so der Plan. Täglich sollen dann Direktzüge von München nach Mailand (ca. 6,5 Stunden, via Innsbruck, Bozen, Verona) und nach Rom (ca. 8,5 Stunden, via Bologna, Florenz) starten. Trenitalia kooperiert mit der Deutschen Bahn und der ÖBB für diesen grenzüberschreitenden Betrieb. Die Züge werden für das deutsche und österreichische Netz angepasst und getestet. Das Interieur der Frecciarossa wurde von Giugiaro Design entworfen.

Frecciarossa Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Frecciarossa/Trenitalia, Bildmontage: dt
Frecciarossa Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Frecciarossa/Trenitalia, Bildmontage: dt

Vor dem Hintergrund der Expansion wurde auch das Markendesign weiterentwickelt und das Logo erneuert. Erstmals erhält Frecciarossa zusätzlich zur Wortmarke eine separate Bildmarke: ein stilisiertes und, die Silhouette eines Frecciarossa-Triebkopfs aufgreifend, stark nach rechts geneigtes „F“.

Für das Markendesign verantwortlich zeichnet Inarea Identity Design (Rom).

Mediengalerie





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Was macht KI mit Gesichtern – und dem Leben darin? › PAGE online


Wenn Lügen Wahrheit werden: Die Illustratorinnen Sylwia Kubus und Sabine Israel stellen Porträts, denen KI generierte Personen als Vorlage dienten solchen gegenüber, die nach realen Vorbildern entstanden. Jetzt ist das in einer Ausstellung zu sehen.

Was macht KI mit Gesichtern – und dem Leben darin? › PAGE online

Von Kund:innenseite sind die Illustratorinnen Sylwia Kubus und Sabine Israel noch nicht mit KI in Berührung gekommen. Glück gehabt sozusagen, dass sie in Aufträgen noch nicht darauf herunterreduziert wurden, mit generativer KI erstellte Entwürfe abzuzeichnen.

Die Auswirkungen von generativer KI interessieren sie aber dennoch. Und vor allem, ob es möglich ist, mit ihr menschliche Emotionen zum Ausdruck zu bringen.

Und zwar diese, die sich im Gesicht spiegeln. Wenn die Haut entspannt oder angespannt ist, wenn sie leuchtet oder der Blick ganz offen ist, getrübt oder versunken. Diese scheinbaren Kleinigkeiten, die so entscheidend sind.

So haben die beiden begonnen mit Claude zu arbeiten, mit ChatGPT, mit Nano Banana von DeeVid.

Für das Porträt Jörg zum Beispiel haben sie geprompted: »Portrait eines schmächtigen jungen Mannes, frontal am Küchentisch sitzend, ein Wasserglas auf dem Tisch, in der typisch 60er Jahre Küche, helle Küchenmöbel, im Sommer, Abendlicht mit Sonne, weißes Hemd, typische Frisur im Stil der amerikanischen 60er Jahre, direkter ernster Blick in die Kamera. Im Stil der Analog-Fotografie in Amerika der 60er Jahre.«

Sabine Israel: digitales Portrait Sigrid

Was macht Menschlichkeit aus?

Bei dem Umgang mit generativer KI waren sie nicht nur überrascht, wie viel mehr Aufwand es ist, gute Bilder zu prompten als üblicherweise behauptet wird, sondern auch darüber, dass auch die KI generierten Porträts Emotionen hervorriefen. Zumindest ein wenig.

Aber um sie mit Echtheit zu versehen, haben die beiden sie zum Ausgangspunkt genommen, sie gezeichnet und gemalt und den Personen Namen gegeben.

Wo die KI aufgehört hat, begann ihre Handarbeit und was dabei entstanden ist, zeigt jetzt eine Ausstellung, die am 10. März 2026 eröffnet wird. Sie stellt nach KI-Vorlagen gemalte Porträts solchen gegenüber, die reale Menschen zeigen, die die beiden Illustratorinnen kennen und fotografiert haben.

Und das in »Der Kleine Mann Mit Dem Blitz«, einer Galerie in Frankfurt (Alt-Sachsenhausen, Kleine Rittergasse 11) mit der die Agentur Kombinatrotweiss, die sie vertritt, zusammenarbeitet.

Die Vernissage ist Mittwoch, 11.03.2026, 18:30–20:30 Uhr. Ausstellungsdauer: 12./13.03.2026. Öffnungszeiten: Donnerstag/Freitag, 16:00–18:00 Uhr oder nach Vereinbarung über Kombinatrotweiss

Sylwia Kubus: Larissa
Sabine Israel: digitales Portrait Florian
Sylwia Kubus: Meret
Sylwia Kubus: No Name (digital)
Sabine Israel: digitales Portrait Meret
Sylwia Kubus: Martin
Sabine Israel: Portrait Buster K.

 

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