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Nova Lake-S: Intel „Core Ultra 400“ liegt laut CEO für Ende 2026 im Plan


Nova Lake-S: Intel „Core Ultra 400“ liegt laut CEO für Ende 2026 im Plan

In der Telefonkonferenz mit Analysten zu den am Donnerstagabend veröffentlichten Quartalszahlen für das 4. Quartal im Fiskaljahr 2025 hat Intels CEO Lip-Bu Tan erste Produkte auf Basis von „Nova Lake“ für Ende 2026 bestätigt. Nova Lake wird als Core Ultra 400 im Sockel LGA 1954 auch für Desktop-PCs erwartet – mit großem Cache.

Zuerst „nur“ die K-Modelle?

Die Aussage ist dem Transkript zu entnehmen (z.B. bei Seeking Alpha). Erste neue CPUs noch im alten, die breite Masse dann im neuen Jahr zu veröffentlichen wäre bei Intel kein neuer Ansatz: Zuletzt kamen die drei K-Prozessoren immer noch im 4. Quartal, während der Rest im Rahmen der CES Anfang Januar enthüllt wurde.

Our client momentum was on full display at CES earlier this month, where we formally launched Series 3 with our OEM partners, powering over 200 notebook designs Series 3 will be the most broadly adopted and globally available AI PC platform we have ever delivered. Along with our next-generation Nova Lake coming at the end of 2026, we now have a client road map that combines best-in-class performance with cost-optimized solutions giving me confidence that we are on the path to fortify market share and profitability in both notebooks and desktops over the next several years.

Das steckt hinter Nova Lake

Nachdem Core Ultra 300 „Panther Lake“ dieser Tage nur im BGA-Format für Notebooks (und Mini-PCs) erscheint, während Core Ultra 200 „Arrow Lake-S“ nur ein Refresh erhalten wird, wird Nova Lake-S auch wieder eine Desktop-Plattform: Mit Chiplet-Ansatz soll die Architektur erstmals wieder über das gesamte Consumer-Portfolio skalieren.

Laut Frachtdokumenten und ersten Entwickler-Kits soll Nova Lake-S auf den neuen Sockel LGA 1954 setzen und damit LGA 1851 schon wieder beerben. Der Sockel wäre damit rekordverdächtig kurzlebig gewesen, was aber auch daran liegt, dass Meteor Lake-S alias Core Ultra 100 im Desktop letztlich ausblieb – sonst wäre LGA 1851 eine Generation früher erschienen.

An der Spitze stehen bei Nova Lake-S Gerüchten zufolge bis zu 52 Kerne (16P + 32E + 4 LPE), darunter Varianten mit 42, 28 und 24 Kernen. Aktuell ist bei 8+16 (24) Kernen Schluss. Zusätzlich soll es vier Modelle mit großem Zusatz-Cache wie bei den X3D-CPUs von AMD geben. Wie Intel das umsetzen wird, darüber liegen noch keine gesicherten Informationen vor. Aktuell gehen Gerüchte davon aus, dass der angepasste CPU-Tile dafür viel größer wird. Bis zu 288 MB sind dann in doppelter Forme im Core Ultra 9 4xx im Gespräch:

  • Core Ultra 9 4xxK, 52 Kernen (16P+32E+4LPE), 288 MB bLLC
  • Core Ultra 9 4xxK, 42 Kernen (14P+24E+4LPE), 288 MB bLLC
  • Core Ultra 7 4xxK, 28 Kernen (8P+16E+4LPE), 144 MB bLLC
  • Core Ultra 7 4xxK, 24 Kernen (8P+12E+4LPE), 144 MB bLLC

Tape-Out erfolgt, wie gefertigt?

Den Tape-out, also die Fertigstellung der Belichtungsmasken für die Fertigung, soll Nova Lake bereits im November 2025 genommen haben. Ein Start Ende des Jahres ist damit möglich. In welcher Fertigung Nova Lake kommt, auch darüber gibt es noch keine gesicherten Informationen. Wahrscheinlich ist, dass Intel einige Teile selbst, aber für andere erneut auch TSMC nutzen wird. Ob Intel 18A oder schon Intel 18A-P, steht ebenfalls noch in den Sternen.

Laut Noctua werden Kühler für LGA 1700/1851 auch auf LGA 1954 passen.



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Video-Kodierung: Handbrake 1.11.0 erhält neue Hardware- und Format-Unter­stützung


Video-Kodierung: Handbrake 1.11.0 erhält neue Hardware- und Format-Unter­stützung

Bild: Handbrake

Mit Handbrake 1.11.0 haben die Entwickler die Hardware-Unterstützung der bekannten Software zum Umwandeln von Video-Dateien deutlich erweitert. Gleiches gilt für die ohnehin schon große Palette an unterstützten Formaten. Auch an die obligatorischen Fehlerbehebungen wurde gedacht.

Bei Handbrake handelt es sich um eine Anwendung, mit der Video-Dateien umgewandelt werden können. Dabei vereinfachen Voreinstellungen wie Einstellungsprofile die Arbeit, in denen festgelegt werden kann, zu welchen Endgeräten oder Streaming-Plattformen die erstellten Dateien kompatibel sein sollen. Das Programm unterstützt eine Vielzahl von Formaten wie H.264 (x264), H.265 (x265), AV1, MPEG-4 ASP (FFmpeg) oder Theora/VP3.

Das Tool kann sowohl über eine grafische Oberfläche als auch direkt per Kommandozeile angesprochen werden. Die freie und kostenlose Software wird unter den Bedingungen der GNU General Public License (GPL) veröffentlicht. Eine Alternative stellt unter anderem StaxRip dar.

Neue Hardware und Formate

Mit der neuen Version haben die Entwickler unter anderem 4K-Voreinstellung für AV1 VCN 2160p von Grafikkarten der 9000-Serie von AMD hinzugefügt, womit die Anwendung auch diese direkt für das Umwandeln von Video-Dateien nutzen kann und nicht mehr primär die CPU verwenden muss. Der Vorteil liegt in einer deutlich schnelleren Kodierung. Gleichzeitig weisen die Entwickler darauf hin, dass die Ausgabemaße auf AMD-GPU-Hardware der 7000-Serie falsch sein können, wobei es sich wohl eher um ein AMD-Problem handelt, das von der Software nicht behoben werden kann.

Noch mehr Neuerungen finden sich bei den unterstützten Formaten: So enthält die Anwendung nun auch einen DNxHR- sowie einen ProRes-Encoder, ebenso wurde ein AMD-VCN-AV1-10-Bit-Encoder integriert. Weiterhin wurden Video-Streams im AV1-Format so optimiert, dass diese auf Apple-Software nun einfacher durchsucht werden können. Auch ist mit der neuen Version ein direktes Muxing von FFV1 im MP4-Container erlaubt. Im Audio-Bereich wird nun die PCM-Codierung und Pass-Through unterstützt. Ebenso wurden Voreinstellungen für die Archivierung mit FFV1, FLAC und PCM hinzugefügt.

Darüber hinaus wurden 15 Bibliotheken für diverse Formate und Kodierungen auf den neusten Stand gebracht.

Auch zahlreiche Fehler behoben

Unter Linux wird nun der GtkFileLauncher zum Öffnen von Dateien in Sandbox-Anwendungen verwendet, zudem wurde die Anzeige der Dateigrößen verbessert und die Überprüfung des Speicherplatzes korrigiert. Bei macOS werden hingegen ab sofort Dateinamen-Bezeichnungen in der Warteschlange genau wie im Finder in der Mitte abgeschnitten. Unter Windows setzt die Anwendung nun Microsoft .NET Desktop Runtime 10.0.x voraus, .NET 8 ist hingegen nicht mehr erforderlich. Die Unterstützung für Intel HyperEncode wurde zudem entfernt, da die Funktion upstream laut den Entwicklern veraltet ist.

Eine Auflistung aller Neuerungen und Änderungen bieten die ausführlichen Release Notes.

Ab sofort verfügbar

Handbrake 1.11.0 ist ab sofort auf der Projektseite auf GitHub zur Verfügung. Alternativ kann die Anwendung zur Video-Kodierung wie gewohnt auch bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.

Downloads

  • HandBrake

    4,7 Sterne

    HandBrake ist eine kostenlose Software für die Transkodierung von Videodateien und DVDs.

    • Version 1.11.0 Deutsch
    • Version 1.9.2, Linux Deutsch
    • +2 weitere



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OEM-SSD aus China: YMTC PC550 bietet PCIe 5.0 in zwei Formaten


OEM-SSD aus China: YMTC PC550 bietet PCIe 5.0 in zwei Formaten

Bild: YMTC

Der chinesische NAND-Flash-Hersteller YMTC präsentiert die erste PCIe-5.0-SSD unter eigener Flagge. Die YMTC PC550 SSD nutzt TLC-NAND und einen 4-Kanal-Controller für maximal 10.500 MB/s. Zuvor hat der Hersteller bereits Modelle mit PCIe 5.0 unter der Consumer-Marke Zhitai vertrieben.

Inzwischen hat sich YMTC erfolgreich als NAND-Flash-Hersteller und SSD-Anbieter etabliert, einige Produkte haben auch ihren Weg in den westlichen Markt geschafft. Ob das auch für die YMTC PC550 gelten wird, bleibt abzuwarten. Da hier nicht die für Endkunden bestimmte Marke Zhitai genutzt wird, ist zumindest ein Einsatz direkt bei OEMs denkbar. Geworben wird, wie so oft, mit der Eignung für „AI PCs“. Die erste SSD mit PCIe 5.0 von YMTC ist es aber nicht, denn zum Beispiel die bereits Ende 2024 vorgestellte Zhitai TiPro9000 liefert bis zu 14.000 MB/s über PCIe 5.0.

Die YMTC PC550 im Detail

In den Formfaktoren M.2 2280 und M.2 2242 bietet die SSD-Serie YMTC PC550 Speicherkapazitäten von 512 GB, 1 TB oder 2 TB. Die Speicherchips stammen selbstverständlich von YMTC und gehören zum Typ X4-9070. Dabei handelt es sich um den aktuellen 3D-TLC-NAND mit Xtacking 4.0, der laut Berichten 267 Layer besitzt.

YMTC PC550 SSD mit PCIe 5.0 (Bild: YMTC)

Der Controller wird auf der Produktseite nicht klar benannt. Es soll sich aber um ein Modell mit vier Speicherkanälen und Unterstützung für NVMe 2.0 handeln. Ein dedizierter DRAM-Cache kommt nicht zum Einsatz, worauf die Funktion HMB (Host Memory Buffer) hinweist.

Das Maximum von PCIe 5.0 x4 holt die YMTC PC550 lange nicht heraus, denn höchstens 10.500 MB/s sollen lesend und bis zu 10.000 MB/s schreibend erzielt werden. Diese Werte gelten für das 2-TB-Modell, die kleineren sind etwas langsamer. Auch die 1,3 Millionen IOPS zählen nicht zur Spitzenleistung der SSD-Generation mit PCIe 5.0.

Dafür soll die SSD mit weniger als 6 Watt im aktiven Betrieb vergleichsweise sparsam agieren, obgleich moderne Flaggschiffe mit Phison-E28-Controller auch über 14 GB/s bei nur 6,5 Watt schaffen. Die Total Bytes Written liegen bei 300 TB, 600 TB und 1.200 TB und damit auf dem typischen Niveau für SSDs mit TLC-Speicher.

Bald auch in PCs für Europa und USA?

Aufgrund der andauernden Speicher-Knappheit erwägen westliche OEMs laut Berichten den Einsatz von chinesischen Produkten. Hier könnte eine SSD wie die YMTC PC550 also durchaus Abnehmer abseits des Heimatlandes finden.



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Japan Display (JDI): USA sollen moderne Display-Fabrik für 13 Mrd. Dollar erhalten


Japan Display (JDI): USA sollen moderne Display-Fabrik für 13 Mrd. Dollar erhalten

Bild: JDI

Quellen von Reuters bestätigen einen Bericht aus Asien vom Wochenende. Demnach planen Japan und die USA gemeinsam mit dem Hersteller Japan Display die Errichtung einer großen Display-Fabrik in den USA. Das gesamte Projekt soll 13 Milliarden US-Dollar Investitionen umfassen.

Einstimmige Berichte über neue Display-Fabrik

Zunächst hatte Nikkei Asia am Sonntag darüber berichtet, dass die japanische Regierung an Japan Display herangetreten sei, um mit diesem Hersteller gemeinsam eine moderne Display-Fabrik in den USA zu errichten. Das genannte Volumen von 13 Milliarden US-Dollar für die Fabrik würde dann aus einem 550 Milliarden US-Dollar schweren Investitionspaket des Landes Japan kommen, heißt es weiter.

Am heutigen Montag bestätigte die Nachrichtenagentur Reuters die mutmaßlichen Pläne unter Berufung auf zwei anonyme Quellen. Der Aktienkurs von Japan Display Inc. (JDI) hat sich gegenüber dem vergangenen Freitag mehr als verdoppelt.

USA wollen unabhängiger von China werden

Mit der neuen Display-Fabrik wollen die USA die heimische Fertigung stärken, um künftig unabhängiger von China zu sein. Beim Einsatz der chinesischen Displays beim US-Militär sei man besorgt.

Laut dem Marktforschungsunternehmen Counterpoint besaß China im Jahr 2023 bereits einen Anteil von 68 Prozent am weltweiten Display-Markt. Die Prognose lautet, dass dieser Anteil bis 2028 auf 75 Prozent ansteigen könne.

Neue Chance für JDI

Japan Display war 2012 aus dem Zusammenschluss der ehemaligen Display-Sparten von Hitachi, Sony und Toshiba entstanden und zählte einst zu den führenden Anbietern von LCDs. Unter anderem belieferte JDI den Großkunden Apple mit LC-Displays für iPhones. Doch nachdem Apple von LCD- zu OLED-Technik gewechselt hatte und zusätzlich die chinesischen LCD-Hersteller dank niedrigerer Preise immer stärker wurden, geriet JDI ins Straucheln. Seitdem kämpfte das Unternehmen mit Verlusten und musste 2023 sogar Insolvenz anmelden.

Zuletzt habe sich JDI auf Fahrzeug-Displays konzentriert und die Produktion von OLED-Panels für die Apple Watch eingestellt. Die japanische Regierung habe zwischenzeitlich mehr als 460 Milliarden Yen (rund 2,9 Mrd. US-Dollar) in JDI investiert, sei im vergangenen Jahr aber mit einem Verlust von einem Drittel der Summer ausgestiegen.

Letztlich könnte JDI mit der erneuten Hilfe von Japan und nun den USA wieder einen Aufwind erfahren.

eLEAP für Auto-Displays

Auf technischer Seite hatte JDI in den letzten Jahren mit seiner effizienten OLED-Technik eLEAP für Aufsehen gesorgt. Sowohl LG als auch Samsung sollen diese Technik in Augenschein genommen haben. Bisher ist aber nichts über etwaige Lizenzgeschäfte bekannt. JDI selbst hatte im Dezember 2024 ein 80 cm breites eLEAP-Display für Fahrzeuge vorgestellt (PDF), das mit 6.480 × 880 Pixeln auflöst und eine Leuchtkraft von 1.000 cd/m² bei nur 14 Watt Leistungsaufnahme erreichen soll.



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