Apps & Mobile Entwicklung
OpenAI: ChatGPT 5.5 wird verbessert, ältere Modelle abgeschaltet

OpenAI verbessert das bestehende Modell GPT-5.5 Instant deutlich weiter und kündigt zugleich die Abschaltung älterer Modelle wie o3 und GPT-4.5 an. Das Update soll Antworten natürlicher, präziser und weniger künstlich wirken lassen. Parallel erweitert OpenAI ChatGPT um neue Funktionen für Jobsuche und Lebensläufe.
Präziser, aber auch menschlicher
ChatGPT 5.5 Instant ist derzeit das Standardmodell von ChatGPT. Nun hat OpenAI bekannt gegeben, das am 23. April 2026 eingeführte KI-Modell in den vergangenen Wochen signifikant weiter verbessert zu haben. Der Chatbot soll durch die Änderungen nun präziser sowie stilistisch natürlicher reagieren und insgesamt besser lesbare Antworten liefern. Gleichzeitig will OpenAI lange und stark stichpunktartige Ausgaben bewusst reduziert haben, damit sich Unterhaltungen weniger technisch und stärker wie normale Gespräche anfühlen. Darüber hinaus soll ChatGPT 5.5 mit dem Update bei praktischen Hilfestellungen strukturierter und angemessener reagieren. Damit verfolgen die Entwickler weiterhin das Ziel, das KI-Modell in Richtung einer ausgewogenen Mischung aus Verständlichkeit, Natürlichkeit und Genauigkeit weiterzuentwickeln.
Ältere Modelle werden eingestellt
Gleichzeitig hat das Unternehmen mit der Abschaltung älterer Modelle begonnen beziehungsweise Zeitpunkte für deren Deaktivierung genannt. Das Modell o3 soll am 26. August aus ChatGPT entfernt werden, wobei eine Übergangsfrist von 90 Tagen vorgesehen ist. Noch früher trifft es GPT-4.5, das bereits am 27. Juni eingestellt werden soll. Hier fällt die Übergangsphase mit 30 Tagen zudem kürzer aus. Bei vielen Nutzern dürfte insbesondere die Abschaltung von GPT-4.5 auf wenig Gegenliebe stoßen, das Modell galt bislang als näher an GPT-4o und wurde von nicht wenigen Anwendern als persönlicher oder natürlicher wahrgenommen. Genau diese stärkere menschliche Wirkung hatte allerdings ebenso Diskussionen und Kritik ausgelöst.
Neue Funktionen sollen bei der Job-Suche helfen
Das sind allerdings nicht die einzigen Änderungen, die OpenAI an seinem Portfolio vornimmt. Neben den Modelländerungen erweitert OpenAI ChatGPT unter anderem um eine integrierte Job-Suche. Künftig soll der Chatbot aktuelle Stellenangebote und Freelance-Projekte aus Quellen wie Indeed, Upwork, Appcast und weiteren Web-Angeboten anzeigen können. Die Ergebnisse sollen sich zudem anhand von Fähigkeiten, Erfahrungen und Zielen des Nutzers personalisieren lassen. Dafür hat das Unternehmen auch die Funktion zur Erstellung und Bearbeitung von Lebensläufen verbessert, die sich nun gezielter auf bestimmte Stellenausschreibungen optimieren lassen. Die neuen Funktionen sollen schrittweise weltweit ausgerollt werden.
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150 weitere Organisationen: Anthropic öffnet Project Glasswing für mehr Teilnehmer
Anthropic erweitert sein Sicherheitsprogramm Project Glasswing um rund 150 weitere Organisationen. Damit sollen zusätzliche kritische Software und Infrastruktur mithilfe leistungsfähiger KI-Modelle wie Claude Mythos Preview besser vor Cyberangriffen geschützt werden.
Wichtigen Beitrag zur Cyber-Sicherheit geleistet
Bereits Anfang April hatte das Unternehmen den rund 50 ersten Partnerorganisationen Zugriff auf die Claude-Mythos-Preview gewährt, damit diese ihre Sicherheitsmechanismen verbessern konnten. Durch die Zusammenarbeit konnte Mozilla unter anderem mithilfe von Claude Mythos über 270 teils kritische Schwachstellen in Firefox beheben, die allein während der ersten Auswertung entdeckt wurden. Mozilla betonte in einer Stellungnahme allerdings, dass Claude Mythos kein Wundermittel sei und dass das KI-Modell keine Sicherheitslücken aufdecken konnte, die menschliche Experten mit ausreichend Zeit und Ressourcen nicht ebenfalls gefunden hätten. Genau diese beiden Faktoren fehlen in der Praxis jedoch häufig. Bereits der dadurch gewonnene Zeitvorteil dürfte daher ein wichtiger Schritt hin zu mehr Sicherheit sein.
Auch die Bilanz anderer Partner fällt laut Anthropic positiv aus. Mithilfe von Claude Mythos Preview sollen inzwischen mehr als 10.000 Sicherheitslücken mit hoher oder kritischer Schwere identifiziert worden sein. Sicherheitsexperten warnen bereits seit längerer Zeit davor, dass günstige und schnelle KI-Modelle mit ausgeprägten Cyberfähigkeiten schon in naher Zukunft verfügbar werden könnten, gegen die bisherige Sicherheitslösungen kaum wirksam seien.
Neue Möglichkeiten sind Fluch und Segen zugleich
Anthropic geht davon aus, dass innerhalb der kommenden sechs bis zwölf Monate auch andere KI-Unternehmen Modelle mit ähnlichen Fähigkeiten wie Claude Mythos Preview veröffentlichen werden. Der KI-Spezialist rechnet allerdings damit, dass viele dieser Systeme ohne ausreichende Schutzmaßnahmen gegen Missbrauch erscheinen. Dadurch könnten Cyberangriffe häufiger, schneller und deutlich schwerer vorhersehbar werden. Project Glasswing versteht Anthropic deshalb auch als Versuch, dieser Entwicklung mit neuen Standards und Arbeitsweisen entgegenzuwirken.
Projekt zählt mittlerweile rund 200 Organisationen
In einem nun veröffentlichten Blog-Eintrag teilte Anthropic nun mit, dass die zuvor angekündigte Erweiterung umgesetzt wurde und fast 150 weitere Unternehmen sowie Organisationen aus mehr als 15 Ländern in das Programm aufgenommen wurden. Darunter befinden sich auch Branchen, die im Projekt bislang unterrepräsentiert waren, etwa Energie- und Wasserversorgung, Gesundheitswesen, Kommunikation und Hardware. Viele der neuen Teilnehmer sind Anbieter oder Maintainer von Software, deren Code weltweit von Unternehmen, Behörden und kritischer Infrastruktur genutzt wird. Ein Angriff auf deren Systeme könnte Anthropic zufolge schnell Auswirkungen auf mehr als 100 Millionen Menschen haben und sowohl nationale als auch globale Sicherheitsrisiken auslösen.
KI stellt Entwickler vor neue Herausforderungen
Anthropic sieht das größte Problem inzwischen allerdings nicht mehr primär im Auffinden von Schwachstellen, sondern vielmehr im Überprüfen, Offenlegen und Schließen der großen Zahl entdeckter Sicherheitslücken. Claude-Mythos-Preview wird deshalb zunehmend auch für defensive Aufgaben eingesetzt, darunter das Schreiben von Patches, Sicherheitsprüfungen vor Software-Releases, Penetrationstests, automatisierte Bedrohungserkennung sowie die Modernisierung älterer Code-Basen hin zu speichersicheren Programmiersprachen.
Darüber hinaus führt Anthropic nach eigenen Angaben bereits seit einiger Zeit Gespräche mit Drittparteien darüber, wie sich das Prüfen und Patchen von Open-Source-Software massiv skalieren lässt. Gleichzeitig soll auch die Offenlegung von Sicherheitslücken gegenüber Open-Source-Maintainern verbessert werden.
Kurzfristig keine breite Einführung
Das Unternehmen betont aber ebenso erneut, dass Modelle mit Mythos-Fähigkeiten langfristig zwar breiter verfügbar gemacht werden sollen, dafür jedoch zunächst sehr robuste Schutzmechanismen erforderlich seien, um möglichen Missbrauch zu verhindern. Solche Mechanismen seien derzeit allerdings noch bei keinem Anbieter vorhanden und müssten daher erst entwickelt werden. Anthropic plant deshalb vorerst lediglich eine schrittweise Ausweitung von Project Glasswing. Vorrang erhalten dabei Betreiber kritischer Infrastruktur, Maintainer wichtiger Open-Source-Projekte sowie Sicherheitsforscher.
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Marvel’s Wolverine: Klauenmann zeigt Schlitz-Gameplay und Termin

Wie kämpft Wolverine? Das verraten im Prinzip schon seine Klauen. Dass es brutal und blutig wird, unterstreicht Sony mit einem neuen Gameplay-Trailer, der auch Neuigkeiten zur Story enthält. Los geht es bereits im Herbst.
Es solle um mehr gehen als nur „bloße Kämpfe mit Klauen“, das ist Sony wichtig und wird dem neuen Video voran geschickt. Erzählt werden soll eine eigenständige Geschichte, in deren Rahmen sich Wolverine schützend vor verfolgte Mutanten stellt. Im Klima des Jahres 2026 klingt das erschreckend aktuell. Dazu kehrt Wolverine in das Team X zurück.
Im Kampf gegen kybernetisch verbesserte Feinde werden nicht nur Klauen eingesetzt, Wolverine soll sich auch anschleichen und aus dem Hinterhalt agieren können. In der Mischung aus Stealth und Nahkampf klingt das nach einer Variante des Kampfsystems aus der Spiderman-Reihe – kein Wunder, stammt das doch ebenfalls von Insomniac Games. Dabei wird Wolverine von Jean unterstützt, die telekinetische Fähigkeiten besitzt. Sie bringt „magische“ Fähigkeiten in die Prügeleien ein.
Spezialangriffe und Heilung werden über „Wut“ aktiviert, sie baut sich im Spiel durch erfolgreiche Angriffe auf. Auch das System stammt im Kern aus Spiderman, wo Kämpfe Adrenalin generierten, das für Takedowns und Lebensenergie eingesetzt werden kann. Bei Wolverine dient Wut auch als Quelle für den „Last Stand“-Modus, der als letzter Ausweg kurz vor dem Scheitern aus der Patsche helfen soll.
Termin und Versionen
Gespielt werden kann Marvel’s Wolverine ab dem 15. September 2026 exklusiv auf der PlayStation 5. Eine PC-Portierung wird es nach aktuellem Stand auch zeitverzögert nicht mehr geben, nachdem Sony die Multiplattform-Strategie der vergangenen Jahre auf den Prüfstand gestellt und neu bewertet hat.
Vorbestellt werden kann ab sofort. Die Standard-Version kostet rund 80 Euro, der vorzeitige, ahnungslose Kauf lockt mit früherem Zugriff auf zwei Ingame-Skins, einen „Technikpunkt“ zum Freischalten von Angriffen und 4 PlayStation-Avataren. Für rund 90 Euro bietet Sony eine Digital Deluxe Edition mit einer Reihe exklusiver Skins an. Details zu Gegnern und Fraktionen sollen in den kommenden Monaten enthüllt werden.
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Asus ZenScreen: Farbiges E-Paper-Display in 13,3 Zoll mit Touch vorgestellt

Asus hat seine für portable Bildschirme bekannte ZenScreen-Reihe um ein neues Modell mit farbigem E-Paper-Display erweitert. Der 13,3 Zoll große Monitor im 4:3-Format unterstützt Touch-Eingaben und wird zusammen mit einem kompakten Standfuß ausgeliefert.
Der taiwanesische Hardwarehersteller Asus hat im Rahmen der aktuell laufenden Computex einen kompakten Bildschirm mit E-Paper-Display vorgestellt. Das neue Modell der ZenScreen-Reihe trägt die Modellbezeichnung MP13UC und verspricht eine Leseerfahrung, die sonst vor allem von Ebook-Readern bekannt ist.
Farbiges E-Paper-Display mit 300 ppi
So bietet der Asus ZenScreen MP13UC eine Auflösung von 3.200 × 2.400 Pixeln im 4:3-Format. Daraus resultiert für das 13,3 Zoll große E-Paper-Display eine Pixeldichte von 300 ppi, wobei der Hersteller „gestochen scharfe Texte und klar erkennbare Bilder“ verspricht. Hierbei unterstützt das Display bis zu 4.096 Farben und soll dank TÜV-Zertifizierung kein blaues Licht emittieren und auch flimmerfrei sein.
Zudem soll eine spezielle Technologie Ghosting als bekanntes Problem vieler E-Ink-Geräte beim neuen Asus ZenScreen mit E-Paper-Display reduzieren. Dafür wird laut Hersteller eine „höhere Bildwiederholrate“ genutzt, was bei dynamischen Inhalten für eine saubere Darstellung sorgen soll. Wie hoch die Bildwiederholrate hierbei im Vergleich zu anderen Geräten ist, nennt Asus derzeit noch nicht.
Wie bereits von anderen Geräten mit E-Ink-Display wie den Amazon-Kindle- oder Pocketbook-Era-E-Book-Readern bekannt, kann auch der ZenScreen MP13UC statische Inhalte anzeigen, ohne dafür Strom zu verbrauchen. Zudem ist das neue E-Paper-Display von Asus mit einem USB-C-Anschluss ausgestattet, wobei die Einrichtung laut Hersteller insbesondere bei Windows-11-Geräten „einfach“ sein soll. Informationen zur Nutzung unter Linux oder macOS gehen aus der Pressemitteilung jedoch nicht hervor.
Das Asus DisplayWidget Center sorgt hierbei unter Windows 11 dafür, dass automatisch zwischen einer horizontalen und vertikalen Ausrichtung des Bildschirms umgeschaltet werden kann, wenn das neue ZenScreen-Modell entsprechend gekippt wird. Darüber hinaus ermöglicht die Software auch verbessertes Aufladen und Optimierungen der Energieeffizienz, was auf Basis eines „intelligenten Power-Managements“ funktionieren soll.
Im Bundle mit kompaktem Standfuß
Der neue Asus ZenScreen mit ePaper-Display wird darüber hinaus im Bundle mit einem Standfuß auf den Markt kommen, dem ZenScreen Stand ATS001D. Der Standfuß ist dabei zwar speziell für die Nutzung mit dem ZenScreen MP13UC gedacht, wird aber auch einzeln verkauft und kann mit anderen Monitoren verwendet werden, die maximal 1,2 kg schwer und bis zu 16 Zoll groß sein dürfen.
Informationen zu Preis und Verfügbarkeit fehlen noch
Zum aktuellen Zeitpunkt fehlen Details zu Preis und Verfügbarkeit des Asus ZenScreen MP13UC sowie dem zugehörigen Standfuß ZenScreen Stand ATS001D. Somit bleibt abzuwarten, zu welchem Preis und wann dieser Monitor mit 13,3 Zoll großem ePaper-Display auf den heimischen Markt kommen wird.
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