Apps & Mobile Entwicklung
OpenAI: ChatGPT erhält in den USA ab heute Werbung
OpenAI testet ab heute Werbeanzeigen in ChatGPT, man beginnt in den USA. Es handelt sich um personalisierte Werbung, die Nutzer der kostenlosen ChatGPT-Variante sowie Abonnenten von ChatGPT Go zu sehen bekommen.
Bei ChatGPT Go handelt es sich um das günstigste Abonnement, das OpenAI anbietet. Die Abo-Pakete Plus, Pro, Business und Enterprise enthalten keine Anzeigen.
Personalisierte Werbung
Die Anzeigen entsprechen optisch Werbebannern, die im Chat-Verlauf auftauchen. Werbetreibenden sollen keinen Zugang zu privaten Daten der Nutzer sowie Chatverläufen haben, die Inhalte werden unabhängig von dem Werbeprozess generiert.
Die Werbung soll sich aber sowohl am Chat-Verlauf als auch an den Vorlieben der Nutzer orientieren. Diese würden laut OpenAI den Chatbot verwenden, um Ideen zu vergleichen oder Entscheidungen zu treffen. „In solchen Momenten können Anzeigen dabei helfen, Produkte oder Dienstleistungen zu entdecken“, heißt es in der Mitteilung von OpenAI.
Was im Klartext heißt: Es handelt sich um personalisierte Werbung. In den ChatGPT-Einstellungen lässt sich aber kontrollieren, welche Informationen OpenAI für Werbung nutzt. Dort befindet sich auch eine Werbe-Historie.
Um Werbung angezeigt zu bekommen, müssen Nutzer volljährig sein. Anzeigen dürfen zudem nicht „in der Nähe von sensiblen oder regulierten Themen wie physischer oder psychischer Gesundheit oder Politik erscheinen“, so OpenAI.
Werbung als weiteres Finanzierungsstandbein
Für OpenAI ist die Werbung ein weiteres Standbein, um den Betrieb des Chatbots zu finanzieren. Bis dato läuft das über die Abonnements, allerdings zahlen – je nach Angabe – nur 5 bis 7 Prozent der Nutzer für ChatGPT. Nun soll also auch die freie Version monetarisiert werden.
Unternehmen sollen dabei per Impressionen bezahlt werden, Geld fließt also, wenn Werbung angezeigt wird. OpenAI orientiert sich damit an dem üblichen Verfahren in sozialen Netzwerken.
Noch handelt es sich aber um eine Testphase. Bevor die Werbung auf weitere Märkte – also etwa Deutschland – ausgeweitet wird, will man zunächst Feedback und Informationen sammeln.
Konkurrenz nutzt Werbung in ChatGPT für Breitseite
Werbung polarisiert in den Chatbots. Die Konkurrenz nutzt nun OpenAIs Pläne als Vorlage, sowohl Anthropic als auch Google erklärten, dass in Claude und Gemini keine Werbung erscheinen soll. Anthropic nahm OpenAI zudem in einem Werbespot für den Super Bowl aufs Korn.
Der Werbespot von Anthropic greift dabei eine der zentralen Sorgen auf: Dass Werbung nicht separat von den Inhalten läuft, sondern den Inhalt der generierten Antworten beeinflusst, etwa durch angepasste Produktempfehlungen. OpenAI versucht solche Bedenken zu zerstreuen, es dürfte aber eine der relevanten Themen in den kommenden Monaten und Jahren bleiben.
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Amazon verkauft Samsung-Smartphone für unter 150 Euro
Ein modernes Samsung-Smartphone zum kleinen Preis? Genau das bietet Amazon aktuell mit einem attraktiven Angebot. Für unter 150 Euro bekommt Ihr ein aktuelles Modell aus dem Jahr 2025. Wir haben uns den Deal genauer angeschaut.
Konkret geht es um das Samsung Galaxy A17, das bei Amazon derzeit besonders günstig zu haben ist. Ein zusätzlicher Vorteil: Der Händler erweitert die Herstellergarantie exklusiv auf 2,5 Jahre, was in dieser Preisklasse alles andere als selbstverständlich ist. Außerdem könnt Ihr zwischen drei Farbvarianten wählen. Ob sich das Angebot wirklich lohnt und für wen das Galaxy A17 die richtige Wahl ist, zeigen wir Euch im weiteren Verlauf.
Samsung Galaxy A17: Starkes Einstiegsmodell für Android-Neulinge
Die A-Serie zählt zu den beliebtesten Modellen des südkoreanischen Herstellers. Mit dem Samsung Galaxy A17 erwartet Euch die Einstiegsvariante der Mittelklasse-Smartphones. Ein 6,7-Zoll-AMOLED-Display ziert die Frontseite und kann mit einer 90-Hz-Bildwiederholrate aufwarten. Auf der Rückseite ist ein Triple-Kamerasystem verbaut. Dieses besteht aus einer 50-MP-Hauptkamera mit OIS, einer 5-MP-Ultraweitwinkelkamera und einer (etwas unnötigen) 2-MP-Telekamera.
Unter der Haube findet sich ein Samsung Exynos 1330. Der Octa-Core-Prozessor arbeitet beim angebotenen Modell mit 4 GB LPDDR5 RAM und 128 GB Flash-Speicher, der sich per microSD-Karte erweitern lässt. Beim Akku könnt Ihr Euch auf eine Kapazität von 5.000 mAh einstellen, was problemlos für den Tag ausreicht. Auch One UI, das auf Android 15 basiert, findet sich hier. Stark ist jedoch auch das Update-Versprechen: ganze sechs Jahre verspricht Samsung hier. Dank eines IP54-Zertifikats ist das A17 zudem gegen Staub und Spritzwasser geschützt.
Das beste Smartphone unter 150 Euro? Darum lohnt sich der Amazon-Deal
Amazon verlangt, wie bereits erwähnt, aktuell nur 149 Euro für das Smartphone, die Graue-Variante gibt’s sogar für 148 Euro. Ein Preisvergleich zeigt, dass der Versandriese damit das aktuell beste Angebot im Netz bietet. Auch im direkten Vergleich zu anderen Geräten in dieser Preisklasse, wie dem Xiaomi Redmi Note 13 5G (Test) oder dem Motorola Moto G85, kann sich das Samsung-Handy durchsetzen. Möchtet Ihr also ein Smartphone zum Spottpreis, interessiert Euch für Mittelklasse-Geräte oder seid einfach auf der Suche nach einem richtig günstigen Zweit- bzw. Ersatzhandy, ist dieser Deal perfekt für Euch. Das Angebot gilt laut Amazon noch bis zum 28. Februar, kann aber natürlich bereits vorher ausverkauft sein.
Was haltet Ihr von dem Angebot? Ist das Samsung Galaxy A17 interessant für Euch? Wir freuen uns auf Eure Kommentare!
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Antec Vortex View 360: Wasserkühlung kann ihr Display zum Nutzer drehen

Displays auf Wasserkühlungen werden immer wilder, so etwa bei Thermaltakes MagCurve 360 mit 90-Grad-Bildschirm auf der Pumpeneinheit. Bei Antecs Vortex View 360 kann das Anzeigeelement hingegen frei gedreht werden, um aus einer üblichen Betrachtungsposition heraus möglichst gut sichtbar zu sein.
Die „360“ im Produktnamen meint deshalb ausnahmsweise nicht nur die Radiatorgröße, die hier 394 × 120 × 27 mm beträgt, sondern bezieht sich auch auf die Halterung des Displays. Dieses ist mit Hilfe eines Kugelgelenks auf der Pumpeneinheit befestigt und kann dadurch um 360 Grad gedreht und zusätzlichen geneigt werden. Die Verstellmöglichkeit lässt sich zudem über den Drehring sperren. Im Grunde funktioniert das System wie bei einer Smartphone-Halterung für PKWs. Der Vorteil auf dem Papier: Auch von normaler Sitzposition am Schreibtisch kann man das Display optimal sehen.
Display und Leuchte in Einem
Auf dem 5″-Display können System-Informationen, Animationen oder andere Medieninhalte dargestellt werden. Die Auflösung liegt bei 1280 × 720 Pixeln bei 60Hz, die Helligkeit erreicht maximal 300 nits. Hinter dem Display hat Antec zudem ein RGB-Panel angebracht, das für ambiente Beleuchtung sorgen soll. Display und LEDs werden über Antecs iUnity-Software angesteuert. Die Datenübertragung erfolgt über einen USB-3.0-Header am Mainboard mit Pass-Through-Option. So muss auch auf günstigeren Hauptplatinen nicht zwischen Frontpanel und Kühler entschieden werden.
Basis der Kühlung ist ein Asetek-Produkt der 9. Generation. Sie soll die Lautstärke der Pumpeneinheit um bis zu 30 Prozent senken und maximal 400 Watt TDP bewältigen können. Dazu wurde unter anderem das Schaufelrad überarbeitet. Die drei mitgelieferten, unbeleuchteten Lüfter können zwischen 400 und 2.000 U/Min betrieben werden, ihre Lautstärke soll laut Antec maximal 28,6 dB(A) bei einem Durchsatz von rund 100 m³/h erreichen.
Ein Betrieb des Kühlers ist auf Intel LGA 115x, 1200, 1700 und 1851 sowie AMDs AM4- und AM5-Plattformen möglich.
Preis und Verfügbarkeit
Im Handel ist von der Vortex View 360 noch keine Spur zu sehen. Die Preisempfehlung liegt bei rund 280 Euro und erreicht damit klassentypische Höhen: Exklusive, ungewöhnliche Display-Lösungen kosten auch anders wo ähnliche Summen.
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Das gilt ab sofort für alle Bürger
Man muss ihn haben und man zahlt dafür: den Personalausweis. Eigentlich ein banaler Alltagsgegenstand, irgendwo im Portemonnaie, zwischen Bankkarte und Führerschein. Doch mit jedem Behördengang wird er ein bisschen teurer. Jetzt kommt die nächste saftige Preiserhöhung.
Aktuell kostet der Standard-Perso 37 Euro, für unter 24-Jährige 22,80 Euro. Klingt verkraftbar – doch schon seit 2021 ist der Preis damit um fast ein Drittel gestiegen. Dazu kommen sechs Euro für das biometrische Foto, sofern man es gleich bei der Behörde knipsen lässt. Und wer den Ausweis nicht selbst abholt, sondern per Post zustellen lässt, zahlt drauf: 15 Euro Versand, also 52 Euro Gesamtkosten. „Entschieden zu viel“, murrten die Bundesländer, doch das Innenministerium blieb stur. Und jetzt? Die nächste Preis-Bombe.
Warum plötzlich so teuer?
Offiziell liegt es an gestiegenen Kosten bei der Bundesdruckerei. Die verlangt seit August pro Dokument rund 4,90 Euro mehr von den Kommunen. Diese müssen das Geld wieder reinholen – und zwar über die Bürger. Hinzu kommen Investitionen in Technik: Bundesweit werden Behörden mit sogenannten „PointID“-Geräten ausgestattet, mit denen biometrische Fotos direkt vor Ort gemacht werden. Eigentlich praktisch, aber nicht gratis. Das Innenministerium rechnete schon 2020 mit 171 Millionen Euro Kosten innerhalb von fünf Jahren.
→ Bei Lidl, Aldi und Co: Das sollte man an der Kasse im Supermarkt lieber nicht tun
Der Deutsche Städtetag hat wenig Lust, die Mehrkosten alleine zu schlucken. „Schon jetzt ist die Kalkulation für Beantragung, Beratung und Ausgaben in den Bürgerämtern auf Kante genäht und die Städte zahlen durch höhere Kosten bei Personal und Energie meist jetzt schon drauf“, sagte Christian Schuchardt, Hauptgeschäftsführer des Städtetages. Deshalb fordert er: Wenn die Druckerei ihre Preise erhöht, müsse das nicht nur auf den Perso, sondern auch auf Reisepässe und andere Dokumente umgelegt werden.
Ausweis bleibt Pflicht, Preis bleibt hoch
Und das wird es jetzt. Die Ausstellung des Personalausweises kostet ab sofort 46 Euro. Dazu kommen wie bisher 6 Euro, wenn das Foto direkt im Amt gemacht wird. Laut BMI sind Produktion und Verwaltung der Ausweise teurer geworden – Chip, Sicherheit, Papier, Personal. Da müsse man nachjustieren. Am Ende bleibt die Frage: Warum müssen Bürger zahlen, wenn der Bund Technik einkauft und die Druckerei ihre Preise hebt? Antwort: Weil sie müssen. Ohne gültigen Ausweis kein Konto, kein Amt, kein Paket am Schalter.
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