Apps & Mobile Entwicklung
Optionales März-Update: Windows 11 unterstützt jetzt Monitore mit 1.000 Hz und mehr

Microsoft hat das optionale März-Update für Windows 11 25H2 und 24H2 (KB5079391) veröffentlicht. Neben Verbesserungen bei der Sprachsteuerung und im Datei-Explorer beinhaltet es auch die Unterstützung von Bildwiederholraten von 1.000 Hz und mehr.
Das Thema wird immer relevanter, erste Displays mit so hohen Bildwiederholraten wurden auf der CES 2026 im Januar präsentiert. Acer hatte mit dem Predator XB273U F6 einen Monitor im Portfolio, der mit einer Auflösung von 1.280 × 720 Bildpunkten die 1.000 Hz erreicht.
Bei Monitoren hat Microsoft zudem noch an einigen weiteren Stellschrauben gedreht, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen. Optimiert wurde etwa die automatische Rotation, wenn das System aus dem Ruhezustand erwacht.
Optimierter Datei-Explorer und verbesserte Sprachausgabe
Weitere Neuerungen bietet der Datei-Explorer. Dieser arbeitet nun etwa zuverlässiger, wenn heruntergeladene Archive entpackt werden. Verbessert wurde zudem die Spracheingabe. Wenn man diese mit der Tastenkombination Windows-Taste + H öffnet, lassen sich auf diese Weise auch Dateinamen ändern.
Auf Copilot+ PCs wurde die Sprachausgabe ebenfalls optimiert, diese kann nun Bilder besser erfassen. Mit dem Copilot-Assistenten lassen sich direkt dann weitere Informationen zu den jeweiligen Inhalten erhalten.
Innerhalb der Einstellungen verbessert Microsoft die Darstellung der System-Informationen. Die Benutzeroberfläche soll in Bereichen wie den Gerätespezifikationen strukturierter und intuitiver sein.
Eine Übersicht mit allen Neuerungen findet sich auf der Update-Seite.
Optionales März-Update enthält auch den Notfall-Fix
Das optionale März-Update enthält auch den Notfall-Fix, den Microsoft am letzten Wochenende für die Anmeldeprobleme von Microsoft-Apps wie Office, Teams und OneDrive bereitgestellt hat. Bei betroffenen Nutzern kam es vor, dass der Login in den jeweiligen Apps scheiterte. Der Zugang wurde mit der Begründung verweigert, der Rechner wäre nicht mit dem Internet verbunden. Das passierte allerdings auch, wenn die Internetverbindung aktiv war.
Beim optionalen März-Update sind Microsoft noch keine Probleme bekannt. Wie üblich wird es nicht automatisch verteilt. Interessierte Nutzer müssen die Installation unter den Windows-Update-Einstellungen anstoßen.
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Drohnen-Schutzschild: Rheinmetall und Telekom arbeiten zusammen

In der modernen Kriegsführung nehmen Drohnen inzwischen eine wichtige Stellung ein und werden dadurch zur potenziellen Bedrohung. Das Rüstungsunternehmen Rheinmetall will nun gemeinsam mit der Deutschen Telekom einen „Drohnen-Schutzschild“ entwickeln.
Zum Schutz von Städten und kritischer Infrastruktur in Deutschland wollen Rheinmetall und Telekom einen „Abwehrschirm gegen Drohnen und Sabotage entwickeln“, das geht aus einer Pressemitteilung von Rheinmetall vor. Die Kooperation beim sogenannten „Multi-Threat-Protection-System“ wurde im Vorfeld der AFCEA in Bonn bekanntgegeben. Bei der jährlich stattfindenden Fachausstellung für Sicherheitstechnik trifft sich die IT-Community der Bundeswehr mit Firmen und Organisationen wie auch Amtsvertretern. Die Betreiber sprechen auch von der „Mini-CeBIT in oliv“.
Schutz von KRITIS-Standorten
Primär soll der geplante Abwehrschirm kritische Infrastrukturen (KRITIS) schützen, die aufgrund der aktuellen Weltlage zunehmend durch hybride Attacken in Form von Drohnen und Sabotage bedroht seien. Im Angriffskrieg von Russland gegen die Ukraine haben Drohnen mittlerweile eine Schlüsselrolle in der Kriegsführung übernommen.
Die Bedrohung durch Drohnen ist hochgradig digital. Deshalb braucht ihre Abwehr die Verbindung aus Sensorik, Effektoren und sicheren Kommunikationsnetzen. Rheinmetall und die Deutsche Telekom bündeln genau diese Fähigkeiten.
Armin Papperger, Vorsitzender des Vorstands der Rheinmetall AG
Souveränität entsteht nicht nur durch Diskussionen, sondern durch Taten. Die Telekom übernimmt hier Verantwortung: Mit unserer Kompetenz bei Konnektivität, Cloud und Datenanalyse bringen wir Drohnenabwehr auf ein neues Level. Gemeinsam mit Rheinmetall stärken wir so die Souveränität und leisten unseren Beitrag dazu, Sorgen in der Bevölkerung zu reduzieren.
Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG
Die Partner kennen sich mit Drohnen aus
Während Rheinmetall selbst Drohnen sowie Abwehrsysteme produziert, die teils schon in aktuellen Krisengebieten zum Einsatz kommen, besitzt auch die Deutsche Telekom bereits Erfahrung im Umgang mit unerwünschten Drohnenflügen. So ist sie seit 2017 Systempartner von Behörden und Unternehmen bei der Drohnensicherheit und hatte zum Beispiel bei der Fußball-EM 2024 nach eigenen Angaben „erfolgreich illegale Drohnenflüge zuverlässig detektiert“.
Drohnen über Mobilfunk im Fokus
Die meisten Drohnen werden über Hochfrequenzfunktechnik (Radio Frequency, RF) gesteuert. Diese zu orten klappe bereits sehr gut, sodass laut der Mitteilung RF-Sensoren „derzeit mehr als 90% aller Drohnen im unteren Luftraum sichtbar“ machen.
Ein größeres Problem sind aber die über Mobilfunknetze gesteuerten Drohnen, deren Zahl zunehme. Diese lassen sich nicht so einfach erkennen, daher arbeite die Telekom mit der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (Uni-Bw) an einem System zur Erkennung. Dabei werde „das Mobilfunknetz künftig selbst zum Sensor und Riesen-Radar, indem es Veränderungen und Auffälligkeiten im Datenverkehr erfasst, die auf die Steuerung oder Kommunikation von Drohnen hinweisen“, heißt es nun. Für die Forschung an einem Erkennungssystem kommt das auf dem Campus der Uni-Bw installierte 5G-Standalone Hochleistungs-Netzwerk mit Technik von Ericsson zum Einsatz.
Die Palette an Sensoren zur Drohnenabwehr umfasse bei der Telekom inzwischen „Video-, Audio-, Radiofrequenz (RF-) oder Remote-ID-Sensoren oder Drohnenradar“.
Drohnen gibt es aber auch mit Kabel
Dass die Realität mitunter aber bereits weiter ist, wird nicht genauer beleuchtet. In der Ukraine werden schon seit über einem Jahr viele Drohnen über ein dünnes Glasfaserkabel ins Ziel gelenkt. Die Reichweite davon ist zwar begrenzter, es ist aber nahezu absolut unstörbar.
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TSMC folgt Samsung: Applied Materials‘ EPIC-Forschungszentrum zieht weitere Partner an

Das fünf Milliarden US-Dollar teure Forschungs- und Entwicklungszentrum von Applied Materials zieht nach Samsung auch TSMC an. Aber genau das war ohnehin das Ziel, denn das Stichwort hierbei ist das gemeinschaftliche Forschen und Entwickeln, dafür steht das „Equipment and Process Innovation and Commercialization (EPIC) Center“.
Vor drei Jahren mit dem Bau begonnen, soll das seinerzeit noch für vier Milliarden US-Dollar geplante Center in diesem Jahr den Betrieb aufnehmen. Die zwischenzeitlich auf fünf Milliarden US-Dollar angewachsene Summe wird aber noch über weitere Jahre gestreckt und soll so die Zusammenarbeit zwischen den eigentlichen Chipherstellern, den Herstellern der Gerätschaften aber auch Kunden verbessern und optimieren. Das aktuelle Ziel heißt so natürlich: „Accelerate AI Scaling“.
Neben Samsung als Foundry und Speicherhersteller sind auch weitere Speicherhersteller wie Micron und SK Hynix bereits mit dabei.
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Productivty Agent: Adobe bringt Alternative zu NotebookLM mit Teilen-Funktion

Agenten-Tools verändern, wie sich mit einer Dokumenten-Sammlung aus PDFs, Links und Notizen arbeiten lässt. Tools wie Googles NotebookLM und Projekte in Anthropics Claude Cowork sind Vorreiter. Adobe zieht nun mit den Productivty Agent für das PDF- und Dokumenten-Tool Acrobat nach.
Das Besondere an Adobes Lösung ist die Teilen-Funktion. Zunächst können Nutzer einen Projekt-Ordner erstellen, bei Adobe nennen die sich Spaces. Dort lassen sich dann PDFs und weitere Dokumente wie Präsentationen hochladen, die in etwa wie bei NotebookLM aufbereitet werden: Man erhält eine Übersicht; möglich ist auch, sich die Inhalte als Podcast zusammenfassen zu lassen.
KI-Analysen für größeres Publikum bereitstellen
In den Spaces lassen sich die Inhalte aber so aufbereiten, dass diese auch für ein externes Publikum nutzbar sind. Dokumente und Inhalte lassen sich zudem in der Reihenfolge sortieren. Was Adobe in der Mitteilung beschreibt, ist eine Art interaktive Präsentation.
Angepasst werden können auch die im jeweiligen Projekt integrierten KI-Assistenten, etwa bei der Tonlage oder bei der Feinabstimmung für die jeweilige Zielgruppe. Im Idealfall antwortet der KI-Assistent innerhalb der Spaces dann auf einem Niveau, dass zu dem Publikum passt. Während also etwa Einsteigern grundlegende Konzepte erklärt werden, kann ein Fachpublikum direkt spezifische Informationen erhalten. Grundlage sind jeweils die Dokumente, die Nutzer in den Spaces hinterlegen.
Optisch sollen sich die Spaces an den Vorstellungen der Nutzer orientieren. Wird also ein Markenlogo und bestimmte Farbvorgaben eingegeben, soll Adobes Agent das Design dementsprechend umsetzen.
Teil von den KI-Plänen in Acrobat
Die PDF Spaces sind samt dem Productivity Agent und der Teilen-Funktion ab sofort innerhalb von Adobes Acrobat-KI-Plänen verfügbar. Die gelten ab dem Acrobat-Pro-Level, kosten ab 23,79 Euro pro Monat. Über Adobe Express Premium lassen sich die Funktionen auch nutzen.
Das Acrobat-Abo wird nur benötigt, wenn Spaces erstellt werden sollen. Um diese einzusehen, ist kein Adobe-Konto erforderlich.
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