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Pixel, Zoll und Pixel pro Zoll: Welche Bildschirme habt ihr auf dem Schreibtisch?


Wie ist euer Bildschirm-Setup auf dem Schreibtisch organisiert? Diese Woche gibt es im Rahmen der Sonntagsfrage im dritten Jahr in Folge und aufbauend auf die große Community-Umfrage zum Jahreswechsel Fragen zu Paneltyp, Pixelanzahl und Monitor-Halterung. Hat der Anteil an OLED-Panels in den vergangenen 12 Monaten zugenommen?

Es ist inzwischen Tradition auf ComputerBase, dass die Redaktion zum Ende eines Jahres in einem großen Umfrage-Artikel zusammenträgt, wie die Soft- und Hardwarebasis der riesigen Community im Forum aufgestellt ist. Dabei waren auch Ende 2025 wieder einige Fragen zur Monitor-Situation mit von der Partie – allerdings gilt es bei einer großen Bandbreite an Themen stets, den Umfang nicht zu sprengen.

Ins Detail gehen diese Umfragen also nicht unbedingt, weswegen die Bildschirme der Community seit 2023 einmal jährlich separat im Rahmen einer Sonntagsfrage im Detail behandelt werden. Rund ein Jahr seit der letzten Runde ist es heute wieder soweit. Immerhin kamen in den letzten 12 Monaten wieder zahlreiche für Spieler interessante Modelle auf den Markt – insbesondere mit OLED-Panel.

Lesern, die an der großen Community-Umfrage Ende 2025 nicht mitgemacht haben, sollen die darin enthaltenen Umfragen zum Thema Bildschirme nicht vorenthalten bleiben. Zwar sind sie allesamt beendet, die Ergebnisse sind aber dennoch interessant.

Bildschirm-Umfragen aus der Community-Umfrage 2024

Auch zur Größe respektive Diagonale des PC-Monitors war eine Fragestellung dabei. Diese bleibt aber zugunsten der direkten Vergleichbarkeit mit vorherigen Community-Umfragen stets oberflächlich. Daher sei an dieser Stelle genauer nachgefragt: Wie groß ist euer primärer Bildschirm am PC? Wer über einen Bildschirm verfügt, dessen Bilddiagonale bei den nachfolgenden Antwortmöglichkeiten nicht exakt gegeben ist, der möge die Option auswählen, die am nächsten dran kommt.

Wie groß ist dein primärer Bildschirm am PC?
  • Rund 21 Zoll oder kleiner

    Historie: 1,1 % 0,9 % 0,6 %

  • Rund 24 Zoll

    Historie: 11,6 % 10,5 % 8,2 %

  • Rund 27 Zoll

    Historie: 37,9 % 40,4 % 38,8 %

  • Rund 32 Zoll

    Historie: 29,2 % 30,4 % 31,8 %

  • Rund 38 Zoll

    Historie: 7,7 % 5,6 % 6,8 %

  • Rund 42 Zoll

    Historie: 4,5 % 5,3 % 6,2 %

  • Rund 48 Zoll oder größer

    Historie: 7,9 % 7,0 % 7,6 %

Und der Vollständigkeit halber: Auf welches Seitenverhältnis setzt ihr bei eurem primären PC-Bildschirm?

Welches Seitenverhältnis hast du beim primären PC-Bildschirm?
  • 3:4, 4:3, 5:4 oder 3:2

    Historie: 0,5 % ➙ 0,5 %

  • 16:10

    Historie: 8,5 % 8,0 %

  • 16:9

    Historie: 65,3 % 65,4 %

  • 21:9

    Historie: 18,8 % 19,4 %

  • 24:10

    Historie: 2,2 % 2,1 %

  • 32:10 oder 32:9

    Historie: 4,7 % ➙ 4,7 %

Auf wie viel(e Pixel pro) Zoll kommt euer Bildschirm?

Damit sind Größe, Formfaktor und Auflösung abgefragt, die Kombination daraus aber noch nicht. Die Pixel- oder Punktdichte gibt an, wie viele Pixel pro Zoll geboten werden. Je höher der Wert, desto schärfer ist das Bild. Moderne Smartphones dringen in Bereiche von bis zu 500 PPI vor, an PC-Bildschirmen mit größeren Abstand zum Auge liegen allerdings in der Regel im Bereich 100 bis 200 PPI. Einen Anhaltspunkt für diejenigen Teilnehmer, die den PPI-Wert ihres Monitors nicht kennen und auch nicht rechnen möchten, liefert die nachfolgende Tabelle.

Ausgewählte Display-Auflösungen im Vergleich

Und damit zur Umfrage: Wie viele PPI bietet euer primärer PC-Bildschirm?

Wie hoch ist die Pixeldichte deines primären PC-Bildschirms?
  • weniger als 100 PPI

    Historie: 18,5 %

  • 100 bis 120 PPI

    Historie: 51,6 %

  • 121 bis 140 PPI

    Historie: 14,4 %

  • 141 bis 160 PPI

    Historie: 4,6 %

  • 161 bis 180 PPI

    Historie: 7,3 %

  • 181 bis 200 PPI

    Historie: 0,8 %

  • höher als 200 PPI

    Historie: 2,8 %

Nachfolgend soll es nun darum gehen, wie viele Pixel bei euch pro Sekunde hin- und hergeschoben werden. Die Auflösung eures primären Bildschirms sowie die Anzahl der insgesamt an den PC angeschlossenen Monitore wurde erst in der erwähnten Community-Umfrage erhoben, aber wie viele Pixel bieten alle Monitore zusammen, die dauerhaft an euren primären PC angeschlossen sind?

Wie viele Pixel bieten alle an deinen PC angeschlossenen Bildschirme zusammen?
  • Unter 2 Millionen

    Historie: 1,1 % 0,6 % 1,5 %

  • 2-4 Millionen

    Historie: 22,9 % 22,3 % 19,2 %

  • 4-8 Millionen

    Historie: 37,4 % 38,6 % 36,1 %

  • 8-12 Millionen

    Historie: 23,4 % 24,7 % 25,7 %

  • 12-16 Millionen

    Historie: 6,5 % 6,0 % 7,4 %

  • 16-20 Millionen

    Historie: 4,5 % 4,3 % 6,3 %

  • 20-24 Millionen

    Historie: 1,2 % 1,1 % ➙ 1,1 %

  • Mehr als 24 Millionen

    Historie: 3,0 % 2,4 % 2,7 %

Wer sich vor einer weiteren Rechenaufgabe nicht scheut, der sei nun eingeladen, anhand der Bildwiederholraten der verwendeten Bildschirme tatsächlich zu berechnen, wie viele Pixel pro Sekunde die eigene Grafikkarte oder iGPU (in der Theorie) berechnen muss und möge das Ergebnis in den Kommentaren mitteilen.

Spielt ihr schon auf OLED und mit HDR?

Besonders interessant ist auch die Frage zum verbauten Panel. In den letzten Jahren wurden immer mehr PC-Bildschirme mit OLED-Display verfügbar und 2025 schickt sich an, noch einmal einige Dutzend weitere OLED-Modelle zu bringen. Mit dabei sind erstmals auch 27-Zoll-Bildschirme mit UHD-Auflösung und 240 Hz.

Welches Panel ist in deinem primären Bildschirm verbaut?
  • TN-Panel

    Historie: 9,1 % 7,1 % 6,2 %

  • VA/PVA/MVA-Panel

    Historie: 21,4 % 19,9 % 17,8 %

  • IPS-Panel

    Historie: 54,1 % 60,5 % 54,7 %

  • OLED-Panel

    Historie: 15,5 % 12,4 % 21,4 %

Es ist davon auszugehen, dass der Anteil an Community-Mitgliedern mit OLED-Bildschirm im Vergleich zur Umfrage vor einem Jahr zugenommen hat – oder?

Es folgt die Frage nach dem Anteil derjenigen Community-Mitglieder, der am eigenen PC auf HDR-Inhalte setzt. Immer häufiger sind Bildschirme nach entsprechenden Standards spezifiziert, oft anzutreffen sind beispielsweise VESA DisplayHDR 400, 600 und 1000 sowie HDR10, aber auch Dolby Vision schafft es vereinzelt in Monitore.

Nutzt du an deinem primären PC-Bildschirm HDR?
  • Ja, immer

    Historie: 11,4 % 13,7 % 17,4 %

  • Ja, manchmal

    Historie: 15,8 % 16,1 % 20,0 %

  • Nein, obwohl mein Bildschirm HDR unterstützt

    Historie: 28,4 % 30,0 % 31,3 %

  • Nein, mein Bildschirm unterstützt HDR nicht

    Historie: 44,4 % 40,2 % 31,3 %

Maßgeblich entscheidend für die HDR-Fähigkeiten ist letztlich auch das Alter des Panels: Wer einen neuen OLED-Bildschirm oder einen IPS-Bildschirm mit Mini-LED-Hintergrund­beleuchtung sein Eigen nennt, wird eher auf HDR zurückgreifen können und wollen, als Nutzer mit einem deutlich älteren Bildschirm. Wie lange habt ihr euer aktuelles Modell schon in Verwendung?

Wie viele Jahre hast du deinen primären Bildschirm schon in Betrieb?
  • Unter 12 Monate

  • 1 Jahr bis unter 2 Jahre

  • 2 bis unter 3 Jahre

  • 3 bis unter 4 Jahre

  • 4 bis unter 5 Jahre

  • 5 bis unter 6 Jahre

  • 6 bis unter 7 Jahre

  • 7 Jahre oder länger

Wie ist euer Bildschirm aufgestellt?

In eine andere Richtung geht die letzte Frage, wie ihr euren primären Bildschirm aufgestellt habt. Mit dem mitgelieferten Standfuß auf dem Tisch? Oder ist euch das zu niedrig und ihr habt einen passenden Untersetzer ausfindig gemacht? Eine elegante Lösung stellt wiederum die Montage per VESA-Halterung dar, etwa an einem starren Monitor-Gerüst, einem flexiblen und schwenkbaren Arm oder aber der Wand hinterm Schreibtisch.

Wie ist dein primärer PC-Bildschirm aufgestellt?
  • Mein Bildschirm steht auf seinem Standfuß

    Historie: 60,4 % 60,7 % 59,5 %

  • Mein Bildschirm steht auf seinem Standfuß und darunter befinden sich Bücher, ein Holzgerüst oder ähnliches

    Historie: 4,3 % ➙ 4,3 % 4,4 %

  • Mein Bildschirm ist an einer nachgerüsteten statischen Monitor-Halterung befestigt

    Historie: 4,6 % 4,2 % 5,6 %

  • Mein Bildschirm ist an einem nachgerüsteten frei beweglichen Monitor-Arm befestigt

    Historie: 24,5 % 26,2 % 25,8 %

  • Mein Bildschirm ist an der Wand befestigt

    Historie: 6,2 % 4,5 % ➙ 4,5 %

Mitmachen ist ausdrücklich erwünscht

Die Redaktion freut sich wie immer über fundierte und ausführliche Begründungen zu euren Entscheidungen in den Kommentaren zur aktuellen Sonntagsfrage. Wenn ihr persönlich ganz andere Ansichten vertretet, die von den bei den Umfragen im Artikel gegebenen Antwort­möglichkeiten nicht abgedeckt werden, könnt ihr davon ebenfalls im Forum berichten. Auch Ideen und Anregungen zu inhaltlichen Ergänzungen der laufenden oder zukünftigen Umfragen sind gerne gesehen.

Leser, die sich noch nicht an den vergangenen Sonntagsfragen beteiligt haben, können dies gerne nachholen, denn die Umfragen laufen stets über eine Dauer von 30 Tagen. Voraussetzung zur Teilnahme ist lediglich ein kostenloser ComputerBase-Account. Insbesondere zu den letzten Sonntagsfragen sind im Forum häufig nach wie vor spannende Diskussionen im Gange.

Die letzten zehn Sonntagsfragen in der Übersicht

Motivation und Datennutzung

Die im Rahmen der Sonntagsfragen erhobenen Daten dienen einzig und allein dazu, die Stimmung innerhalb der Community und die Hardware- sowie Software-Präferenzen der Leser und deren Entwicklung besser sichtbar zu machen. Einen finanziellen oder werblichen Hintergrund gibt es dabei nicht und auch eine Auswertung zu Zwecken der Marktforschung oder eine Übermittlung der Daten an Dritte finden nicht statt.



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Zu wenig Computing-Kapazitäten: Anthropic blockiert Drittanbieter-Agenten wie OpenClaw


Zu wenig Computing-Kapazitäten: Anthropic blockiert Drittanbieter-Agenten wie OpenClaw

Bild: Anthropic

Anthropic kämpft derzeit mit Kapazitätsengpässen beim Cloud-Computing, was Nutzer von Agenten wie Claude Code oder Cowork im Alltag deutlich merken. Die Tools stoßen gerade in Stoßzeiten aktuell sehr schnell ans Limit. Um Ressourcen zu sparen, sperrt Anthropic nun Drittanbieter-Tools wie OpenClaw.

Der Claude-Code-Entwickler Boris Cherny erklärte, Anthropics Kapazitäten seien auf den Ansturm von Drittanbieter-Tools wie OpenClaw nicht ausgelegt. Daher müsse man die verfügbare Computing-Rechenleistung priorisieren, im Fokus stehen die eigenen Abonnenten und die AP

Wer einen Drittanbieter-Agenten wie OpenClaw nutzt, kann immer noch den Claude-Login sowie Anthropics Modelle wie Opus oder Sonnet nutzen. Nutzer müssen in solchen Fällen aber entweder Nutzungspakete erwerben oder Anthropics API verwenden. Die separaten Nutzungspakete soll es nun vergünstigt geben.

Ein Abo wie Pro für 18 US-Dollar im Monat oder Max für 200 US-Dollar im Monat ist für OpenClaw also nicht mehr ausreichend.

Anthropic kämpft mit Nutzungslimits

Anthropic hatte Ende März verkündet, dass die Nutzungslimits begrenzt werden. Bei der Umsetzung scheint es aber zu Fehlern gekommen zu sein. Auf Plattformen wie Reddit beschwerten sich Nutzer, dass sie zwar ein Max-Abo hatten, damit im Kern aber weniger Kapazitäten als bei einem kostenfreien Abo hatten. Anthropic versprach letzte Woche, an den Problemen mit Hochdruck zu arbeiten.

Mit Tricks besonders effizient Token einsparen

Im Netz kursieren derzeit schon diverse Tipps, wie man Token sparen kann. Ein Trick ist die „Höllenmenschensprache“. Indem Claude Code aufgefordert wird, maximal knapp zu formulieren, lassen sich laut den Erfahrungen aus einem Reddit-Thread bis zu 75 Prozent der Token einsparen. Erreichen lässt sich das mit Prompt-Aufforderungen wie „Sätze mit maximal 3 bis 6 Wörtern“, „keine Füller/Präambel“ und „Tool first, result first, no explain“.

Claude Code ist das Hype-Tool

Agenten wie Claude Code sind derzeit die Hype-Tools im KI-Bereich. Auch im Alltag erreicht man damit deutliche Fortschritte im Vergleich zu den herkömmlichen Aufgaben, wie der Langzeittest von ComputerBase zeigt. Das gilt nicht nur für das Coding, sondern auch für klassische Büroaufgaben mit Office-Tools wie Excel, PowerPoint und Word.

  • Die Ratatouille-KI: Claude Code im Langzeittest – wo es vibed und wo es hakt
  • Datenleck bei Anthropic: Teile des Quellcodes von Claude Code veröffentlicht

In der letzten Woche hatte Anthropic aber mit einigen Negativmeldungen zu kämpfen. Neben den knappen Nutzungslimits sorgte vor allem der Leak von Teilen des Claude-Code-Quellcodes für Aufsehen.



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8BitDo Ultimate 2C Wireless Controller im Test


Der Ultimate 2C Wireless ist im Netz und in der ComputerBase-Community ein heiß gehandelter Controller-Tipp. Kaum mehr als die Hälfte des Xbox-Standardpads kostet das Modell von 8BitDo und ist sogar besser ausgestattet. Was taugt der Community-Tipp wirklich? Wir haben es im Test herausgefunden.

Halber Preis, doppelte Qualität suggeriert das Datenblatt des Ultimate 2C im Vergleich zum Standard-Xbox-Controller. Das ist eine starke Ansage: Hall-Effekt-Sticks, ein geringeres Gewicht, ein integrierter Akku und Zusatztasten, all das geht über den fast doppelt so teuren Xbox-Controller hinaus. Dennoch: Ganz so klar wie ein Feature-Vergleich die Sache scheinen lässt, wird sie nicht. Den genauen Blick liefert der Test.

  • Zusatztasten & HE-Sticks
  • Geringes Gewicht
  • Taktile Bumper-Tasten
  • Schwergängige Menütasten
  • D-Pad etwas schwammig

Der Ultimate 2C im Überblick

Als Basis des Ultimate 2C dient das Xbox-Layout mit diagonalen Thumbsticks, das an zwei Stellen erweitert wird. An der Front sitzen zwei weitere Bumper-Buttons, darüber hinaus werden Menü- und Ansicht-Taste nach oben gesetzt, um Platz für zwei weitere Tasten zu schaffen.

Die erste davon dient der (Neu-)Programmierung der Tasten. Es bleibt der einzige Weg, denn beim 2C kann die Software von 8BitDo lediglich die Firmware aktualisieren. Eine bequeme Konfiguration über eine visuelle Oberfläche ist teureren Modellen vorbehalten.

Die andere Zusatztaste aktiviert den Turbo-Modus. Er sorgt dafür, dass entsprechend eingestellte ABXY-Tasten oder die Bumper immer oder nach Druck schnell aufeinanderfolgende, einzelne Signale senden. So wird ein „Dauerfeuer“ simuliert, das unter anderem in Arcade-Spielen beim „Button-Mashing“ helfen soll. Wie der Controller erkannt wird, lässt sich ebenfalls einstellen. „Home“ und „X“ oder „B“ wechseln zwischen dem gängigen Xinput– und dem älteren Dinput-Modus.

Haltbare Technik

Dafür kann der Ultimate 2C technisch punkten. Einfache Rubberdome-Technik erfasst zwar Tastendrücke, Trigger und Sticks setzen allerdings auf Hall-Effekt-Technik von Gulikit, die sich mit Upgrade-Modulen für den JoyCon-Controller der Switch einen Namen gemacht haben.

Bewegungen werden bei dieser Technik von Sensoren erfasst, die Veränderungen eines Magnetfeldes messen. Aufgrund des kontaktfreien Aufbaus soll der bei Potentiometern typische, durch mechanischen Verschleiß bedingte Stick-Drift der Vergangenheit angehören.

Wer mag, kann für direkte und unmittelbare Eingaben die Totzone der Joysticks abschalten. Um diesen „Raw-Input“-Modus zu nutzen, der selbst minimale Stick-Bewegungen sofort in Bewegung übersetzt, müssen Plus- und Minus-Tasten für fünf Sekunden gedrückt werden. Auch diese Tastenkombination muss recherchiert werden, das demnach klar ungenügende Handbuch schweigt sich darüber aus. Anti-Friction-Ringe sollen darüber hinaus Abrieb beim Bewegen der Sticks minimieren und so einen dauerhaft gleichmäßigen, geschmeidigen Widerstand bei Bewegungen gewährleisten.

Die Abtastrate liegt sowohl per Kabel als auch im kabellosen Betrieb mit dem beigelegten Dongle bei 1.000 Hz. Gemäß Herstellerangaben erreicht der 2C dabei mit einem integrierten 480-mAh-Akku eine Laufzeit von 19 Stunden, mit Bluetooth-Verbindung – und damit geringerer Abtastrate – sind es 32 Stunden.

Varianten, Preis und Zubehör

Äußerlich wird es bunt. Den 2C gibt es in Türkis, Violett, Orange und Grün, dazu in Braun, Blaubeere und transparentem Schwarz mit grünen Tasten, das ein wenig an ein altes Xbox-Design erinnert. 8BitDo ruft für alle Versionen im eigenen Webshop ungefähr 32 US-Dollar inklusive Versand und geschätzten Steuern auf. Alternativ verkauft das Unternehmen seine Controller auch komfortabler über einen Amazon-Webshop* zu Preisen zwischen 32 und 33 Euro. Dort kostet die transparent-schwarze und eigentlich universellste Farbvariante sogar nur rund 30 Euro*.

Weiteres Zubehör gibt es für das Basismodell nicht. Die Plattformauswahl hängt zudem vom Modell ab. Der einfache 2C kann mit dem PC sowie auf Android-Geräten betrieben werden. Daneben bietet 8BitDo eine Variante für die Nintendo Switch (2) an. Sie verfügt zusätzlich über ein Gyroskop, kommt aber nur auf eine Laufzeit von 15 Stunden und kann ausschließlich über Bluetooth betrieben werden. Das umreißt zugleich die Plattformen, denn mit einer Xbox kann sich keiner der 2C-Controller verbinden.

Praxistest: Er irritiert!

Vom ersten Griff an irritiert der Controller. In der Regel, und das ist ebenfalls irritierend, positiv: Für 30 Euro gibt es eine ganze Menge und wenig zu klagen. Dass man wenig einstellen kann, vermag nicht im Mindesten zu stören. Alles Wichtige ist dabei, das Konzept funktioniert.

Bedienung

Im Erstkontakt irritiert die Form, denn das normale, den Händen bekannte Xbox-Pad läuft spitzer zu. Es lässt dadurch gerade bei längeren Spielesitzungen etwas bequemer halten und aufgrund des flacheren Winkels zu den Schultertasten ein wenig angenehmer bedienen. Ergonomisch erscheint die Sache klar; Arme und Handgelenke bilden in flacherer Haltung eine bessere Linie. Dass die Form des 2C noch nicht allerbest ausfällt, ist sich auch der Hersteller bewusst. Die kommende dritte Generation des Pads soll genau dort ansetzen.

Irritierend sind weitere Dinge: Trigger und Sticks fühlen sich gut an und erlauben präzise Betätigung, die vier Schultertasten klicken klar und knackig – im Feedback qualifizieren sie sich als klares Upgrade(!) zu Microsofts Referenzprodukt. Das Gewicht schlägt in die gleiche Kerbe. Der Unterschied zu anderen Pads fällt erheblich aus und liegt in einem Bereich, der sehr komfortabel ist. Beides macht einen ziemlichen Unterhaltungsfaktor beim Bedienen aus. Ja, die Klicks sind hörbar, aber auch deutlich – ein Zack-Zack-Boom mit den Schultertasten.

Durchgehend halten kann der Controller den Eindruck nicht, akustisch etwa, denn die Schultertasten klicken gut hörbar. Leise ist das Pad nicht, zumindest nicht mehr dezent. Das Geräuschniveau stört zwar noch nicht, der Controller zeigt im Ohr aber durchaus eine gewisse Präsenz, während andere Produkte beim Spielen unauffällig in den Hintergrund treten. Es ist, wenn man leise mag, noch okay, aber etwas, das vom ersten Klick an auffällt.

Ergonomisch gefällt der Xbox-Controller eine Spur besser
Ergonomisch gefällt der Xbox-Controller eine Spur besser

Das darf besser werden

Ganz ausbalanciert scheint der 2C aber nicht und das liegt ausgerechnet an einer bereits optimierten Stelle. Das bereits überarbeitete „clicky“ Steuerkreuz könnte deutlicher klicken. Betätigungen werden unscharf rückgemeldet, Klicks wirken verwaschen oder gedämpft, in seltenen Fällen waren sie schwer wahrnehmbar. Weg von Trockenübungen und im Spiel betätigt fällt das weniger ins Gewicht, die vier Richtungen lassen sich ordentlich genug treffen. Bei diagonaler Betätigung vergrößert sich der Abstand, sie fallen dem 2C schwerer. Ein Referenz-Pad präsentiert sich insgesamt homogener, wenn auch in der Spitze nicht auf dem gleichen Niveau.

Anfreunden muss man sich auch mit den Menütasten. 8BitDo nutzt Taster mit sehr kurzem Hub, die festeren Druck verlangen. Die Abdeckung der Menütasten schafft es jedoch nur auf einen Millimeter Höhe; zusammen mit der kleinen Oberfläche reduziert sich der Bedienkomfort etwas. Ein positives Detail: Plus- und Minus-Taste führt der Hersteller extrem flach aus. Dass sie daher nicht ganz so einfach zu betätigen sind, ist sinnvolles Design, da sie nur der Konfiguration des Controllers dienen – und das möchte man nicht versehentlich tun.

Ob das auch für die Mischung von Feedback-Arten so ist, sei dahingestellt. Anders als teurere Controller geben alle Tasten-Gruppen unterschiedliche Rückmeldungen. Sie ähneln sich lediglich, aber nur in gröberer Näherung. Die beste Nachricht daran: Nichts davon ist ein fundamentaler Fehltritt oder ein absolut grottiger Bereich, der große Kompromisse aufzwingt. Es ist vielmehr ein Jammern auf hohem Niveau und sicherlich auch entkoppelt vom Preis.

Fazit

Halber Preis, doppelte Qualität suggeriert das Datenblatt des Ultimate 2C. Das ist eine starke Ansage: Hall-Effekt-Sticks, ein geringeres Gewicht, ein integrierter Akku und Zusatztasten, all das geht über den fast doppelt so teuren Xbox-Controller hinaus. Dennoch: Ganz so klar wie ein Feature-Vergleich die Sache scheinen lässt, wird sie nicht.

Für 30 Euro ist der Ultimate 2C für den PC definitiv ein toller und ohne Einschränkungen nutzbarer „Essentials“-Controller, der sinnvolle Technik mit meist guter Ausführung kombiniert. Es ist alles da, was man normalerweise braucht, gute Sticks und angenehm klickende Front-Buttons überzeugen. Für 30 Euro braucht es keine lange Denkerpose: Das ist ein richtig gutes Gerät, das zufriedenstellt. Von großen Kompromissen zum Sparkurs kann hier kaum eine Rede sein.

Besser zum halben Preis? Die Antwort ist ein eindeutiges „Jein“
Besser zum halben Preis? Die Antwort ist ein eindeutiges „Jein“

Er ist aber auch kein Wunderwerk. Man kocht mit Wasser, der Rest schafft es nicht ganz auf das gleiche Niveau. Das ist letztlich die kleine Lücke, in die das Xbox-Pad noch passt. Es ist, über die Xbox-Kompatibilität hinaus, homogener abgestimmt und durch die Schultertasten insgesamt leiser, und erscheint besser geformt.

Nur: Am PC kostet alleine der Microsoft-Dongle so viel wie das gesamte 8BitDo-Produkt, der Controller selbst fast doppelt so viel. Ist es das wert? Eigentlich nicht. Wer wenig oder nur ab und zu mit dem Pad spielt oder nicht viel Geld ausgeben möchte, bekommt ein wirklich tolles Produkt, Kaufempfehlung, Ende.

Ergonomie entscheidet aber auch über Freud und Leid. Wer richtig viel, besonders lange oder mit großen Händen spielt, ist mit der normalen Xbox-Form vielleicht besser bedient, wenn auch eher nicht mit einem Xbox-Controller. Er ist dann aber auch in der Regel in einer anderen Preisklasse unterwegs und gibt etwas mehr Geld aus.

  • Zusatztasten & HE-Sticks
  • Geringes Gewicht
  • Taktile Bumper-Tasten
  • Schwergängige Menütasten
  • D-Pad etwas schwammig

ComputerBase hat den Ultimate 2C Wireless für diesen Test auf eigene Kosten im freien Handel erworben.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.

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Xenonauts 2: UFO-Fortsetzung liefert endlich Rundentaktik in 1.0


Aliens treten häufiger in Erscheinung, Politiker verhalten sich seltsam und niemand tut etwas. Außer der Spieler mit seiner Taskforce, das ist 1994 das Setting von UFO: Enemy Unknown gewesen. Xenonauts 2 versteht sich als Fortsetzung des Oldies in etwas modernerer Form – und ist jetzt aus dem Early Access gekommen.

Diese zweite Fortsetzung von UFO unterscheidet sich dabei ganz erheblich von der anderen Fortsetzung XCOM. Während XCOM das Genre modernisiert, auf 3D-Umgebungen wechselt und Kämpfe anders in Szene setzt, bleibt Xenonauts 2 dem Original treu. Isometrische Ansichten, komplexe Ereignis- und Forschungsketten in der Basis treten neben rundenbasierte Gefechte in Feldeinsätzen und ständigen Druck durch die „Doomsday“-Uhr bis zur endgültigen Alien-Invasion sind konzeptionell etwas anders angesiedelt. Der technische Unterbau ist aber auch hier modernisiert worden, wenngleich die Optik den Oldie imitiert. Systemanforderungen sind dementsprechend extrem niedrig.

Entwicklung geht weiter

Xenonauts 2 ist nun aus der Early-Access-Phase heraus und endlich fertiggestellt worden. Das hat länger gedauert als angekündigt. Eigentlich hatten die Entwickler schon zum Start des Vorabzugangs erklärt, dass ihr Projekt weitgehend fertig sei und lediglich neun weitere Monate für die Komplettierung benötigen würde.

Xenonauts 2 (Bild: Goldhawk Interactive)

In den kommenden Wochen haben sich Entwickler vor allem Fehlerbehebungen und kleinere Verbesserungen auf die Liste gesetzt, die es nicht in die Version 1.0 geschafft haben. Danach soll eine Roadmap für die weitere Entwicklung geplant werden, die insbesondere Modding-Werkzeuge enthält. Aktuell unterstützt das Spiel erst Harmony. Die quelloffene Bibliothek erlaubt es, das Spiel zur Laufzeit zur manipulieren. Modding soll aber noch einfacher werden. Mit dem letzten Update ist zudem Unterstützung für den Steam Workshop eingefügt worden, zudem Lade- und Wartezeiten reduziert worden.

Das sagen Nutzer und Tester

Aktuell kann das Spiel für rund 26 statt 40 Euro auf Steam, GOG und bei Epic Games erworben werden. Bewertungen sind für die letzten 30 Tage sowie im Gesamtzeitraum „sehr positiv“, auf Metacritic sind es im Schnitt 83 Punkte, bei nur fünf Wertungen hat das aber nur begrenzte Aussagekraft. Gemessen an den Urteilen geht das Unterfangen der Entwickler aber auf: Xenonauts 2 modernisiert den Klassiker behutsam und fängt seine Essenz gekonnt ein.

Systemanforderungen für Xenonauts 2



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