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Freie Render-Software: Update auf Blender 5.1.2 sorgt für mehr Stabilität

Mit Blender 5.1.2 wollen die Entwickler die Stabilität der freien 3D-Software weiter verbessern und haben dafür zahlreiche Fehlerkorrekturen vorgenommen. Parallel dazu erhielten auch die LTS-Versionen mit verlängertem Support weitere Aktualisierungen, die ebenfalls mehrere Probleme beseitigen.
Zahlreiche potenzielle Abstürze behoben
Im Hauptentwicklungszweig von Blender konnte es zuletzt in verschiedenen Situationen zu teils schwerwiegenden Abstürzen kommen. Betroffen war unter anderem der Wechsel in den Bearbeitungsmodus eines Objekts, nachdem zuvor „Make Instance Face“ verwendet und das Objekt anschließend dupliziert wurde. Ebenfalls problematisch zeigte sich ein fortlaufender Speicherverlust innerhalb der Vulkan-Komponente bei sämtlichen Viewport-Interaktionen, sofern eine Iris Xe der 13. Generation von Intel zum Einsatz kam. Darüber hinaus konnten Abstürze auftreten, wenn ein leeres Attribut als Einzelwert ausgelesen wurde. Laut den Entwicklern sollen sämtliche genannten Probleme mit Blender 5.1.2 behoben worden sein.
Auch im Bereich LineArt wurden Fehler korrigiert. Dort arbeiteten die Flags für Sammlungsschnittpunkte sowie die Prioritätsvererbung bislang nicht oder nur unzuverlässig. Dieses Verhalten soll nun ebenfalls der Vergangenheit angehören. Zusätzlich sollen Schnittlinien ab sofort der Filterung von Flächenmarkierungen folgen.
Die ausführlichen Release Notes listen darüber hinaus weitere Änderungen und Verbesserungen auf.
Auch Langzeitversionen erhalten Updates
Auch die LTS-Versionen von Blender mit verlängertem Support wurden aktualisiert. In Blender 4.5.10 haben die Entwickler unter anderem einen Fehler behoben, der beim Bearbeiten von Meshes mit Geometrie-Nodes und Armatures zu Abstürzen führen konnte. Zusätzlich wurden zwei Probleme innerhalb der Vulkan-Komponente korrigiert. Diese konnten einerseits eine schwarze Darstellung bei Verwendung des Nvidia-Treibers 595.71 verursachen und andererseits die Shader-Ergebnisse beim Mischen von Farben und BSDFs beeinflussen.
Blender 4.2.21 beseitigt hingegen einen Fehler, der in der Kameraansicht regelmäßig zu Abstürzen führen konnte, sobald ein Render-Bereich festgelegt wurde.
Ab sofort verfügbar
Blender 5.1.2 sowie Blender 4.5.10 LTS und 4.2.21 stehen ab sofort auf der Website des Projektes zum Download bereit oder können alternativ wie gewohnt bequem über den Link am Ende dieser Meldung im Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Downloads
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4,8 Sterne
Blender ist ein freies Render-Tool, mit dem man Objekte modellieren, texturieren und animieren kann.
- Version 5.1.2 Deutsch
- Version 4.5.10 LTS Deutsch
- Version 4.2.21 LTS Deutsch
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F1 25: Season-Pack 2026 kommt im Juni mit dem Circuito de Madring

EA Sports hat den Season-Pack 2026 für F1 25 offiziell angekündigt. Das Pack erscheint bereits Anfang Juni 2026 und enthält die neuen Autos, die neuen Teams von Audi und Cadillac sowie alle aktuellen Fahrerpaarungen. Die neue Stadtstrecke in Madrid ist auch enthalten, allerdings mit einer Einschränkung.
Season-Pack statt F1 26
Mit der Formel-1-Weltmeisterschaft 2026 hat sich im Formel-Zirkus so einiges geändert. Die Autos sind kompakter geworden, die Reifen schmaler und das Verhältnis vom V6-Motor zum E-Motor hat sich stark verändert. Vor diesem ungewissen Hintergrund hatte Codemasters bereits im November des vergangenen Jahres angekündigt, dass es kein F1 26 geben wird. An seine Stelle tritt nun der Season-Pack 2026 für F1 25.
Neue Teams, neue Strecke und neue Autos
Der Season-Pack 2026 für F1 25 ergänzt das neue Team Cadillac zu den bestehenden zehn Teams. Wie auch in der Realität übernimmt Audi das Formel-1-Team von Sauber Motorsport. Neben den Teams werden auch die Fahrerpaarungen an die Saison 2026 angepasst. Arvid Lindblad stößt bei den Racing Bulls dazu und Valtteri Bottas und Sergio Pérez kehren als Fahrer von Cadillac zurück ins Fahrerlager. Wird die 2026er Saison im My-Team- oder Fahrerkarrieremodus gespielt, können, anders als bisher in F1 25, die fiktiven Teams von Konnersport und APXGP nicht hinzugefügt werden. Doch nicht alle Fahrzeugmodelle werden es in der finalen Fassung bis zum Release in das Season-Pack schaffen, sie sollen später per Update nachgereicht werden.
Madring mit Einschränkungen
Im Vergleich zur letzten Formel-1-Weltmeisterschaft umfasst die Saison 24 statt 23 Rennen. Als neuer Kurs kommt der Circuito de Madring in Madrid hinzu. Der rund 5,5 km lange Stadtkurs mit 22 Kurven liegt zwischen dem Stadtzentrum und dem Flughafen von Madrid. Der Kurs besteht aus permanenten und temporären Streckenabschnitten und bleibt mindestens bis zum Jahr 2034 im Rennkalender. Doch eine Einschränkung bringt der Kurs im Season-Pack 2026 mit: Er wird nur von den neuen Autos der Saison 2026 befahren werden können. Wieso Codemasters diese Einschränkung vorsieht, bleibt unklar.
Anpassung an die realen Regeländerungen
Die Formel-1-Autos der Saison 2026 sind kleiner und leichter geworden. Der Anteil des Elektromotors wurde im Vergleich zur Vorsaison fast verdreifacht. An die Stelle von ERS und DRS sind der Overtake-Mode und der Boost-Mode getreten. Wie genau die technischen Änderungen in diesem DLC umgesetzt werden, geht aus den bisher bereitgestellten Informationen noch nicht hervor. Die aktive Aerodynamik mit abklappbarem Front- und Heckflügel sowie der Overtake-Mode wird allerdings aktiv beworben und auf den Screenshots gezeigt. Wer sich um diese Modi nicht kümmern will, kann die angekündigten neuen Fahrhilfen verwenden.
Release bereits im Juni
Das Season-Pack 2026 für F1 25 von Codemasters erscheint am 3. Juni 2026. Einen Preis nennen die Entwickler bisher noch nicht. Für den 26. Mai um 17 Uhr ist ein Deep-Dive-Video von EA Sports geplant, das die Features des Season-Packs vorstellen wird.
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Amkor × TSMC: Packaging-Boom lässt Amkor zusätzliche Erweiterung planen
Einen Steinwurf von TSMC entfernt baut Amkor in Arizona eine riesige Anlage auf. Nun wurden weitere Ländereien zugekauft – für die Zukunft, heißt es. Denn das Packaging ist gekommen um zu bleiben, nicht nur für KI-Beschleuniger, sondern viele andere Dinge.
Die Arbeiten an Amkors neuer Fabrik sind in vollem Gange, denn je eher der Komplex fertiggestellt ist, desto eher wird hier auch Geld verdient. Die Anlage soll vor TSMCs eigenem Packaging-Werk in Arizona fertiggestellt werden, sodass Amkor die ersten TSMC-Packaging-Aufgaben hier übernimmt. Die Wege dafür sind kurz, in Amkors neuestem Baustellenbild ist sogar TSMCs Campus in Arizona am oberen rechten Rand erkennbar.
Der bisher genehmigte Platz für Amkors Neubau beträgt 104 Acres (knapp 42,1 Hektar). Nun wurde ein Kaufvertrag über die benachbarte Parzelle geschlossen, die das Gebiet noch einmal um 67 Acres erweitert. Laut Peoria City Council kostet das Amkor 32,5 Millionen US-Dollar. Amkor erklärt dazu, dass das Unternehmen dadurch „strategic flexibility to support future expansion and evolving customer demand“ erhalte.
Dabei hat Amkor den jetzt genutzten Platz erst in letzter Minute im Oktober 2025 überhaupt erhalten. Nachdem es Anwohnerproteste gegen den 54 Acres großen Komplex weiter südlich in der Nähe der Stadt gegeben hatte, zog Amkor weiter hinaus in die Nähe von TSMC und verdoppelte die Fläche dabei bereits nahezu. Nun sind aus den anfänglich einmal geplanten 56 Acres letztlich bereits 171 Acres (rund 69 Hektar) geworden, eine ziemlich exakte Verdreifachung der ursprünglich geplanten Fläche.
Dabei erhöhte sich auch die Investitionssumme deutlich: Ursprünglich war die Investitionssumme mit 2 Milliarden US-Dollar beziffert worden, inzwischen sind daraus bereits 7 Milliarden US-Dollar geworden – eine weitere Aufstockung nicht ausgeschlossen. Ende des kommenden Jahres soll es in Arizona losgehen, große Stückzahlen dann 2028 für externe Kunden getestet und verpackt werden – OSAT (outsourced semiconductor assembly and test). Dazu gehören neben TSMC auch Apple, Nvidia, Arm und Intel, die ihr EMIB-Know-how zuletzt Amkor zur Verfügung gestellt hatten. Und da auch Intel etwas weiter südlich von Phoenix ebenfalls modernste Fabs hat, können hier schnell verschiedene Dinge ineinandergreifen.
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CB-Funk-Podcast #170: FSR 4 für RDNA 2+3 und 300-Euro-Grafikkarten im Vergleich

Jan und Fabian freuen sich in der 170. Episode des ComputerBase-Podcasts CB-Funk über AMDs Ankündigung, FSR 4 endlich auch älteren Radeon-Grafikkarten verfügbar zu machen, Wolfgangs Benchmark-Eskapaden zu „günstigen“ Grafikkarten und Forza Horizon 6 sowie eure rege Teilnahme am zugehörigen Community-Benchmark.
CB-Funk: Die einhundertsiebzigste Episode
Schon totgeglaubt, hat AMD das Vorhaben, FSR 4 auch für alte Radeon RX mit RDNA-3-GPU (Radeon RX 7000) und sogar RDNA-2-GPU (Radeon RX 6000) zu bringen, doch nicht begraben: Im Juli 2026 geht es für Radeon RX 7000 los, RX 6000 folgt Anfang 2027. Fabian und Jan sind zum Einstieg in die Episode unterm Strich begeistert.
Was eine GeForce RTX 3060 12 GB heute noch zu leisten im Stande ist, wenn sie mit anderen Bis-zu-300-Euro-Grafikkarten verglichen wird, hat sich wiederum in dieser Woche Wolfgang angesehen – und Fabian und Jan werten die Ergebnisse aus. Aber Benchmarks in Full HD? Fabian hat für alle mit einer solchen Grafikkarte, deren Monitor mehr kann, noch einen Tipp.
Anschließend geht es um ein Update zu den Forza-Horizon-6-Benchmarks der letzten Woche und um den seit Dienstag laufenden Community-Benchmark-Tests zum Rennspiel – im Next-Gen-Setup. Ein großes Lob und Danke an alle Teilnehmenden und viel Spaß beim Hören des Podcasts!
Wir beantworten eure Fragen
Und wie üblich zur Erinnerung: Wir möchten im CB-Funk jede Woche einige Fragen beantworten, die zum Podcast, zur Redaktion oder zu unseren Themen passen. Gerne könnt ihr eure Fragen an podcast@computerbase.de richten oder aber uns hier im Forum oder auf Discord per Direktnachricht anschreiben – wir sind gespannt!
CB-Funk bei Spotify, Apple, Amazon und Deezer
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Übersicht zu den bisherigen Episoden
Eine Übersicht zu den bisherigen Podcast-Folgen und den entsprechenden Artikeln mit Kommentarbereich ist auf der Themenseite CB-Funk zu finden.
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