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Planted und Code Gaia fusionieren – REPS bekommt 23,6 Millionen – allO erhält 14 Millionen


#DealMonitor

+++ #DealMonitor +++ ESG-Softwareanbieter Planted und Code Gaia fusionieren +++ Energy Harvesting-Startup REPS bekommt 23,6 Millionen +++ Restaurant-Software allO erhält 14 Millionen +++ LegalTech nu:legal sammelt 1,3 Millionen ein +++

Planted und Code Gaia fusionieren – REPS bekommt 23,6 Millionen – allO erhält 14 Millionen

Im #DealMonitor für den 27. Mai werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

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INVESTMENTS

REPS
+++ Nicht genannte Investoren investieren 23,6 Millionen US-Dollar in REPS. Das Tiroler Startup, 2023 von Alfons Huber in Mils gegründet, wandelt Bremsenergie aus dem Straßenverkehr in Strom um. „REPS kann auf asphaltierten Straßenabschnitten installiert werden, an denen Fahrzeuge langsamer werden oder bremsen müssen – zum Beispiel vor Ampeln, Stoppschildern, Mautstationen, Streckenabschnitten mit Gefälle oder Autobahnausfahrten“, heißt es zur Idee. Das frische Kapital soll unter anderem in die internationale Expansion fließen. Mehr über REPS

allO 
+++ Der New Yorker Investor Zigg Capital, LifeX Ventures, Aperture, Wecken & Cie., 20VC und Keen Venture Partners sowie Business Angels wie Angels in the round include Fabian Siegel, Mark Ransford, Ludwig Fuchs investieren 14 Millionen US-Dollar in allO. Das Münchner Startup, 2020 von Benedikt von Lewinski, Cancan Liu und Teodor Rupi gegründet, positioniert sich als „All-in-One-System für Restaurants“. „allO unifies POS, integrated payments, reservations, kiosks, delivery, webshop, and back office into a single platform, with a suite of AI-powered digital employees on top“, heißt es zum Konzept. Zuvor flossen bereits rund 6,5 Millionen Dollar in allO – unter anderem von 20VC, Keen Venture Partners, NL Startup Fund, 20Product, 20Growth sowie Business Angels wie Mario Götze, Claire Hughes-Johnson, Daniel Khachab, Martin Enderle, Navid Hadzaad und Pat Cummins. Zigg Capital hält nun 17,4 % an allO. Auf Keen Venture Partners entfallen derzeit 17,9 %. 20VC ist mit 15,5 % an Bord. Mehr über allO

nu:legal
+++ Der Münchner Early-Stage-Investor Caesar Ventures, Superangels und mehrere Business Angels investieren 1,3 Millionen Euro in nu:legal. Das LegalTech aus Potsdam, 2025 von Bork Morfaw, ehemaliger Jurist bei Freshfields, gegründet, möchte kleine und mittelständische Unternehmen bei juristischen Prozesse zu Arbeitsverträge, Kündigungen, oder Auftragsverarbeitungsverträge helfen. „Die Plattform kombiniert dafür spezialisierte juristische Workflows, intelligente Automatisierung sowie anwaltliche Prüfung“, teilt das Team mit. Caesar Ventures hält nun rund 7,9 % an nu:legal. Mehr über nu:legal

MERGERS & ACQUISITIONS

Planted Code Gaia
+++ Die beiden ESG-Softwareanbieter Planted und Code Gaia fusionieren. „Mit über 630 Kunden und einem profitablen Kerngeschäft gehört die neue Gruppe zu den führenden Anbietern im europäischen Markt“, heißt es in einer Presseaussendung. Auch nach der Fusion bleiben beide Marken unter dem Dach von House of Gaia erhalten. Markus Adler, Gründer von Code Gaia, übernimmt dabei das operative Geschäft. Code Gaia-Mitstreiter Niklas Schönstein verantwortet die Produktstrategie. Planted-Gründer Wilhelm Hammes kümmert sich um künftige Akquisitionen. In den kommenden 24 Monaten sollen „gezielt spezialisierte ESG-Softwareanbieter mit komplementärer Produkttiefe“ in die neue Gruppe integriert werden. Das Kölner Startup Planted, 2021 von Jan Borchert, Heinrich Rauh, Cindy Schüller und Wilhelm Hammes gegründet, pflanzte zum Start Mischwälder zur CO2-Kompensation. Später wurde aus der Jungfirma eine Lösung für CO2-Management und Reporting. Zu den Investoren des Startups gehörten TechVision Fonds, WENVEST Capital und neoteq ventures. In den vergangenen Jahren flossen mehr als 7 Millionen in Planted. Das Unternehmen übernahm 2024 bereits seinen Berliner Konkurrenten Clime. Code Gaia (vormals Spenoki), 2020 von Markus Adler, Niklas Schönstein und Till Kundrun in München gegründet, positioniert sich als „Betriebssystem für Wirtschaftlichkeit & Resilienz“. Die Brand- und Retail-Agentur Liganova übernahm 2022 die Mehrheit an Code Gaia. Zuletzt hielt Liganova-Gründer Vincent Bodo Andrin die Mehrheit am Unternehmen. Mehr über Planted

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Foto (oben): azrael74



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240 Millionen für deutsches Fusions-Startup: Europas neuer Energie-Gigant?


Focused Energy will in Deutschland das weltweit erste Laserfusionskraftwerk bauen – und wird das wohl wertvollste Fusionsunternehmen Europas.

240 Millionen für deutsches Fusions-Startup: Europas neuer Energie-Gigant?

Das frische Kapital soll fast vollständig in den Ausbau des Standorts Biblis fließen.
Focused Energy

Deutschlands nächster Energie-Gigant? Das Darmstädter Fusions-Startup Focused Energy hat 240 Millionen US-Dollar eingesammelt – und damit nach eigenen Angaben die größte Series-A-Finanzierung der globalen Fusionsbranche abgeschlossen. Hinter dem Deal stehen unter anderem RWE, SPRIND und internationale Investoren aus Europa, Asien und der Golfregion. Das erst 2021 gegründete Unternehmen steigt damit zum wertvollsten Fusionsunternehmen Europas auf.

Focused Energy entwickelt Technologien für sogenannte Laserfusion. Das ist ein Ansatz der Kernfusion, bei dem mithilfe extrem starker Laser Energie erzeugt werden soll. Das Unternehmen wurde aus dem Umfeld der TU Darmstadt heraus gegründet und plant, bis Mitte der 2030er Jahre das weltweit erste Laserfusionskraftwerk im hessischen Biblis zu bauen.

An die globale Spitze

„Die Fusionsenergie tritt damit in Deutschland und Europa in eine neue Ära ein“, sagt CEO und Mitgründer Thomas Forner. „Die erfolgreiche Finanzierungsrunde bestätigt unseren wissenschaftlich fundierten Laserfusionsansatz, der Focused Energy in nur vier Jahren vom Startup zum weltweit führenden Laserfusionsunternehmen gemacht hat.“

Das frische Kapital soll fast vollständig in den Ausbau des Standorts Biblis fließen. Dort will Focused Energy auf dem ehemaligen Gelände des RWE-Kernkraftwerks seine Anlagen entwickeln. Der Energiekonzern steigt nicht nur als Investor ein, sondern bringt auch Infrastruktur und Genehmigungsexpertise mit. „Deutschland ist gut positioniert, global eine Spitzenrolle in der Kernfusion einzunehmen“, sagt RWE-Chef Markus Krebber.

Nach Angaben des Unternehmens beschäftigt Focused Energy inzwischen mehr als 160 Wissenschaftler und Ingenieure aus über 20 Nationen. Neben Darmstadt betreibt das Startup Standorte in Berlin, Austin und San Francisco.





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Parloa-Gründer über Erfolg: „Ambitionen müssen crazy wirken“


Gründerszene war auf den Startup Awards 2026 – und hat Parloa Gründer Malte Kosub nach seinen drei Tipps für junge Gründer gefragt.

Parloa-Gründer über Erfolg: „Ambitionen müssen crazy wirken“

Hat Gründerszene seine drei Tipps für Gründer verraten: Parloa Chef Malte Kosub.
Getty Images, Parloa, Collage: Gründerszene

Er ist einer der erfolgreichsten Gründer Deutschlands: Malte Kosub von Parloa. Das Berliner Startup entwickelt KI-Agenten für den Kundenservice, die Anfragen automatisiert verstehen, beantworten und an die richtige Stelle weiterleiten.

Parloa wurde in Berlin gegründet und zählt inzwischen zu den bekanntesten KI-Startups aus Deutschland. Im Januar 2026 schloss das Unternehmen eine Series-D-Finanzierungsrunde über 350 Millionen US-Dollar ab; die Bewertung liegt derzeit bei rund drei Milliarden US-Dollar.

Gründerszene hat auf den Startup-Awards 2026 mit dem 32-Jährigen (ganz kurz) gesprochen und ihn nach seinen drei Tipps gefragt. Das hat er gesagt:

  1. Sehr ambitioniert sein. „Wir müssen alle in Europa und Deutschland noch ambitionierter sein. Wenn die Ambitionen nicht crazy wirken, denkt man nicht groß genug.“
  2. Optimistisch bleiben. Gründen sei hart: Man falle hin, müsse wieder aufstehen und brauche dafür die Überzeugung, dass es weitergeht.
  3. Hart arbeiten. Wer weltweit erfolgreich sein wolle, müsse bereit sein, extrem viel Einsatz zu bringen.

Wie ist es, ein Unicorn-Gründer zu sein?

Auf diese Frage antwortet Kosub: „Das Gefühl ist eigentlich immer das gleiche, der Druck ist immer der gleiche. Die Ziele werden aber immer größer.“ Parloa sei vor allem im Enterprise Sales tätig. Hier würde der Unicorn-Status und die damit verbundene Bekanntheit den Vertrieb bei Kunden deutlich erleichtern.





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Ex-Freshfields-Jurist sammelt 1,3 Millionen Euro für sein Legal-Startup ein


Das Potsdamer Startup nu:legal will juristische Standardprozesse mit KI beschleunigen, und sammelt dafür 1,3 Millionen Euro von Investoren ein.

Das Team von Nu:legal um Bork Morfaw arbeitet daran, dass Arbeitsverträge und Datenschutzerklärungen künftig weniger Zeit kosten als der erste Kaffee im Büro.

Das Team von Nu:legal um Bork Morfaw arbeitet daran, dass Arbeitsverträge und Datenschutzerklärungen künftig weniger Zeit kosten als der erste Kaffee im Büro.
nu:legal

Arbeitsverträge, Kündigungen oder Datenschutzerklärungen: Viele juristische Prozesse in Unternehmen laufen noch immer langsam, teuer und manuell ab. Gleichzeitig experimentieren immer mehr Firmen mit KI-Tools — stoßen dabei aber schnell an Grenzen.

Hier möchte das Potsdamer Legal-Tech-Startup Nu:legal ansetzen. Das Unternehmen des ehemaligen Freshfields-Juristen Bork Morfaw hat jetzt 1,3 Millionen Euro eingesammelt. Die Finanzierungsrunde wurde von Caesar Ventures angeführt.

Die Plattform richtet sich an kleine und mittelständische Unternehmen, die juristische Prozesse wie Arbeitsverträge, Kündigungen oder Datenschutzerklärungen schneller abwickeln möchten, ohne dabei vollständig auf generische KI-Tools setzen zu müssen. „Wir glauben nicht daran, Anwälte zu ersetzen“, sagt Morfaw. „Wir glauben daran, juristische Expertise mithilfe von Technologie skalierbar zu machen. Viele juristische Standardprozesse werden bis heute weitgehend manuell bearbeitet. Das kostet Unternehmen Zeit und bindet gleichzeitig Kapazitäten in Kanzleien.“

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Vom Freshfields-Anwalt zum Startup-Gründer

Gegründet wurde Nu:legal von Bork Morfaw, der zuvor bei der Wirtschaftskanzlei Freshfields an Legal-Tech- und GenAI-Projekten gearbeitet hat. Bekannt wurde er bereits mit „LegalGPT“ (früher „AnwaltGPT“), einer KI-Anwendung für juristische Unterstützung mit 200.000 Nutzern. Die Erfahrungen daraus hätten laut Morfaw gezeigt, wie groß die Nachfrage nach schneller Rechtsunterstützung sei, aber auch, wo generische KI an Grenzen stoße.

„Das Problem ist nicht mangelnder Bedarf an Rechtsberatung“, sagt Morfaw. „Das Problem ist, dass das bestehende System nie für die Geschwindigkeit moderner Unternehmen entwickelt wurde.“





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