Apps & Mobile Entwicklung
Portabler Bildschirm: Neuer Asus ZenScreen mit 14-Zoll OLED-Panel überrascht mit kompakter Mobilität

Asus hat im Rahmen der Computex 2026 einen kompakten 14-Zoll-Monitor mit einem OLED-Panel vorgestellt. Der neue ZenScreen ist nur 8 mm dick, wiegt weniger als 500 Gramm und besitzt einen integrierten Klappständer auf der Rückseite.
Asus erweitert das Portfolio der transportablen ZenScreen-Monitore um ein neues Modell mit einem 14 Zoll großen OLED-Display, der die Typbezeichnung MQ14FCKV trägt. Damit eignet sich dieser kompakte Monitor, um beispielsweise beim Arbeiten unterwegs den eigenen Laptop um einen zweiten Bildschirm zu erweitern.
Neuer Asus ZenScreen im 16:10-Format
Die Auflösung des Asus ZenScreen MQ14FCKV liegt bei 1.920 × 1.200 Pixeln, wobei der kompakte Bildschirm im 16:10-Format ausgeführt ist. Dank des OLED-Panels dürfen sich Anwender über ein tiefes Schwarz und eine niedrige Reaktionszeit von 1 ms (laut Hersteller) freuen. Zudem soll der neue ZenScreen mit einer laut Asus „hohen wahrgenommen Helligkeit“ aufwarten, wobei Details hierzu noch fehlen.
Die Abdeckung des DCI-P3-Farbraums liegt bei 90 Prozent, was zwar ein respektabler, aber nicht überragend guter Wert ist. Mit einem Gewicht von weniger als 500 Gramm und einer Dicke von 8 mm ist das neue Asus-ZenScreen-Modell überaus portabel, wobei genauere Angaben zu den Abmessungen zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht vorliegen.
Praktisch wirkt außerdem die „Power Passthrough“-Funktion des kompakten OLED-Bildschirms. Demnach kann der neue ZenScreen beim Betrieb mit dem zugehörigen Netzadapter bis zu 85 Watt über den USB-C-Port an andere Geräte weiterreichen. Und aufgrund einer speziell auf macOS abgestimmten „M Model P3“-Farbabstimmung soll das Farbprofil auf Monitor sowie MacBook-Bildschirm einheitlich sein.
Für Windows 11 und macOS ab Version 12 steht zudem das Asus DisplayWidget Center zur Verfügung. Damit kann beispielsweise eine automatische Ausrichtungserkennung genutzt werden, wie sie von Smartphones und Tablets bekannt ist. Zudem soll das Programm die Energieeffizienz sowie Ladevorgänge optimieren können.
Noch keine Informationen zu Preis und Verfügbarkeit
Informationen zu Preis und Verfügbarkeit des Asus ZenScreen MQ14FCKV liegen zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht vor. Um einen Anhaltspunkt zu haben: Der im Mai dieses Jahres vorgestellte ZenScreen MQ16FC mit einem 16 Zoll großen OLED-Panel ist zu Preisen ab 280 Euro erhältlich.
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SSD-Controller: Phison zeigt X3 mit PCIe 6.0, E37T mit PCIe 5.0 und neue UFS-Lösungen

PCIe 6.0 kommt langsam in Fahrt. Phison hat mit dem X3 seinen ersten PCIe-6.0-SSD-Controller auf der Computex vorgestellt. Zudem wird der kommende E37T-Controller mit PCIe 5.0 vorgeführt. Einge ganze Reihe Enterprise-SSDs ist auch zu sehen. Die Pascari D206V bietet satte 245 TB Speichervolumen.
Phison X3 Controller mit PCIe 6.0
Im Rechenzentrum ist PCIe 6.0 bereits ein Thema. Dementsprechend bereiten Hersteller ihre ersten SSD mit PCIe 6.0 vor. Micron hatte im Februar als erster Hersteller eine PCIe-6.0-SSD in die Serienfertigung geschickt. Team Group zeigt aktuell auf der Computex ebenfalls ein erstes Modell.
Für Hersteller, die keine eigenen Controller entwickeln, bietet Phison entsprechende Lösungen an. Meist sogar „schlüsselfertig“, sodass ein ganzes SSD-Referenzdesign zur Verfügung gestellt wird und Hersteller im Grunde nur noch ihr Logo aufdrucken müssen.
Die neue Basis für kommende PCIe-6.0-SSDs enthüllt Phison nun mit dem „PCIe Gen6 Controller X3“. Der große Chip unterstützt PCIe 6.0 x4 sowie die neue Version 2.3 des NVMe-Protokolls. Auch OCP v2.6 und TCG Opal 2.3 zählen zu den unterstützten Standards.
Mit der gegenüber PCIe 5.0 x4 doppelt so schnellen Schnittstelle soll sich wenig überraschend auch der SSD-Durchsatz verdoppeln. Für SSDs mit X3-Controller verspricht Phison vorläufig enorme 28 GB/s und zwar sowohl lesend als auch schreibend. Letztlich hängt es aber immer davon ab, was die eingesetzten Speicherchips erlauben. Bei zufälligen Zugriffen sollen lesend wie schreiben bis zu 6,8 Millionen IOPS möglich werden – auch das ist in etwa doppelt so viel wie das aktuelle Maximum bei PCIe-5.0-SSDs.
Phison E37T mit PCIe 5.0
Bereits auf der CES im Januar hatte Phison den E37T vorgestellt und erste Benchmarks gezeigt. Bei diesem Chip handelt es sich um einen PCIe-5.0-Controller für den Verbrauchermarkt. Die Leistungsdemo auf der Computex lieferte allerdings etwas schlechtere Werte als noch auf der CES.
Dennoch wirbt Phison mit bis zu 14,9 GB/s am Limit der Schnittstelle. Die vorgeführte Referenz-SSD mit 1 TB benötigte im CrystalDiskMark maximal 4,5 Watt. Das bescheinigt eine sehr hohe Effizienz. Zum Marktstart liegen noch keine Angaben vor. Doch sollte sich Phison beeilen, denn der Konkurrent Silicon Motion lässt mit dem SM2524XT ein sehr ähnliches Produkt schon in Serie fertigen.
Allerdings hat Phison zumindest schon einen Partner: Team Group hat auf der Computex die T-Force Z54E Carbon mit E37T angekündigt.
Pascari-SSDs mit bis zu 245 TB oder 60 DWPD
In der Pascari-Familie für Server und Rechenzentren wird das aktuelle Portfolio präsentiert. Das höchste Speichervolumen bietet die Pascari D206V: Die PCIe-5.0-SSD liefert in der Spitze 245,76 TB Speicherplatz. Dabei kommt QLC-NAND zum Einsatz. Die Pascari X202Z ist wiederum auf extrem hohe Haltbarkeit ausgelegt und mit 60 Drive Writes Per Day (DWPD) spezifiziert.
Auf Software-Seite soll aiDAPTIV den speicherhungrigen KI-Workloads unter die Arme greifen, indem eine SSD als Speichererweiterung genutzt werden kann und somit der Bedarf an Arbeits- und GPU-Speicher verringert werden soll. Es handelt sich im Grunde um einen neuen Zwischenspeicher (Cache).
UFS 5.0 Controller
Auch im Smartphone wird der Speicher immer schneller. Beim dort eingesetzten Universal Flash Storage erfolgt der Wechsel auf UFS 5.0 mit rund 10 GB/s. Phisons PS8365 ist ein passender Controller, der mit sehr schnellen Speicherchips (4800 MT/s) umgehen kann und in einem modernen 6-nm-Prozess hergestellt wird. Das Leistungsniveau muss sich nicht hinter Mainstream-SSDs mit PCIe 5.0 verstecken.
PCIe-to-UFS-Bridge
UFS könnte bald auch in Notebooks eine Rolle spielen, denn Phison hat mit dem PS5963 den ersten PCIe-to-UFS-Bridge-Controller vorgestellt. Dieser sorgt dafür, dass eine via PCIe angebundene M.2-SSD mit einem UFS-Baustein bestückt werden kann. Angedacht sind kleine M.2-2230-SSDs mit UFS 3.1. Phison hält dies für eine ideale Lösung für den Mainstream-Laptop-Markt mit SSD-Speicherkapazitäten von 128 GB bis 256 GB.
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Kein reiner Coding-Assistent mehr: Neue Plugins und interaktive Websites machen Codex universeller
OpenAI positioniert den bisherigen Coding-Assistenten Codex zunehmend als universelles KI-Arbeitswerkzeug für Unternehmen. Neue rollenspezifische Plugins, interaktive Websites und erweiterte Annotationen sollen das KI-Modell für Firmen attraktiver machen und die möglichen Einsatzgebiete deutlich erweitern.
Nicht nur Programmierer arbeiten mit Codex
OpenAI hatte Codex ursprünglich für die Software-Entwicklung erstellt, dennoch wächst der Anteil nicht-technischer Nutzer, die das KI-Modell für andere Aufgaben einsetzen, kontinuierlich. Nach Angaben des Unternehmens machten Analysten, Marketingteams, Designer, Operatoren, Forscher, Investoren und Banking-Fachleute im vergangenen Monat bereits 40 Prozent der neuen Codex-Nutzer aus. So soll etwa die Forschungsabteilung von Nvidia Codex verwenden, um Experiment-Workflows zu beschleunigen – vom Finden neuer Forschungsideen bis hin zum Schreiben von Skripten für Machine-Learning-Infrastrukturen.
Aus diesem Grund hat OpenAI Codex nun um mehrere neue Plugins, interaktive Websites und Annotationen, also strukturierte Zusatzinformationen oder Metadaten, die bestimmten Inhalten oder Daten beigefügt werden können, erweitert.
Neue Plugins für neue Nutzungsszenarien
Sechs neue Agent-Plugins sollen Codex gezielt an unterschiedliche Rollen, Anwendungen und Arbeitsabläufe anpassen. Die Erweiterungen bündeln passende Apps, Skills, Anweisungen sowie Workflows und bringen gleichzeitig Unterstützung für 62 Apps und 110 Skills mit. Unter den neuen Erweiterungen befindet sich unter anderem ein Plugin zur Datenanalyse, das sich primär an Analysten und Business-Teams richtet. Dieses soll dabei helfen, Geschäftsdaten auszuwerten, Veränderungen wichtiger Kennzahlen zu erklären sowie Berichte oder Dashboards mit Plattformen wie Snowflake, Databricks Genie, Hex und Tableau zu erstellen.
Das Creative-Production-Plugin soll dagegen Marketing- und Kreativteams dabei unterstützen, Briefings mithilfe anderer Werkzeuge wie Figma, Canva und Shutterstock in konkrete Kampagnenmaterialien umzusetzen. Auch für den Vertrieb stellt OpenAI eine Erweiterung bereit, die Kundendaten aus verschiedenen Systemen zusammenführen soll. Dafür werden Plattformen wie Salesforce, HubSpot und Slack eingebunden, um Accounts zu priorisieren oder Termine vorzubereiten. Mit dem Produktdesign-Plugin wiederum können Teams frühe Ideen in interaktive Prototypen umwandeln. Zusätzlich stellt OpenAI zwei Plugins für Finanz- und Investmentbereiche bereit.
Laut OpenAI sind die Plugins sofort einsatzbereit, lassen sich jedoch ebenso individuell an bestimmte Aufgaben anpassen oder durch eigene Erweiterungen ergänzen. Weitere Lösungen für Unternehmensfinanzierung, Strategieberatung, Recht und Marketingstrategie befinden sich dem Unternehmen zufolge bereits in der Entwicklung.
Sites macht statische Inhalte interaktiv
Mit „Sites“ soll Codex darüber hinaus Inhalte in interaktive, gehostete Websites oder Apps umwandeln können, die sich per URL innerhalb eines Workspace teilen lassen. OpenAI beschreibt die Funktion als dynamische Alternative zu statischen Dokumenten, Tabellen oder Präsentationen. Nutzer sollen damit beispielsweise Kundenbewertungen, Finanzmodelle, Projekt-Hubs oder Launch-Materialien automatisch als interaktive Oberflächen erstellen lassen können. Dafür verarbeitet Codex Informationen aus unterschiedlichen Quellen wie Dokumenten, Tabellen, Präsentationen oder bereits vorhandenen Codex-Projekten. Die erzeugten Sites können darüber hinaus Diagramme, Formulare, Tracker oder andere interaktive Elemente enthalten und sich bei Änderungen automatisch aktualisieren.
Beim Aufbau des Sites-Ökosystems arbeitet OpenAI unter anderem mit Wix, Replit, Lovable, Figma und Emergent zusammen.
Annotationen wird mehr Aufmerksamkeit geschenkt
Neben den bereits genannten Funktionen hat OpenAI auch die Möglichkeiten rund um Annotationen in Codex deutlich erweitert. So lassen sich nun gezielt einzelne Bereiche in Dokumenten, Tabellen, Präsentationen oder Sites markieren und direkt überarbeiten. Statt komplette Dateien neu generieren zu müssen, kann der Assistent dadurch gezielt nur ausgewählte Elemente verändern, was Anpassungen deutlich vereinfacht. OpenAI positioniert Annotationen damit stärker als Werkzeug für iterative Zusammenarbeit und präzise Nachbearbeitung nach dem ersten Entwurf.
Unterschiedliche Verfügbarkeiten
OpenAI rollt die rollenspezifischen Plugins derzeit für alle Codex-Pläne aus. Sites starten hingegen zunächst als Vorschauversion für Business- und Enterprise-Teams, Administratoren müssen dafür die entsprechenden Funktionen und App-Berechtigungen in den Workspace-Einstellungen aktivieren.
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All-In RTX Spark: Microsoft bringt Surface Ultra und Dev Box mit Nvidia-Chip

Microsoft macht ernst mit Nvidias neuem RTX Spark: Neben dem Surface Ultra erscheint auch eine RTX Spark Dev Box im Herbst dieses Jahres. Das Ziel ist klar: Windows 11 und die passenden Anwendungen sollen auf Arm-Kernen noch weiter entwickelt und entsprechend breiter aufgestellt werden.
Dafür ist in erster Linie die in dieser Nacht enthüllte Surface RTX Spark Dev Box gedacht. Diese ist im Grunde genommen ein schon bekannter DGX Spark (Test), wie er in vielen Ausführungen bereits vorliegt, in einem Microsoft-Design mit einem schwarzen Aluminium-Gehäuse. Dafür wird der Vollausbau des neuen RTX Spark bei 100 Watt genutzt und von 128 GByte RAM flankiert, sodass mit dem Entwicklerkit Neuheiten probiert werden können. Später im Jahresverlauf soll das Dev-Kit zu noch unbekanntem Preis verfügbar werden.
Surface Laptop Ultra wird ein (teures) High-End-Notebook
Nvidias RTX Spark hält aber auch im gehobenen Consumer-Umfeld Einzug. Nachdem Microsoft die echten Surface-Notebooks in den vergangenen Jahren ziemlich vernachlässigte und auch bei Tablets eher auf Altbackenes setzte, kommt nach den Business-Geräten mit Intel Panther Lake Mitte Mai nun mit dem Surface Laptop Ultra ein vermutlich absolutes High-End-Gerät.
Das 15 Zoll große Surface Ultra ist weniger als 18 mm dick und unter zwei Kilogramm schwer und bietet einen Mini-LED-Touch-Screen mit bis zu 2.000 nits im 3:2-Verhältnis bei 262 ppi. Im Inneren werkelt natürlich der RTX Spark im Vollausbau mit bis zu 128 GByte RAM und einer austauschbaren SSD, ein viel größeres Touchpad steht für Eingaben bereit. Ausgabestellen gibt es in Form diverse moderner Anschlüsse wie HDMI, dreimal USB-C, USB-A und vollwertigem Kartenleser. Und der verbaute Akku soll laut Microsoft den ganzen Tag durchhalten – genaue Angaben dazu gibt es aber noch nicht.
Auch beim neuen Notebook schweigt sich das Unternehmen beim Preis noch aus. Im Herbst soll es verfügbar werden. Da die Ausstattung durchaus im High-End-Bereich anzusiedeln ist, dürfte das Modell letztlich vermutlich ein ziemlich teures werden.
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