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Premium-Händler vs. Discounter: So unterschiedlich umgarnen Edeka und Aldi die Verbraucher zu Ostern
Edeka setzt auf Regionalität
In drei Wochen ist Ostern. Heißt: Unzählige Festmahlbeauftragte werden bald losziehen, um reichlich Fisch für Karfreitag, Lammbraten für Ostersonntag und Frühlingsgemüse für’s gute Gewissen aufzutreiben. Um sich als Point of Purchase zu empfehlen, setzen Edeka und Aldi auf völlig unterschiedliche Strategien.
Edeka lockt mit Regionalität
Die neue Edeka-Kampagne, die ab dem heutigen Montag in den TV-Werbeblöcken zu sehen ist, startet zwar sicher nicht zufällig kurz vor Ostern. Dennoch kommt sie nicht wirklich als reine Osterkampagne daher. Vielmehr sollen die TV-Spots, die Leadagentur Jung von Matt Spree gemeinsam mit der Produktionsfirma Doity und Regisseur Ivan Boljat umgesetzt hat, die Vielfalt regionaler Produkte noch stärker in den Fokus rücken – und zwar weit über Ostern hinaus.
Aldi umgarnt Sparfüchse mit Preiswerbung
Einen ganz anderen Schwerpunkt in den TV-Werbeblöcken setzt derweil Aldi. Die neue TV-Kampagne, die Stammagentur Antoni 99 und die Filmproduktion Anorak für Aldi Nord und Aldi Süd entwickelt haben, ist auf den ersten Blick als reine Osterkampagne zu erkennen, die kurzfristig den Abverkauf ankurbeln soll. Das Commercial, in dem Kinder mit prall gefüllten Ostereierkörben durch Gärten flitzen, lockt die Konsumierenden passend zur generellen Positionierung des selbsternannten „Erfinders der Tiefpreise“ mit dem „Aldi-Preis“ – oder anders formuliert damit, dass sich Dank Aldi wirklich alle auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen ein Festmahl zu Ostern leisten können.
Dass das Aldi-Preisversprechen kein Marketingblabla ist, sondern Hand und Fuß hat, darauf legt Lukas Klunke großen Wert. Der Aldi-Preis sei eben „kein kurzfristiges Angebot, sondern Kern unseres Anspruchs als Preisführer“, sagt der Managing Director Marketing & Communication bei Aldi Nord. „Wer bei uns einkauft, bekommt den besten Preis – ohne Abstriche bei Qualität oder Auswahl“, so Klunke weiter. Damit die Botschaft bei möglichst vielen Menschen ankommt, setzt Aldi auf einen breiten Mediamix. Neben TV-Spots setzt der Discounter auf die Kanäle Online Video, Display, Social Media und Out-of-Home.
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Tradingpedia: Das sind die weltweit stärksten Marken auf Social Media
Auf Instagram haben Marken die Nase vorn, die inspirieren, unterhalten oder informieren.
Wirtschaftlicher Erfolg und Marktmacht sind nicht unbedingt gleichbedeutend mit Aufmerksamkeit auf Social Media, zeigt eine aktuelle Analyse von Tradingpedia. Während vor allem Tech-Konzerne zu den wertvollsten Marken 2026 zählen, dominieren auf Instagram Marken aus Sport, Unterhaltung und Fashion.
In unserem heutigen wirtschaftlichen Ökosystem sind es einige große Marken, vor allem große, amerikanische Tech-Konzerne, die immer m
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WARC-Prognose: Krise am Golf könnte Werbemarkt fast 100 Milliarden US-Dollar kosten
Wegen bewaffneter Konflikte sitzt auch das Werbegeld nicht mehr locker
Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran belastet nicht nur die Weltwirtschaft, sondern auch den Werbemarkt. Eine Analyse von WARC zeigt, was der Konflikt im schlimmsten Fall bedeuten würde – auch für den deutschen Markt.
Die gute Nachricht vorweg: WARC hat in seiner jüngsten Analyse die Prognose für den globalen Werbemarkt nicht etwa nach unten korrigiert, so
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Office EU: Die europäische Antwort auf Microsoft 365
Die erste stabile Version von Euro-Office ist da. Zu den Partner:innen des Open-Source-Projekts gehört auch Office EU, das sich als europäische Alternative zu Microsoft 365 und Google Workspace positioniert.
Ob Cloud-Infrastruktur, Büro-Software oder KI: Europas digitale Wirtschaft läuft noch immer größtenteils auf Technologie aus den USA. Das soll sich ändern. Mit dem Technological Sovereignty Plan will die EU europäische Alternativen stärken und die Abhängigkeit von amerikanischen Tech-Konzernen verringern.
Mit der Veröffentlichung der ersten stabilen Version von Euro-Office erhält der Plan nun Rückenwind. Das geht aus einer Ankündigung der Projektpartner Nextcloud und Ionos hervor, über die unter anderem heise online berichtete. Zu den Partner:innen von Euro-Office gehört auch Office EU, eine Suite, die sich als europäische Alternative zu Microsoft 365 und Google Workspace positioniert. Wie die etablierten Lösungen aus den USA bündelt Office EU Anwendungen für Dokumente, Tabellen, Präsentationen, E-Mail, Kalender, Cloud-Speicher und Videokonferenzen in einer Suite. Weitere partizipierende Unternehmen sind unter anderem XWiki, OpenProject und Open-Xchange. Gemeinsam wollen sie europäische Alternativen zu proprietären Office-Lösungen stärken und die digitale Souveränität Europas voranbringen.
Auch wenn Projekte wie Office EU den etablierten US-Unternehmen wohl nicht kurzfristig relevante Marktanteile abnehmen werden, machen sie vielen Verfechter:innen digitaler Souveränität Hoffnung. Wie dringend Europa eigene Alternativen bei Cloud, KI und Software braucht, wurde auch auf der re:publica 2026 deutlich. Dort warnten zahlreiche Speaker, darunter auch re:publica-Gründer Markus Beckedahl, vor der wachsenden Macht großer Tech-Konzerne und der starken Abhängigkeit Europas von digitaler Infrastruktur aus den USA. Beckedahl sprach dabei von einer Monopolbildung „auf Steroiden“, bei der wenige Konzerne durch Daten, Rechenleistung und Kapital ihre Macht kontinuierlich ausbauen.
„Your digital future is made in Europe“:
Europas Plan gegen Tech-Abhängigkeit

Eine europäische Office-Suite für digitale Unabhängigkeit
Während Microsoft, Google und OpenAI derzeit vor allem mit neuen KI-Funktionen um Aufmerksamkeit konkurrieren, setzt Office EU einen anderen Schwerpunkt. Die Office-Suite wirbt vor allem mit europäischer Infrastruktur, Open Source und dem Versprechen, Daten außerhalb außereuropäischer Rechtsräume zu halten.

Sämtliche Dienste werden auf europäischer Infrastruktur betrieben. Office EU setzt auf Open Source, DSGVO-Konformität und verspricht, Daten vor potenziellen Zugriffen durch außereuropäische Behörden zu schützen. Hintergrund ist unter anderem der US CLOUD Act, der US-Behörden unter bestimmten Voraussetzungen Zugriff auf Daten amerikanischer Unternehmen ermöglichen kann. Funktional orientiert sich Office EU an den etablierten Office-Lösungen aus den USA. Zum Angebot gehören:
- Dokumente (EU Docs)
- Tabellen (EU Spreadsheet)
- Präsentationen (EU Presentation)
- Cloud-Speicher (EU Drive)
- E-Mail (EU Email)
- Kalender (EU Calendar)
- Videokonferenzen (EU Talk)



Wer von Microsoft 365 oder Google Workspace wechseln möchte, kann bestehende Konten anbinden und E-Mails, Kalender sowie Dateien importieren. Die Suite lässt sich zunächst parallel zu bestehenden Lösungen nutzen, sodass kein sofortiger Komplettumstieg notwendig ist. Office EU richtet sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen, NGOs sowie Privatpersonen und Familien, die nach einer europäischen Alternative zu Microsoft 365 oder Google Workspace suchen.
Vollständig ausgereift sind viele europäische Office-Lösungen allerdings noch nicht. So fehlen teilweise noch native Desktop- und Mobilanwendungen. Auch die Unterstützung offener Standards wie ODF wird in einigen Projekten noch erweitert.
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