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Premium-Händler vs. Discounter: So unterschiedlich umgarnen Edeka und Aldi die Verbraucher zu Ostern


Edeka setzt auf Regionalität

In drei Wochen ist Ostern. Heißt: Unzählige Festmahlbeauftragte werden bald losziehen, um reichlich Fisch für Karfreitag, Lammbraten für Ostersonntag und Frühlingsgemüse für’s gute Gewissen aufzutreiben. Um sich als Point of Purchase zu empfehlen, setzen Edeka und Aldi auf völlig unterschiedliche Strategien.

Edeka lockt mit Regionalität

Die neue Edeka-Kampagne, die ab dem heutigen Montag in den TV-Werbeblöcken zu sehen ist, startet zwar sicher nicht zufällig kurz vor Ostern. Dennoch kommt sie nicht wirklich als reine Osterkampagne daher. Vielmehr sollen die TV-Spots, die Leadagentur Jung von Matt Spree gemeinsam mit der Produktionsfirma Doity und Regisseur Ivan Boljat umgesetzt hat, die Vielfalt regionaler Produkte noch stärker in den Fokus rücken – und zwar weit über Ostern hinaus. 

Dazu passt auch der Slogan „Von Herzen Regional? Nah logisch“. Der Spruch, der die regionale Nähe zu den Erzeugern mit einem Augenzwinkern aufgreift, kommt in den kommenden Wochen nicht nur im TV zum Einsatz. Die Kampagne wird auch auf Außenwerbeflächen sowie auf Bannern, Deckenhängern und Instore-TV-Elementen in den Edeka-Märkten laufen.
Hinzu kommt natürlich noch ein Auftritt in Social Media. Der Fokus liegt hier auf den Meta-Plattformen Instagram und Facebook sowie auf TikTok. Dort soll die Kampagne mit einem amüsanten Animationsfilm rund um regionale Eier, in dem je nach Region unterschiedliche Dialekte eine Rolle spielen, zielgruppengerecht verlängert werden, teilt Edeka mit. Unterstützung holt sich Edeka auch bei Nico Abrell. Der Content Creator wird in verschiedenen Social-Formaten zu sehen sein, die Edeka auf seinen TikTok- und Instagram-Kanälen ausspielt. 
Für Edeka geht es bei der Kampagne aber um weitaus mehr als um eine kurzfristrige Steigerung des Abverkaufs zu Ostern. Die Kampagne soll der Startschuss sein für eine neue Kommunikationsoffensive, mit der die „Wir lieben Lebensmittel“-Marke das Thema Regionalität im gesamten Edeka-Verbund sichtbar machen will. Dass der Fokus auf Regionalität nicht nur ein Kommunikationsthema ist, zeigt der Umstand, dass Edeka auch am PoS Gas gibt und die Zusammenarbeit mit heimischen Erzeugern noch transparenter machen will. Dafür soll künftig eine klarere Kennzeichnung lokaler oder regionaler Erzeugnisse sorgen, die laut Unternehmensangaben bereits rund ein Drittel des Sortiments ausmachen. 

Aldi umgarnt Sparfüchse mit  Preiswerbung

Einen ganz anderen Schwerpunkt in den TV-Werbeblöcken setzt derweil Aldi. Die neue TV-Kampagne, die Stammagentur Antoni 99 und die Filmproduktion Anorak für Aldi Nord und Aldi Süd entwickelt haben, ist auf den ersten Blick als reine Osterkampagne zu erkennen, die kurzfristig den Abverkauf ankurbeln soll. Das Commercial, in dem Kinder mit prall gefüllten Ostereierkörben durch Gärten flitzen, lockt die Konsumierenden passend zur generellen Positionierung des selbsternannten „Erfinders der Tiefpreise“ mit dem „Aldi-Preis“ – oder anders formuliert damit, dass sich Dank Aldi wirklich alle auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie diesen ein Festmahl zu Ostern leisten können. 

Dass sich Aldi auf den Preis fokussiert, daran geht aus Sicht von Christian Göbel kein Weg vorbei. „Als Grundversorger tragen wir eine besondere Verantwortung. Das gilt gerade an Feiertagen wie Ostern, an denen viele Menschen zusammenkommen und gutes Essen im Mittelpunkt steht“, sagt der stellvertretende Geschäftsführer Marketing & Communication bei Aldi Süd. „Mit unseren hochwertigen Eigenmarken zum Aldi-Preis sorgen wir dafür, dass Ostern nicht zur Frage des Geldbeutels wird, sondern ein Fest der Gemeinschaft bleibt“, so Göbel weiter.

Dass das Aldi-Preisversprechen kein Marketingblabla ist, sondern Hand und Fuß hat, darauf legt Lukas Klunke großen Wert. Der Aldi-Preis sei eben „kein kurzfristiges Angebot, sondern Kern unseres Anspruchs als Preisführer“, sagt der Managing Director Marketing & Communication bei Aldi Nord. „Wer bei uns einkauft, bekommt den besten Preis – ohne Abstriche bei Qualität oder Auswahl“, so Klunke weiter. Damit die Botschaft bei möglichst vielen Menschen ankommt, setzt Aldi auf einen breiten Mediamix. Neben TV-Spots setzt der Discounter auf die Kanäle Online Video, Display, Social Media und Out-of-Home.



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Instagram DMs bald ohne Ende-zu-Ende-Verschlüsselung


In wenigen Monaten endet der Instagram Support für die E2E-Verschlüsselung. Wer weiterhin auf diesen Schutz bauen möchte, soll eine andere Meta App nutzen.

TikTok hat sie nie gehabt und wird sie nicht einführen. WhatsApp hat sie und behält sie. Und Instagram hat sie, unterstützt sie aber bald nicht mehr. Ende-zu-Ende-verschlüsselte Nachrichten bieten Usern beim Chatten in Direct Messages mehr Privatsphäre. Es gibt aber auch Gründe, die gegen diese Verschlüsselung sprechen. Der Schutz der als E2E-Verschlüsselung bekannten Option wird auf Instagram schon sehr bald auslaufen.


TikTok verzichtet auf spezfische DM-Verschlüsselung:

Das ist der Grund

TikTok-Logo
© Jonathan Kemper – Unsplash

Kritik oder Kritik: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zwischen den Stühlen

Erst 2023 brachte Meta die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu Instagram. Beim Messenger, einem inzwischen in vielen Bereichen obsoleten Dienst, wurde diese Verschlüsselung im selben Jahr zum Default. Auf Instagram wiederum können die meisten User in den Datenschutzeinstellungen bei Nachrichten die E2E-Verschlüsselung aktivieren. Allerdings sei das nicht besonders oft genutzt worden, erklärte Meta-Sprecherin Dina El-Kassaby Luce gegenüber The Verge. Deshalb wird diese Art der Verschlüsselung von Instagram künftig nicht mehr unterstützt. Ab dem 8. Mai ist sie nicht mehr verfügbar. Das geht aus einem Update der Hinweise im Hilfebereich hervor. Darin heißt es:

Ende-zu-Ende-verschlüsselte Nachrichten auf Instagram werden nach dem 8. Mai 2026 nicht mehr unterstützt.

Wenn du Chats hast, die von dieser Änderung betroffen sind, findest du Anweisungen dazu, wie du Medien oder Nachrichten herunterladen kannst, die du behalten möchtest.

Wenn du eine ältere Version von Instagram verwendest, musst du möglicherweise auch die App aktualisieren, bevor du deine betroffenen Chats herunterladen kannst.

User, die gesicherte Chats als solche behalten möchten, sollten sie also herunterladen. Wer weiterhin auf DMs mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung setzen möchte, soll laut Metas Aussagen auf WhatsApp zugreifen. Auch andere Apps wie Signal sind eine Option. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bietet viele Vorteile. So können Entitäten außerhalb des Chats diesen nicht einsehen, auch nicht Meta oder die Regierung. Die Beendigung der Unterstützung einer solchen Option sieht zum Beispiel Tech-Experte Casey Newton kritisch und als Einschnitt in die Privatsphäre.

Allerdings entscheiden sich verschiedene Unternehmen dazu, E2E-Verschlüsselungen nicht zu erlauben. Sie argumentieren damit, dass durch diesen starken Schutz auch Kriminelle wie zum Beispiel Personen, die Kinder und andere Menschen sexuell belästigen, geschützt blieben. Aus Sicherheitsgründen hat beispielsweise auch TikTok gerade erneut beteuert, keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für DMs einzuführen. Wo diese aber nicht vorhanden ist, können die Plattformbetreiber:innen sowie je nach Landesgesetz die Regierungen die Chats in Notfällen überprüfen. Dessen sollten sich die User so oder so bewusst sein.

Auf Instagram bewegt die Creator derzeit jedoch ein anderes Thema ganz besonders: Die Plattform hat erstmals Links in Captions für User bereitgestellt, allerdings mit einem Haken.


Instagram bringt Links in die Captions:

Das Ende von Link in Bio?

Neue Instagram App Icons für Teen Accounts
© Instagram via Canva





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Spotify lässt User endlich Taste Profile bearbeiten


Der Streaming-Dienst macht seinen Empfehlungsalgorithmus erstmals sichtbar und gibt Nutzer:innen damit deutlich mehr Kontrolle über ihr Taste Profile. Das neue Feature erlaubt es, das eigene Musik-Geschmacksprofil einzusehen, zu bearbeiten und damit zukünftige Empfehlungen gezielt zu steuern.

Auf der Technologie- und Kreativkonferenz SXSW kündigte Gustav Söderström, Co-CEO des Streaming-Dienstes Spotify, eine neue Betafunktion an: den direkten Zugriff auf das sogenannte Taste Profile. Dahinter verbirgt sich das algorithmisch erstellte Geschmacksprofil, das im Hintergrund analysiert, welche Musik, Podcasts oder Hörbücher Nutzer:innen hören – und daraus personalisierte Empfehlungen generiert. Genau dieses Profil bildet die Grundlage für viele bekannte Features der Plattform, etwa personalisierte Playlists oder den beliebten Jahresrückblick Spotify Wrapped.

Neu ist nun: Nutzer:innen können dieses Profil künftig erstmals selbst einsehen und sogar verändern. Damit reagiert Spotify auf einen Wunsch, der in der Community schon länger diskutiert wird.


Spotify startet Gruppen-Chats und schüttet Rekordsumme an die Musikbranche aus

Zwei Smartphone Displays zeigen die Spotify App mit Chatverlauf, geteiltem Song und Nachrichtenfunktion für Musikempfehlungen in Gruppen.
© Spotify

Bislang blieb der Taste-Mechanismus hinter den Empfehlungen weitgehend im Verborgenen, wodurch viele Hörer:innen den Eindruck hatten, dass vorgeschlagene Inhalte nicht immer zu ihren tatsächlichen Vorlieben passen. Mit der neuen Funktion soll sich das ändern. Premium-Nutzer:innen können künftig all ihre Hörgewohnheiten gebündelt an einer Stelle in der App betrachten – von Musik über Podcasts bis hin zu Audiobooks. Anschließend lässt sich das Profil aktiv anpassen, etwa indem man dem Algorithmus mitteilt, welche Stimmung oder welcher Stil künftig häufiger oder seltener empfohlen werden soll. Die Anpassung funktioniert sogar über einfache Sprach- oder Texteingaben, wodurch die Steuerung besonders intuitiv werden soll.

Dass das neue Feature gerade jetzt auf den Markt kommt, überrascht nicht. Immerhin feiert Spotify dieses Jahr sein 20-jähriges Jubiläum, weshalb es im Rahmen dessen bereits zu einigen Updates auf der Plattform gekommen ist beziehungsweise noch einige Ankündigungen folgen werden.

So kannst du dein Taste Profile in Zukunft selbst bearbeiten

Der Zugriff auf das Taste Profile erfolgt direkt über das eigene Profilbild innerhalb der App. Nach einem kurzen Scrollen erscheint die Übersicht der gespeicherten Hördaten. Von dort aus können Nutzer:innen gezielt eingreifen und ihre Empfehlungen verfeinern. Das wirkt sich unmittelbar auf die Inhalte aus, die auf der Startseite der App vorgeschlagen werden. Wer also beispielsweise mehr entspannte Indie-Tracks oder weniger Kinderlieder in den Empfehlungen sehen möchte, kann dies künftig direkt beeinflussen.

Diese neue Transparenz ist ein deutlicher Schritt gegenüber früheren Optionen. Zwar gab es bereits Werkzeuge, mit denen einzelne Songs oder Playlists aus dem Profil ausgeschlossen werden konnten, doch diese Eingriffe waren vergleichsweise begrenzt und oft umständlich. Gleichzeitig war das zugrunde liegende Profil selbst kaum sichtbar. Genau das führte häufig zu Frust bei Nutzer:innen, wenn algorithmische Vorschläge eher wenig mit dem eigenen Musikgeschmack zu tun hatten. Spotifys Head of Podcast Europe, Saruul Krause-Jentsch, erklärte in unserem TAP INTO MARKETING Podcast bereits, wie sehr die Technologie Spotify beim Empfehlungsmechanismus unterstützt.

Machine Learning hilft uns, Inhalte besser zu empfehlen und Menschen genau die Podcasts zu zeigen, die zu ihnen passen.


Im Gespräch mit Spotifys Head of Podcast Europe, Saruul Krause-Jentsch, erfahren wir mehr über die Pläne des Streaming-Dienstes, neue Funktionen und die Discoverability von Podcasts und Inhalten.


Ein besonders sichtbares Problem zeigte sich bislang beim jährlichen Rückblick. Wenn Kinder über das Konto der Eltern hören oder über längere Zeit bestimmte Hintergrundmusik läuft, tauchen diese Inhalte später häufig prominent im Jahresrückblick auf – zur Überraschung vieler Nutzer:innen. Gerade dieses Szenario hat in den vergangenen Jahren immer wieder für Diskussionen rund um die Genauigkeit von personalisierten Spotify-Statistiken gesorgt.

Die neue Taste Profile-Funktion soll genau hier ansetzen. Nutzer:innen bekommen erstmals mehr Kontrolle über die Daten, die den Empfehlungen zugrunde liegen, und können ihr Profil aktiv „aufräumen“. Gleichzeitig macht Spotify damit den eigenen Empfehlungsalgorithmus transparenter, ohne die zugrunde liegende Technologie vollständig offenzulegen.

Zum Start wird das Feature zunächst als Betaversion für Premium-Nutzer:innen in Neuseeland eingeführt. Dort soll die Funktion in den kommenden Wochen in der App erscheinen. Anschließend plant Spotify eine schrittweise Ausweitung auf weitere Länder und Märkte.


„Just do it“:

Warum Podcasts im Attention Overload das Medium der Stunde sind

Saruul Krause-Jentsch, Head of Podcast Europa bei Spotify, spricht über den Podcastboom, Creator Economy und die Rolle von KI im Podcast-Markt.
© Spotify





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Top-Personalie: Sabine Zantis wechselt zu Discounthändler


Sabine Zantis

Zuletzt hat Sabine Zantis als Chief Marketing Officer beim Schuhhändler Deichmann gearbeitet und für aufsehenerregende Kampagnen gesorgt. Nun ist klar, wohin sie ihr beruflicher Weg führt.

Der europäische Retailer Pepco baut seine Marketing- und Kundenorganisation um und holt dafür Sabine Zantis an Bord. Die Managerin über

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