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Apps & Mobile Entwicklung

Projekt Nova: Mozilla Firefox bekommt ein neues Gesicht


Mozilla arbeitet unter dem Namen Project Nova an einer umfassenden Neugestaltung des Firefox-Browsers. Das Projekt soll Firefox moderner, übersichtlicher und besser anpassbar machen, ohne die Grundwerte des Browsers aus den Augen zu verlieren: Offenheit, Datenschutz und Kontrolle durch die Nutzer.

Laut Mozilla ist Project Nova die größte visuelle Überarbeitung von Firefox seit mehreren Jahren und soll im Laufe des Jahres 2026 schrittweise ausgerollt werden.

Runder, weicher und einheitlicher

Im Mittelpunkt von Project Nova steht ein neues Designsystem. Firefox soll runder, weicher und einheitlicher wirken. Dazu gehören unter anderem abgerundete Bedienelemente, neue Symbole und eine Farbgestaltung, die sich stärker an der bekannten Firefox-Identität orientiert. Besonders auffällig sind die geplanten „blasenartigen“ Tabs, die dem Browser ein freundlicheres und moderneres Erscheinungsbild geben sollen. Auch helle und dunkle Designs sollen optisch konsistenter werden, damit Firefox unabhängig vom gewählten Modus hochwertig und klar wirkt.

Mozilla Firefox Project Nova
Mozilla Firefox Project Nova (Bild: Mozilla)

Der Nutzer soll Kontrolle über KI-Funktionen behalten

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die bessere Bedienbarkeit. Mozilla möchte die Navigation vereinfachen und zentrale Funktionen leichter auffindbar machen. Dazu zählt vor allem ein überarbeiteter Einstellungsbereich. Viele Nutzer wünschten sich seit Langem, Datenschutzoptionen, Sicherheitsfunktionen und neue Browserfunktionen schneller zu finden, so der Anbieter. Project Nova soll genau hier ansetzen und die Einstellungen so strukturieren, dass wichtige Optionen nicht mehr in Untermenüs versteckt sind.

Auch die Kontrolle über KI-Funktionen will Mozilla deutlicher sichtbar machen. Nutzer sollen einfacher erkennen und steuern können, welche KI-Funktionen aktiv sind oder deaktiviert werden können. Laut Berichten werden KI-Modelle bei Firefox nicht automatisch heruntergeladen, sondern erst dann, wenn eine entsprechende Funktion genutzt wird.

Der Browser als Arbeitswerkzeug

Auch Produktivitätsfunktionen spielen eine große Rolle. Project Nova soll den Zugriff auf Tab-Gruppen, vertikale Tabs und Split-View-Funktionen erleichtern. Damit reagiert Mozilla auf eine Entwicklung, die bei vielen modernen Browsern sichtbar ist: Der Browser ist längst nicht mehr nur ein Fenster zum Surfen, sondern ein Arbeitswerkzeug. Viele Menschen organisieren darin Projekte, Recherchen, Kommunikation und Dokumente. Eine bessere Tab-Verwaltung kann deshalb helfen, den Überblick zu behalten.

Der Compact Mode kehrt zurück

Besonders erfreulich für langjährige Firefox-Nutzer ist die „Rückkehr“ des Compact Mode. Dieser Modus reduziert Abstände und Bedienelemente, sodass mehr Platz für Webseiten bleibt. Gerade auf kleineren Laptop-Bildschirmen oder bei professioneller Nutzung ist das praktisch. Mozilla hatte den kompakten Modus 2021 beim letzten großen Neu-Design „Proton“ versteckt, doch viele Nutzer wünschten sich seine Rückkehr. Project Nova soll somit nicht nur neue Nutzer ansprechen, sondern auch auf seine bestehende Community hören.

Neben Funktionalität und Design setzt Mozilla außerdem stärker auf Personalisierung. Neue Hintergrundbilder, Themes und möglicherweise sogar unterschiedliche Tab-Formen sollen Firefox individueller machen. Damit nähert sich Firefox in gewisser Weise modernen Konkurrenten wie Chrome oder Edge an, bleibt aber durch seinen Fokus auf Datenschutz und Offenheit eigenständig.

Mozilla Firefox Project Nova
Mozilla Firefox Project Nova (Bild: Mozilla)

Mehr als nur ein optisches Update

Project Nova ist deshalb mehr als nur ein optisches Update. Es ist ein Versuch, Firefox neu zu positionieren: als modernen Browser, der mit aktuellen Designtrends mithalten kann, aber gleichzeitig Nutzerkontrolle, Privatsphäre und Anpassbarkeit betont. In einem Markt, der stark von Chromium-basierten Browsern dominiert wird, könnte genau diese Mischung wichtig sein.



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Aus der Community: „Spiegelungen“ – die neue Foto-Challenge lädt ein


Aus der Community: „Spiegelungen“ – die neue Foto-Challenge lädt ein

Während parallel der normale CB-Fotowettbewerb läuft, ruft die Foto-Challenge mit dem Thema „Spiegelungen“, gewählt durch die Community, zum dritten Wettbewerb auf. Im Gegensatz zum legendären Fotowettbewerb bestimmen hier die Leser, welches Thema als nächstes starten soll.

Vorgeschlagen hatte dieses Thema S.a.M., ein alter Hase aus der Community.

Die ersten drei Gewinner

Gewonnen hatte die Challenge zum Thema „Von der Natur zurück geholt“ der User easyshot57 mit seinem Foto.
Auf Platz zwei und drei liegen die User the_muXXe und JackA, wobei sich letzterer mit einer Collage an den Wettbewerb ran getraut hatte.

Start der neuen Abstimmung

Die neue Wahl wird erst ab Juli starten, sodass sich die Teilnehmer über einen Zeitraum von vier Wochen auf die Suche nach einem passenden Motiv begeben können.
So besteht für jeden genügend Zeit, ein neues Foto zu schießen, sofern nicht in das eigene Archiv gegriffen werden soll.

Wie geht es weiter?

Weitere Vorschläge zu zukünftigen Themen sind weiterhin in dem [CBFFC] ComputerBase Forum Foto Challenge – Eure Themen, eure Bilder – Thementhread noch gerne gesehen. Möchtet ihr euer Lieblingsthema gerne sehen? Dann schlagt es vor. Eine aktive Teilnahme an dem Wettbewerb ist dazu weiterhin keine Grundvoraussetzung.
Die Wahl wird dann zur entsprechenden Zeit durch das Community-Mitglied lowrider20 freigeschaltet.

Teilnahmebedingungen und Abstimmung

Jedem registrierten Community-Mitglied ist die Teilnahme mit einem einzelnen, eigens aufgenommenen, beliebig alten Bild erlaubt, das in noch keinem vorherigen Fotowettbewerb eingereicht oder anderweitig im ComputerBase-Forum veröffentlicht wurde. Aufnahmen mit dem gleichen Motiv eines bereits veröffentlichten Bildes aus leicht abgeänderter Perspektive sind hingegen unerwünscht. Nicht gestattet sind überdies Zeichnungen, gemalte oder per KI generierte Bilder sowie Renderings. Einmal eingereichte Bilder können nicht mehr ausgetauscht werden, beachtet dies bitte bei eurer eigenen Fotoauswahl.

Nach Einsendeschluss startet eine mehrtägige Abstimmung zu allen, maximal aber den ersten 35 eingereichten Bildern, an der alle Leser mit Forum-Nutzerkonto teilnehmen dürfen. Um die Anonymität der Fotografen zu wahren, werden die Fotos durch lowrider20 auf maximal 3.840 Pixel in Höhe und Breite verkleinert und die EXIF-Daten entfernt. Bei dem herkömmlichen Wettbewerb darf der zum Ende des Monats feststehende Gewinner erneut über das Monatsthema der nächsten Runde entscheiden, während im [CBFFC] ComputerBase Forum Foto Challenge die Community weiterhin über die zukünftigen Fotos entscheidet. Die Redaktion wünscht allen Teilnehmern viel Erfolg!

  • [CBFFC] Juni/Juli 2026 – „Spiegelungen“ – Einsendungen und Abstimmung

E-Mail Adresse: cb-fotowettbewerb @ gmx.net (ohne Leerzeichen)



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Chinas Chips der Zukunft: Huawei will mit neuer Skalierung „1.4 nm Performance“ bieten


Chinas Chips der Zukunft: Huawei will mit neuer Skalierung „1.4 nm Performance“ bieten

Huawei will in China zeigen, dass es mit 1,4-nm-Chips mithalten kann. Nicht über Fertigungstechnologie, sondern dem Stapeln der Chips. Dafür will das Unternehmen eine Art Hybrid Bonding nutzen, also eine Verschmelzung verschiedener Chips zu einem Komplettpaket. Das bieten aber auch westliche Hersteller.

Mit dem „Tau (τ) Scaling Law“ präsentiert Huawei seinen Ansatz und stellt ihn auch als Pressemitteilung* zur Verfügung. Technische Details sind dabei bestenfalls rar und parteipolitisch in China korrekt aufgestellt, die Ankündigungen lassen dennoch aufhorchen.

Mit LogicFolding, wie Huawei es nennt, sollen mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Das ist das vertikale Stapeln von Bausteinen mit neuen Features schon in den Layern und der so effizienteren Nutzung, die letztlich eine gesteigerte Transistordichte hervorbringt. So kann Huawei das große Problem des Landes umgehen, keine Chips kleiner als 7 nm oder 5 nm bauen zu können, da ihnen nur DUV-Technologie und keine EUV-Maschinen zur Verfügung stehen.

On a mobile SoC, LogicFolding — a methodology that partitions digital, analog, and memory circuits across vertically stacked active tiers — delivers a 55% step-wise increase in transistor density and a 41% power-efficiency gain at a fixed device node.

Huwei

Auch im Umfeld der Künstlichen Intelligenz (AI) soll das Prozedere große Vorteile bieten. Huaweis Ansatz war zuletzt hier eher in die Breite und noch mehr über Masse zu gehen, um größere Leistung zu bieten. Mit dem neuen Technologien könnte das wieder kompakter und effizienter geschehen, nicht nur durch die gesteigerte Transistordichte sondern auch höheren Takt. Zwischen Forschungspapieren und der Realität liegt mitunter aber doch auch mal eine größere Lücke.

Sich als Huawei dabei mit dem 1,4-nm-Prozess von TSMC oder auch Intel zu vergleichen, bleibt allerdings abzuwarten. Auch diese nutzen Technologien zum Stapeln von Chips, TSMC mischt beispielsweise unterschiedliche Fertigungstechnologien in einem Chip und andere Optionen. Ob 2031, wie von Huawei prognostiziert – in einem Paper ist auch mal von 2035 die Rede – hier eine Lösung wie der 2027er Intel-Prozess 14A oder 2028 bei TSMC A14 bereitsteht, bleibt fraglich.

Bei den westlichen Herstellern kommen dann zusätzliche extravagante Packaging-Optionen ohnehin noch obendrauf, die ebenfalls stetig weiterentwickelt werden. Denn die Konkurrenz nicht nur durch die Chiphersteller untereinander sondern auch Auftragsfertiger und auf Packaging spezialisierte Firmen bringt stetige Neuheiten hervor.

Im Herbst wird sich Huaweis Neuentwicklung das erste Mal unabhängig einschätzen lassen. Denn die Kirin-Chips, die dann auf den Markt kommen, sollen als erste diese Technologie zum Serieneinsatz bringen.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.





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AMD: Radeon RX 9070 GRE 12 GB kommt wohl doch noch weltweit


AMD: Radeon RX 9070 GRE 12 GB kommt wohl doch noch weltweit

Die seit letztem Jahr exklusiv in China verfügbare AMD Radeon RX 9070 GRE mit 12 GB Speicher (Test) könnte doch noch weltweit erscheinen. Nachdem sich Gerüchte, die „Great Radeon Edition“ würde global mit 16 GB erscheinen, Ende 2025 in Luft aufgelöst hatten, steht nun offenbar der Launch bevor – mit 12 GB.

Hinweise auf eine RX 9070 GRE 12 GB außerhalb Chinas

Davon berichtet VideoCardz und verweist auf Marketing-Material von Sapphire, das eine Radeon RX 9070 GRE Pulse mit 12 GB Speicher zeigt – ohne die von der China-Version bekannte Verpackung.

Kommt die Radeon RX 9070 GRE mit 12 GB jetzt auch weltweit auf den Markt?
Kommt die Radeon RX 9070 GRE mit 12 GB jetzt auch weltweit auf den Markt? (Bild: VideoCardz)

ComputerBase hatte die GRE vor einem Jahr aus China importiert und einem Test unterzogen. Die Grafikkarte basiert wie RX 9070 XT und RX 9070 auf der Navi-44-GPU, besitzt aber weniger aktive Recheneinheiten und ein von 256 auf 192 Bit gestutztes Speicherinterface, an dem 12 statt 16 GB VRAM hängen.

  • Radeon RX 9070 GRE (China) im Test: Der perfekte Lückenfüller?

So schnitt die China-Version ab

In den Benchmarks platzierte sich die GRE in der großen Lücke zwischen 9070 und 9060 XT, wobei sie näher am größeren Modell lag. Als Achillesferse erwies sich in einigen Tests der „nur“ 12 GB große VRAM, der es der GRE verwehrte Settings zu fahren, die die anderen 16-GB-Grafikkarten und damit auch die langsamere RX 9060 XT problemlos stemmen konnten.

Gerüchten zufolge spielte AMD im vergangenen Jahr mit dem Gedanken die GRE als „Rest of the World“-Edition (RoW) mit 16 GB VRAM zu bringen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Speicherkrise könnte AMD jetzt aber entschieden haben mit der Übernahme der chinesischen Version mit nur 12 GB eine 9070 mit geringeren Kosten für den Speicher auch global aufzulegen.

AMD Radeon RX 9000 – Die Spezifikationen



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