Online Marketing & SEO
Prompting SEO? Mit Semrush App in ChatGPT
Über die Semrush App in ChatGPT können User mit Prompts in natürlicher Sprache SEO Insights aufrufen und ganze Reports erstellen lassen. Ist das der nächste Schritt auf dem Weg zur KI-Sichtbarkeitsanalyse?
In Zeiten der KI-Suche mit ChatGPT, Perplexity, Claude und Googles AI Mode verändert sich die Sichtbarkeit von Inhalten und Seiten im Web drastisch. Doch auch die Art und Weise, wie Seitenbetreiber:innen Analysen zu Traffic und Sichtbarkeit anstellen können, wird deutlich verändert. Dabei unterstützt die Künstliche Intelligenz ebenso. Die Analyseplattform Semrush bietet seit Kurzem eine ChatGPT App an, um direkt im AI Chat umfassende SEO Insights bereitzustellen. User müssen gar nicht erst in eine andere App wechseln, um Wettbewerbseindrücke, Performance-Zusammenfassungen und Keyword-Details in Berichtsform einzusehen.
Milliarden-Deal:
Adobe setzt auf Semrush und GEO

So funktioniert die Semrush App in ChatGPT: Per Prompt zu SEO-Analysen
Semrush wurde erst kürzlich von Adobe übernommen. Der Tech-Konzern sieht im Unternehmen einen wichtigen Faktor bei der Optimierung von Lösungen im Bereich der SEO und GEO. Anil Chakravarthy, Präsident von Adobes Digital Experience Business, betont die Relevanz generativer KI für die Markensichtbarkeit:
Brand visibility is being reshaped by generative AI, and brands that don’t embrace this new opportunity risk losing relevance and revenue. With Semrush, we’re unlocking GEO for marketers as a new growth channel alongside their SEO, driving more visibility, customer engagement and conversions across the ecosystem.
Adobe selbst bietet beispielsweise einen LLM Optimizer und die kostenlose Chrome-Erweiterung „Is Your Webpage Citable?“ an, um Unternehmen und User bei der Analyse ihrer eigenen Sichtbarkeit im Zeitalter der KI-Suche zu unterstützen.

Semrush liefert den Usern schon lange umfassende SEO-Einblicke in den eigenen Properties. Jetzt kommt eine dedizierte ChatGPT App dazu, die quasi ein SEO Prompting ermöglicht. Denn mithilfe der ChatGPT-nativen App können User direkt in der OpenAI-Chat-Oberfläche mit natürlicher Sprache Prompts nutzen, um spezifische SEO Insights hervorzuheben.
Basierend auf Semrush-Daten können Nutzer:innen dann zum Beispiel Traffic Insights und Wettbewerbsdaten erhalten. Sie können nach Keyword Analytics suchen, nach Backlink-Informationen oder auch Trends in Echtzeit verfolgen. Per Prompt lassen sich dann sogar ganze Analyseberichte in der App kreieren, die auf einen Blick Aufschluss über relevante Analysefragen geben.
Um die App zu nutzen, sollen User in den Einstellungen einfach auf Apps klicken. In unserem Test mit einem Free Account ist die Verknüpfung noch nicht zu sehen, sie dürfte dann aber bald verfügbar sein. Da Semrush eine Model Context Protocol (MCP) Server-Kompatibilität für die Trends und Standards API bietet, können User die Insights des Unternehmens auch mit einer Anbindung an andere KI-Tools wie Claude oder Cursor einsehen und einsetzen.
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Welche Quellen zitiert KI? 70.000 LLM-Antworten
Welche Quellen besonders viel Sichtbarkeit bei ChatGPT, AI Overviews und Co. erhalten, zeigt eine große blinq-Analyse. Tausende LLM-Antworten wurden ausgewertet und verraten, dass Corporate Websites und News-Seiten besonders gut abschneiden, aber auch UGC von LinkedIn und YouTube.
Wer im Jahr 2026 sichtbar sein möchte, muss sich auf neue Suchrealitäten einstellen. Die KI-Suche wird auf ChatGPT, Google und bei anderen Diensten zum Fokusthema und beeinflusst massiv, wie Menschen Inhalte rezipieren. Während Lösungen wie AI Overviews die Klickraten von Publishern senken und die Unternehmen wie Google selbst mit Core Updates – wie neuerdings für den Bereich Discover – die Sichtbarkeit einzelner Seiten neu anordnen, optimieren immer mehr Seitenbetreiber:innen ihren Content für die Auffindbarkeit durch Large Language Models. Von den Grounding Pages bis zum Common Crawl Project, von der Nutzung diverser LLM Checking Tools bis zur Content-Übertragung in soziale Netzwerke wie Reddit und YouTube gibt es zahlreiche Off- und On-Model-Lösungen, um die eigene Visibility langfristig zu verbessern.
Im Rahmen dieser Entwicklung hat das Kommunikations-Software-Unternehmen blinq eine Analyse von rund 70.000 LLM-Antworten aus KI-Systemen angestellt, um einen Status quo zur Sichtbarkeit der Seiten zu liefern. Die Ergebnisse zeigen, welche Seiten von Gemini in AI Overviews, ChatGPT und Perplexity besonders gern zitiert werden.
So krass senken AI Overviews die Klickrate

Corporate Websites im Fokus, UGC und Consumer-Plattformen ebenfalls präsent
Die aktuelle Analyse von blinq offenbart, dass 51,5 Prozent aller Referenzen von Corporate Sites stammen. Damit bezeichnet blinq Unternehmens-Blogs oder offizielle Websites. Owned Content bildet demnach weiterhin das Fundament der Sichtbarkeit in KI-generierten Antworten. 13,3 Prozent der Antworten entfallen auf Review-Medien, die bei Zusammenfassungen für Nachfragen zu Produkten, popkulturellen Medien oder Dienstleistungen helfen könnten. Weitere zehn Prozent entfallen je auf die Fachpresse sowie auf UGC, während News nur 8,9 Prozent der Antworten ausmachen.

Beim Blick auf die News-Seiten aus der Analyse ist zu erkennen, dass neben renommierten News Publishern auch und besonders Wirtschafts- und Tech Publisher für Antworten herangezogen werden. Insgesamt greifen die LLMs in fast 20 Prozent der Fälle auf Nachrichten- und Fachportale zurück. Besonders häufig zitiert werden dabei Chip (34,2 Prozent), Utopia (10,7 Prozent) und WELT (9,8 Prozent) sowie Techradar (6,3 Prozent) und das Handelsblatt (5,7 Prozent).

Wirft man einen Blick auf die Top-URL-Quellen aus der Analyse, werden über 35 Prozent der zitierten Antworten aus diesen Quellen von Social-Media-Inhalten gespeist. Dabei führen Reddit (15,3 Prozent) und YouTube (14,3 Prozent) das Ranking an, doch auch LinkedIn spielt mit 6,1 Prozent eine besonders wichtige Rolle. Zu den meistzitierten Review- und Testplattformen zählen Kununu, Öko-Test, StepStone, Idealo und Test.de.

Authentische Erfahrungen werden gern zitiert – Einflussnahme auf Social Media und Testplattformen wird zur Aufgabe
Diese Ergebnisse zeigen nicht zuletzt, dass LLMs gezielt authentische Erfahrungen von Menschen und den Dialog zurückgreifen. Deshalb versuchen einige Unternehmen, ihre Inhalte gezielt auf Reddit, YouTube sowie LinkedIn, aber auch Testplattformen zu platzieren und zu lancieren, um im Web ein konsistentes Bild ihres Content-Portfolios, ihrer Leistungen und Produkte bieten zu können, auf das Gemini, ChatGPT und Perplexity an verschiedenen Touchpoints zugreifen können. Julian Gottke, Gründer von blinq, erklärt:
ChatGPT und Co. verändern Sichtbarkeit grundlegend. Unternehmen müssen umdenken. Wer relevant bleiben will, muss dort stattfinden, wo KI ihre Informationen bezieht. Entscheidend sind eine saubere technische Basis und der Aufbau von Autorität durch konsistente, zielgerichtete Kommunikationsarbeit. Genau dafür entwickeln wir unsere Software.
Unternehmen sollten ihre Botschaften konsistent über Corporate Content, Fachpresse, UGC und strukturierte Testformate hinweg ausspielen, um langfristig von LLMs berücksichtigt zu werden. Zusätzliche Hilfestellung können umfassende GEO-Techniken bieten. Gerade Grounding Pages sind 2026 ein zentraler Baustein für viele Seitenbetreiber:innen, selbst wenn sie nur als technische Ergänzung zur Sichtbarkeitsstrategie im KI-Zeitalter dienen.
GEO meets PR:
Best Practices für deinen Einstieg

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Die 7-Millionen-Euro-Frage: War die „Boah, Bahn!“-Kampagne mit Anke Engelke wirklich zu teuer?
Warum wird die „Boah, Bahn!“-Kampagne mit Anke Engelke wirklich abgesetzt?
Gut eine Woche nach dem tödlichen Angriff auf einen Schaffner ist die „Boah, Bahn!“-Kampagne Geschichte. Der Auftritt passe nicht mehr in die Zeit, heißt es als Begründung, während sich in der „Bild“ Politiker über die Kosten der „lustigen Werbeclips“ echauffieren. Wurden die Spots wirklich aus Kostengründen gestoppt?
Die „Boah, Bahn!“-Kampagne stand unter keinem guten Stern. Nur einen Tag, nachdem die Webserie mit Anke Engelke in der Hauptrolle im vergangenen Oktob
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Wenn der größte YouTuber der Welt Fintech für die Gen Z kauft
MrBeast baut sein Imperium weiter aus und steigt jetzt direkt ins Banking für junge Nutzer:innen ein. Doch geht es wirklich um Finanzbildung oder nur um einen cleveren Business Move?
Jimmy Donaldson, besser bekannt als MrBeast, ist längst nicht mehr nur der Typ mit den absurd teuren YouTube Challenges. Mit inzwischen über 466 Millionen Abonnent:innen auf seinem Kanal gilt er als größte Creator-Marke der Plattform – und baut sein Business-Universum weiter aus. Der neueste Schritt: Seine Firma Beast Industries übernimmt das Fintech-Startup Step, eine Banking App speziell für junge Nutzer:innen.
MrBeast-Rekord:
Mit 300 Millionen die meisten Follower auf YouTube
Was Step ist und warum MrBeasts Unternehmen zugreift
Step richtet sich gezielt an Gen-Z-User:innen und zählt laut Unternehmensangaben bereits über sieben Millionen Kund:innen. Die App verspricht Unterstützung beim Sparen, beim Aufbau von Kreditwürdigkeit und beim Einstieg ins Investieren. Zudem konnte Step in der Vergangenheit rund eine halbe Milliarde US-Dollar an Finanzierung einsammeln, mit prominenten Geldgeber:innen wie Charli D’Amelio, Will Smith, Stephen Curry oder The Chainsmokers sowie großen Venture-Firmen und dem Zahlungsunternehmen Stripe.
In einem Post auf der Plattform X begründet MrBeast selbst den Kauf mit einer persönlichen Lücke: Ihm habe früher niemand erklärt, wie Investieren, Kreditaufbau oder Geld-Management funktionieren. Genau dieses Wissen wolle er nun Millionen junger Menschen zugänglich machen. Ein starkes Narrativ und eines, das perfekt zu seiner Community passt.
I’m so excited to share that we are acquiring the financial services app, @step
Nobody taught me about investing, building credit, or managing money when I was growing up. That’s exactly why we’re joining forces with Step! I want to give millions of young people the financial…
— MrBeast (@MrBeast) February 9, 2026
Gleichzeitig sollte man nüchtern festhalten: Finanz-Apps sind keine Wohlfahrtsprojekte. Sie arbeiten mit Kartenprogrammen, Transaktionsmodellen, Partner:innenschaften und Zusatzangeboten – also mit klaren Monetarisierungsmechaniken. Nutzer:innen lernen dort zwar den Umgang mit Geld, werden aber zugleich in ein Ökosystem geführt, das selbst am Finanzverhalten verdient. Hilfe und Geschäftsmodell schließen sich hier nicht aus, sondern gehen Hand in Hand.
Der Deal zeigt vor allem, wie massiv MrBeasts wirtschaftlicher Einfluss inzwischen geworden ist. Beast Industries ist längst breiter aufgestellt als viele klassische Medienfirmen. Interne Unterlagen, über die US-Medien berichteten, zeigen: Das Schokoladenlabel Feastables soll profitabler sein als sowohl sein YouTube-Kanal als auch seine Prime Video Show Beast Games. Andere Projekte (etwa im Food-Delivery- und Fast-Food-Bereich) liefen dagegen weniger erfolgreich.
Wie sehr MrBeast Aufmerksamkeit in Reichweite und Reichweite in Geschäft verwandeln kann, zeigte sich auch rund um den Super Bowl. Dort koppelte er seine Werbeaktivitäten an ein Gewinnspiel mit extrem hohem Preisgeld. Hierfür produzierte er ein eigenes Werbevideo, welches nur dazu diente, den späteren Super Bowl Spot zu bewerben. Bereits jetzt hat der Clip über 7.515.984 Aufrufe auf YouTube, mit User-Kommentaren wie: „Only Mr. Beast could get me to watch an ad for an ad“.
Du hast den Super Bowl verpasst und willst wissen, welche Ads und Trends dir entgangen sind? Keine Sorge, we’ve got you covered! Schau dir einfach folgenden Artikel an:
OpenAI vs. Anthropic, Bad Bunny vs. Trump und die besten Super Bowl Ads 2026

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