Connect with us

Künstliche Intelligenz

„Puzzling Places“: VR-Hit aus Deutschland gibt es jetzt als Bildschirmversion


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Weiterlesen nach der Anzeige

Das Berliner VR-Studio Realities.io hat sein Erfolgsspiel „Puzzling Places“ auf Steam veröffentlicht. Die Steam-Version unterstützt das Spielen am PC, auf dem Steam Deck und mit VR-Brille und ist für jede dieser Plattformen optimiert. Zuvor war „Puzzling Places“ ausschließlich für VR-Systeme wie Meta Quest, PlayStation VR2 und Apple Vision Pro erhältlich.

In „Puzzling Places“ setzen Spieler dreidimensionale Miniaturwelten zusammen, die auf 3D-Scans realer Orte basieren. Statt flacher Motive entstehen kleine Dioramen, die nach und nach Form annehmen und dabei immer mehr Details und eine zum Motiv passende Klangkulisse preisgeben. Punkte, Zeitdruck oder klassische Spielziele gibt es nicht, im Mittelpunkt steht das entspannte Puzzeln.

Im ersten 3D-Puzzle des Spiels setzten wir eine elsässische Straßenecke mit Fachwerkhaus zusammen. Dabei erwachte die Szene allmählich zum Leben: Katzen tauchen auf, eine ältere Frau erscheint auf dem Balkon, und im Hintergrund setzt eine Klangkulisse aus Straßenlärm und geschäftigem Treiben ein.

Zum Start umfasst das Spiel 18 Puzzles mit Motiven aus aller Welt. Jedes 3D-Puzzle ist in verschiedenen Größen von 25 bis 400 Puzzleteilen verfügbar und deckt damit unterschiedliche Schwierigkeitsstufen und Zeiterfordernisse ab. Einige besonders anspruchsvolle Motive kommen auf bis zu 1.000 Teile.

Zusätzlich stehen zwei Spielmodi zur Auswahl: Der „Classic Mode“ stellt von Anfang an alle Puzzleteile bereit, die sich wie bei einem klassischen Puzzle frei sortieren und zusammensetzen lassen. Der „Journey Mode“ richtet sich an Gelegenheitsspieler und führt stärker durch den Aufbau: Die Puzzleteile werden in kleinen, vorsortierten Gruppen bereitgestellt, und auch das Drehen der Teile entfällt größtenteils, wodurch sich die 3D-Puzzles aber fast schon von selbst zusammensetzen. In beiden Modi lässt sich in die teils sehr real wirkenden Dioramen hineinzoomen, um hübsche Details, animierte Elemente oder kleine Story-Momente zu entdecken.

Weiterlesen nach der Anzeige

Empfohlener redaktioneller Inhalt

Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externes YouTube-Video (Google Ireland Limited) geladen.

Der Trailer zur Steam-Version von „Puzzling Places“.

Wir haben die PC-Version ausprobiert, und die Steuerung ist dort stimmig umgesetzt. Mit der linken Maustaste bewegt man die Puzzleteile, mit der rechten dreht man sie und passt den Blickwinkel an. Befindet sich ein Teil an der richtigen Position, wird dies durch einen visuellen Effekt signalisiert. Man muss dann nur noch das Puzzlestück loslassen.

An die taktile Natürlichkeit und die Plastizität der VR-Version reicht die Bildschirmversion allerdings nicht heran: Das direkte Greifen und Interagieren mit den Puzzleteilen und dem entstehenden Diorama lässt sich am Monitor nur bedingt nachbilden. Dafür muss man bei der Bildschirmversion keine VR-Brille tragen und andere Menschen können etwa von der Couch aus problemlos zuschauen. Einen richtigen Multiplayer-Modus bietet die Bildschirmversion aber nicht. Den gibt es aktuell nur in der VR-Version.

Das Entwicklerteam hat umfassende Pläne für die Bildschirmversion. Bereits im Mai sollen zusätzliche Puzzle-Pakete als DLC und in Form eines Bundles erscheinen, zunächst mit besonders beliebten Motiven aus dem bestehenden VR-Katalog, der mehr als 320 Puzzles umfasst. Ab Juni soll die Steam-Version wie die VR-Plattformen regelmäßig mit monatlichen Puzzle-Paketen und Verbesserungen versorgt werden. Bis Ende 2026 soll die Steam-Version inhaltlich zu den anderen Plattformen aufschließen.

Parallel arbeitet das Team an einer optimierten Version für Valves kommende VR-Brille sowie an einem Steam-exklusiven „Puzzle Maker“. Mit diesem Werkzeug sollen sich kompatible 3D-Scans in eigene Puzzles verwandeln und über den Steam Workshop mit anderen Spielern teilen lassen.

Das Berliner VR-Studio Realities.io wurde 2016 gegründet und spezialisierte sich zunächst auf fotorealistische 3D-Scans von Orten, die sich mit VR-Brille erkunden lassen. Der kommerzielle Durchbruch gelang dem Team erst Jahre später mit „Puzzling Places“, das seit 2020 entwickelt wird und bislang rund 400.000 VR-Spieler erreicht hat. Die Idee dazu entstand durch einen Programmfehler, der einen 3D-Scan in seine Einzelteile zerlegte und die Frage aufwarf, wie es wäre, die Fragmente in VR zusammenzusetzen.

„Puzzling Places“ ist bei Steam für 8 Euro erhältlich. Das Spiel gibt es außerdem für nahezu jede VR-Plattform.


(tobe)



Source link

Künstliche Intelligenz

Claude Mythos: IWF sieht globales Finanzsystem in Gefahr


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat vor Cybergefahren durch KI-Modelle wie Claude Mythos gewarnt, die das globale Finanzsystem bedrohen könnten. Es wachse das Risiko eines „makrofinanziellen Schocks“, heißt es in einem Blogbeitrag des IWF. Cyberangriffe, die mehrere Banken gleichzeitig treffen, könnten demnach zu Vertrauensverlusten, Zahlungsausfällen, Liquiditätsengpässen und einer Dynamik von Notverkäufen führen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Frage sei, „ob das Finanzsystem auch unter extremem Stress weiterhin funktionsfähig bleibt“, schreiben die Autoren. Das bislang nur einem kleinen Kreis von Firmen verfügbare Modell Claude Mythos unterstreiche, wie schnell sich die Risiken erhöhten. Aktuell werde die Situation noch gemildert, weil die fortgeschrittenen KI-Fähigkeiten noch nicht so verbreitet seien und weil die Branche auf geschlossene Finanzsoftware setze, die nach Einschätzung des IWF schwieriger anzugreifen sei als Open-Source-Infrastruktur. Diese Puffer dürften jedoch rasch schwinden.

Das Finanzsystem stütze sich auf gemeinsame und stark vernetzte digitale Infrastruktur aus Software, Cloud-Diensten und Netzwerken für Zahlungen und andere Daten. Wenn KI-Modelle den Zeit- und Kostenaufwand für die Identifizierung und Ausnutzung von Schwachstellen drastisch reduzieren, steige damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass Schwachstellen in weit verbreiteten Systemen gleichzeitig entdeckt und angegriffen werden und zu systemischen Problemen führen. Auch andere Sektoren wie Energie, Telekommunikation und öffentliche Dienste könnte das betreffen.

Die Politik müsse deshalb auf KI-getriebene Risiken reagieren und Cybersicherheit als zentrales Thema der Finanzstabilität behandeln. Bestehende Maßnahmen seien zwar immer noch relevant, müssten jedoch in einer Welt mit schnelleren, automatisierten und immer raffinierteren Angriffen erweitert und geschärft werden.

KI-Schmiede Anthropic hat mit ihrem Modell Claude Mythos Anfang April eine neue Debatte um IT-Sicherheit entfacht und bis in höchste US-Regierungskreise für Aufregung gesorgt. Mythos sei laut Anthropic so gut darin, Sicherheitslücken aufzuspüren, dass man es erst einmal nicht veröffentlichen könne. Das KI-Modell habe bereits tausende hochriskante Zero-Day-Lücken identifiziert, darunter auch welche in allen großen Betriebssystemen und jedem Internetbrowser. Funktionierende Exploits sollen sich damit auch bauen lassen.

Über die Initiative „Project Glasswing“ erhalten deshalb zunächst nur ausgewählte Unternehmen und Organisationen Zugriff, um kritische Software abzusichern, bevor vergleichbare Fähigkeiten breiter verfügbar werden. Zu den Beteiligten zählen Apple, Google, Microsoft und Nvidia, aber auch Großbanken wie JPMorgan Chase. Dass auch US-Finanzminister Scott Bessent und Notenbankchef Jerome Powell die größten Banken der USA zusammengerufen haben, um über die Gefahren durch KI-gestützte Hackerangriffe zu beraten, unterstreicht die mögliche Tragweite für kritische Infrastrukturen und die Finanzstabilität.

Weiterlesen nach der Anzeige

Europa ist Berichten zufolge größtenteils außen vor, was direkten Zugriff auf Claude Mythos angeht. In Deutschland hatte die Präsidentin des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Claudia Plattner, bereits kurz nach der Vorstellung von Claude Mythos Preview erklärt, das BSI nehme die Ankündigungen von Anthropic sehr ernst und erwarte „Umwälzungen im Umgang mit Sicherheitslücken und in der Schwachstellenlandschaft insgesamt“. Das BSI habe Kontakt zu Anthropic, Claude Mythos bislang aber nicht getestet und plane auch keine Testung, sagte ein Sprecher Mitte April.

Die EZB und die deutsche Bankenaufsicht BaFin haben laut Bericht des Handelsblatts auch bereits europäische und deutsche Geldhäuser vor den Folgen gewarnt. Dem Bericht nach bemühten sich die Banken intensiv darum, direkten Zugriff auf Mythos zu bekommen. Über Dienstleister wie Microsoft und Google erhielten einige mittlerweile zumindest indirekte Einblicke. Bundesbank-Präsident Joachim Nagel forderte, Mythos auch für Geldhäuser außerhalb der USA verfügbar zu machen: „Alle relevanten Institute sollten Zugang zu dieser Technologie haben, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden“, sagte er.

Die Bundesregierung ist laut dem Handelsblatt inzwischen auch aktiv geworden. Demnach habe der nationale Sicherheitsrat geheim in der Sache getagt, ebenso wolle man mit dem Hersteller Gespräche zu Mythos führen. „Die Bundesregierung steht gegenwärtig mit dem Hersteller Anthropic im Austausch“, sagte ein Sprecher des Innenministeriums dem Handelsblatt.


(axk)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Vision Pro bei Grauer-Star-Operation: Mehr Durchblick für Chirurgen


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Apples Headset Vision Pro hat mit zwei 4K-Bildschirmen eine besonders hohe Auflösung, die sich auch für professionelle Anwendungen eignet. SightMD, ein Unternehmen, das diverse ambulante Praxen in der östlichen Region der Vereinigten Staaten betreibt, nutzt die Geräte nun während Operationen zur Korrektur von Linsentrübungen, auch Katarakt oder Grauer Star genannt. Das Spatial-Computing-Headset wird dabei zur Anzeige von Livestreams aus 3D-Digitalmikroskopen verwendet. Die genutzte Software nennt sich ScopeXR.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Idee dabei ist, auch Operationen aus der Ferne zu ermöglichen – beziehungsweise Live-Ratschläge von erfahrenen Chirurgen. Eric Rosenberg, ein New Yorker Augenchirurg, gab an, der Plan sei es, mit der Technik „die besten Chirurgen der Welt in jeden Operationssaal egal wo auf dem Planeten“ holen zu können.

So könnten sich junge Chirurgen während ihrer Ausbildung direkt im Operationssaal Hilfe holen oder erfahrene Operateure in schwierigen Situationen Ratschläge von Spezialisten geben lassen. „Die Technik demokratisiert den Zugriff auf Expertise“, so Rosenberg, der hofft, dass damit „das Augenlicht vieler Patienten gerettet“ werden kann.

Die Vision Pro eignet sich für solche Anwendungen gut, weil sie technisch fortgeschritten und – zumindest im Medizinbereich – mit ihren rund 3500 Euro Einstiegspreis eher günstig ist. Apple hat jedoch nach wie vor Schwierigkeiten, größere Stückzahlen zu verkaufen. Der Konzern hatte das Headset im vergangenen Jahr mit dem M5-Chip ausgestattet, grundlegende Kritikpunkte wie das hohe Gewicht oder den externen Akku, der per Kabel angebunden wird, jedoch nicht verändert. Zuletzt hieß es, das Team der Vision Pro arbeite kaum noch an dem Gerät beziehungsweise sei an andere Teams innerhalb von Apple abgegeben worden. Allerdings soll der Konzern nach wie vor an echten Smartglasses arbeiten, deren Grundlage die Vision Pro samt ihrem Betriebssystem visionOS bilden dürfte.

ScopeXR stellt Operationen in immersivem stereoskopischen 3D dar und bietet parallel dazu Körperdaten als Overlay. Das System ist so ausgelegt, dass es komplett steril arbeitet. Erste Versuche inklusive einer erfolgreichen Operation wurden bereits im vergangenen Herbst durchgeführt, so Rosenberg.

Weiterlesen nach der Anzeige


(bsc)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Mutmaßlicher Cybercrime-Drahtzieher auf Mallorca gefasst


Nach jahrelangen Ermittlungen ist ein mutmaßlich führender Betreiber von Fake-Onlineshops und mutmaßlicher Drahtzieher einer illegalen Handels-Plattform gefasst worden. Der 35 Jahre alte Mann aus dem Kreis Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen soll rund 1.000 Menschen um teils erhebliche Summen gebracht haben. Er sei vor zwei Tagen auf Mallorca festgenommen worden und sitze in Auslieferungshaft, wie das Cybercrime-Zentrum (CCZ) Baden-Württemberg mitteilte.

Weiterlesen nach der Anzeige

Der Verdächtige hatte demnach seit Jahren unter falscher Identität auf der spanischen Insel gelebt und gilt als einer der mutmaßlich führenden Köpfe in der deutschsprachigen sogenannten Underground Economy. Dabei handelt es sich um kriminelle Netzwerke im Darknet sowie im Internet, die illegale Waren und Dienstleistungen anbieten.

Er gilt zudem als Betreiber der kurz nach ihrer Abschaltung neu aufgebauten illegalen Online-Handelsplattform „Crimenetwork“, wie gleichzeitig die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) in Frankfurt und das Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden mitteilten. Die Neuauflage der Plattform, auf der gestohlene Daten, Drogen und gefälschte Dokumente angeboten wurden, wurde demnach am Tag der Festnahme abgeschaltet.

Deren rund 22.000 Nutzer hatten ihre Transaktionen über Kryptowährungen abgewickelt – Umsätze in Millionenhöhe stehen im Raum. Ermittler fanden umfangreiche Nutzer- und Transaktionsdaten und stellten rund 194.000 Euro sicher. Weitere Angaben gab es dazu noch nicht. Wann der 35-Jährige nach Deutschland ausgeliefert wird, ist den Angaben zufolge noch offen.

Dem Mann wird vorgeworfen, zwischen März 2023 und Januar 2025 mehr als 40 täuschend echt gestaltete Shops im Internet betrieben zu haben. Die Betrugsopfer hatten Produkte bestellt und Geld überwiesen, aber niemals Ware erhalten. Der Schaden beläuft sich demnach auf mindestens 323.000 Euro.

Weiterlesen nach der Anzeige

Ermittler vor allem der Polizeipräsidien Reutlingen und Offenburg hätten maßgeblich dazu beigetragen, den Verdächtigen zu identifizieren, hieß es. Die bislang identifizierten Opfer stammten unter anderem aus Offenburg, Reutlingen, Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart. Betroffen seien darüber hinaus Menschen aus zahlreichen Landkreisen in Baden-Württemberg und aus allen anderen deutschen Bundesländern.

Gleichzeitig zur Festnahme seien neben der Wohnung des Mannes auf Mallorca auch Objekte in Deutschland durchsucht worden, darunter die von zwei mutmaßlichen Komplizen aus Kaltenkirchen in Schleswig-Holstein und Unna in Nordrhein-Westfalen. In der Wohnung des Hauptverdächtigen auf Mallorca sicherten die Ermittler Bitcoin im Wert von rund 314.000 Euro. Auch Datenträger seien beschlagnahmt worden.

Lesen Sie auch


(nen)



Source link

Weiterlesen

Beliebt