Apps & Mobile Entwicklung
Razer Huntsman Signature Edition: 1.337 limitierte, nummerierte Tastaturen für je 550 Euro

Razer bringt mit der Huntsman Signature Edition ein weiteres Produkt in einer auf 1.337 Exemplare limitierten Sonderedition auf den Markt. Als Flaggschiff-Tastatur soll sie das gesamte Können von Razer im Bereich Switches, Akustik und Material in einer Tastatur vereinen.
Jede einzelne Tastatur entsteht laut Razer durch einen mehrstufigen Fertigungsprozess, darunter CNC‑Fräsen, Eloxieren, Handpolieren, PVD‑Veredelung sowie eine individuelle Endkontrolle.
Analog-optische Switche und 8.000 Hz
Bei der Technik setzt die Razer Huntsman Signature Edition auf Razers Analog Optical Switches Gen‑2, die eine sofortige, konsistente Auslösung mit dynamischer Kontrolle über den Auslösepunkt gewährleisten sollen. Zudem bietet die Tastatur 8.000‑Hz‑HyperPolling, um eine möglichst geringe Latenz sicherzustellen. Im Rapid‑Trigger‑Modus wird eine schnellere Auslösung und ein schnellerer Reset aktiviert, sodass wiederholte Tastenbetätigungen mit minimalem Weg möglich sind.
Aluminium, US-Layout und Chroma RGB
Die Huntsman Signature Edition verfügt über ein CNC‑gefrästes Gehäuse aus eloxiertem 6063‑Aluminium. Wesentliche äußere Elemente werden mit einer PVD‑Veredelung versehen. Diese PVD‑Oberflächen werden laut Razer anschließend von Hand poliert, um einen spiegelähnlichen Glanz zu erzielen. Zudem verfügt sie über texturierte Doubleshot‑PBT‑Tastenkappen und eine polierte metallische ESC-Tastenkappe mit Razer-Logo. Die Tastatur ohne Ziffernblock (TKL) ist ausschließlich mit US-Tastenlayout verfügbar. Für die Beleuchtung ist Razers Chroma RGB zuständig.
Im Inneren verfügt die Huntsman Signature Edition über eine geschichtete Struktur aus Schaumlagen und schalldämpfenden Materialien, so dass Tastenanschläge zu einem vollen, runden Klang führen sollen.
Preis und Verfügbarkeit
Die Razer Huntsman Signature Edition weist eine unverbindliche Preisempfehlung von 549,99 Euro auf und ist ab dem 22. Februar exklusiv bei Razer erhältlich. Die Garantie beträgt 5 Jahre.
Wie Eingangs erwähnt werden dabei nur 1.337 nummerierte Einheiten weltweit verfügbar sein.
Im Dezember gab es schon eine limitierte Maus
Im vergangenen Dezember hatte Razer bereits eine auf 1.337 Exemplare limitierte Maus, die Boomslang 20th Anniversary Edition, auf den Markt gebracht. Uhr Preis: 1.337 Euro. Sie ist ausverkauft.
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OpenAI-Finanzierung: Nvidia gibt wohl „nur“ 30 statt 100 Mrd. US-Dollar

Laut Medienberichten hat Nvidia die Absichtserklärung einer 100-Mrd.-USD-Finanzierung für OpenAI deutlich zurückgeschraubt. Nun sollen es nur noch 30 Milliarden US-Dollar sein, allerdings in Anteilen/Aktien. Aber das ist noch gar nicht die ganze Geschichte.
100 Mrd. USD schon länger vom Tisch?
Denn wie The Financial Times und andere US-Medien berichten, soll Nvidia in den letzten Monaten bereits soweit zurückgerudert sein, dass der Konzern inzwischen behauptete, es habe die im September 2025 bekanntgewordene Vereinbarung über diese hohe Summe gar nicht gegeben.
Schon im Januar schrieb das Wall Street Journal vor diesem Hintergrund, der Deal liege auf Eis, nun wird deutlicher, dass aus dem damaligen „letter of Intend“ oder auch „memorandum of understanding“ (MOU) wohl nie eine finale Übereinkunft gewachsen ist.
30 Mrd. USD sollen jetzt konkret werden
Stattdessen soll nun ein kleineres Paket an die Stelle rücken, heißt es weiter. Dieses sieht vor, dass Nvidia für 30 Milliarden US-Dollar Anteile von OpenAI kaufen wird. Zuvor war für einen Großteil der Investition geplant, dass OpenAI damit im Gegenzug Nvidia-Hardware kauft. Zumindest zu einem Teil sei das immer noch geplant – ohne Nvidias KI-Beschleuniger kann OpenAI im KI-Markt ohnehin nicht weiter wachsen und bestehen. Wie genau das ablaufen wird, dazu gibt es aber noch keine Details, die könnten aber bereits zeitnah folgen, schreibt die FT.
Im September hatte die seinerzeit erklärte Übereinkunft für einen neuen Sprint im AI-Rennen gesorgt. Die Aktienkurse schossen in den Wochen darauf in die Höhe, viele andere namhafte Firmen sahen sich gezwungen, ebenfalls weitere große Milliardenbeträge an Investitionen in OpenAI und andere KI-Firmen anzukündigen. Für 2026 steht ein Gesamtinvestitionsvolumen in KI durch „Big-Tech“ in Höhe von 650 Milliarden US-Dollar im Raum.
Doch zuletzt gab es die ersten Dämpfer: Microsoft wurde verhaltener und Analysten sehen den OpenAI-Anteil dort als viel zu groß, der Kurs kollabierte prompt. Und während alle Parteien nach außen hin die gute Zusammenarbeit miteinander stets noch loben, werden einige Unternehmer eventuell doch langsam etwas zögerlicher, wohin die unzähligen Milliarden US-Dollar denn gehen und was im Gegenzug daraus für das eigene Unternehmen herausspringt.
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Samsung-Notebooks: Galaxy Book 6 (Pro/Ultra) startet am 11. März ab 1.049 Euro

Samsung will das im Januar zur CES vorgestellte Galaxy Book 6 ab dem 25. Februar zur Vorbestellung anbieten und am 11. März auf den Markt bringen. Technische Details waren bereits bekannt, gefehlt hatten aber noch Termin und vor allem Preise. Los geht es ab 1.049 Euro, die Varianten Pro und Ultra kosten allerdings deutlich mehr.
Für das Galaxy Book 6 Pro ruft Samsung ab 1.799 Euro auf und für das Galaxy Book 6 Ultra verlangt der Hersteller mindestens 2.199 Euro. Die Preise für die einzelnen Untervarianten sind noch nicht bekannt, Samsung hat die Notebooks noch nicht in den eigenen Shop aufgenommen. Auch im Preisvergleich sind die Laptops nicht gelistet.
Haptisches Touchpad in einem Windows-Notebook
Im Hands-on zur Messe in Las Vegas überzeugten zwei der drei Notebooks auch über ihr haptisches Touchpad. In der Windows-Welt muss man haptische Touchpads, die sich auf gesamter Fläche klicken lassen und dabei haptisches Feedback liefern, wie die Nadel im Heuhaufen suchen. Bei Apple gibt es das „Force Touch Trackpad“ hingegen bereits seit über 10 Jahren, eingeführt 2015 mit dem MacBook 12″. Jetzt bietet sie auch Samsung im Galaxy Book 6 Pro und Ultra an. Das Basismodell Galaxy Book 6 muss weiterhin mit einem klassischen Touchpad auskommen.
Galaxy Book 6 Ultra mit RTX 5060 und 5070
Samsung unterteilt die Galaxy-Book-6-Serie in drei Baureihen: Ultra, Pro und Basismodell. Das Ultra mit wahlweise diskreter Nvidia-Grafikkarte soll die höchste Leistung vor allem für Kreativschaffende zur Verfügung stellen. Einzig dieses Modell ist für die anvisierte Zielgruppe mit einem vollwertigen Cardreader ausgestattet. Alle Anschlüsse und technische Daten sind der Tabelle am Ende des Artikels zu entnehmen.
Galaxy Book 6 Pro: dünn und leicht
Das Pro ist die besonders dünne und leichte Ausführung des Galaxy Book 6. Dort fallen die größten Intel Core Ultra X9 und 9 weg, geboten werden aber weiterhin Core Ultra X7 und 7 – jeweils mit integrierter GPU. Baugleich ist diese Variante zudem bezogen auf das Display, wo 14 und 16 Zoll mit identischen Eigenschaften zur Auswahl stehen. Das AMOLED-Panel bietet 2.880 × 1.800 Pixel, 30-120 Hz, 1.000 nits, Gorilla Glass 5 und Touch.
Basismodell ist das Galaxy Book 6
Das Basismodell bildet das Galaxy Book 6, das mit Core Ultra 7 und 5 sowie einem 14 oder 16 Zoll großen IPS-Panel angeboten wird, das mit 1.920 × 1.200 Bildpunkten und 60 Hz arbeitet. Eine Touch-Variante kann jedoch wie die AMOLED-Panels von 30 bis 120 Hz wechseln. Die Helligkeit fällt hier mit 350 nits aber merklich niedriger aus.
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Generatives Musikmodell: So erstellt man mit Lyria 3 kurze Soundtracks in Gemini
Google hat seinen KI-Musikgenerator Lyria 3 in Gemini integriert. Nutzern sollen damit durch einfache Prompt-Eingaben ansehnliche Musikstücke verschiedener Stilrichtungen erstellen können. Die Länge der generierten Stücke ist derzeit noch auf 30 Sekunden begrenzt, Google hat damit vor allem Videos im Blick.
Vom Text zur fertigen Musik
Das aus Googles DeepMind stammende Musikmodell soll nicht nur anhand einfacher, per Text eingegebener Beschreibungen wie gewünschtem Genre oder vorgegebener Stimmung entsprechende Tracks erzeugen können, sondern auch auf Basis von Bildern und Videos. Gemini erstellt daraufhin einen vollständigen, bis zu 30 Sekunden langen Track mit einer Abtastrate von bis zu 48 kHz. Im Gegensatz zu früheren Lyria-Versionen kann das Stück auf Wunsch direkt von der KI mit einem passenden Text versehen werden. Durch die Möglichkeit, Videos als beschreibende Quelle zu nutzen, soll sich das neue Modell zudem für die unkomplizierte musikalische Untermalung kurzer Videos eignen, die dafür lediglich hochgeladen werden müssen.
Größere Kontrolle und Einfluss
Mit dem neuen Modell erhalten Anwender zudem deutlich mehr Kontrolle über die Ausgabe – etwa hinsichtlich Stil, gewünschtem Tempo, Stimme und Stimmung, aber auch bei spezifischeren Parametern wie Tonart, Akkord-Progressionen oder der Frage, ob das Stück überwiegend Dur- oder Moll-Akkorde verwenden soll. Die Informationsrichtung kann dabei auch umgekehrt verlaufen: Auf Wunsch gibt Lyria 3 die verwendeten Akkorde aus, eine vollständige Partitur mit sämtlichen Noten ist jedoch nicht möglich. Gleiches gilt für die Ausgabe einzelner Spuren zur späteren Weiterverarbeitung oder besseren Abmischung. So lässt sich beispielsweise keine isolierte Gesangsspur erzeugen, die in eigenen Produktionen weiterverwendet werden kann.
Gleichzeitig wird für die erstellten Inhalte mittels Nano Banana ein individuelles Cover-Art generiert, das in kurzen Tests der Redaktion jedoch nur wenig überzeugen konnte und inhaltlich meist nur bedingt einen Bezug auf einen möglichen Text erkennen ließ.
Wie funktioniert Lyria 3 in der Praxis?
Die Redaktion hat Lyria 3 einem Kurztest unterzogen und versucht, dem KI-Modell mittels einfacher Prompts ein hörbares Stück zu entlocken. Bereits mit einer schlichten Eingabe wie
Eine Frauenstimme soll über das Wetter singen. Die Tonart soll in C-Dur gehalten werden, der Stil in Richtung Synthwave oder Retro-Wave gehen und ein höheres, treibendes Tempo besitzen. Das Stück soll eine fröhliche Grundstimmung besitzen und das erste schöne Frühlingswetter nach langen Regentagen beschreiben.
lässt sich bereits ein hörbares Ergebnis erzeugen.
Je detaillierter ein Prompt jedoch formuliert ist und je mehr Informationen dieser enthält, desto präziser kann die von Lyria 3 erstellte Ausgabe den eigenen Vorstellungen entsprechen. So konnte mittels
Eine Frauenstimme soll über das Wetter singen. Die Tonart soll in C-Dur gehalten werden, der Stil in Richtung Synthwave oder Retro-Wave gehen und ein höheres, treibendes Tempo besitzen. Als Akkordprogression soll I-V-vi-IV verwendet werden. Im Hintergrund soll ein das Musikstück umhüllendes Pad zu hören sein, der Bass sollte aber einen hohen Attack besitzen und leicht metallisch klingen. Background-Sänger sollen teile des Refrains wiederholen. Das Stück soll eine fröhliche Grundstimmung besitzen und das erste schöne Frühlingswetter nach langen Regentagen beschreiben. Es sollen zudem Wörter wie „Regen“, „Sonnenschein“ „Regenzeit“, „schlechtes Wetter“ und „Wolkenbruch“ verwendet werden.
deutlich mehr Einfluss auf das ausgegebene Musikstück genommen werden.
Dabei eignet sich Lyria 3 ebenso für die Erstellung skurriler oder humorvoller Stücke:
Eine Männerstimme soll den deutschen liebstes Fleischgericht besingen: Das Schnitzel! Die Musik soll vom Stil der stampfend sein und nach einem deftigen Wirtshaus klingen. Dementsprechend soll auch die Musik angepasst sein. Etwas Blasmusik wäre ebenfalls schön, der Hintergrund ansonsten schlagermäßig synthetisch klingen. Das Stück soll zudem ein mittleres, eher gemütliches Tempo besitzen, das zum Schunkeln einlädt.
Gerade dieses Stück zeigt, dass KI-Modelle wie Lyria 3 künftig vor allem in der Werbung stärkere Verbreitung erfahren könnten.
Nicht selten erweist es sich zudem als vorteilhaft, einen Prompt mehrfach einzugeben, da Lyria 3 bei jeder erneuten Generierung unterschiedliche Stücke präsentiert und so eine größere Auswahl zur Verfügung stellt.
Identifikation von KI-Inhalten soll einfacher werden
Google hat eigenen Angaben zufolge bei Lyria 3 nicht nur Nutzerfreundlichkeit und Qualität gesteigert, sondern zugleich erweiterte Möglichkeiten geschaffen, um mit dem KI-Modell erzeugte Inhalte leichter identifizieren zu können. So werden alle in Gemini erstellten Stücke mit dem hauseigenen SynthID-System versehen, das die Inhalte mit einem nicht sichtbaren Wasserzeichen markiert. Ein Musikstück kann dazu einfach in die Gemini-App geladen und auf SynthID überprüft werden. Google betont zudem, dass Lyria 3 auf den „künstlerischen Ausdruck ausgelegt“ sei, nicht jedoch auf das gezielte Nachahmen bestehender Künstler. Diese können in Prompts zwar genannt werden, das System nutzt sie dann jedoch lediglich als Inspiration und versucht, einen ähnlichen Track im Stil der jeweiligen Band oder des Künstlers zu erzeugen. Für eine bessere Nutzung von Prompts stellt Google Nutzern darüber hinaus zahlreiche Hilfestellungen bereit.
Creator können Lyria 3 ab sofort auch in Dream Track verwenden, dem experimentellen KI-Tool von YouTube zur klanglichen Untermalung von YouTube Shorts. Dieses war bislang ausschließlich in den USA verfügbar und wurde nun auch für weitere Länder freigeschaltet.
(Noch) Kein professionelles Werkzeug
Auch wenn die Fähigkeiten von Googles Musik-Tool deutlich erweitert wurden, ordnet es sich weiterhin klar hinter professionellen Lösungen wie Suno AI oder Udio ein. Die von Google genannten Einsatzszenarien verdeutlichen, dass sich Lyria 3 primär an normale Nutzer und Contentcreator richtet, die mit einfachen Methoden ein Musikstück für den Hintergrund ihrer Bilder oder Videos erstellen möchten und keine tiefgreifende Kontrolle benötigen.
Ab sofort verfügbar
Lyria 3 ist ab sofort in Gemini für alle Nutzer ab 18 Jahren auf Deutsch, Englisch, Französisch, Hindi, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch verfügbar. Weitere Sprachen sind Google zufolge geplant. Abonnenten von Google AI Plus, Pro und Ultra erhalten zudem höhere Nutzungslimits, zu deren konkreter Ausgestaltung Google bislang jedoch keine weiteren Informationen veröffentlicht hat.
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