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Roborock Qrevo S Pro: Das Vernunftmodell des Saug- und Wischroboters für 589 Euro

Mit dem Roborock Qrevo S Pro startet heute ein neuer Saug- und Wischroboter in den Verkauf, der mit 589 Euro unverbindlicher Preisempfehlung ein Vernunftmodell abseits der über 1.000 Euro teuren Flaggschiffe darstellt. Für 599 Euro gibt es ein Set mit zwei zusätzlichen Staubbeuteln für die Reinigungsstation.
Mehr Saugkraft und selbstreinigende Basisstation
Als Nachfolger des letztjährigen QV35A und QR598 bietet der Roborock Qrevo S Pro mit 18.500 Pascal mehr Saugkraft und eine neue selbstreinigende Basisstation. Damit auch Kanten und Ecken möglichst lückenlos gereinigt werden, verfügt der Qrevo S Pro über eine Seitenbürste und zwei rotierenden Mopps, die um 10 mm angehoben werden können, so dass sie einen Teppich nicht wischen, wenn dieser gesaugt wird. Ausfahrbar sind die beiden Mopps für ein randloses Wischen bei diesem Modell jedoch nicht.
Die Navigation mit Hindernisvermeidung erfolgt über LiDAR. Mit einer Höhe von 9,65 cm soll der Roborock Qrevo S Pro auch unter flachen Möbeln säubern.
Die Basisstation leert nach dem Reinigen den Staubbehälter und reinigt die Mopps mit bis zu 75 °C und trocknet diese anschließend mit 45 °C, um einer Geruchsbildung vorzubeugen. Zudem wird das Wischwasser im Roboter automatisch ausgewechselt. Der Frischwassertank in der Dockingstation bieten hierfür ein Volumen von 4 Litern.
Verfügbare Varianten des Qrevo S Pro:
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Asus ROG Swift OLED PG32UCDM Gen3 im Test
Der Asus ROG Swift OLED PG32UCDM Gen3 setzt auf ein QD-OLED-Panel der 4. Generation, bietet mit dem BlackShield aber eine zusätzliche Beschichtung gegen den lila Farbstich bei direktem Lichteinfall und zudem eine höhere Helligkeit bei vollflächiger Weißdarstellung. Auch abgesehen davon überzeugt das 240-Hz-UHD-Display im Test.
Der Asus ROG Swift OLED PG32UCDM Gen3 – auch PG32UCDM3 genannt – setzt als UHD-QD-OLED-Monitor weiter auf bewährte Stärken, kombiniert diese nun in dritter Generation jedoch mit einem neuen BlackShield, das den für diese Panels typischen Lila-Farbstich in dunklen Bereichen durch Beleuchtung im Raum im Test deutlich reduziert. Die neue Folie soll zudem die Kratzfestigkeit des Displays deutlich verbessern. Darüber hinaus wird statt DisplayHDR True Black 400 nun DisplayHDR True Black 500 geboten, die Spitzenhelligkeit bleibt offiziell mit 1.000 cd/m² jedoch unverändert. Mit DisplayPort 2.1 UHBR20 mit voller Bandbreite von 80 Gbit/s, HDMI 2.1 mit vollen 48 Gbit/s und USB-C mit 90 Watt Power Delivery bietet der Monitor auch abseits des reinen Panels einige wichtige Funktionen.
Der Asus ROG Swift OLED PG32UCDM Gen3 ist erst bei wenigen Händlern gelistet und derzeit ab 1.349 Euro erhältlich. Der Asus ROG Swift OLED PG32UCDMR ist hingegen aktuell schon ab 799 Euro erhältlich.
Im Lieferumfang des ROG Swift OLED PG32UCDM Gen3 ist neben dem Monitor und Standfuß ein HDMI-Kabel, ein DisplayPort-Kabel (80 Gbit/s), ein USB-C-Kabel, ein USB-Typ-A-auf-Typ-B-Kabel, ein Netzkabel, eine Kurzanleitung, ein Adapter für eine VESA-Halterung und die Einlegeplatten für die RGB-Beleuchtung im Standfuß des Monitors.
Neuerungen und Spezifikationen des PG32UCDM Gen3
Die Unterschiede des PG32UCDM Gen3 im Vergleich zum PG32UCDMR fallen bei direkter Gegenüberstellung gering aus und beziehen sich rein auf das BlackShield und die höhere Helligkeit, die sich beide in der Praxis noch beweisen müssen.
Helleres Display je nach Weißanteil
Denn das Herzstück der dritten Generation ist gerade das neue Panel mit BlackShield: Asus verbaut im neuen Modell das von Samsung gefertigte QD-OLED-Display der 4. Generation, das etwas heller leuchten kann. Asus bezeichnet es auch als Tandem-QD-OLED-Panel. Der Asus ROG Swift OLED PG32UCDM3 nutzt somit noch nicht die für erste Monitore angekündigten QD-OLED-Panels der 5. Generation mit neuem RGB-V-Stripe-Pixel-Layout, die mit bis zu 1.300 cd/m² auch bei der Spitzenhelligkeit zulegen sollen.
Heller leuchten muss der PG32UCDM3 allerdings für die erhaltene Zertifizierung nach VESA DisplayHDR 500 True Black auch, denn diese setzt bei der ganzflächigen Weißdarstellung (100 Prozent APL) 300 cd/m² voraus, was mindestens 50 cd/m² mehr sind als beim Vorgänger, dem PG32UCDMR. MSI setzt die 4. Generation des QD-OLED-Panels beispielsweise bereits im MPG 322URX QD-OLED (Test) ein.
Helligkeit in Abhängigkeit vom Weißanteil
Im Test erreicht der Asus ROG Swift OLED PG32UCDM3 eine Spitzenhelligkeit von 1.038,1 cd/m² bei 1 % Weißanteil. Damit erreicht er die beworbenen 1.000 cd/m² auch im Alltag, wird aber in diesem Test nicht heller als bisherige QD-OLED-Monitore.
Die Option „Adjustable HDR“ im OSD hat beim PG32UCDM3 keinen signifikanten Einfluss auf die maximale Helligkeit, aktiviert man sie, leuchtet er 1.032,2 cd/m² hell. Anders sieht es aus, wenn man die Zertifizierung DisplayHDR 500 True Black im OSD auswählt, denn dann wird die maximale Helligkeit bei etwas über 525 cd/m² limitiert.
Da bei OLED-Displays die Helligkeit stark vom Weißanteil abhängig ist, werden diese für den Asus-Monitor bei verschiedenen Weißanteilen geprüft. Hierbei ist der Modus „Gaming HDR“ ausgewählt und „Adjustable HDR“ deaktiviert.
Wie die Tabelle verdeutlicht, ist der Helligkeitsunterschied je nach Bildinhalt groß. Aber sie zeigt auch, dass die Helligkeit bei rein weißem Display wie von Asus beworben nun die Marke von 300 cd/m² überschreitet, während bisherige QD-OLED-Displays bei 250 bis 260 cd/m² stehen.
Die Unterschiede je nach gewählter Option im OSD sind in nachfolgender Tabelle noch einmal zusammengefasst.
Asus bietet darüber hinaus eine Bildoption, um die Homogenität zu erhöhen, was dazu führt, dass diese bei maximal 320 cd/m² limitiert wird, unabhängig davon, wie groß der Weißanteil auf dem dargestellten Bild ist. Möchte man HDR-Effekte nutzen, sollte diese Option deaktiviert sein, möchte man hingegen im Office-Betrieb keine stark schwankende Helligkeit, wenn man beispielsweise Explorer-Fenster im Light-Mode öffnet oder schließt, kann man den Modus hierfür nutzen.
Farbräume und Werkskalibrierung
Asus verspricht für das QD-OLED-Panel mit 10 Bit Farbtiefe eine durchschnittliche Farbabweichung von Delta E < 2. Die Farbraumabdeckung gibt der Hersteller mit 99 % für DCI-P3 an.
Helligkeit und Farbtreue des PG32UCDM3
Messung der Homogenität
Die Messungen zur Homogenität des ROG Swift OLED PG32UCDM3 werden im Bildmodus Racing (Default), User und sRGB durchgeführt, die Farbtreue im Modus sRGB getestet. Die Farbtemperatur fällt im Modus sRGB mit 6.275 Kelvin minimal zu warm aus, im Modus User ist sie mit 6.150 Kelvin noch etwas wärmer.
Die Homogenität des Asus ROG Swift OLED PG32UCDM3 fällt für ein OLED-Display vergleichsweise schlecht aus, denn normalerweise liegen die dunklen Bereiche bei diesen Monitoren immer noch bei rund 96 Prozent der dargestellten Maximalhelligkeit. Beim PG32UCDM3 fällt diese allerdings auf nur noch 86 Prozent. Denn in den Ecken wird der Monitor mit rund 260 cd/m² nicht heller als bisherige QD-OLED-Monitore, erreicht aber in der Display-Mitte je nach Modus bis zu 317 cd/m². Der MSI MPG 322URX QD OLED, dessen Homogenität in der Bildstrecke ebenfalls enthalten ist, zeigt, dass er zwar nur etwas über 250 cd/m² hell wird, dafür aber auch nirgends unter 242 cd/m² fällt, prozentual also deutlich besser dasteht.
Abhilfe schaffen beim Asus PG32UCDM3 zwei Einstellungen. Entweder wählt man im OSD die Option „Uniform Brightness“, was die Maximalhelligkeit auf 320 cd/m² beschränkt, dafür aber dafür sorgt, dass die maximale Abweichung bei unter 3 Prozent liegt, der Monitor also tatsächlich auf dem gesamten Display nahezu identisch hell leuchtet. Oder aber man wählt den Modus sRGB, der ebenfalls dafür sorgt, dass die Abweichung nur noch gering ist. Die Farben sind dann allerdings eher neutral und nicht ganz so gesättigt, wie in den anderen Bildmodi – und die Bildoptionen begrenzt. Aber die Helligkeit lässt sich auch in diesem Modus auf rund 320 cd/m² erhöhen, auch wenn sie standardmäßig bei der Einstellung 36 nur rund 120 cd/m² entspricht. Die hohe Homogenität des sRGB-Modus bleibt auch bei höherer Helligkeit erhalten.
Die minimale Helligkeit bei der Darstellung von Weiß beträgt maximal 14,9 cd/m². Ein sehr guter Wert, der beispielsweise auch deutlich unter dem des MSI MPG 322URX QD-OLED mit 29,7 cd/m² liegt.
Perfektes Schwarz
Wie bei allen OLED-Monitoren gilt auch beim PG32UCDM3 mit QD-OLED-Panel von Samsung, dass man sich um den Kontrast und Schwarzwert keinerlei Gedanken machen muss. Ist das Bild schwarz, leuchten keine Pixel – sie sind ausgeschaltet und Kontrast und Schwarzwert fallen perfekt aus.
Messung der Farbtreue
ComputerBase testet die Farbwiedergabe des Asus ROG Swift OLED PG32UCDM3 mit Portrait Displays‘ Calman-Color-Calibration-Software. Sie vergleicht die dargestellte Farbe des Monitors mit der vom Programm angezeigten Farbe. Interessant an dieser Stelle sind insbesondere der durchschnittliche und der maximale Delta-E-Wert sowie das Delta-E-2000-Diagramm, da sie angeben, wie stark die Farbwiedergabe von dem ausgewählten Farbstandard abweicht. Eine Abweichung von 1 dE ist für das menschliche Auge so gut wie nicht sichtbar. Ein kalibriertes Display sollte so eingestellt sein, dass die durchschnittliche Abweichung unter 3 dE und das maximale dE unter 5 liegt. Eine Abweichung über 3 dE wird als sichtbar für das menschliche Auge aufgefasst. Unkalibrierte Monitore liegen normalerweise weit darüber. Das Delta-E-2000-Diagramm zeigt die Abweichung für jeden gemessenen Farbwert an.
Im dargestellten CIE-1976-Chart des PG32UCDM3 ist zu sehen, welche Farbpunkte wie stark vom angestrebten Farbwert abweichen.
Der Asus ROG Swift OLED PG32UCDM3 weist im Modus sRGB in Calman eine durchschnittliche Abweichung von 1,7 Delta E und eine maximale Abweichung von 3,6 Delta E auf. Damit liegt er innerhalb der Grenzwerte und im Bereich der Angaben von Asus. Der zuletzt getestete Asus ROG Swift OLED PG27AQWP-W (Test) mit W-OLED-Panel ist mit einer durchschnittlichen Abweichung von 0,99 Delta E und maximal 2,6 Delta E aber noch eine Ecke farbtreuer. Der MSI MPG 322URX QD-OLED (Test) schneidet mit einer durchschnittlichen Abweichung von 2,2 Delta E und einer maximalen Abweichung von 4,0 Delta E hingegen etwas schlechter ab.
Mit etwas manuellem Feintuning kann man, entsprechende Messgeräte vorausgesetzt, die Farbtreue des PG32UCDM3 weiter erhöhen.
BlackShield reduziert Lila-Farbstich
Wer auf das Panel blickt, soll jedoch nicht nur mehr Helligkeit sehen, sondern mit BlackShield auch einen neuen Film, der auf das Display aufgetragen wird. Mit BlackShield möchte Asus ROG den typischen Lila-Farbstich von QD-OLED bei schwarzen Bildinhalten unter Lichteinstrahlung deutlich reduzieren. Der Hersteller spricht von einer Reduktion um bis zu 40 Prozent, der Film soll dem Display zudem 2,5× mehr Resistenz vor Kratzern verleihen.
Im Alltag fällt tatsächlich sofort auf, dass dem Schwarz auf dem Display der typische lilafarbene Schimmer fehlt, wenn eine Lichtquelle auf das Display fällt. Im Vergleich zu bisherigen QD-OLED-Monitoren ist dieser Unterschied sofort sichtbar, wie der Vergleich mit dem MSI MPG 322URX QD-OLED in den Bildern bei gleicher Beleuchtung zeigt. Hat man keine Lichtquelle im Raum, die auf das Panel fällt, ist das BlackShield allerdings unbedeutend, da es dann gerade keinen Unterschied macht. Wer demnach ohnehin in einem abgedunkelten Raum sitzt oder alle Lichtquellen hinter dem Monitor hat, der benötigt BlackShield nicht. Daran, dass der ausgeschaltete Monitor bei QD-OLED-Panels grau erscheint, ändert das BlackShield übrigens nicht.
DP 2.1 mit 80 und HDMI 2.1 mit 48 Gbit/s
Der Asus ROG Swift OLED PG32UCDM Gen 3 bietet einen DisplayPort 2.1 UHBR20 mit 80 Gbit/s, wofür Asus auch ein passendes DisplayPort-Kabel beilegt. Über HDMI 2.1 mit FLR6 – also vier Lanes mit je 12 Gbit/s – werden die vollen 48 Gbit/s geliefert, die dieser Anschluss hergibt.
Spieler mit neuester Grafikkarte müssen somit keinerlei Einschränkungen hinnehmen, da für die Bildübertragung keinerlei Kompression genutzt werden muss. Die Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln benötigt bei 240 Hz und einer Farbtiefe von 10 Bit mit 4:4:4 Chroma Sampling, also ohne Farbunterabtastung, eine Bandbreite von 71,66 Gbit/s. Der DisplayPort 2.1 bietet rund 77,0 Gbit/s. Bei Monitoren mit DisplayPort 1.4 mit 32,4 Gbit/s muss hingegen die zwar irreversible und verlustbehaftete, aber für das menschliche Auge nicht sichtbare Kompressionsmethode Display Stream Compression (DSC) genutzt werden.
Besitzer einer Nvidia GeForce RTX 5000 können den DisplayPort-Standard zudem mit voller Bandbreite ohne Kompression oder Einschränkungen nutzen, alle anderen Grafikkarten inklusive RDNA4 bieten dies bisher nicht, auch wenn bei RDNA3 und RDNA4 die Einschränkung auf DisplayPort 2.1 UHBR13.5 statt UHBR20 bei Nvidia eher theoretischer Natur ist.
Auch bei den beiden HDMI-2.1-Anschlüssen und dem USB-C-Port mit DP muss man bei Auflösung und Bildwiederholrate jedoch keine Einschränkungen hinnehmen, indem DSC aktiviert wird. Alle vier Bildeingänge unterstützen die volle Auflösung von 3.840 × 2.160 Pixeln mit bis zu 240 Hz.
Für Besitzer eines Notebooks, das häufig auch am Monitor genutzt wird, ist besonders die Unterstützung von Power Delivery mit bis zu 90 Watt über USB-C erfreulich. So kann eine zusätzliche Docking Station in der Regel wegfallen, denn der PG32UCDM Gen 3 verfügt erneut über einen KVM-Switch, sodass mit ihm verbundene Peripherie automatisch auf das aktive Gerät umgeschaltet wird. Auch Picture-in-Picture und Picture-by-Picture beim Anschluss von zwei Systemen wird dabei unterstützt. Für Peripherie sind drei USB-A-3.0-Anschlüsse mit 5 Gbit/s verbaut. Zudem ist ein 3,5-mm-Klinkenanschluss integriert.
G-Sync, FreeSync und HDR
Der Monitor ist zudem für Dolby Vision, HDR10, AMD FreeSync Premium Pro und Nvidia G-Sync zertifiziert und unterstützt HDMI VRR. Hierin unterscheidet er sich jedoch nicht vom Vorgänger. AMD FreeSync Premium Pro wird von 48 bis 240 Hz via DisplayPort unterstützt. Auch über HDMI gilt der Bereich von 48 bis 240 Hz ohne LFC mit HDR. G-Sync wird über DisplayPort von 48 bis 240 Hz unterstützt. Beide Technologien zur Synchronisation der Bildausgabe der Grafikkarte mit der Darstellung auf dem Monitor funktionieren im Test einwandfrei.
Annäherungssensor und OLED Care
Für viele Käufer wichtig sind aber auch die Schutzfunktionen, die Hersteller bei OLED-Displays integrieren, um ein Einbrennen des Bildes oder Teilen davon wie die Taskleiste von Windows zu verhindern.
Asus setzt hierfür einerseits erneut auf den Neo-Proximity-Sensor, der schon im ROG Swift OLED PG27AQWP-W (Test) zu überzeugen wusste, indem er Anwesenheit vor dem Bildschirm zuverlässig erkennt und das Display automatisch zuverlässig und schnell aus und wieder einschaltet – sofern aktiviert –, andererseits auf die Funktionen von OLED Care. Hierbei handelt es sich um zahlreiche Schutzfunktionen, die das Einbrennen von Bildelementen verhindern, etwa durch Pixel Shift, Pixel Refresh und eine Logo- und Taskbar-Erkennung. Der Nutzer wird auch immer wieder daran erinnert, die nicht im Hintergrund automatisch ablaufenden Funktionen regelmäßig auszuführen.
Auch auf den neuen QD-OLED-Monitor gewährt Asus drei Jahre Garantie, die auch das Einbrennen auf dem Panel beinhaltet.
Bekanntes ROG-Design mit RGB
Der ROG Swift OLED PG32UCDM Gen3 setzt auf das bekannte ROG-Design und den bekannten Standfuß mit nach unten auf den Tisch abstrahlender, roter LED, die durch Kunststoffplättchen in der magnetischen Halterung Motive auf den Tisch wirft. Das ROG-Logo an der Rückseite ist wieder als Pixel-Art umgesetzt und mit RGB-Beleuchtung versehen.
Eine Aussparung im dreibeinigen Standfuß erlaubt das Hindurchführen der Kabel. Oben ist ein 1/4-Zoll-Gewinde für Ringlichter oder Kamerahalterungen in den Standfuß integriert. Wer den Standfuß nicht nutzen möchte, kann auf eine VESA-Halterung (100 × 100 mm) zurückgreifen.
Bei der Ergonomie bietet das neue Modell eine Höhenverstellung um 80 mm und ist um ±15° dreh- und +20°/-5° neigbar. Eine Pivot-Funktion, um das Display hochkant zu nutzen, bietet der Monitor aber nicht, hierfür kann man über den beiliegenden Adapter eine VESA-Halterung nutzen.
Leistungsaufnahme
Die Leistungsaufnahme des Asus ROG Swift OLED PG32UCDM Gen3 beträgt auf dem Windows-Desktop mit hellblauem Windows-Logo mit 60 Hz und aktivierter RGB-Beleuchtung bei Werkseinstellungen des Displays 38,4 Watt. Erhöht man die Bildwiederholrate auf 240 Hz, sind es bei ansonsten unveränderten Einstellungen schon 47,5 Watt. Asus gibt eine typische Leistungsaufnahme von 42 Watt an.
Der MSI MPG 322URX QD-OLED (Test) benötigt bei diesen Einstellungen 46,1 und 49,1 Watt, die Unterschiede insbesondere bei Nutzung von 240 Hz sind demnach gering.
Display- und Input-Lag (Beta)
Die eingeführten Messungen zum Display- und Input-Lag befinden sich weiterhin im Betastadium und ComputerBase bittet sie auch als solche zu verstehen, da beide Messmethoden Vor- und Nachteile haben. Darüber hinaus wirken sich viele Faktoren bei den Display-Einstellungen auf das Ergebnis aus, die es noch näher zu analysieren gilt. Sie sind insbesondere als Vergleich der Bildschirme unter gleichen Testbedingungen zu verstehen statt als absolute Messwerte. Bei den Messungen wird immer die schnellste Display-Einstellung („Response Time“ oder „Overdrive“) im OSD gewählt, sofern in den Diagrammen nichts anderes angegeben ist.
Input-Lag
Den Input-Lag misst ComputerBase mit Hilfe einer umgebauten Maus, an deren Schalter eine LED gelötet wurde, um die Verzögerung zwischen Knopfdruck und wahrnehmbarer Umsetzung auf dem Display optisch analysieren zu können. Diese Messung ist ebenfalls nicht als absoluter Wert zu betrachten, da der Input-Lag von den eingesetzten Komponenten des PCs abhängig ist und die Auswertung ebenso Toleranzen beinhaltet. Auch in diesem Fall ist das Ziel somit, vielmehr einen Vergleich unter getesteten Monitoren zu ermöglichen, als einen allgemein gültigen absoluten Wert zu ermitteln. Displays mit nur sehr geringem Unterschied sollten aufgrund der nicht zu verhindernden Messtoleranzen als ebenbürtig angesehen werden. Während die Monitore beim Display-Lag methodenbedingt alle mit 60 Hz, aber deaktiviertem VSync betrieben werden müssen, kommt bei der Messung des Input-Lags die maximale Bildwiederholfrequenz des Bildschirms bei deaktiviertem V-Sync zum Einsatz.
Bei der Messung des Input-Lags überzeugt der Asus ROG Swift OLED PG32UCDM Gen3 und gehört zu den schnellsten Monitoren im Testfeld.
Display-Lag
Beim Display-Lag wird die reine Verzögerung durch die Bildverarbeitung und Ausgabe des Monitors betrachtet. Sie ist vom Input-Lag, also der Verzögerung, bis eine Eingabe auf dem Bildschirm wahrnehmbar umgesetzt wird, zu unterscheiden. Den Display-Lag misst ComputerBase dabei mit der sogenannten CRT-Methode, bei der ein analoger CRT alias Röhrenmonitor als Basis und Referenzwert dient und anhand eines präzisen Millisekundenzählers auf dem CRT und LCD die Ausgabe durch zahlreiche Fotos mit sehr kurzer Verschlusszeit verglichen wird. In der Praxis muss einschränkend gesagt werden, dass auch diese Messungen nur als Näherungswerte betrachtet werden sollten, die nicht immer den tatsächlichen Wert darstellen müssen. Aufgrund immer gleicher Testbedingungen ermöglichen sie aber einen guten Vergleich verschiedener getesteter Monitore untereinander, weshalb einige bereits getestete und zukünftig im Test vertretene Displays als Vergleich dienen.
Auch beim Display Lag spielt der PG32UCDM Gen3 die Vorzüge seines schnellen OLED-Panels aus und liefert ein hervorragendes Ergebnis ab.
Viele Optionen im OSD
Auf einige Funktionen des OSD des PG32UCDM3 wurde im Test bereits eingegangen und entspricht weitgehend dem des jüngst getesteten PG27AQWP-W. Auch beim PG32UCDM3 haben Nutzer somit erneut viele Möglichkeiten, um nicht nur das Bild anzupassen, sondern auch zusätzliche Funktionen zu aktivieren oder die RGB-Beleuchtung anzupassen. Auch die Extras für Spieler wie ein FPS Counter, ein Fadenkreuz, ein Timer oder die Vergrößerung des Bildbereichs um das Fadenkreuz und die Aufhellung dunkler Ecken über Shadow Boost sind wieder mit von der Partie.
PC-Software statt OSD
Auch für den PG32UCDM3 kann aber auf die Windows-Software Asus DisplayWidget Center zurückgegriffen werden, wenn man die Einstellungen und Optionen lieber in Windows anpassen möchte, statt den Joystick und das OSD des Monitors zu nutzen. Auch Firmware-Updates sind dann direkt in Windows möglich, wenn man den Monitor per USB mit dem PC verbunden hat.
Fazit
Mit dem ROG Swift OLED PG32UCDM3 liefert Asus einen sehr guten QD-OLED-Monitor, der mit BlackShield tatsächlich den optischen lila Farbstich der Displays bei Lichteinfall sichtbar reduziert und so im Alltag die Darstellungsqualität in diesen Situationen erhöht. An der ansonsten sehr hohen Darstellungsqualität der QD-OLED-Displays mit perfektem Kontrast und satten Farben ändert dies nichts.
Mit bis zu 320 cd/m² wird der Monitor zudem auch bei der vollflächigen Darstellung von weiß heller, die Maximalhelligkeit bleibt hiervon mit etwas über 1.000 cd/m² unberührt.
Ein Manko des PG32UCDM3 ist jedoch die Homogenität in den Farbprofilen abseits von sRGB. Denn auch wenn bei diesen die Spitzenhelligkeit bei über 300 cd/m² liegt, fällt sie zu den Rändern für OLED-Displays untypisch stark ab. Dass das nicht so sein muss, zeigt Asus mit dem sRGB-Preset, in dem das Display die gewohnt hohe Homogenität der Leuchtkraft bei ebenfalls bis zu 320 cd/m² Helligkeit aufweist. Wer ohnehin auf natürliche statt gesättigte Farben Wert legt, für den spielt dies keine Rolle, da der sRGB-Modus diese Einschränkung bei der Homogenität nicht aufweist. In den anderen Modi wie dem Default-Modus Racing leuchtet der Monitor am Rand jedoch nur noch mit rund 86 Prozent der Helligkeit der Bildmitte, typisch sind für OLED eher 96 Prozent. Auch das ist in aller Regel kein Problem, da der Helligkeitsunterschied nicht sichtbar ist, wenn nicht eine Farbe vollflächig dargestellt wird. Aber es müsste eben nicht so sein, da der Monitor selbst beweist, dass er es besser kann. Vielleicht kann Asus die Homogenität mit einer neuen Firmware-Version auch in den Bildmodi abseits von sRGB noch verbessern.
Mit DisplayPort 2.1a UHBR20, HDMI 2.1, 240 Hz, UHD-Auflösung, FreeSync, G-Sync, KVM-Switch, 90 Watt PD über USB-C, Ergonomie-Funktionen beim Standfuß und Funktionen wie Picture-in-Picture und Picture-by-Picture bietet der Monitor nämlich auch abseits des reinen OLED-Panels viel und macht nicht nur als Gaming-Monitor eine gute Figur. Nur für Pivot müssen Käufer gegebenenfalls auf eine alternative Monitorhalterung zurückgreifen.
Mit einem Preis ab 1.349 Euro ist der Asus ROG Swift OLED PG32UCDM3 derzeit noch ein teurer QD-OLED-Monitor. Deshalb bleibt auch die vorherige QD-OLED-Generation noch einen Blick wert. Der hauseigene Vorgänger, der Asus ROG Swift OLED PG32UCDMR, ist noch ab 799 Euro erhältlich. Der MSI MPG 322URX QD-OLED ist bereits ab 900 Euro erhältlich. Und der Gigabyte AORUS FO32U2P, der wie Asus und MSI einen DisplayPort 2.1 mit UHBR20 bietet, ist schon ab 799 Euro gelistet.
ComputerBase hat den ROG Swift OLED PG32UCDM Gen3 leihweise von Asus zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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192-GByte-Module: SK Hynix fertigt SOCAMM2 auf LPDDR5X-Basis im 1c-Prozess

Für den Startschuss von Nvidia Vera Rubin später im Jahr bringt SK Hynix nun den passenden Arbeitsspeicher an den Start: SOCAMM2. Dieser neue, auf LPDDR5X-basierende Modultyp wurde seit dem letzten Jahr mit Grace Blackwell bereits erprobt, Vera Rubin bringt jetzt den Durchbruch: Alle drei Branchenriesen sind deshalb dabei.
Das ist SOCAMM(2)
SOCAMM steht für Small Outline Compression Attached Memory Module. Es ist ein neuer Standard für wechselbare Speichermodule, die mit energiesparenden DRAM-Chips bestückt werden und die vorrangig zunächst für den Einsatz im KI-Umfeld gedacht sind. Kontakt zum Mainboard wird nicht über ein Kontaktleiste, sondern die gesamte Modul-Unterseite hergestellt.
SOCAMM2 wird derzeit mit LPDDR5X bestückt, LPDDR6 ist für die Zukunft aber bereits fest eingeplant. Gegenüber sonst im Server-Bereich eingesetztem RDIMM sollen soll SOCAMM2 hohe Bandbreiten bei bis 75 Prozent verbesserter Energieeffizienz bieten, erklärt SK Hynix heute ergänzend.
- Gen2 statt Gen1: Nvidia setzt bei DGX Station direkt auf SOCAMM 2
Die aktuelle zweite Generation – die erste kam über den Prototypen-Status quasi nicht hinaus – wird derzeit vor allem für den Einsatz bei Nvidia Vera Rubin und weiteren zukünftigen Nvidia-Plattformen gebaut. Zuletzt hatte sich aber auch AMD erstmals offiziell zur Nutzung von SOCAMM2 geäußert, mit dem 2027er Produkt Verano wird der Speicherstandard ebenfalls unterstützt.
Einseitig bestückte Module mit rückseitigen Kontakten
Die lediglich 90 mm langen und 14 mm breiten SOCAMM2-Module stellen dabei fast das Optimum dar, was sich auf solch einer kleinen Fläche hinsichtlich Speicherkapazität verbauen lässt. In lediglich vier Speicherchips wird die gesamte Kapazität auf der Oberseite realisiert, denn eine Rückseite gibt es nicht: Hier sind die 694 I/O-Kontakte zu finden. Befestigt wird das Modul mittels drei Schrauben, um den optimalen Kontakt über die gesamte Länge zu gewährleisten.
Micron, Samsung und SK Hynix bringen SOCAMM2
Micron galt zwar als einer der ersten Hersteller, die das für Nvidia umsetzen dürfen, ein Jahr später sind jedoch Samsung und SK Hynix ebenfalls präsent. Kein Wunder, ist SOCAMM2 doch nun ein offizieller Standard und LPDDR5X-Chips bauen alle drei Branchenriesen ohnehin. Insofern ist die heutige Ankündigung von SK Hynix, 192-GByte-Module in Massenproduktion zu fertigen, nur noch Formalie.
Das Unternehmen setzt dabei auf die sechste Generation eines 10-nm-Prozesses (1c), gibt heute aber nicht preis, mit welchem Takt die Module arbeiten. 8.533 MT/s dürften jedoch als Minimum gesetzt sein, die Tendenz ging zuletzt bereits hin zu 9.600 MT/s. Die ersten Module von SK Hynix sollen schon ab Ende dieses Monats an Nvidia verschickt werden.
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Piratenspiel: Windrose ist ein voller Erfolg und Topseller auf Steam

Am Dienstag wurde das Piraten-Survival-Game Windrose veröffentlicht und es schlug ein wie eine Bombe. Nicht einmal eine Woche hat es gedauert bis die Marke von 1 Million verkauften Exemplaren fiel. Den Top-Seller auf Steam spielten zwischenzeitlich mehr als 220.000 Spieler gleichzeitig.
Schon die Demo von Windrose war ein voller Erfolg und führte dazu, dass mehr als eine Million Steam-User den Titel auf ihre Wunschliste packten. In etwa ebenso viele haben seit dem Release am 16. April inzwischen die Early-Access-Version von Windrose auf Steam gekauft. Am Sonntag meldete das Studio das Erreichen dieses Meilensteins. Außerdem wurde auf die das Überschreiten der Marke von 200.000 gleichzeitigen Spielern hingewiesen. Laut SteamDB waren es am Sonntag in der Spitze sogar 222.000 Spieler.
Anhand dieser Zahlen überrascht es nicht, dass Windrose aktuell auch ein Top-Seller auf Steam ist. Global liegt es beim Umsatz zwar noch hinter Counter-Strike 2 auf dem zweiten Platz, doch in Deutschland steht Windrose zur Stunde an der Spitze. Zum Auftakt kostet das Spiel 26,99 Euro statt regulär 29,99 Euro. Der Rabatt von 10 Prozent gilt aber nur noch bis Dienstagnachmittag.
Studio heißt jetzt Kraken Express
Parallel zur Veröffentlichung von Windrose gab das Studio bekannt, dass es nun nicht mehr unter Windrose Crew, sondern unter dem Namen Kraken Express firmiert: „Wir benennen unser Studio von Windrose Crew in Kraken Express um. Klingt einfach cooler – aber wir sind immer noch dieselben!“
Laut The Games Wiki umfasst das Team mit Hauptsitz in Usbekistan rund 60 Mitarbeiter. Früher, als das Spiel noch als Free-to-Play-MMO Crosswind geplant war, trug das Studio den Namen Crosswind Crew.
Entwicklung geht weiter
Wie es sich für das Early-Access-Programm gehört, wird nun noch weiter an dem Spiel gefeilt. Bereits am Sonntag gab es einen Patch, der unter anderem Verbindungsprobleme behob und Backups der Spielstände einführte.
Während wir weiter am Spiel feilen, lesen wir eure Reviews und Kommentare, schauen eure Videos und Streams – und manchmal verdrücken wir dabei sogar eine kleine Piratenträne vor Freude. Denn jetzt, wo das Spiel draußen ist, teilt ihr unseren Traum vom abenteuerlichen Freibeuterleben.
Und ja, wir wissen – da sind auch Wildschweine. Aber was euch nicht gegen den nächsten Baum schleudert, macht euch stärker, oder?
Danke, Kapitäne. Ihr seid unsere Inspiration auf dieser Reise – und YARRRRR, das wird eine aufregende Fahrt!
Kraken Express
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