Apps & Mobile Entwicklung
Rückkehr mit 12 GB?: RTX 3060 mit mehr VRAM als 5050, 5060 und 5060 Ti 8 GB

Die GeForce RTX 5050 mit 9 GB GDDR7 statt 8 GB GDDR6 soll sich doch noch etwas hinziehen, dafür kommt im Juni jetzt wirklich die RTX 3060 zurück – mit 12 GB! Sollte es so kommen, wäre das wirklich eine Überraschung: Die 12-GB-Version war seit Anfang 2021 ein echter Fremdkörper im Portfolio (und daher so beliebt).
Die RTX 3060 soll mit 12 GB zurück kommen
Von den neuesten Entwicklungen berichtet abermals MEGAsizeGPU auf X:
Auch die RTX 3060 12 GB wäre damit letztendlich spät dran, denn zuletzt hieß es bereits März/April – und so bleibt hinter den ganzen aktuell in der Gerüchteküche kolportierten Neuvorstellungen noch ein großes Fragezeichen.
Mehr Speicher als 4060, 5050, 5060 und 5060 Ti 8 GB?
Die RTX 3060 mit 12 GB GDDR6 zurück zu bringen, wo es inzwischen doch auch eine 8-GB-Version gab, die RTX 4060, RTX 5050, RTX 5060 und RTX 5060 Ti 8 GB nicht beim Speicher überflügeln würde, wäre eine echte Überraschung – erstens aus produktpolitischer Perspektive und zweitens, weil Speicher jeder Couleur aktuell teuer ist.
Das spricht für die Rückkehr von RTX 3000 im Einstiegssegment
Für die Rückkehr einer RTX 3000 im Einstiegssegment sprechen dafür per se:
- Die Fertigung der Ampere-GPU bei Samsung statt TSMC
- Die Verwendung von GDDR6 statt GDDR7
- Feature-Abstand zur aktuellen RTX 5000 (z.B. gar kein Frame Generation)
Im Rahmen einer Frage-und-Antwort-Runde zur CES hatte Nvidia-CEO Huang die Idee, alte Grafikkarten-Generationen wieder zurückzubringen, um zu helfen, die Nachfrage am Markt zu befriedigen, als „gute Idee“ bezeichnet, die man sich ansehen werde. Konkreter nochmals dazu geäußert hatte sich Nvidia bisher aber nicht.
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Nächster Release erst Ende 2026: Linux Mint verlängert Entwicklungszyklus

Linux Mint 23 erscheint voraussichtlich erst im Dezember 2026. Damit stellt das Team auf einen längeren Entwicklungszyklus um und gewinnt mehr Zeit für die Weiterentwicklung der Desktop-Umgebung sowie Fehlerbehebungen.
Bei der einsteigerfreundlichen Distribution Linux Mint stehen Änderungen an: Einem Blogbeitrag von Projektleiter Clement Lefebvre zufolge wird das kommende Linux Mint 23 erst Ende des Jahres 2026 veröffentlicht. Bereits jetzt verraten die Entwickler einige Details und Anpassungen zum nächsten Release dieser Linux-Distribution.
Bessere Desktop-Umgebung durch längere Entwicklungszeit
Durch die verlängerte Entwicklungszeit soll die Desktop-Umgebung von Linux Mint, gemeint ist hier der Cinnamon-Desktop, verbessert werden. Außerdem versprechen sich die Entwickler, dadurch einen stärkeren Fokus auf die Fehlerbehebung legen zu können. Der Codename von Linux Mint 23 lautet vorerst „Alfa“, der sich jedoch im späteren Verlauf der Entwicklung noch ändern wird.
Statt des Ubiquity-Installers wird auch die Ubuntu-basierte Standard-Version von Linux Mint 23 den bereits aus der LMDE-Edition bekannten Live-Installer verwenden. Die derzeit in der Entwicklung steckende Version von Linux Mint „Alfa“ baut aktuell auf Ubuntu 26.04 LTS als Basis auf. Ferner wird der kürzlich veröffentlichte Linux Kernel 7.0, Cinnamon 6.7-unstable mit dem neuen Wayland-kompatiblen Screensaver und Version 140 des Cinnamon-Javascript-Interpreters CJS verwendet.
Genaue Release-Strategie steht noch nicht fest
Erst im Verlauf der Alpha-Phase von Linux Mint 23 wird das Entwickler-Team entscheiden, wie die Release-Strategie für die nächste Ausgabe der Distribution im Detail aussehen wird. Möglich ist hierbei der „semi-rollende“ Ansatz der Linux Mint Debian Edition (LMDE) oder feste Minor-Releases wie bei der Variante auf Ubuntu-Basis.
Wie häufig die Veröffentlichungen erfolgen sollen, geben die Entwickler erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt. Bislang erscheinen die Releases von Linux Mint (mit Ubuntu-Basis) im halbjährlichen Abstand. Durch die hier beschriebenen Anpassungen will das Entwicklerteam um Projektleiter Clement Lefebvre auf die „rasanten Entwicklungen in der Linux-Landschaft“ reagieren und die „notwendige Flexibilität und Freiheit“ für die weitere Entwicklung von Linux Mint schaffen.
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Micro RGB und OLED: Samsung bringt neue Fernseher-Flaggschiffe in den Handel
Samsung hatte Anfang Januar mehrere Reihen neuer Fernseher vorgestellt, darunter neue Micro-RGB- und OLED-Modelle. Das Micro-RGB-Backlight gibt es damit jetzt kleiner als 115 Zoll und das OLED-Flaggschiff leuchtet noch heller. Jetzt bringt Samsung die Fernseher in den Handel, womit erstmals die deutschen Preise bekannt sind.
Micro-RGB-Aufgebot wächst unterhalb von 115 Zoll
Das Portfolio der LCD-Fernseher mit Micro-RGB-Hintergrundbeleuchtung bestand bei Samsung zum Sommer letzten Jahres zunächst aus einem einzigen Modell mit 115 Zoll. Zur CES kamen die Größen 100, 85, 75, 65 und 55 Zoll hinzu. Bei den LCD-Fernsehern mit Micro-RGB-Backlight sind nicht die sündhaft teuren Micro-LED-Fernseher gemeint, deren Panel und damit auch Bild direkt aus Millionen winzigen RGB-LEDs erzeugt wird, sondern „klassische“ LCD-Fernseher mit aufwendigem Backlight. Das Micro-RGB-Backlight soll für eine feingliedrige Ausleuchtung mit großer Farbraumabdeckung und sehr gutem Schwarzwert sorgen und damit eine OLED-ähnliche Qualität liefern. Die Technologie kann als Weiterentwicklung von Mini-LED-Backlights verstanden werden.
Das kostet Micro RGB im R95H und R85H
Jetzt kommen Samsungs High-End-LCD-Fernseher erstmals in kleineren Größen auf den Markt. Unterhalb des im Sommer 2025 zum UVP von rund 28.000 Euro eingeführten 115-Zoll-Modells steht jetzt der R85 mit 100 Zoll für 12.999 Euro. Die R85-Serie erstreckt sich darauffolgend von 85 Zoll über 75, 65 bis minimal 55 Zoll für dann 1.899 Euro. Die darüber positionierte R95-Serie wird in 65, 75 und 85 Zoll ab 4.399 Euro bis maximal 8.899 Euro angeboten. Das „H“ im Namen steht bei Samsung für den TV-Jahrgang 2026.
Beide Serien sind mit einem Micro-RGB-Backlight ausgerüstet und sollen den BT.2020-Farbraum vollständig abdecken. Bei Samsung wird nicht darauf eingegangen, wie viele Micro-RGB-LEDs zum Einsatz kommen und in wie viele Zonen diese für das lokale Dimming unterteilt sind. In kleiner Runde ließ sich zur Messe im Januar einem Sprecher aber entlocken, dass die 85-Zoll-Modelle über rund 7.000 Zonen verfügen. Der Hersteller verriet außerdem, dass unter 100 μm große rote, grüne und blaue LEDs zum Einsatz kommen, die zusammen ein Element bilden, das sich individuell ansteuern lässt. Damit soll sich das abgegebene Licht präzise steuern lassen und eine hohe Farbgenauigkeit entstehen.
Das unterscheidet R95 und R85
Die Unterschiede zwischen R95 und R85 sind unter anderem bei der Antireflexbeschichtung zu finden, die der R95 analog zu Samsungs OLED-Flaggschiffen aufweist. Die Panels der R95-Serie arbeiten mit bis zu 165 Hz, die der R85-Serie kommen auf maximal 144 Hz. Die R95 unterstützen zudem HDR10+ Advanced, die R85 bis zu HDR10+. Die R95-Modelle sind aufgrund der Wireless-One-Connect-Box und der „abstandsfreien“ rückseitigen Befestigungspunkte zudem besser für die Wandmontage geeignet.
Riesiges 130-Zoll-Modell soll noch folgen
Zu einem späteren Zeitpunkt soll das Micro-RGB-Portfolio nach oben hin mit einem 130-Zoll-Giganten abgeschlossen werden. Samsung hatte das Monster in Las Vegas im „Timeless Frame“ ausgestellt, einem Rahmen mit Kickstand, der den Fernseher vermeintlich frei im Raum schweben lässt. Für die Wandmontage bietet Samsung mit der „Layered Wall“ aber auch verschiedenfarbige Dekorelemente unter anderem aus Holz an, mit deren Hilfe sich der Fernseher schöner an der Wand einrahmen lässt.
Neue OLED-Fernseher S95H und S99H
Parallel zum aktualisierten Micro-RGB-Aufgebot erfolgt die Markteinführung neuer OLED-Fernseher, darunter befindet sich auch die abermals hellere Flaggschiff-Baureihe S95(H) respektive S99(H), wenn die Variante mit Metallrahmen gewählt wird.
Das Panel ist abermals heller geworden
Zur Messe hatte Samsung erklärt, dass sich die neuen OLED-Modelle durch ein abermals helleres Panel und besseres Tone Mapping für Inhalte, die für 4.000 nits gemastert wurden, auszeichnen. Die neue Generation schafft bei einem 10-Prozent-Fenster neuerdings 2.700 nits statt 2.000 nits. Vollflächig in Weiß sollen 435 nits möglich sein. Abermals sind die Fernseher mit einem halbmatten „Glare free“-Panel ausgestattet, das Reflexionen zum Beispiel von Lichtquellen im Raum reduziert. Neu für die OLED-Modelle ist außerdem der „Art Mode“ für die Anzeige von Bildern.
QD-OLED und WOLED kommen zum Einsatz
Angeboten wird der S95H in Deutschland mit 48, 55, 65 und 77 Zoll, global auch in 83 Zoll, wobei Samsung diese Größe hierzulande dem S99H mit Metallrahmen vorbehält. Davon sind die Modelle mit 55, 65 und 77 Zoll mit einem QD-OLED-Panel vom Zulieferer Samsung Display ausgerüstet. Das Unternehmen produziert keine QD-OLED-Panels in 48 respektive 83 Zoll, weshalb diese Varianten auf ein WOLED-Panel von LG Display setzen. Der Hersteller nutzt für die Baureihenbezeichnung deshalb nicht QD-OLED, sondern lediglich OLED. Die größte Größe mit eigenem Panel kostet 5.599 Euro, der 48-Zoll-Einstieg mit WOLED liegt bei 2.299 Euro.
Der S99H kommt hingegen in 55, 65, 77 und dann auch 83 Zoll zu unverbindlichen Preisen ab 3.099 Euro auf den Markt. Für das Flaggschiff ruft Samsung 8.799 Euro auf, der Aufpreis vom S95H zum S99H in 77 Zoll mit Metallrahmen beträgt 200 Euro.
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Gaming unter Linux: Proton 11 in Beta-Version erschienen, das sind die Neuerungen

Valve hat die erste Beta-Version von Proton 11.0 veröffentlicht, die auf Wine 11 aufbaut. Dadurch sind die Windows-Versionen von Gothic 1, Breath of Fire 4 und Unknown Faces nun als „spielbar“ unter Linux gekennzeichnet.
Proton ist ein Open-Source-Projekt, das Windows-Versionen von Steam-Spielen unter Linux lauffähig macht. Nun haben Valve und CodeWeavers Proton 11.0 Beta 1 auf GitHub veröffentlicht, einschließlich umfangreicher Patchnotes. Insgesamt fünf Windows-Spiele sind damit nun erstmals als „spielbar“ unter Linux gekennzeichnet.
Die Beta 1 von Proton 11 im Überblick
Demnach sind mit Proton 11.0 Beta 1 die Spiele Gothic 1 Classic, Breath of Fire 4, Unknown Faces, Deadly Premonition und X-Plane 12 unter Linux als „spielbar“ aufgeführt. Ferner werden die folgenden dreizehn Spiele, die zuvor bereits unter Proton Experimental spielbar waren, auch in der ersten Beta von Proton 11 unterstützt:
- Blaite
- DCS World Steam Edition
- Dino Crisis
- Dino Crisis 2
- Don’t Die Dateless, Dummy!
- From Dust
- Metal Fatigue
- Metal Gear Survive
- Resident Evil (1996)
- Resident Evil 2 (1998)
- Shogun: Total War
- Universe Generator: The Golden Sword
- Warhammer: Vermintide 2
Die erste Beta-Version von Proton 11 enthält auch zusätzliche Optimierungen und Korrekturen für bereits zuvor unterstützte Spiele. So wurde ein Absturz von Helldivers 2 behoben, der in Missionen mit hoher Gegnerzahl auftrat. Außerdem läuft das Intro-Video in Crimson Desert nun korrekt ab und ein Darstellungsfehler im Launcher von Death Stranding 2 wurde behoben.
Ferner umfasst Proton 11.0 Beta 1 auch Korrekturen der Mausbewegung in Call of Duty 2 und Controller-Support für eine Vielzahl an Spiele-Launchern. Das Steam-Overlay, das zuvor in vielen EA-Spielen für Probleme sorgte, soll nun fehlerfrei funktionieren. Zudem sorgte ein Problem mit der aktuellen Version der EA-App dafür, dass eine ganze Reihe an EA-Spielen nicht mehr starteten, was ebenfalls mit der ersten Beta von Proton 11 behoben wurde.
Auch das Grundgerüst ist neu
Auch im Hinblick auf die Software-Basis von Proton 11 gibt es Neuerungen. Die offensichtlichste davon stellt der Wechsel zur Windows-Kompatibilitätsschicht Wine in Version 11.0 dar. Aber auch die DirectX-zu-Vulkan-Wrapper VKD3D, DXVK und DXVK-NVAPI werden in Proton 11.0 Beta 1 in aktuelleren Versionen verwendet.
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