Apps & Mobile Entwicklung
Samsung Galaxy Book6 Pro im Test
Mit seiner flachen Form ist das Galaxy Book6 Pro immer noch ein Hingucker. Die Aktualisierung der Hardware tut dem Klassiker zwar gut, leider hält Samsung aber nach wie vor an Eigenheiten fest, die das Notebook nicht für jeden zur ersten Wahl machen.
Vielen ist Samsung vor allem durch seine Galaxy-Smartphones bekannt, dabei blickt der Hersteller auch bei Notebooks auf eine längere Geschichte zurück, die einst den Grundstein für die Mobilgeräte des Konzerns legte. Allerdings ist diese von einigem Auf und Ab geprägt. Die Sparte galt bereits zweimal als nahezu abgewickelt, hat jedoch mit der Ativ- und zuletzt mit der Galaxy-Book-Serie stets ein Comeback gefeiert. Und letztere scheint dem Konzern endlich den gewünschten Erfolg zu bringen, denn die neueste Version ist immerhin schon die sechste Auflage.
| Spezifikationen Samsung Galaxy Book6 Pro | |
|---|---|
| Display | 16 Zoll, AMOLED, 2.880 x 1.800 |
| Prozessor: | Intel Core Ultra X7 358H |
| Grafik: | Intel Arc B390 |
| Arbeitsspeicher: | 32GB, LPDDR5X-9500 |
| Datenspeicher | SSD, 1 TB, NVMe, PCIe 4.0 x4 |
| Kamera | 2 MP |
| Anschlüsse: | 2x Thunderbolt 4 (USB-C), 1x USB A, HDMI 2.1, 3,5-mm-Klinke |
| Drahtlos: | WiFi 7, Bluetooth 5.4 |
| Akku: | 78 Wh |
| Lieferumfang: | Netzteil |
| Abmessungen: | 37 × 25 x 1,5 cm |
| Gewicht: | 1,56 kg |
| Betriebssystem: | Windows 11 Pro |
| Preis: | 2.499 Euro |
Bewährtes Gehäuse wird beibehalten
Die Form der aktuellen Galaxy-Notebooks wurde bereits mit dem Start der Serie definiert, und seither wird daran festgehalten. Das Galaxy Book4 Edge und Book5 Pro 360 unterschieden sich äußerlich kaum. Die Unterschiede fanden sich im Inneren. Bei der neuesten Variante wird an diesen Grundzügen nicht gerüttelt. Das Design der Außenhaut ist reduziert und wie üblich scharf geschnitten. Der dunkle Grauton betont den zurückhaltenden Eindruck. Dennoch sind die Änderungen offensichtlich. Die farblich abgesetzte Tastatur wurde um den Nummernblock gebracht, dafür finden sich nun neben den Tasten die Lautsprecher.
Verbessert zeigt sich das Gehäuse des Galaxy Book6 Pro im Vergleich zu seinen Vorgängern hinsichtlich der Stabilität. Der Unterbau lässt sich deutlich weniger verwinden, das über die gesamte Länge gezogene Scharnier überzeugt wie eh und je. Dabei misst das Notebook an der Rückseite nach wie vor nur 15 Millimeter. Und davon entfallen drei Millimeter auf die vier an der Unterseite angebrachten Gummifüße. Bei der Größe des 1,56 kg leichten 16-Zoll-Modells von 37 × 25 cm hätte man jedoch noch etwas mehr herausholen können. Allein der Rand unter dem Display misst 1,7 cm, der Abstand zwischen Gehäuserand und Lautsprecher beträgt sogar 1,8 cm.

Der Umzug der Lautsprecher hat sich gelohnt
Die Verlagerung der Lautsprecher des Galaxy Book6 Pro neben die Tasten bringt deutliche Verbesserungen im Vergleich zu den vorherigen Modellen, auch wenn die Tonqualität nicht perfekt ist. Dafür bleiben tiefe Töne immer noch zu verhalten – ihnen fehlt im Gehäuse der Raum – und auch die maximale Lautstärke könnte höher ausfallen. Das Klangbild ist jedoch ausgewogen und frei von Verzerrungen, Gekratze und Geplärre.
Beim Display setzt Samsung zunächst auf den aktuellen Branchenstandard bei modernen Office-Notebooks: Die Diagonale misst 16 Zoll, das Seitenverhältnis wird mit 16:10 angegeben. Mit 2.880 x 1.800 Pixeln ist die Auflösung des Touch-Displays hoch. Erwartungsgemäß wird dabei auf die AMOLED(2X)-Technologie vertraut, die für knackige Farben und satte Kontraste sorgt. Außerdem setzt der Hersteller beim Display auf eine dynamische Bildrate, die zwischen 30 und 120 Hz variiert und so beim Stromsparen helfen soll. Im Betrieb bemerkt man diese Dynamik nicht, selbst Gelegenheitsspieler müssen keine Einschränkungen befürchten.
Im Inneren steckt ein neuer Prozessor
Beim Prozessor geht Samsung kein Risiko ein. Auch wenn andere Modelle der Serie bereits mit einem ARM-SoC von Qualcomm ausgestattet wurden, vertraut der Hersteller in diesem Fall auf die neueste Chip-Familie von Intel. Dabei wird mit dem Core Ultra X7 358H ein besonders leistungsfähiges Modell verbaut, dessen CPU-Kerne mit einer Strukturbreite von weniger als zwei Nanometern gefertigt werden.
Im Vergleich zu seinem Vorgänger zeigt sich der Prozessor deutlich verbessert, obwohl die Taktfrequenz der vier Performance-Kerne mit bis zu 4,8 GHz gleich bleibt. Im Einzelkern-Test erreicht ein einzelner der leistungsstarken Performance-Kerne fast 2.900 Punkte im Benchmarktest von Geekbench. Arbeiten die vier P-Kerne mit den acht Effizienz- und den vier weiteren Energiespar-Kernen im Verbund, steigt die Leistung auf bis zu 16.200 Punkte. Im Vergleich zum Vorgänger ist damit die Performance bei Mehrkern-Anwendungen um mehr als ein Drittel gestiegen.
Einen ähnlichen Sprung macht die im Chip integrierte Grafikeinheit. Die Arc B390, die dritte Arc-Generation, erreicht im OpenCL-Grafiktest von Geekbench nahezu 56.000 Punkte. Bei der Arc 140V, die beim Vorgänger genutzt wurde, waren es rund 29.000 Punkte. Einfache dedizierte Grafikchips, wie Nvidias Geforce RTX 5050 werden in Notebooks damit fast überflüssig.

Endlich die richtigen Speichergrößen
Bei der Speicherausstattung hat Samsung auf die Kritik der Vergangenheit reagiert und sowohl dem Arbeits- als auch dem Datenspeicher dem Klassenstandard entsprechende Größen zugestanden. Anders als bei früheren Modellen hat Samsung beim Galaxy Book6 Pro einen häufig kritisierten Punkt behoben. Das Galaxy Book6 Pro bringt einen 32 Gigabyte großen Arbeitsspeicher und eine SSD mit einer Kapazität von einem Terabyte mit.
Auch die Leistung stimmt: Der RAM ist Teil des Intel-Chips und leistet Übertragungsraten von bis zu 9.500 MT/s. Der Datenspeicher, der mit Hilfe der PCIe-5.0-Schnittstelle angeschlossen wird, erreicht eine Lesegeschwindigkeit von etwa 7.000 MB/s. Beim Schreiben sind bis zu 6.000 MB/s möglich.
MicroSD-Karten nicht mehr unterstützt
Die neue Großzügigkeit beim Datenspeicher, sorgte jedoch an anderer Stelle für Einsparungen: Die Samsung-Entwickler erachteten microSD-Karten als überflüssig, der Einschub wurde gestrichen. Vielleicht ging man auch davon aus, dass im Alltag kaum ein Weg an einem Hub vorbeiführt, denn überragend ist die Auswahl an Ports nicht. Nutzer müssen sich mit HDMI 2.1 für das Anschließen eines zweiten Monitors, einem klassischen USB-A-Steckplatz sowie zwei USB-C-Ports begnügen. Beide unterstützen Thunderbolt 4, allerdings muss einer der Anschlüsse im Zweifelsfall für die Stromversorgung bzw. das Laden des Akkus genutzt werden.
Bei den Möglichkeiten für drahtlose Verbindungen setzt der Hersteller auf die neuesten Standards. In WLAN-Netzen wird der WiFi-7-Standard unterstützt, für die kabellosen Verbindungen zur Peripherie steht Bluetooth 5.4 bereit.
Im Akkubetrieb: Kein Langläufer
Samsung beweist mit dem Galaxy Book6 Pro einmal mehr, dass auch ein schlankes Gehäuse Platz für einen recht großen Akku bietet. Der Energiespeicher hält eine Kapazität von 78 Wh bereit und sorgt bei verhaltener Nutzung für ordentliche Laufzeiten. Wenn Leistung abgerufen wird, ändert sich das Bild jedoch. Nach einer Stunde im Browser wird nur noch ein Restwert von 75 Prozent angegeben. Auf den Rennstrecken des Testspiels „Asphalt Legends Unite“ von Gameloft wird in einer Stunde die Hälfte der Akkukapazität verbraucht.
Wirklich überraschend sind diese Ergebnisse allerdings nicht: Intel hat seinen Prozessor zwar auch mit Blick auf den Energieverbrauch optimiert, doch allein die deutlich leistungsstärkere GPU dürfte die Einsparungen zunichte machen.

Riesiges Touchpad, mäßige Tastatur
Riesige Touchpads sind eines der Markenzeichen von Samsung-Notebooks, das ist beim Galaxy Book6 Pro nicht anders. Mit 15,1 x 10,6 cm besitzt es die Größe einer Postkarte. Doch nicht nur die Dimension, sondern auch bei der Umsetzung der Fingerbewegungen in Eingaben überzeugt das Feld mit Schnelligkeit und Präzision. Gleiches gilt für das berührungsempfindliche Display.
Ebenso Samsung-typisch ist leider auch, dass ihr bei der Tastatur Abstriche hinnehmen müsst. Und das gilt nicht nur für Zahlen-Fans, die den Nummernblock vermissen. Vor allem der begrenzte Tastenhub macht seitenlanges Schreiben nicht zu den angenehmsten Aufgaben.
Fazit zum Samsung Galaxy Book6 Pro
Die sechste Neuauflage der Galaxy-Book-Serie stellt einmal mehr ein behutsames Upgrade dar. Äußerlich lässt es sich nur bei Details vom Vorgänger unterscheiden. Das Galaxy Book6 Pro überzeugt also vor allem mit seiner aktualisierten Hardware. Die neueste Generation der Intel-Prozessoren zeigt sich sowohl mit Blick auf die CPU- als auch auf die Grafikleistung deutlich verbessert. Ein weiterer großer Fortschritt im Vergleich zu früheren Modellen ist die verbesserte Speicherausstattung, die man angesichts eines Verkaufspreises von 2.499 Euro aber auch erwarten darf.
Pro
- Schlank und leicht
- Sehr gut gearbeitetes Gehäuse
- Flotte Hardware
- Touch-Display
Contra
- Mäßige Tastatur
- Begrenzte Auswahl an Schnittstellen
- Teuer
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Speicherpreise im Check: HDD-Preise steigen deutlich, SSDs & RAM legen leicht zu

Seit neun Monaten blickt ComputerBase in jeder Monatsmitte auf die Entwicklung der Preise von RAM, HDDs und SSDs. Wie haben sich diese gegenüber der Zeit vor Beginn der Speicherkrise verändert? Mitte Juni ergaben die Stichproben, dass die HDD-Preise erheblich angezogen haben. SSD und RAM wurden wiederum nur leicht teurer.
Preissteigerung bei RAM, HDD und SSD im Überblick
Das nachfolgende Diagramm veranschaulicht den aktuellen Trend. Das Preisniveau beim RAM bleibt extrem hoch und legte binnen eines Monats auch wieder etwas zu. Weitaus deutlicher ist der erneute Preisanstieg bei den Festplatten (HDD), die jetzt mehr als doppelt so teuer wie im vergangenen September sind. Bei den SSDs blieben die Preise nahezu stabil. Mehr Details stehen in den nachfolgenden Abschnitten.
Preisniveau RAM, HDD und SSD (September 2025: 0 Prozent)
Fallende Preise sind noch immer nicht in Sicht. Je nach Prognose aus der Branche wird inzwischen erwartet, dass die Knappheit bis 2028 oder sogar bis 2030 anhalten könnte.
Aktuelle RAM-Preise
Auch Mitte Juni ist Arbeitsspeicher für Desktop-PCs im Durchschnitt fast viermal so teuer wie vor der Speicherkrise. Die Teuerungsrate stieg von 282 Prozent vor einem Monat auf nun 288 Prozent an. Dabei half auch nicht, dass das DDR4-Speicherkit im Vergleich zu Mitte Mai rund 10 Prozent günstiger geworden ist. Das ist auch der einzige deutliche Ausreißer in diese Richtung.
Aktuelle HDD-Preise
Die Preise der Festplatten kennen nur noch eine Richtung, nämlich die nach oben. Lag das Preisniveau vor einem Monat noch rund 88 Prozent über dem September 2025 fiel jetzt die Marke von 100 Prozent und zwar deutlich. Somit sind die HDDs inzwischen im Durchschnitt 107 Prozent teurer als vor der Speicherkrise.
Aktuelle SSD-Preise
Am wenigsten Bewegung gab es bei den SSDs, die nun 112 Prozent teurer sind als vor neun Monaten. Für die 1-TB-SSD von Kingston muss man inzwischen knapp 140 Euro hinlegen, während es im September noch 50 Euro waren.
Hinweise zur Methodik
Jeweils ein Dutzend der Mitte Oktober 2025 populärsten (nach Aufrufen) Speicherprodukte im Preisvergleich sind die Basis für die Studie zur Preisentwicklung von RAM, HDD und SSD im Online-Handel. Der Überblick zeigt die Teuerung jedes Produkts in Prozent und liefert abschließend einen Durchschnittswert.
Neuerdings ist die Liste der Händler im Preisvergleich bei manchem Produkt voll von kleineren, unbekannten eBay-Händlern. Hier drängt sich die Vermutung auf, dass sich diese erst im Zuge der Speicherkrise eingedeckt haben, um aus den weiter steigenden Preisen Profit zu schlagen – „Scalper“ werden solche Akteure umgangssprachlich genannt.
Die eBay-Verkäufer bieten die Kits teils erheblich günstiger als renommierte Online-Shops an. Da aber ein gewisses Risiko besteht, nicht die gewünschte Ware zu erhalten und solche Angebote den allgemeinen Preistrend verfälschen, werden eBay-Angebote nicht bei der Analyse berücksichtigt. Das gilt auch für Marketplace-Angebote bei Amazon.
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10-Jahres-Vertrag: TSMC und Amkor kooperieren beim Chip-Packaging
Der Neubau von Amkor in Arizona, in direkter Nachbarschaft zu TSMCs Fabrik, die ebenfalls noch stetig erweitert wird, deutete es schon an, nun ist es offiziell: Ein 10-Jahres-Vertrag wurde geschlossen, beide werden beim Advanced Packaging eng zusammenarbeiten. Amkor schließt dabei eine Lücke zu einer „full U.S. supply chain“.
US-Produkte nur aus den USA, das ist für viele Firmen in den USA fast so etwas wie der heilige Gral. Damit wird nicht nur groß geworben, gern werden dafür auch Aufpreise in Kauf genommen und später oft auch wieder vom Kunden verlangt. TSMC kann das bisher nicht bieten, aus der Fabrik in Arizona gehen die Chips dann doch wieder nach Asien zur Weiterverarbeitung. Zwar plant das Unternehmen auch eigene Packaging-Kapazitäten – AP1 und AP2 – am gleichen Standort, das wird aber noch dauern.
Amkor ist hier schneller und der Bau bereits im vollen Gang, sie übernehmen damit nun auch offiziell wohl erst einmal den Job. Die Indizien wurden zuletzt aber auch stetig größer: Nicht nur zog Amkors neue Fabrik bis auf wenige Kilometer an TSMCs Fab heran, auch wurde die gleich vergrößert, wenige Wochen später noch einmal Land hinzugekauft und schon die nächste Expansion vorbereitet. Wer sollte es also sein, wenn nicht TSMC.
Vor allem soll Amkor TSMC beim CoWoS-Packaging helfen, melden industrienahe Quellen bereits seit längerer Zeit. Hier hat TSMC aktuell respektive seit Jahren aber auch den größten Engpass zu vermelden.
Offiziell geben beide Hersteller dazu heute aber keine Informationen preis. Die Unternehmen geben an, dass die Zusammenarbeit eben primär dazu diene, dass TSMC „bei Amkor fortschrittliche Verpackungs- und Testdienstleistungen in Anspruch nimmt“. Dass diese direkt auf zehn Jahre ausgelegt ist, zeugt wiederum vom Vertrauen in die Arbeit des jeweils anderen Partners. Ende des kommenden Jahres soll es bereits bei Amkor in Arizona losgehen, große Stückzahlen dann 2028 für externe Kunden getestet und verpackt werden – OSAT (outsourced semiconductor assembly and test).
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ViewSonic VX24G26J-4K: Der erste 24″-Monitor mit 4K UHD und 160 Hz für Spieler

Wer einen Monitor mit 4K-UHD-Auflösung sucht, wird meist erst ab einer Größe von 27 Zoll fündig. ViewSonic hat jetzt einen 24″-Monitor mit 3.840 × 2.160 Pixeln vorgestellt. Diese Kombination allein ist schon sehr selten. Dass dieser eine hohe Bildwiederholrate von 160 Hz bietet, ist nach Kenntnis der Redaktion eine Premiere.
4K UHD auf 24 Zoll ist sehr selten
Mit aktuell über 3.000 Monitoren ist der ComputerBase-Preisvergleich eine gute Anlaufstelle, um zu sehen, welche Arten von Monitoren im Markt vertreten sind. Setzt man dort die Filter auf 23″-24″ als Größe und 3840×2160 (4K UHD) für die Auflösung, bleiben derzeit gerade einmal drei Modelle übrig. Das sind die beiden Profimodelle ProArt PA24US und LG UltraFine 4K 24MD4KL sowie der deutlich günstigere JapanNext JN-IPS2380UHDR. Allen gemein ist ein IPS-Panel mit 23,8 Zoll, das mit der besagten Auflösung bei 60 Hz Bildwiederholrate arbeitet.
ViewSonic VX24G26J-4K sorgt für mehr Auswahl
Demnächst kommt mit dem ViewSonic VX24G26J-4K ein weiteres Modell hinzu. Bei diesem kommt ebenfalls ein IPS-Panel mit 4K UHD und 23,8 Zoll zum Einsatz. Allerdings richtet sich dieses Modell mit 160 Hz vornehmlich an Spieler. Auch die Reaktionszeit ist mit 1 ms (GtG) viel schneller als bei den genannten Konkurrenzprodukten.
Der Hersteller spricht auf den Produktseiten für China von „Fast IPS“, entdeckt hat den Monitor dort TFT Central. Bisher liegen keine Informationen zu einem Marktstart in Europa vor und auch der Preis bleibt vorerst unbekannt.
Die weitere Ausstattung
Der ViewSonic VX24G26J-4K soll ein Kontrastverhältnis von 1.000:1 erreichen, was für IPS ein typischer Wert ist, während IPS Black das Doppelte erreicht. Die Helligkeit soll bei bis zu 400 cd/m² liegen. Laut maschineller Übersetzung der chinesischen Produktseite ist die Display-Oberfläche spiegelnd, aber zusätzlich mit einer Folie zur Verringerung von Reflexionen versehen.
Der Monitor arbeitet mit 8 Bit Farbtiefe und soll 100 Prozent von sRGB sowie je 95 Prozent der Farbräume AdobeRGB und DCI-P3 abdecken. Mit rund 185 Pixel pro Zoll (ppi) wird die Bildpunktdichte angegeben. Bei den Anschlüssen wird es übersichtlich, denn es werden nur ein DisplayPort 1.4 und zweimal HDMI 2.1 angegeben. Auf einer Abbildung sind aber noch ein USB-A-Anschluss und eine Audiobuchse zu erkennen.
Weitere Details liefert ein englisches Datenblatt (PDF). Dort wird eine „typische“ Leistungsaufnahme von 58 Watt genannt, was vergleichsweise hoch erscheint, denn moderne LCD-Monitore dieser Größe sind meist viel sparsamer. Der mitgelieferte Ständer bietet unter anderem eine Höhenverstellung und Pivot. Bei Bedarf kann eine alternative Halterung via VESA-Vorrichtung (100×100 mm) genutzt werden. Das An- und Ausschalten erfolgt über einen Druck auf den „Joy Key“ auf der Rückseite, mit dem sich auch durch das Monitormenü navigieren lässt.
Die Redaktion bedankt sich bei „Flutefox“ für den Hinweis zu dem Thema aus der Community.
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