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AI-Beschleuniger nach China: Nvidia hat Bestellungen und Lizenzen für H200-Exporte


AI-Beschleuniger nach China: Nvidia hat Bestellungen und Lizenzen für H200-Exporte

Nvidias CEO Jensen Huang hat auf der GTC 2026 geklärt, dass AI-Beschleuniger nun wirklich bald wieder nach China geliefert werden. Davon gesprochen wurde zuletzt bereits mehrfach, doch jetzt soll es wirklich wieder los gehen und zwar ganz schnell – aber nur für die ersten Kunden.

Wir haben Bestellungen und Lizenzen

We have orders, we have licences,“ erklärte Nvidia CEO Jensen Huang im Rahmen einer Q&A-Runde mit Journalisten in San Jose, USA, bei der auch ComputerBase anwesend war. Bestellungen seien demnach von mehreren Kunden eingegangen und könnten auch bedient werden.

Ein Fragezeichen bleibt jedoch bei der Menge an verfügbaren Produkten, die Nvidia tatsächlich liefern kann. Denn Huang erklärte weiter, „we’re in the process of restarting production of H200 for China“. Demnach könnten erste Auslieferungen noch aus dem Lagerbestand erfolgen, andere Kunden müssten sich aber wohl gedulden, bis die Produktion nachgezogen hat. H200-Chips von Nvidia sind zwar noch in Produktion, allerdings in viel kleinerem Rahmen als Blackwell-Chips, die als Herzstück für AI-Beschleuniger (GB200/GB300) das Zepter nun fast vollständig übernommen haben.

Huang betonte bei der Ankündigung, dass der Hintergrund inzwischen ein anderer sei als noch vor Wochen. Nicht ohne Grund: Vor drei Wochen erklärte das Unternehmen im Rahmen des Quartalsberichts noch, dass man zwar „eine kleine Menge H200“ exportieren dürfe, aber erst einmal nicht mit Umsatz dadurch planen werde – das sieht jetzt wohl anders aus.

Viel Auf und Ab seit letztem Dezember

Bereits im Dezember 2025 hatte US-Präsident Trump in einem Posting auf seiner Social-Media-Plattform bestätigt, dass Nvidia wieder H200-Chips nach China liefern darf. Dafür muss China respektive Nvidia 25 Prozent Abgaben zahlen, was die Marge senkt, doch der Umsatz scheint wichtiger. Ebenfalls positiv: Dass das CUDA-Ökosystem in China weiter offiziell im AI-Umfeld genutzt wird.

Was folgte, war jedoch ein Auf und Ab. Chinesische Unternehmen wollten, der Staat jedoch nicht. Dann gab es anscheinend Auflagen, das Aus schien Ende Januar abgewendet. Nun soll es also wirklich losgehen, unter welchen Bedingungen genau, werden aber wohl erst die kommenden Wochen zeigen.

ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Nvidia unter NDA im Vorfeld und im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers in San Jose, Kalifornien erhalten. Die Kosten für An-, Abreise und fünf Hotelübernachtungen wurden vom Unternehmen getragen. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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10-Jahres-Vertrag: TSMC und Amkor kooperieren beim Chip-Packaging


Der Neubau von Amkor in Arizona, in direkter Nachbarschaft zu TSMCs Fabrik, die ebenfalls noch stetig erweitert wird, deutete es schon an, nun ist es offiziell: Ein 10-Jahres-Vertrag wurde geschlossen, beide werden beim Advanced Packaging eng zusammenarbeiten. Amkor schließt dabei eine Lücke zu einer „full U.S. supply chain“.

US-Produkte nur aus den USA, das ist für viele Firmen in den USA fast so etwas wie der heilige Gral. Damit wird nicht nur groß geworben, gern werden dafür auch Aufpreise in Kauf genommen und später oft auch wieder vom Kunden verlangt. TSMC kann das bisher nicht bieten, aus der Fabrik in Arizona gehen die Chips dann doch wieder nach Asien zur Weiterverarbeitung. Zwar plant das Unternehmen auch eigene Packaging-Kapazitäten – AP1 und AP2 – am gleichen Standort, das wird aber noch dauern.

Arizona-Site der Fab21 wächst
Arizona-Site der Fab21 wächst

Amkor ist hier schneller und der Bau bereits im vollen Gang, sie übernehmen damit nun auch offiziell wohl erst einmal den Job. Die Indizien wurden zuletzt aber auch stetig größer: Nicht nur zog Amkors neue Fabrik bis auf wenige Kilometer an TSMCs Fab heran, auch wurde die gleich vergrößert, wenige Wochen später noch einmal Land hinzugekauft und schon die nächste Expansion vorbereitet. Wer sollte es also sein, wenn nicht TSMC.

Amkors Packaging-Komplex in Arizona entsteht, TSMC liegt die Straße runter oben rechts
Amkors Packaging-Komplex in Arizona entsteht, TSMC liegt die Straße runter oben rechts (Bild: Amkor)

Vor allem soll Amkor TSMC beim CoWoS-Packaging helfen, melden industrienahe Quellen bereits seit längerer Zeit. Hier hat TSMC aktuell respektive seit Jahren aber auch den größten Engpass zu vermelden.

Offiziell geben beide Hersteller dazu heute aber keine Informationen preis. Die Unternehmen geben an, dass die Zusammenarbeit eben primär dazu diene, dass TSMC „bei Amkor fortschrittliche Verpackungs- und Testdienstleistungen in Anspruch nimmt“. Dass diese direkt auf zehn Jahre ausgelegt ist, zeugt wiederum vom Vertrauen in die Arbeit des jeweils anderen Partners. Ende des kommenden Jahres soll es bereits bei Amkor in Arizona losgehen, große Stückzahlen dann 2028 für externe Kunden getestet und verpackt werden – OSAT (outsourced semiconductor assembly and test).



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ViewSonic VX24G26J-4K: Der erste 24″-Monitor mit 4K UHD und 160 Hz für Spieler


ViewSonic VX24G26J-4K: Der erste 24″-Monitor mit 4K UHD und 160 Hz für Spieler

Wer einen Monitor mit 4K-UHD-Auflösung sucht, wird meist erst ab einer Größe von 27 Zoll fündig. ViewSonic hat jetzt einen 24″-Monitor mit 3.840 × 2.160 Pixeln vorgestellt. Diese Kombination allein ist schon sehr selten. Dass dieser eine hohe Bildwiederholrate von 160 Hz bietet, ist nach Kenntnis der Redaktion eine Premiere.

4K UHD auf 24 Zoll ist sehr selten

Mit aktuell über 3.000 Monitoren ist der ComputerBase-Preisvergleich eine gute Anlaufstelle, um zu sehen, welche Arten von Monitoren im Markt vertreten sind. Setzt man dort die Filter auf 23″-24″ als Größe und 3840×2160 (4K UHD) für die Auflösung, bleiben derzeit gerade einmal drei Modelle übrig. Das sind die beiden Profimodelle ProArt PA24US und LG UltraFine 4K 24MD4KL sowie der deutlich günstigere JapanNext JN-IPS2380UHDR. Allen gemein ist ein IPS-Panel mit 23,8 Zoll, das mit der besagten Auflösung bei 60 Hz Bildwiederholrate arbeitet.

ViewSonic VX24G26J-4K sorgt für mehr Auswahl

Demnächst kommt mit dem ViewSonic VX24G26J-4K ein weiteres Modell hinzu. Bei diesem kommt ebenfalls ein IPS-Panel mit 4K UHD und 23,8 Zoll zum Einsatz. Allerdings richtet sich dieses Modell mit 160 Hz vornehmlich an Spieler. Auch die Reaktionszeit ist mit 1 ms (GtG) viel schneller als bei den genannten Konkurrenzprodukten.

ViewSonic VX24G26J-4K (Bild: ViewSonic)

Der Hersteller spricht auf den Produktseiten für China von „Fast IPS“, entdeckt hat den Monitor dort TFT Central. Bisher liegen keine Informationen zu einem Marktstart in Europa vor und auch der Preis bleibt vorerst unbekannt.

Die weitere Ausstattung

Der ViewSonic VX24G26J-4K soll ein Kontrastverhältnis von 1.000:1 erreichen, was für IPS ein typischer Wert ist, während IPS Black das Doppelte erreicht. Die Helligkeit soll bei bis zu 400 cd/m² liegen. Laut maschineller Übersetzung der chinesischen Produktseite ist die Display-Oberfläche spiegelnd, aber zusätzlich mit einer Folie zur Verringerung von Reflexionen versehen.

Der Monitor arbeitet mit 8 Bit Farbtiefe und soll 100 Prozent von sRGB sowie je 95 Prozent der Farbräume AdobeRGB und DCI-P3 abdecken. Mit rund 185 Pixel pro Zoll (ppi) wird die Bildpunktdichte angegeben. Bei den Anschlüssen wird es übersichtlich, denn es werden nur ein DisplayPort 1.4 und zweimal HDMI 2.1 angegeben. Auf einer Abbildung sind aber noch ein USB-A-Anschluss und eine Audiobuchse zu erkennen.

Weitere Details liefert ein englisches Datenblatt (PDF). Dort wird eine „typische“ Leistungsaufnahme von 58 Watt genannt, was vergleichsweise hoch erscheint, denn moderne LCD-Monitore dieser Größe sind meist viel sparsamer. Der mitgelieferte Ständer bietet unter anderem eine Höhenverstellung und Pivot. Bei Bedarf kann eine alternative Halterung via VESA-Vorrichtung (100×100 mm) genutzt werden. Das An- und Ausschalten erfolgt über einen Druck auf den „Joy Key“ auf der Rückseite, mit dem sich auch durch das Monitormenü navigieren lässt.

Die Redaktion bedankt sich bei „Flutefox“ für den Hinweis zu dem Thema aus der Community.



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Bis zu 17.000 Fahrzeuge: Mobileye will eigene Robotaxi-Flotte aufbauen


Bis zu 17.000 Fahrzeuge: Mobileye will eigene Robotaxi-Flotte aufbauen

Bild: Mobileye

Der Automobilzulieferer Mobileye will genau das nicht mehr nur sein, sondern auch selbst in dem Markt aktiv werden und eine eigene Robotaxi-Flotte aufbauen. Dafür hat das israelische Unternehmen den US-Markt auserkoren und will dort im nächsten Jahr zunächst rund 100 Fahrzeuge auf die Straßen entlassen, bevor expandiert wird.

Mobileye ist ein Tech-Unternehmen, das sich mehrheitlich im Besitz von Intel befindet, das Software, Chips und KI-Systeme für Fahrerassistenz und autonomes Fahren entwickelt. Das Kerngeschäft sind sogenannte ADAS-Systeme (Advanced Driver Assistance Systems), die Funktionen wie Spurhalteassistent, Notbremsung, Verkehrszeichenerkennung und teilautomatisiertes Fahren ermöglichen. Das Unternehmen bietet dafür eine Reihe unterschiedlicher Produkte an, unter anderem Mobileye Drive, das vollständig autonomes Fahren für Robotaxis ermöglicht.

Ergänzung, keine Konkurrenz

Diese Lösungen will Mobileye auch künftig Autoherstellern und anderen Interessenten anbieten, darauf basierend zugleich aber eine eigene Robotaxi-Flotte aufbauen. Das Unternehmen betrachtet das eigene Vorhaben als ergänzend, nicht als direkte Konkurrenz. Entwicklung, Einsatz und operative Erkenntnisse könnten davon sogar profitieren, argumentiert Mobileye.

17.000 Fahrzeug über fünf Jahre

Die initiale Robotaxi-Flotte soll laut Mobileye aus rund 100 autonomen Fahrzeugen bestehen, die im Laufe des nächsten Jahres in einer bedeutenden US-Metropole zum Einsatz kommen sollen. Geplant sei ein über das Jahr gestaffelter Rollout, um die vollständig fahrerlose Flotte schrittweise zu validieren. Kann diese Robotaxi-Flotte erfolgreich betrieben werden, sei eine deutliche Expansion auf etwa 17.000 Fahrzeuge über die folgenden fünf Jahre vorgesehen.

Betrieb über Moovit-App

Für den Betrieb wird die Mobility-Plattform Moovit verantwortlich sein, die ebenfalls zu Mobileye gehört. Über die App lassen sich unterschiedlichste Mobilitätsdienste wie ÖPNV, Fähren, Fahrradverleih, Carsharing, E-Scooter und mehr für die Routenplanung berücksichtigen und buchen. Auch Fahrzeuge aus der Robotaxi-Flotte sollen sich später über Moovit buchen lassen. Moovit ist laut Mobileye in 112 Ländern und über 3.500 Städten aktiv und sei damit für über 1,7 Milliarden Menschen zugänglich.

Eigene Autos wird Mobileye der Ankündigung zufolge aber nicht bauen. Man werde für das eigene Vorhaben mit Fahrzeugplattform-Herstellern, Flottenbetreibern, Integrationspartnern und Technologiezulieferern zusammenarbeiten.



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