Künstliche Intelligenz
Samsung liefert One UI 8 für ältere Galaxy-Watches
Samsung stattet nun auch ältere Galaxy-Watches mit dem jüngsten One-UI-Stand 8 aus. Entgegen ursprünglichen Annahmen kommen auch Besitzerinnen und Besitzer der Galaxy-Watch-4-Reihe in den Genuss der aktuellen Android-Fassung. Allerdings wohl zum letzten Mal.
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Mitte Juni wurden Samsungs Pläne für das Update auf One UI 8 Watch bekannt, als erste Beta-Versionen für jüngere Smartwatches verteilt wurden. So können die Uhren mit One UI 8 nun helfen, eine optimale Schlafenszeit zu finden, um am Folgetag die Wachphase zu maximieren. Neuere Galaxy-Watches sollen zudem „Belastung des Gefäßsystems“ erfassen. Der Laufcoach soll insbesondere Einsteigern helfen, „abgestimmtes Intensitätstraining und verletzungsvorbeugende Übungen“ zu betreiben.
Unter der Haube
One UI 8 basiert auf Googles Wear OS 6, das im Oktober auf den Pixel-Smartwatches des Herstellers gelandet ist. Es bringt eine deutlich frischere Optik mit, „Material 3 Expressive“. Besonders beim Ladevorgang fällt die ins Auge, anstatt einer spartanischen Anzeige gibt es nun den vom Smartphone bekannten bunten Fortschrittsbalken. Auf- oder Herab-Scrollen durch Benachrichtigungen oder Menüs ist nun mit einem hübsch anzusehenden Lupeneffekt versehen. Der Stromverbrauch soll optimiert sein, Google verspricht für Pixel-Smartwatches zehn Prozent mehr Laufzeit.

Die einzelnen Softwarestände auf Samungs Galaxy Watch 5 nach Update auf One UI 8.
(Bild: heise medien)
Googles Wear OS 6 basiert wiederum auf dem aktuellen Android 16. Auch wenn das Update kurz vor Weihnachten verfügbar wurde – die Sicherheitspatches sind auf dem Stand 1. Oktober 2025.
Während dieses große Versionsupdate offenbar das letzte ist, das der Hersteller für die Reihe-4-Galaxy-Watches herausgeben wird – die erschienen immerhin im Jahr 2021, mit dem Update-Versprechen für vier Jahre –, dürften Sicherheitsupdates gegebenenfalls für ein weiteres Jahr folgen.
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Ein aktuellerer Patchlevel wäre sicher wünschenswert, jedoch haben Angriffe auf Smartwatches bislang noch nicht für größeres Aufsehen gesorgt. Vielleicht ist das für Samsung Grund genug, hier nicht auf die jüngsten Sicherheitsaktualisierungen zu setzen.
(dmk)
Künstliche Intelligenz
Wie man mit Spectre Cloud-Systeme angreift
Angriffe auf Lücken wie Spectre prägen seit Anfang 2018 die Sicherheitsforschung. Doch nach anfänglich großer Aufregung in der IT-Sicherheits-Community fragen sich heute viele, ob die kontinuierlich erscheinenden neuen Varianten noch praktische Relevanz haben oder rein akademische Experimente sind.
Spectre ist eine architektonische Schwachstelle moderner Prozessoren. Die beherrschen „spekulative Befehlsausführung“, bei der die CPU rät, welcher Befehl wohl als Nächstes kommt, und damit beginnt, diesen auszuführen, bevor die Befehlsfolge feststeht. Das dient der Leistungsoptimierung, kann aber von Angriffen wie Spectre ausgenutzt werden: Mit Code, der die Sprungvorhersage gezielt manipuliert, veranlassen Angreifer die CPU dazu, sensible Daten aus geschützten Speicherbereichen vorübergehend zu verarbeiten und über Seitenkanäle wie den CPU-Cache preiszugeben.
- Spectre ist ein jahrealtes, aber immer noch viel untersuchtes Architekturproblem.
- Angriffe lassen sich nicht nur unter Laborbedingungen, sondern auch praktisch auf produktiv genutzter Hardware durchführen.
- Gegenmaßnahmen kosten Geld oder Leistung oder beides, was ihre Umsetzung einschränkt.
Nun liegt in Szenarien, die eine lokale Code-Ausführung erfordern, oft bereits eine kritische Kompromittierung vor, und der darauf aufbauende Angriff ist sinnlos. Ihre volle Schlagkraft entfalten solche Angriffe jedoch in Cloudumgebungen. Hier teilen sich durch Virtualisierung verschiedene Mandanten dieselbe physische Hardware. Theoretisch gewährleistet die Virtualisierung eine strikte Trennung dieser Workloads. In der Praxis demonstrierten Forscher jedoch wiederholt, dass die Isolation durch Cache-Timing-Seitenkanäle unterlaufen werden kann. Dies ermöglicht es, sensible Informationen über VM-Grenzen hinweg aus eigentlich isolierten Instanzen zu extrahieren.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Wie man mit Spectre Cloud-Systeme angreift“.
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Künstliche Intelligenz
Disney setzt auf Freizeitpark-Chef D’Amaro als neuen Boss
Der US-Entertainmentriese Walt Disney hat sich für einen Nachfolger für Konzernchef Bog Iger entschieden. Der Freizeitpark-Spartenchef Josh D’Amaro wird den Staffelstab von Iger mit der Hauptversammlung am 18. März übernehmen, wie das Unternehmen mitteilte.
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Mit der Berufung des Managers endet eine dreijährige Suche nach einer geeigneten Nachfolge für Iger. D’Amaro leitet mit den Themenparks den seit 2020 gewinnträchtigsten Geschäftszweig des Konzerns, zu dem auch die Kreuzfahrten gehören. Iger wird noch beratend bis zum Jahresende für Walt Disney aktiv sein.
Disney hatte den langjährigen Konzernlenker Iger 2022 zurück an die Spitze des Unternehmens geholt. Der Manager übernahm das Ruder in einem schwierigen Moment für Disney und auch die gesamte Unterhaltungsbranche. Der Konzern musste der gesunkenen Ausgabebereitschaft der Verbraucher in Zeiten hoher Inflation Rechnung tragen. Zugleich sinken die Erlöse im Kabel-TV mit Sendern wie ABC in den USA. Zudem fuhr das Streaming-Geschäft damals trotz starken Wachstums Verluste ein.
(dahe)
Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: Einführung in die SAP Business Technology Platform (BTP)
Die SAP Business Technology Platform (SAP BTP) von SAP unterstützt Unternehmen beim Umstieg in die Cloud und bei der Verbesserung ihrer Geschäftsprozesse. Sie stellt eine Vielzahl von Tools und Diensten für die Entwicklung von Anwendungen, die Integration von Daten und Prozessen, das Datenmanagement sowie Analysen und maschinelles Lernen bereit.
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Der Cyber-Resiliance-Act (CRA)
Der Cyber-Resiliance-Act (CRA) wird in Europa neue Maßstabe setzen: Zukünftig müssen alle Produkte mit digitalen Elementen Cybersecurity-Anforderungen erfüllen. Produktprüfungen und Zertifizierung stehen daher vor einem Umbruch, um sich auf ein neues europäisches System einzustellen. Der Workshop Einführung in die SAP Business Technology Platform (BTP) beleuchtet, wie man sich als Hersteller auf den CRA vorbereiten kann und konzentriert sich dabei auf die Inhalte der beiden relevanten Normteile, der IEC 62443-4-1 mit den SDL-Anforderungen und der IEC 62443-4-2 mit den technischen Sicherheitsanforderungen.
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Februar 26.02.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr |
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Mai 13.05.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 15. Apr. 2026 |
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September 23.09.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 26. Aug. 2026 |
Drei komplexe Übungen
Sie werden nicht nur die Grundlagen von SAP BTP erlernen, sondern auch konkrete Erfahrungen sammeln. In praktischen Übungen entwickeln Sie Anwendungen mit der SAP BTP Extension Suite und integrieren Schnittstellen mit der Integration Suite. Abschließend automatisieren Sie einen Geschäftsprozess mit SAP Build – von der Identifikation bis zur Optimierung.
Ihre Trainerin Sophie-Marie Lück ist Senior SAP BTP Beraterin und Entwicklerin bei der Rewion GmbH. Seit 2018 unterstützt sie mittelständische und große Unternehmen unterschiedlichster Branchen bei der Optimierung und Integration ihrer Geschäftsprozesse in das SAP-Kernsystem.

(ilk)
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