Apps & Mobile Entwicklung
Samsung One UI 8.5: 4 KI-Funktionen des Galaxy S26 könnten auf das S24 kommen

Ein an die Öffentlichkeit gelangtes internes Software-Build von One UI 8.5 deutet darauf hin, dass Samsung mit der kommenden Version seiner Android-Oberfläche vier bislang dem Galaxy S26 vorbehaltene KI-Funktionen auch auf das Galaxy S24 bringen könnte.
Darüber berichtet Sammobile. Während sich Samsung in der jüngsten Beta-Version von One UI 8.5 primär auf Fehlerbehebungen konzentriert hatte, dürfen Nutzer mit dem finalen Update dennoch mehrere interessante und praktische Neuerungen erwarten. So soll die Firmware mit der Versionsnummer S928BXXU5DZD9 die bereits bekannten KI-Funktionen Advanced Audio Eraser, Call Screening, Creative Studio sowie eine überarbeitete Variante von Photo Assist auf das Galaxy S24 bringen.
Vier neue KI-Funktionen für verschiedene Anlässe
- Advanced Audio Eraser erlaubt es, störende Hintergrundgeräusche gezielt zu reduzieren und deren Lautstärke in Anwendungen zu minimieren.
- Call Screening nutzt hingegen die geräteinterne KI, um eingehende Anrufe automatisiert anzunehmen. Dabei wird die Identität des Anrufers sowie der Grund des Anrufs abgefragt, anschließend erfolgt eine Aufzeichnung inklusive Transkription, sodass sich die Inhalte später bequem nachlesen lassen.
- Creative Studio eröffnet zudem die Möglichkeit, Zeichnungen, Einladungskarten, Profilkarten, Sticker und Hintergrundbilder zu erstellen, steht aktuell jedoch ausschließlich auf Geräten mit S Pen zur Verfügung.
- Photo Assist erhält in One UI 8.5 eine überarbeitete Fassung, die eine Bildbearbeitung per Texteingabe erlaubt. Anwender können dabei Objekte oder Personen aus anderen Bildern einfügen und präzise festlegen, wie diese im aktuellen Projekt positioniert und angepasst werden sollen.
Bis zur finalen Veröffentlichung dürfte Samsung weitere Beta-Versionen von One UI 8.5 veröffentlichen. Sammobile geht jedoch davon aus, dass die stabile Version bereits im kommenden Monat erscheinen könnte.
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AMD Ryzen AI (Pro) 400 verspätet: Im Desktop muss man nun doch bis zum Q3 warten

Irgendwie war es doch schon abzusehen, nun ist es endlich auch durch AMD direkt offiziell verspätet und verschoben: Ryzen AI (Pro) 400 im Desktop kommt erst ab Q3. Die bereits Anfang März vorgestellten Prozessoren sollten eigentlich nämlich längst verfügbar sein, nun wird die Computex 2026 genutzt, um sie nochmal zu launchen.
Während die Ryzen-AI-400-Prozessoren im Notebook bereits seit einiger Zeit verfügbar sind, ist der Start im Desktop bisher ausgefallen. Aber es schreit in dem aktuellen Marktumfeld auch keiner danach, Desktop-PCs auszustatten, in denen die Speicherpreise im anvisierten Marktumfeld des Einsteigerbereichs doch fast alles diktieren. Dass AMD also in den letzten Wochen nicht nach vorn geprescht ist, um die Produkte hier unters Volk zu bringen, ist letztlich nachvollziehbar.
Aber wenn ein Produkt fertig ist, dann muss es auch raus – das sind AMDs eigene Worte von vor einigen Jahren. Denn etwas immer weiter zu verschieben macht es kaum besser – und im PC-Bereich ist es das zuletzt auch nicht geworden. Im Gegenteil, Speicher ist nun auch für größere OEMs und ODMs teure Mangelware, entsprechende PCs werden dadurch ebenfalls teurer. Und so wurde am Ende einmal mehr auch AMDs Marketing davon überrascht, während sie auf der einen Folie noch vom zweiten Quartal spricht, ist es auf der anderen dann doch das dritte Quartal geworden. Das ist letztlich einfach realistischer.
Im Gepäck hat AMD zur erneuten Ankündigung nun aber noch einmal eine Positionierung der Prozessoren. Im Fokus steht dabei das 65-Watt-Umfeld kleiner Desktop-PCs, also Systeme, wie sie in OEM-PCs für das Geschäftsumfeld häufig angeboten werden. Hier soll laut AMD-Aussagen ein Intel Core Ultra die schlechtere Figur abgeben.
Neben den Pro-Modellen wird AMD auch Ableger davon für das ganz reguläre DIY-Geschäft anbieten. Diese Modelle unterscheiden sich von den Pro-Modellen in den grundlegenden Spezifikationen aber nicht, wie AMD bereits vor drei Monaten gezeigt hat. Preise für die APUs gibt es aber auch heute noch nicht.
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Asus ROG Strix Scar 18 im Hands-On: Größeres Kühlsystem für höhere TDP und mehr Leistung
Asus zeigt in Taiwan zur Computex unter anderem das ROG Strix Scar 18, den Desktop Replacement und damit das Gaming-Flaggschiff für unterwegs. Ein größeres Kühlsystem ermöglicht eine höhere TDP und mehr Leistung – mit bekannter Hardware. Für schlierenfreie Bilder sorgte im Hands-on der neue Bildschirm mit „ROG Nebula ELMB“.
Eine Messepremiere ist das Asus ROG Strix Scar 18 genau genommen nicht, der Hersteller hatte es bereits vor zwei Wochen angekündigt. Zur Computex 2026 in Taipeh ließ sich aber erstmals auf Tuchfühlung mit dem Notebook gehen. Zudem hatte Asus die Ankündigung in Deutschland nicht kommuniziert, weil das Unternehmen (neben Acer) weiterhin einen Patentstreit mit Nokia austrägt. Im Hauptquartier von Asus Taiwan ließ sich zudem ein Blick auf die Komponenten auch im Vergleich zum Vorgänger werfen.
Neues Kühlsystem ist für 320 Watt ausgelegt
Die Highlights der Neuauflage des ROG Strix Scar 18 betreffen Kühlung und Bildschirm. Neue Hardware gibt es mangels entsprechender Ankündigungen nicht in dem Laptop. Es bleibt somit bei bis zu Intel Core Ultra 9 290HX Plus, bis zu 128 GB RAM (2 × SO-DIMM), bis zu 8 TB SSD-Speicher (2 × M.2) und bis zu Nvidia GeForce RTX 5090 Laptop GPU (Test).
Das Netzteil wächst auf 450 Watt
Die Gesamt-TDP hat Asus aber nach oben geschraubt, von ehemals 255 Watt auf jetzt 320 Watt – verteilt auf bis zu 200 Watt für die CPU und bis zu 175 Watt für die GPU – jeweils bis zu, nicht parallel und damit insgesamt 375 Watt. Passend dazu kommt das Notebook mit einem neuen Netzteil: Es bietet jetzt 450 Watt statt vorher 370 Watt.
20 Prozent höhere Vapor Chamber
Möglich macht das vom Anwender in Asus‘ Software konfigurierbare TDP-Upgrade, das für mehr Leistung sorgen soll, ein neues Kühlsystem, das durchweg größer ausfällt. Asus gibt das Plus in puncto Bauhöhe mit 20 Prozent für die Vapor Chamber an. Diese deckt einmal vollständig CPU, GPU und VRAM ab und leitet die Abwärme in Richtung Heck des Notebooks, wo 0,1 mm dünne Kupferlamellen von insgesamt drei internen Lüftern durchblasen werden, die ihre Frischluft über Unterseite und Tastatur beziehen. Asus betreibt den Laptop damit mit einem permanenten Unterdruck im Gehäuse. Der Kontakt von CPU und GPU zur Vapor Chamber erfolgt mittels Gallium-basiertem Liquid Metal. Auch die Lüfter fallen größer aus und erzeugen laut Asus im Falle von CPU- und GPU-Lüfter einen 91 Prozent stärkeren Luftstrom. Der Direktvergleich von alt und neu zeigt die Unterschiede.
Einfacher Zugriff auf die Komponenten
Praktisch fällt der Zugriff auf die Komponenten aus. Ein einfacher Mechanismus erlaubt von unten den werkzeuglosen Zugang zu Kühler und Lüftern, um diese zum Beispiel zu reinigen, sowie auf die zwei SO-DIMM-Slots und die zwei M.2-Steckfächer für SSDs. Auch der Akku mit 90 Wh ist so einfach über die Unterseite des Notebooks zu erreichen.
Neuer Bildschirm mit ROG Nebula ELMB
Das zweite Upgrade betrifft den Bildschirm, ein 18 Zoll großes HDR-Display mit Mini-LED-Backlight (2.000+ Zonen) und bis zu 1.600 nits Helligkeit. Die Neuerung des 240 Hz schnellen 4K-Displays hört auf den Namen ROG Nebula Extreme Low Motion Blur.
Hintergrund: LC-Displays erzeugen Bewegungsunschärfe vor allem durch ihr sogenanntes „Sample-and-Hold“-Verhalten. Dabei wird jedes Bild für die gesamte Dauer eines Bildzyklus angezeigt, bis das nächste Bild dargestellt wird. Verfolgt das Auge ein sich schnell bewegendes Objekt, bewegt sich der Blick kontinuierlich weiter, während das Bild auf dem Display unverändert stehen bleibt. Dadurch entsteht eine Verwischung auf der Netzhaut, obwohl das eigentliche Bild scharf ist. Die ELMB-Technologie (Extreme Low Motion Blur) von Asus reduziert diesen Effekt, indem die Hintergrundbeleuchtung nur für einen kurzen Moment eingeschaltet wird, nachdem die LCD-Pixel ihren Farbwechsel abgeschlossen haben. Dadurch wird die sichtbare Leuchtdauer jedes Einzelbildes verkürzt, was die wahrgenommene Bewegungsschärfe erhöht.
Die neue ROG-Nebula-ELMB-Technologie verbessert dieses Verfahren durch den Einsatz einer Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung mit vielen unabhängig steuerbaren Dimmzonen. Statt die gesamte Hintergrundbeleuchtung gleichzeitig aufblitzen zu lassen, werden einzelne Zonen präzise mit dem Bildaufbau des LCD-Panels synchronisiert. Jede Zone wird erst dann aktiviert, wenn die zugehörigen Pixel bereits stabil ihren Zielzustand erreicht haben. Dadurch werden typische Probleme klassischer Strobing-Verfahren wie Crosstalk, Doppelkonturen und Helligkeitsverluste reduziert. Das System erreiche dadurch eine wesentlich höhere Bewegungsschärfe bei gleichzeitig hoher HDR-Helligkeit und Bildqualität, wodurch die Darstellung schneller Bewegungen näher an die Klarheit hochwertiger CRT-Monitore heranrücken soll.
Die Verbesserung ließ sich vor Ort anhand des UFO-Tests „Frame Rates Versus Comparison“ beobachten. Mit ROG Nebula ELMB, das sich über die Armoury-Crate-Software von Asus ein- und ausschalten lässt, war eine deutlich höhere Bewegungsschärfe wahrzunehmen. Vor allem die Bezeichnung neben den Charakteren war besser zu erkennen, doch unterm Strich profitierte das gesamte Bild davon.
Das ROG Strix Scar 18 ist ein Desktop-Replacement
Von diesen Maßnahmen für 2026 abgesehen bleibt das ROG Strix Scar 18 analog zum Vorgänger ein klassischer Desktop-Replacement mit entsprechenden Abmessungen: 399 × 298 × 23,5 bis 35 mm bei einem Gewicht von 3,7 kg. Für ein Gaming-Notebook gibt sich das ROG Strix Scar 18 aber vergleichsweise dezent, das matte Schwarz schreit nicht unbedingt nach Gaming. Rund um die Unterseite des Chassis verläuft ein (deaktivierbarer) RGB-Leuchtring, auch die Tastatur lässt sich entsprechend beleuchten.
Das große Chassis bedeutet aber auch viel Platz für Anschlüsse. Dazu gehören zweimal Thunderbolt 5, dreimal USB-A 3.2 Gen 2 und jeweils einmal DC-In, 2,5-Gigabit-LAN, HDMI 2.1 und 3,5-mm-Combo-Audio. Für drahtlose Konnektivität ist ein Wi-Fi-7-Modul zuständig. Das Asus ROG Strix Scar 18 wird zudem mit Windows 11 Pro ausgeliefert. Preis und Verfügbarkeit bleiben noch offen.
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MSI Claw 8 EX AI+ enthüllt: Mit G3 Extreme doppelt so effizient wie Xbox Ally X mit Ryzen

MSI hat den Handheld Claw 8 EX AI+ enthüllt, und Intel liefert Benchmarks: Einen Asus ROG Ally X mit AMD Ryzen steckt man problemlos in die Tasche, behaupten die Unternehmen. Dabei hilft die Mischung aus neuester Fertigung, modernen Features und auch die Erfahrung der letzten Handhelds, die doch eher keinen großen Erfolg hatten.
Zugegeben, der AMD Ryzen Z2 Extreme ist Mitte 2026 auch ein ziemlich einfacher Gegenspieler. Denn die technologische Basis darin ist schon Jahre alt, da hat es ein neues Design auf Basis von Intel Panther Lake mit neuester GPU-IP in dazu noch aktuellster Fertigung doch etwas einfacher, sowohl was die Leistung als auch Effizienz angeht. Genau diese Karten spielt Intel wie zuletzt im Notebook-Bereich nun zusammen mit den Partnern voll aus – das zeigen die Hersteller-Benchmarks. Wie üblich sind diese aber mit Vorsicht zu genießen.
Dritte Generation Intel-Handheld bei MSI
MSI gehörte zu den ersten Anbietern eines Intel-Handhelds, auch mit Panther Lake respektive dem für das Handheld neu benannten Intel Arc G3 Extreme ist das Unternehmen vorn dabei. Das Namensschema bleibt bei MSI dabei ziemlich identisch, wird deshalb durchaus schnell verwirrend: MSI Claw 8 EX AI+ heißt die neue Lösung, im Claw 8 AI+ steckte zuvor ein Intel Core Ultra 200V „Lunar Lake“. Der erste Claw basierte sogar auf Intel Meteor Lake, MSI ist folglich also schon in dritter Generation dabei.
Das Äußere verändert MSI dabei kaum, auch viele innere Bauteile nutzt MSI weiter, wie der zuletzt genutzte 80-Wh-Akku. Das IPS-Display ist ebenfalls weiterhin 8 Zoll groß und löst mit 1.200p bei 500 nits und bis zu 120 Hz auf. Letztlich tauscht MSI nur die CPU samt zugehöriger Komponenten aus, sogar das Gesamtgewicht des Handhelds ist mit 795 Gramm exakt identisch zum Vorgänger mit Lunar Lake.
Preis und Termin noch nicht bekannt
Das Problem wird wohl aber auch beim MSI Claw 8 EX AI+ der Preis. Gerüchte vom Wochenende rund um die Messe sprachen bereits von Preisen um 1.400 oder gar 1.500 Euro, einen offiziellen Preis nennt das Unternehmen heute nicht. Das ist unterm Strich doppelt so viel wie das, was die erste Generation einmal gekostet hat, die zweite Generation stieg bereits auf 900 Euro.
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