Apps & Mobile Entwicklung
Sapphire × Ryzen AI Max+ 395: Zusammenschaltbare Mini-PCs mit Strix Halo für riesige LLMs

Zur #ew26 zeigt Sapphire seine Strix-Halo-Lösungen, die beliebig* koppelbar sind. Das ganze zielt auf zusammengeschaltete Nvidia DGX Spark, die für noch größere Projekte geeignet sind. Bisher ist AMD diesen Weg nicht offiziell gegangen.
Da man für eine klassische Lösung mit AMD Ryzen AI Max+ ein wenig zu spät dran ist, geht Sapphire einen etwas anderen Weg. Äußerlich ähnelt der zur Messe gezeigte Mini-PC den typischen Lösungen für die schnelle APU mit 128 GByte LPDDR5X an der Seite, doch im Detail liegt der kleine aber feine Unterschied. Wenn das Gerät eventuell ab Sommer auf den Markt kommt, soll es mit anderen Systemen des gleichen Typs koppelbar sein.
Sapphire möchte dabei am liebsten Daisy Chain über mehr als nur zwei, drei oder vier – für eventuell beliebig* viele – Lösungen ermöglichen. Doch ob das am Ende wirklich so umgesetzt wird, bleibt abzuwarten. Der Enthusiasmus zur Messe war jedenfalls da, ob die gangbare Realität das aber unterstützt, steht auf einem anderen Blatt.
Die Demo zwischen zwei dieser Mini-PC funktioniert vor Ort problemlos. Der eine PC ist dabei quasi der Host, mit ihm kann der zweite auch angesteuert werden. In den passenden Programmen werden so auch alle CPUs-Kerne und natürlich der große Speicher nutzbar. Und so kann dieses Duo 235B-Modelle bearbeiten.
Der Blick auf die Rückseite der Lösungen offenbart dann aber die Baustellen.
*Über USB-C lassen sich aktuell eigentlich nur zwei Lösungen verbinden, denn mehr Ports gibt es nicht, die das könnten. Auch Ethernet ist noch keine Option, denn aktuell haben das Board und Gehäuse nur einen Port – diesen für die Verbindung zum anderen System zu blockieren ist auch nicht wirklich gangbar. Sapphire wird hier entsprechend aufrüsten, Ethernet ist das favorisierte Mittel – für eine Profi-Lösung zieht duales LAN ohnehin ein wenig mehr.
Zur Computex 2026 hofft das Unternehmen möglichst fertig mit dem PC zu sein. Wie die Vergangenheit, aber vor allem auch das letzte Jahr gezeigt hat, sind bei Sapphire Verspätungen bei Produkten nach genannten Terminen durchaus an der Tagesordnung, sodass das zweite Halbjahr als möglicher Termin deutlich realistischer erscheint.
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DC3000ME SSD mit PCIe 5.0: Kingston verdoppelt auf 30 TB für 16.000 Euro
Speicher ist knapp und teuer geworden. Das hindert Kingston nicht daran, die Enterprise-SSD-Serie DC3000ME nach oben zu erweitern. Das neue Modell verdoppelt das bisherige Maximum von 15,36 TB auf nun 30,72 TB. Über PCIe 5.0 werden 14 GB/s und 2,6 Millionen IOPS versprochen. Der Preis ist wenig überraschend extrem hoch.
Gut ein Jahr nach der Einführung der DC3000ME-Serie bringt Kingston das neue Modell mit 30,72 TB heraus. Auch dieses liegt im Formfaktor 2,5″ mit 15 mm Bauhöhe und U.2-Anschluss vor. Beim Speicher handelt es sich um TLC-NAND der Enterprise-Klasse (eTLC), nähere Angaben dazu werden nicht gemacht. Laut inoffiziellen Informationen nutzt die Serie einen 16-Kanal-Controller von Marvell (MV-SS1333).
Speicherplatz rauf, Leistung runter
Kingston gibt für das neue 30-TB-Modell einen maximalen sequenziellen Durchsatz von 14.000 MB/s beim Lesen und 9.700 MB/s beim Schreiben an. Die maximalen IOPS beim zufälligen Lesen/Schreiben liegen bei 2.600.000/350.000 – das ist geringfügig weniger als beim Modell mit 15,36 TB.
Bei der Verwaltung von doppelt so vielen Speicherchips stößt die Plattform augenscheinlich an ihre Grenzen, denn die Latenzen sind laut Datenblatt (PDF) sogar deutlich gestiegen: Statt zuvor „<70 µs/< 10 µs“ für die kleineren Modelle stehen dort nun „<175 µs/< 12 µs“ für die Version mit 30,72 TB.
Unverändert bleibt es bei 1 Drive Write Per Day (DWPD) für 5 Jahre. Damit wird also garantiert, dass sich der Datenträger 5 Jahre lang täglich vollständig befüllen lässt. Beim neuen Spitzenmodell bedeutet das umgerechnet 56.064 TB oder rund 56 PB geschriebene Daten (TBW/PBW). Die Leistungsaufnahme steigt auf 9 Watt im Leerlauf und bis zu 9,5 Watt beim Lesen. Stromsparmodi kommen demnach nicht zum Einsatz.
Die SSD-Serie verfügt über Stützkondensatoren zum Erhalt noch nicht final geschriebener Daten bei plötzlichem Stromausfall. Darüber hinaus werden eine AES-256-Bit-Verschlüsselung sowie TCG Opal 2.0 Self-Encrypting-Drive-(SED)-Funktionen unterstützt, „um Unternehmen bei der Einhaltung strenger Sicherheits- und Compliance-Anforderungen zu unterstützen“.
Kingston sieht die Serie „für eine breite Palette von Serveranwendungen wie KI, HPC, OLTP, Datenbanken, Cloud-Infrastruktur und Edge-Computing“ vor. Mit dem 30-TB-Modell wolle man „den wachsenden Anforderungen moderner Rechenzentren an Speicherdichte und Leistung“ gerecht werden.
Der Preis ist höher als erwartet
Einen Preis hat Kingston für die DC3000ME mit 30,72 TB zwar nicht genannt, doch schafft der Online-Handel Abhilfe. Bei einem Händler aus Großbritannien wird die SSD für rund 11.846 Britische Pfund vor Steuern angepriesen. Umgerechnet und mit dem hiesigen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent versehen, bedeutet das aktuell über 16.200 Euro.
Der deutsche Händler Proshop verlangt für die DC3000ME mit 15 TB aktuell knapp 6.000 Euro*. Für den doppelten Speicherplatz ist also mit deutlich mehr als dem doppelten Preis zu rechnen.
Kioxias CD8P-R mit 30,72 TB ist im freien Handel derzeit ab 13.000 Euro zu haben, während die Ultrastar DC SN655 mit gleicher Speicherkapazität inzwischen fast 20.000 Euro kostet.
Geschäftskunden werden sicherlich andere Konditionen bekommen als Endkunden. Dennoch dürften auch diese mittlerweile erheblich mehr pro Terabyte zahlen müssen, denn NAND-Flash-Speicher ist durch den KI-Boom knapp und teuer geworden.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Spotify: Neue Fitness-Kategorie mit Peloton-Kursen gestartet

Mit der neuen Kategorie „Fitness“ erweitert Spotify sein Angebot um geführte Workout- und Wellness-Erlebnisse. Premium-Abonnenten können auch auf das Kurs-Angebot von Peloton zurückgreifen. Die Peloton-Aktie konnte nach der Bekanntgabe der Partnerschaft um mehr als 6 Prozent zulegen.
Peloton-Kurse für Abonnenten
Alle Spotify-Nutzer erhalten über die neue Kategorie Zugriff auf kuratierte Playlists und Inhalte bekannter Creator, zu denen unter anderem „Yoga With Kassandra“, „Caitlin K’eli Yoga“, „Sweaty Studio“, „Chloe Ting Home Workouts“, „Pilates Body By Raven“, „Abi Mills Wellness“ oder „Sophiereidfit“ gehören. Nur Premium-Abonnenten stehen darüber hinaus derzeit mehr als 1.400 werbefreie On-Demand-Kurse von Peloton zur Verfügung – von Outdoor-Runs bis hin zu Kraft, Cardio, Yoga und Meditation. Spezielles Equipment etwa von Peloton ist für diese Kurse nicht erforderlich.
So finden Premium-Abonnenten den vollständigen Peloton-Katalog:
- Die Spotify-App auf Smartphone, Desktop oder TV öffnen
- Nach „Fitness“ suchen, um zur Fitness-Kategorie zu gelangen – oder diese unter „Alles durchsuchen“ aufrufen
- Workouts und kuratierte Playlists nach Stimmung und Zielen durchstöbern
Die Workouts sind überwiegend auf Englisch verfügbar, mit einzelnen Optionen auf Spanisch und Deutsch. Die Kurse lassen sich zudem für die Offline-Nutzung herunterladen, so dass man für ihre Nutzung etwa auf Reisen nicht auf einen Internetzugang angewiesen ist.
In Deutschland ist das neue Angebot bereits in der App verfügbar. Dies beinhaltet auch einen eigenen Bereich mit deutschen Peloton-Workouts. Peloton hat angekündigt, das Angebot regelmäßig um neue Inhalte und Disziplinen zu erweitern. Auch Spotify plant, das Fitness-Angebot künftig weiter auszubauen.
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Anker Nano 45 Watt: Ladegerät mit Display für iPhone und iPad startet mit Rabatt

Das von Anker zum MWC 2026 vorgestellte Anker Nano Ladegerät mit 45 Watt und integriertem Display ist ab sofort erhältlich und startet mit einem Rabatt von 25 Prozent. Die Besonderheit: Es erkennt verbundene iPhones ab dem iPhone 15 und iPads und stimmt den Ladevorgang auf die Geräte ab.
Zum Start für 30 Euro
Das Anker Nano Ladegerät (45W, Smart Display) ist ab sofort zur unverbindlichen Preisempfehlung von 39,99 Euro im Handel erhältlich. Bis zum 10. Mai bietet Anker aber unter anderem bei Amazon einen Rabatt in Höhe von 25 Prozent auf das neue Ladegerät an, sodass es die nächsten zwei Wochen für 29,99 Euro erhältlich ist*.
Als Farben stehen Schwarz, Weiß und Orange zur Auswahl, letzteres passend zur neuen Farbe des iPhone 17 Pro und Pro Max.
Neben dem iPhone 15, 16 und 17 (ohne iPhone 17e) werden das iPad Pro 11 Zoll (2024/2023/2021/2020), iPad Pro 12,9 Zoll (2022/2021/2020) sowie das iPad Pro 13 Zoll (2024) automatisch erkannt und schonend geladen. Andere Geräte lassen sich ohne die automatische Erkennung mit bis zu 45 Watt laden.
Auf das iPhone-Modell abgestimmtes Laden
Mit dem Ladegerät richtet sich Anker in erster Linie an Apple-Nutzer. Das kompakt bauende Anker-Nano-Ladegerät mit 45 Watt und USB-C-Anschluss ist dem Hersteller zufolge der „weltweit erste Smart Display Charger“, der iPhone-Modelle automatisch erkennen kann und darauf abgestimmtes Laden ermöglicht.
Auf dem kleinen Display an der Oberseite des Ladegeräts werden die Ladeinformationen wie Ladeleistung, Temperatur und Status in Echtzeit dargestellt. Auch das vom Ladegerät erkannte iPhone-Modell wird auf dem Display angezeigt. Denn der 45-Watt-Lader passt die Ladeleistung dynamisch an das angeschlossene Gerät an. Auch eine Begrüßung und einen Schlafmodus gibt es.
Schonendes Laden im Care Mode
Zum Funktionsumfang gehört auch ein TÜV-zertifizierter „Care Mode“, der sich mittels Fingertipp auf das Ladegerät manuell aktivieren lässt. Daraufhin wird ein schonender Ladevorgang gestartet, der die Temperaturen am Ladegerät und iPhone reduzieren soll. Anker spricht hier von bis zu 20 Grad Celsius, die das Ladegerät kühler bleibt, und bis zu 5 Grad Celsius, die das iPhone in diesem Modus kühler lädt. Dies soll vor allem der Lebensdauer des Akkus zugute kommen und diesen verlängern. Denn oft ist kein Aufladen mit maximaler Leistung nötig.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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