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„Saros“: Die Finsternis ruft | heise online


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Mehr Kugeln, bitte! Schon mit „Returnal“ mixte Housemarque Third-Person-Abenteuer mit Bullet-Hell-Shooter zu einem atemberaubenden Actiontrip. „Saros“ bietet ein ähnliches Spielprinzip, nur größer und spektakulärer. Dazu kommt eine Story, die mehr Psychodrama als das übliche Weltuntergangsszenario bietet. Ein ungewöhnliches Abenteuer, exklusiv für PS5.

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Kämpfen, sterben, zurückkehren – für Arjun ist das der Alltag, seit er mit einigen Wissenschaftlern auf dem Planeten Carcosa gelandet ist. Warum und wieso, kann ihm niemand erklären. Dabei gehört er bereits zur vierten Expedition, die hier gelandet ist. Von ihren Vorgängern gibt es nur ein paar rätselhafte Aufzeichnungen. Immer wieder bricht Arjun deshalb auf, um das Geheimnis dieser Welt zu lösen und von hier zu entkommen.

Was auf den ersten Blick wie ein typisches Survival-Abenteuer im Weltraum klingt, wird schnell zum Psychodrama. Ähnlich wie in „Returnal“ ist das große Science-Fiction-Abenteuer nur eine Metapher für unterdrückte Ängste und Psychosen der Hauptfigur. Wenn die Sonne über die Welt sinkt und die Monster aus ihren Löchern kriechen, erlebt Arjun seinen persönlichen Albtraum. Immer wieder muss er dagegen ankämpfen, immer wieder scheitert er.


Wilder Genremix, prächtig umgesetzt: „Saros“ von Housemarque ist ein spektakuläres Abenteuer für Fans ungewöhnlicher Actionspiele. (Bild:

heise medien

)

Housemarque erzählt dies in einer Welt, in der Sonnen- und Mondfinsternisse wie im titelgebenden „Saroszyklus“ wechseln. Die finsteren Bilderwelten erinnern an die Albtraumszenarien aus den Erzählungen H. P. Lovecrafts oder an hinduistische Mythen. Überall lauern undefinierbare Monster, die mit riesigen Augen auf Arjun blicken und ihn mit ihren Strahlen töten wollen. Nichts ist hier freundlich, hinter jeder Ecke lauern Fallen. So wechselt das Spiel von Ruinenlandschaften über dunkle Höhlensysteme bis zu zerfallenen Palästen. Visuell gibt es keinen Stilbruch, jeder Abschnitt geht stimmig ineinander über. Die düstere Musik und detaillierte Soundeffekte runden das Abenteuer ab.

Im Vergleich zu „Returnal“ ist die Spielwelt deutlich größer geworden. Die einzelnen Areale werden nahezu zufällig aus einem Pool einzelner Gebietsvarianten zusammengestellt, sodass sich jeder neue Anlauf unterscheidet. Manchmal sind die Unterschiede größer, manchmal kleiner. Das sorgt für Abwechslung und einige Überraschungen.

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Spielerisch erwartet die Fans ein ähnliches Konzept wie bei „Returnal“. Arjun muss immer wieder neu anfangen, ständig scheitern und stärker zurückkommen. Es ist ein wilder Mix unterschiedlicher Genres. Action aus der Schulterperspektive, Bullet-Hell-Shooter wie bei klassischen Arcade-Spielen im Stil von „Musha Aleste“ und unnachgiebige Roguelite-Spielelemente, durch die bei jedem Tod ein Großteil des Spielfortschritts verloren geht.

Jeder Anlauf startet gleich: eine Standardwaffe, keine Boni. Schnell finden sich Schatztruhen mit neuen Waffen. Anfangs ist es eine Pistole, später kommt ein Sturmgewehr hinzu oder eine Armbrust. Jede dieser Waffen hat unterschiedliche Eigenschaften. Manche häufen bei wiederholten Treffern Schaden an, andere visieren die Gegner automatisch ab. Dazu gibt es noch einen alternativen Schussmodus, der durch leichtes Drücken der Schultertasten auf dem DualSense-Controller ausgelöst wird.

„Saros“ ist nicht ganz so unnachgiebig wie der Vorgänger. Leicht ist es aber trotzdem nicht. Eine Pistole mit wenig Munition, die nur ein Ziel ins Visier nimmt, ist wesentlich schwerer zu meistern als ein „Smartgewehr“, das automatisch mehrere Feinde angreift. Jede Kill-Arena füllt sich schnell mit hunderten von feindlichen Kugeln und Strahlen, denen die Spieler schnell ausweichen müssen. Besonders am Anfang werden die Spieler mehr damit beschäftigt sein, den Überblick in dieser Kugelhölle zu bewahren, als damit, gezielte Schüsse abzugeben. Einmal gescheitert, verliert man fast den gesamten Spielfortschritt und muss neu anfangen.

Am Ende eines Gebiets wartet ein hartnäckiger Boss. Einer wirkt wie eine riesige Wurzel, ein anderer beschwört Helfer herbei oder fliegt in einem großen Schwarm um die Spieler herum. Jeder von ihnen entfacht ein Chaos mit verschiedenen Phasen und Angriffsmustern. Ein Scheitern führt auch hier zu einem kompletten Neustart des gesamten Gebiets. Klingt unfair, ist aber nur logisch, denn mit der Standardausrüstung werden die Spieler kaum eine Chance gegen diese mächtigen Gegner haben.

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Abseits der Kämpfe finden sich an versteckten Orten Extras, die Schuss- und Lebenskraft erweitern. Anfangs ist nicht alles erreichbar. Erst im Verlauf des Spiels werden Hilfsmittel wie ein Greifhaken freigeschaltet, mit dem weiter entfernte Gebiete erreicht werden. Einige Bereiche finden die Spieler nur durch ein paar gewagte Sprungpassagen. Ganz selten müssen sie auch Symbole abschießen, um Türen zu öffnen. In jedem Gebiet können die Spieler auch in einen „Finsternis“-Modus wechseln, der neue Wege, aber auch härtere Gegner freischaltet.

Zwischen den Ausflügen geht es zurück in die Basis. Hier können die Spieler dauerhafte Verbesserungen freischalten. Sie können ihre Panzerung verbessern, die Stärke ihrer Waffen anheben oder feindliche Schüsse blockieren. Dadurch wird das Spiel deutlich einfacher. Es empfiehlt sich, einige Gebiete nochmal durchzuspielen, bis man die Eigenschaften der Waffen sinnvoll nutzt.

In der Basis kann das Spiel mit unterstützenden und erschwerenden Modifikatoren individuell angepasst werden. Einige sorgen für mehr Schaden, andere für weniger Schutz. Das kann das Spiel deutlich leichter, aber auch schwerer machen. Am Ende ist alles eine Frage des persönlichen Stils.

Housemarque ist gekommen, um zu bleiben. Wer gedacht hat, dass „Returnal“ ein One-Hit-Wonder der ehemaligen Arcade-Spezialisten war, wird mit „Saros“ eines Besseren belehrt. Das finnische Entwicklungsstudio setzt auf den gleichen Genremix des Vorgängers, drückt die gleichen Knöpfe und verwöhnt Spieler, die neben einer Herausforderung auch eine tiefgründige Story suchen. Das ist spannend und durch das Roguelite-Prinzip enorm motivierend. Dazu zeichnet dieses außergewöhnliche Action-Abenteuer auch eine eindrucksvolle audiovisuelle Hülle aus.

„Saros“ ist aber nicht das „Elden Ring“ von Housemarque – ein Spiel, das ein eigenwilliges Spielkonzept Massenmarkt-tauglich macht. Den eigenwilligen Genremix und das ständige Scheitern sollte man als Spieler lieben, um „Saros“ zu genießen. Anfangs ist alles beschwerlich. Das Roguelite-Spielprinzip wirkt anfangs unfair und die Gegner zu schwer. Wer aber schon „Returnal“ heiß und innig geliebt hat oder auf der Suche nach einem Shooter der etwas anderen Art ist, wird mit „Saros“ prächtig unterhalten.

„Saros“ erscheint am 30. April exklusiv für PS5. USK ab 16. Es kostet ca. 80 €.


(dahe)



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Citroën C5 Aircross PHEV im Test: Komfortabel, aber mit Ladeschwäche


Es ist inzwischen fast schon eine Art Ritual: Knapp 10 Minuten Fußweg von meinem Lieblingsbäcker steht eine am Sonntagmorgen meist verlassene, ziemlich betagte 50-kW-Ladesäule. Während ich die frischen Brötchen einsammle, laden die Testwagen. Die schnellsten unter ihnen sammeln in den rund 20 Minuten dort etwa 16 kWh ein. Im C5 Aircross PHEV waren es etwas mehr als zwei, trotz aufpreispflichtigem Lader. Das SUV hat mit der jüngsten Modellpflege in vielen Punkten erheblich zugelegt, doch wie in anderen Plug-in-Hybrid-Modellen von Stellantis bleibt eine elektrische Nutzung mühsam.

  • aktuelle Generation wurde 2025 vorgestellt
  • Abmessungen: 4,65 m lang, 1,87 m breit, 1,67 m hoch, Radstand: 2,79 m
  • Antriebe: Mildhybrid mit 107 kW, E-Antrieb mit 157 kW, PHEV mit 166 kW
  • PHEV ab 38.990 Euro
  • Stärken: hoher Komfort, bequeme Sitze
  • Schwäche: zähes Laden

Der C5 Aircross wurde im vergangenen Jahr in neuer Form vorgestellt. An ähnlicher Konkurrenz mangelt es ihm wahrlich nicht. Auf gleicher Basis gibt es den Opel Grandland, die Konkurrenz fährt unter anderem mit Mitsubishi Outlander, VW Tayron und Toyota RAV4 vor. All diese Modelle haben zumindest ähnliche Abmessungen wie der Citroën C5 Aircross, der 4,65 m lang ist und zwischen den Achsen 2,79 m misst. Sie alle sind auch mit Plug-in-Hybrid zu haben. In den vergangenen Jahren wurden die Batterien so weit aufgewertet, dass eine tatsächlich nennenswerte Strecke elektrisch zurückgelegt werden kann.


VW Golf Rad

VW Golf Rad

Erstaunlich ist, dass trotz des üppigen Radstands und nicht gerade kleiner Gesamtabmessungen das Raumangebot hinten deutlich kleiner ausfällt als beispielsweise im Skoda Enyaq, dessen Radstand sogar noch etwas kürzer ist. Von drangvoller Enge kann keine Rede sein, von luftiger Bewegungsfreiheit allerdings auch nicht. Immerhin hat der Kofferraum mit 565 Litern ein in diesem Segment übliches Maß.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Citroën C5 Aircross PHEV im Test: Komfortabel, aber mit Ladeschwäche“.
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Wärmepumpen: So sichern Sie sich günstige Stromtarife


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Wärmepumpen arbeiten effizient: Aus einer Kilowattstunde Strom erzeugen sie je nach Gerät und Umgebung bis zu vier Kilowattstunden Wärme. Die sogenannte Jahresarbeitszahl macht die Technik im Vergleich zu einer Stromdirektheizung deutlich günstiger und auch gegenüber Gasheizungen wirtschaftlich attraktiv. Mit einem speziellen Wärmepumpenstromtarif lassen sich die Betriebskosten weiter senken.

Um diesen Tarif nutzen zu können, muss man den Stromverbrauch getrennt erfassen und zwei Zähler installieren: einen für den Haushaltsstrom und einen separaten Zähler für die Wärmepumpe.

Wer den Aufwand scheut, kann alternativ eine pauschale oder prozentuale Reduzierung des Netzentgelts wählen (Modul 1 oder Modul 2). Dafür reicht ein einfacher, digitaler Zähler. Nur wer einen dynamischen Stromtarif nutzen will, um besonders günstige Strompreise an der Strombörse auszunutzen, benötigt ein intelligentes Messsystem, das sogenannte Smart Meter.

Spezielle Wärmepumpentarife liegen meist einige Cent pro Kilowattstunde unter den Preisen für klassischen Haushaltsstrom. Im Gegenzug räumen Verbraucher dem Netzbetreiber das Recht ein, die Wärmepumpe in Spitzenlastzeiten gedrosselt auf mindestens 4,2 Kilowatt zu betreiben. Da Fußbodenheizungen und Pufferspeicher die Wärme träge abgeben, bleiben solche Drosselphasen in der Praxis häufig unbemerkt.

Bei Neuinstallationen sollten Verbraucher den nötigen Zähler frühzeitig beauftragen und die gewünschte Abrechnungsart mit dem Messstellenbetreiber abstimmen. Sie sollten außerdem prüfen, ob der zusätzliche Zähler im vorhandenen Zählerkasten Platz findet.

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Im Strommarkt agieren drei Akteure: der Stromlieferant, der Netzbetreiber und der Messstellenbetreiber. Letzterer ist für Einbau, Betrieb und die korrekte Erfassung der Zähler in der zentralen Datenbank zuständig; der Messstellenbetreiber ist in den meisten Fällen zugleich der örtliche Netzbetreiber. Eine feste gesetzliche Frist für die Zählerregistrierung gibt es nicht, in der Praxis sollte sie jedoch innerhalb weniger Wochen erledigt sein.

Wird ein Zähler nach der Installation nicht korrekt im System hinterlegt, können Kunden nicht in den gewünschten Wärmepumpentarif eingestuft werden. Stattdessen erhalten sie fehlerhafte Abrechnungen und fallen unter Umständen sogar in die deutlich teurere Grundversorgung. Dann ist schnelles Handeln gefragt.

„Die Kernkompetenz eines Messstellenbetreibers sollte das Betreiben einer Messstelle sein.“ (c’t-Redakteur Urs Mansmann)

Im ersten Schritt sollten Verbraucher mit dem Energieversorger und dem Messstellenbetreiber Kontakt aufnehmen und den Fehler schriftlich, etwa per E-Mail melden. Reagiert der Messstellenbetreiber nicht, können Betroffene eine offizielle Beschwerde nach Paragraf 111a des Energiewirtschaftsgesetzes einreichen. Der Anbieter hat vier Wochen Zeit, darauf zu reagieren. Führt auch dies nicht zum Erfolg, können Betroffene die Schlichtungsstelle Energie für eine außergerichtliche Streitbeilegung anrufen. Auch eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur kann in hartnäckigen Fällen helfen. Zusätzlich sollten Verbraucher bei Beschwerden Fristen setzen und bei finanziellen Nachteilen Schadenersatzansprüche prüfen.

Ein weiterer Punkt: Abschlagszahlungen sollten realistisch sein. Zu hohe monatliche Beträge bedeuten unnötige Vorleistungen, zu niedrige Abschläge führen später zu hohen Nachforderungen. Wer den erwarteten Verbrauch überschlägt, kann extreme Abweichungen frühzeitig erkennen und gegebenenfalls eine Anpassung der Abschläge verlangen.

Gerade bei einem Umzug legen viele Stromanbieter zunächst hohe Abschläge fest. Die überhöhten Zahlungen stellen faktisch aber einen zinslosen Kredit an den Anbieter dar, der zudem bei einer Insolvenz des Unternehmens gefährdet sein kann.

Hier können Sie den c’t-Artikel zu dem im Podcast behandelten Streitfall nachlesen

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Neues NASA-Weltraumteleskop Nancy Grace Roman könnte Anfang September starten


Die Wissenschaftler der US-Weltraumbehörde NASA kommen bei der Errichtung des Nancy Grace Roman Space Telescope (NGRST) schneller voran als ursprünglich vorgesehen. Deshalb könnte das neue Weltraumteleskop schon Anfang September 2026 ins All gebracht werden. Dafür soll eine Falcon-Heavy-Rakete von SpaceX genutzt werden. Das NGRST verfügt über ein Weitwinkel-Sichtfeld mit einem massiven Bildsystem, das Planeten außerhalb unseres Sonnensystems ablichten und nach dunkler Materie suchen soll.

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Im Dezember 2025 wurde bereits verkündet, dass das NASA-Weltraumteleskop Nancy Grace Roman fertig ist. Damals hieß es noch, dass das Teleskop im Herbst 2026 startbereit sein und spätestens im Mai 2027 ins All fliegen soll. Doch vor wenigen Tagen erklärte die NASA, dass das NGRST bereits Anfang September starten kann. Damit ist das Projekt „acht Monate vor dem geplanten Termin und unter Budget“, so NASA-Leiter Jared Isaacman bei einer Pressekonferenz.

Beim Nancy Grace Roman Space Telescope handelt es sich um ein Infrarotteleskop, das ursprünglich unter dem Namen Wide Field Infrared Survey Telescope (WFIRST) entwickelt wurde. 2020 wurde es umbenannt und trägt seitdem den Namen der US-Astronomin und ersten NASA-Verantwortlichen für Astronomie, Nancy Grace Roman. Wegen ihrer wichtigen Rolle bei der Entwicklung des Weltraumteleskops Hubble wird sie als „Mutter von Hubble“ bezeichnet. Das NGRST soll nach dem Start das bereits aktive Weltraumteleskop James Webb ergänzen.

Der Primärspiegel des NGRST hat einen Durchmesser von 2,4 Metern, so groß wie der des Hubble-Teleskops, aber deutlich kleiner als der des James Webb Space Telescope, der 6,5 Meter groß ist. Der Spiegel soll Licht bündeln und auf die Instrumente reflektieren. Roman verfügt über zwei davon: Das Primärinstrument ist eine Kamera, die im Infrarotbereich arbeitet. Dieses Wide-Field Instrument (WFI) verfügt über 18 Sensoren und hat eine Auflösung von 300,8 Megapixel. Wissenschaftler wünschen sich ein solches WFI, um einen größeren Teil des Weltraums auf einmal erfassen zu können.

Das zweite Instrument ist ebenfalls eine Kamera: Der Roman Coronograph soll Exoplaneten ablichten, die sehr viel schwächer leuchten als ihre Sterne. Um dennoch einen Blick auf diese Planeten werfen zu können, verfügt das Instrument über eine Reihe von Filtern und andere Systeme, die das Licht der Sterne ausblenden. Das Weltraumteleskop soll viele unterschiedliche wissenschaftliche Beobachtungen durchführen: Außer nach Exoplaneten wollen Astronomen damit Sterne, Galaxien und Schwarze Löcher aufspüren. Zudem wollen sie damit Erkenntnisse über dunkle Energie und dunkle Materie erlangen.

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Die Mission des Weltraumteleskops ist auf mindestens fünf Jahre ausgelegt, wobei das NGRST in dieser Zeit ein Datenarchiv von rund 20.000 TByte aufbauen soll. Laut Ars Technica könnte das Teleskop jeden Tag 1,4 TByte Daten zur Erde schicken. Diese Daten sollen Wissenschaftler nutzen, um 100.000 Exoplaneten zu identifizieren und zu untersuchen. Zudem könnten hunderte Millionen Galaxien, Milliarden Sterne und seltene Objekte und Phänomene erfasst werden.

Julie McEnery, Astrophysikerin der NASA und Projektleiterin für das NGRST, erklärte diesbezüglich: „Ich hoffe und erwarte sehr, dass die spannendsten wissenschaftlichen Erkenntnisse aus Roman diejenigen sein werden, die wir nicht erwartet und nicht vorhersehen konnten, die aber neue, tiefgreifende Fragen aufwerfen werden, mit denen sich zukünftige Missionen befassen müssen“.

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(fds)



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