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Saugroboter Lefant M3 für 274 € im Test: Die beste Wischleistung für wenig Geld


Der Lefant M3 hat alles, was ein guter Saugroboter benötigt: Lidar-Navigation, Absaug- und Waschstation und hohe Saugleistung – für 274 Euro!

Mit dem Saugroboter M3 zielt der hierzulande noch wenig bekannte Hersteller Lefant auf die Mittelklasse ab. Dank gesunkener Preise ist er aber inzwischen weitestgehend im Einsteigersegment angekommen. Er kombiniert Laser-Navigation mit drehenden und anhebbaren Wischmopps sowie einer Station, die Staub absaugt und Wischpads mit warmem Wasser reinigt.

Eine App gibt es natürlich auch – alles Dinge, die in höheren Preisbereichen vollkommen üblich sind, bei Saugrobotern unter 400 Euro aber kaum. So werden für den Lefant M3 gerade einmal 274 Euro fällig – da muss es doch einen Haken geben? Wir haben im Test nach einem ebensolchen gesucht.

Design und Verarbeitung

Der Roboter setzt auf den typisch runden Aufbau von Saugrobotern mit einem Lidar-Turm auf der Oberseite. Dadurch kommt er auf eine Bauhöhe von knapp 10 Zentimeter – Standard für dieses Design. Auffällig ist der große dunkle Visor unseres weißen Testgeräts, hinter dem sich zahlreiche Nahbereichssensoren befinden, die über 180 Grad „Sicht“ nach vorn abdecken.

Auf einen typischen mechanischen Bumper verzichtet der Hersteller beim M3 hingegen. Das Gehäuse besteht wie gewohnt aus Kunststoff. Die Materialanmutung ist funktional und nicht übermäßig hochwertig, aber ausreichend gefällig. Der bereits erwähnte Visor zieht allerdings Staub und Tierhaare elektrostatisch an, wodurch der Roboter schon nach der ersten Fahrt vergleichsweise abgekämpft aussieht. Ein einfacher Lappen behebt dieses Problem aber schnell.

Der Rest ist wie bei der Konkurrenz: Bürsten und Wischpads lassen sich zur einfachen Reinigung ohne Werkzeug entnehmen. Der Staubbehälter im Roboter fällt relativ groß aus, er fasst 0,8 Liter. Das ist ziemlich viel, schließlich wird der Behälter auf Wunsch nach jeder Fahrt automatisch abgesaugt. Zuständig dafür ist die Reinigungsstation. Sie arbeitet mit einem 3,2 Liter fassenden Staubbeutel, mit dem der Roboter mehrere Wochen autark reinigen kann.

Der ebenfalls in der Station enthaltene Frischwassertank misst 3,5 Liter, der Schmutzwassertank fällt nur geringfügig kleiner aus. Fährt der Roboter täglich, muss trotzdem alle paar Tage Wasser nachgefüllt und Schmutzwasser entsorgt werden. Nach jedem Wischdurchgang werden die Mopps gesäubert und anschließend aktiv getrocknet – wenn auch nur mit zimmerwarmer Luft.

Inbetriebnahme und App

Die Einrichtung läuft über WLAN und die Lefant-App. Für die Registrierung wird eine E-Mail-Adresse verlangt, danach folgt die Kopplung mit Heimnetz und Roboter. Das klappt im Test schnell und direkt und macht einen genauso guten Eindruck wie die ganze App an sich. Bei der ersten Reinigung erstellt der Roboter eine Karte, einen besonderen Kartierungsmodus gibt es nicht.

Tipp: Da eine komplette Reinigung je nach Wohnungsgröße oder Geschossfläche dauern kann, empfehlen wir, wenigstens das Wischen auszulassen. Dann entfällt immerhin das regelmäßige Zwischenreinigen der Wischmopps – das spart Zeit.

Das Mapping funktioniert zuverlässig. Räume werden gut erkannt und meist richtig getrennt, zur Not hilft ein manueller Eingriff. So lassen sich später Zimmer und Zonen wie bei der Konkurrenz gezielt reinigen – auch wenn sich dabei einer der insgesamt recht wenigen Übersetzungsfehler offenbart. Die App bietet zudem Zeitpläne, Zonenreinigung sowie Sperrzonen und es gibt mehrere einstellbare Leistungsstufen und eine automatische Saugkraftanhebung beim Befahren von Teppich.

Auch die Station lässt sich per App konfigurieren. Dort können Intervalle für die Staubabsaugung sowie die Dauer für die Mopptrocknung eingestellt werden. Sprachsteuerung über Amazon Alexa und Google Assistant sind möglich, Matter-Anbindung hingegen nicht. Übrigens: Auch wenn die App auf Deutsch ist, spricht der Roboter ausschließlich englisch.

Navigation und Hindernisvermeidung

Der Lefant M3 nutzt Laser-Navigation und dToF Laser Mapping (direct Time of Flight) zur Kartierung und Navigation. Das sorgt für präzise Navigation, Fahren gerader Bahnen, saubere Kantenführung und problemloses Wiederfinden der Station. Das alles läuft in der Praxis ähnlich gut wie bei deutlich teureren Modellen.

Der Roboter fährt zielsicher durch die Wohnung und findet sich auch nah an Hindernissen gut zurecht. Dabei ist er einen Tick vorsichtiger als Modelle mit Bumper, so fährt er etwa anfangs mit etwas Abstand zu einer Wand und nähert sich dann auf den typischen Saugroboter-Abstand. Damit bleibt auch ohne ausfahrbare Seitenbürste wenig Schmutz an Rändern zurück.

Auch das Umfahren größerer Hindernisse klappt gut. Grenzen gibt es – wie bei vielen Geräten – bei kleinen Objekten. Kabel, kleines (Katzen-)Spielzeug sowie dünne Tisch- und Stuhlbeine können Probleme bereiten, eine Objekterkennung per Kamera und KI gibt es nicht. Zur Not helfen Sperrzonen und No-Go-Bereiche, heikle Stellen dauerhaft auszuklammern.

Saugleistung und Wischfunktion

Die Saugleistung ist ein Pluspunkt des Lefant M3. Genannt werden zwar nur 12.000 Pascal, das ist im Vergleich zu aktuellen Spitzenmodellen nicht einmal die Hälfte. In Verbindung mit der gemischten Hauptbürste mit Borstenreihen und Gummilamellen nimmt der Roboter aber groben und feinen Schmutz auf Hartboden trotzdem zuverlässig auf.

Auch auf kurzflorigem Teppich ist die Leistung ordentlich, mit zunehmender Teppichtiefe hat der Lefant M3 aber im Vergleich zu teureren Modellen überproportional zu kämpfen. Positiv dabei: Sichtbare Haarverwicklungen in der Hauptbürste sind kaum zu verzeichnen, auch wenn das nicht komplett verhindert wird. Der Roboter erkennt Teppiche und kann die Saugkraft dort automatisch erhöhen. Das verbessert die Schmutzaufnahme. Außerdem hebt der M3 beim Befahren von Teppich die Wischmopps um 10 mm an, damit die Fasern möglichst trocken bleiben.

Beim Wischen schlägt sich der Lefant-Roboter für seine Preisklasse hervorragend, kommt aber trotzdem schneller an Grenzen als deutlich teurere High-End-Modelle. Frische Flecken und Alltagsschmutz werden meist beim ersten Durchlauf aufgenommen. Mit eingetrockneten Rückständen kommt der M3 hingegen nicht so gut klar. Das ist bauartbedingt: Der Anpressdruck der Mopps ist begrenzt und der Roboter verfügt zudem nicht über einen eigenen Wassertank.

Lefant M3 bei der Reinigung

Entsprechend kann er die Pads nicht gleichbleibend feucht halten, wodurch sie anfangs sehr nass, später hingegen zu trocken werden. Ersteres kann theoretisch auf empfindlichem Boden wie Parkett sogar problematisch sein.

Gut ist hingegen die Reinigung der Mopps in der Station. Sie wäscht die Wischpads mit rund 40 Grad warmem Wasser und trocknet sie anschließend aktiv. Hierfür kommt allerdings nur Luft auf Zimmertemperatur zum Einsatz. Zumindest auf der längsten Trocknungsstufe wurden im Test auch im Winter die Wischpads aber trocken. Das senkt das Risiko auftretender Gerüche und von Schimmelbildung.

Akku

Der Lefant M3 reinigt am Stück im Alltag – abhängig von Umgebung, Teppichanteil und weiteren Faktoren – bis zu 3 Stunden. Die Ladezeit liegt meist in einem ähnlichen Bereich, anschließend reinigt der Roboter bei Bedarf an der letzten Stelle weiter. Grundsätzlich ist der M3 damit auch für größere Wohnungen geeignet, im Test schaffte er etwa 120 m² brutto (also noch abzüglich Möbel etc.) am Stück.

Preis

Die UVP des Lefant M3 benennt der Hersteller für Deutschland mit stolzen 439 Euro. Spannender ist der Straßenpreis: Aktuell gibt es den Saugroboter laut Preisvergleich bei Joybuy bereits ab 274 Euro. Bei Amazon sind es dagegen derzeit 350 Euro (Stand der Preise: 21. Januar 2025).

Fazit

Der Lefant M3 bietet für seinen Straßenpreis sehr viel Funktionsumfang. Dazu gehören Laser-Navigation, ordentliche Saugleistung, drehende und anhebbare Wischmopps, warme Moppwäsche und aktive Mopptrocknung. Möglich macht letzteres die Absaug- und Reinigungsstation, die wie der Roboter selbst über eine umfangreiche App gesteuert werden darf. Diese Kombination macht den M3 derzeit zu einem echten Preis-Leistungs-Monster.

Natürlich ist nicht alles perfekt: Im Vergleich zu deutlich teureren Modellen ist die Wischleistung schlechter, es fehlt ein Wassertank im Roboter zur Steuerung des Feuchtigkeitsgrades der Mopps und die aktive Lufttrocknung wird nur per zimmerwarmer Luft realisiert. In seiner Preisklasse ist das trotzdem beispiellos, daher ist der Lefant-Roboter ein echter Schnapper.



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Wegen Unklarheiten bei Anonymisierung: Pläne für Charité-Datenbank auf Eis


Nach scharfer Kritik der Berliner Datenschutzbeauftragten Meike Kamp an Plänen für eine Gesundheitsdatenbank des Berliner Krankenhauses Charité stoppt das Abgeordnetenhaus das Vorhaben vorerst. Angesichts der Bedenken der Beauftragten werde die Gesetzesänderung nicht wie bisher angedacht beschlossen, teilte der Sprecher für Inneres der SPD-Fraktion, Martin Matz, der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Wissenschaftsverwaltung werde beauftragt, den Entwurf zu überarbeiten.

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Laut Plänen von CDU und SPD soll die Charité gesetzlich ermächtigt werden, eine zentrale Datenbank mit nicht personenbezogenen Gesundheitsdaten aufzubauen. Dies soll Forschung, Innovation, Lehre und Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen fördern, wie es im Entwurf zur Änderung des sogenannten Universitätsmedizingesetzes hieß. Nutzen sollen die Datenbank zum Beispiel Forscher und Studenten.

Datenschutzbeauftragte Kamp hat in einem Brandbrief an das Abgeordnetenhaus festgestellt, dass der Gesetzentwurf von CDU und SPD „in seiner derzeitigen Form unklar und unverständlich“ sei. Auch fehle eine Begründung, warum das Vorhaben, für das offenbar Daten von Charité-Patienten verwendet werden sollen, überhaupt notwendig sei.

Der Entwurf mache nicht deutlich, welche – womöglich auch personenbezogenen – Daten zu welchem Zweck gesammelt werden sollen und wie sie anonymisiert werden, kritisiert Kamp. Der Entwurf in seiner gegenwärtigen Form ermögliche „staatenübergreifende Nutzung“, also Übermittlung oder Offenlegung erhobener Gesundheitsdaten an Dritte außerhalb der EU.

„Ich empfehle daher dringend, die Vorschrift erheblich zu überarbeiten“, betont Kamp. „Dabei wäre es zunächst erforderlich, die mit der Errichtung der Gesundheitsdatenbank verfolgten Zwecke klarzustellen, und dabei auch zu überprüfen, ob die Vorschrift vor dem Hintergrund bereits bestehender gesetzlicher Regelungen überhaupt notwendig ist.“

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SPD-Politiker Matz bejaht die Notwendigkeit: „Die Einrichtung einer Forschungsdatenbank mit anonymisierten Versorgungsdaten ist ein wichtiges Projekt“, meint er. „Diese Forschungen sollen in Berlin stattfinden können und nicht nur an ausländischen Universitätskliniken.“ Ziel bleibe, das Vorhaben bis 2029 umzusetzen. „Die vorgesehene Formulierung mag verbesserungsfähig sein, da nehmen wir die Kritik der Datenschutzbeauftragten an.“

Kamp kritisiert in dem Zusammenhang auch, dass sie entgegen gesetzlicher Vorgaben vom Parlament nicht zu dem Novellenentwurf angehört worden sei – obwohl das Vorhaben die Verarbeitung personenbezogener Gesundheitsdaten und damit besonders sensible Bereiche betreffe.


(mack)



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Top 5: Das beste Ambilight für jeden Fernseher – einfach nachrüsten ab 80 Euro


Philips Hue Sync Box im Test: Das Nachrüst-Ambilight

Philips Ambilight gibt es auch zum Nachrüsten. Wir testen, wie gut sich Hue Sync zusammen mit den Hue Play Lightbars schlägt.

VORTEILE

  • Ambilight-Feeling
  • kostenlos für Hue-Besitzer
  • einfache Installation

NACHTEILE

  • nur über PC / Mac
  • Bereiche weniger differenziert als bei Ambilight
  • leichte Verzögerung

Philips Ambilight gibt es auch zum Nachrüsten. Wir testen, wie gut sich Hue Sync zusammen mit den Hue Play Lightbars schlägt.

Die kostenlose Software Hue Sync bietet zusammen mit Philips-Hue-Lampen das von Philips-Fernsehern bekannte Ambilight-Lichterlebnis zum Nachrüsten. Wir zeigen im Test, wie Installation und Betrieb von der Hand gehen.

Ein Hauptargument für den Kauf eines Philips-Fernsehers ist Ambilight. Dabei analysiert eine Software das dargestellte Bild und auf der Rückseite des Gerätes installierte LEDs illuminieren die Wand hinter dem TV in passenden Farben. Das soll nicht nur augenschonender als Fernsehen im ansonsten stockfinsteren Raum sein, sondern auch die Stimmung der gezeigten Szenen intensiver machen. Denn da die Farben weit über den Bildschirmrand hinausgehen, taucht der Nutzer so intensiver in die Szene ein.

Zwar gibt es viele mehr oder weniger gute und teils umständliche Bastellösungen, wie etwa der heise-Artikel „ Licht-Chichi“ zeigt. Sie versprechen Ambilight auch ohne Neukauf des Fernsehers. Aber es geht auch einfacher. Hue Sync heißt eine kostenlose Software von Hue-Hersteller Signify.

Hue Play & Sync

Was benötigt man für Hue Sync?

Wer Ambilight nachrüsten will, der benötigt einen Rechner mit Windows 10 oder MacOS Sierra, eine aktuelle Hue-Bridge (erkennbar an der eckigen Form), passende farbige Leuchtmittel von Hue oder kompatibler Hersteller und ein Smartphone mit installierter Hue-App. Rechner und Hue-Bridge müssen dabei im gleichen WLAN oder zumindest am gleichen (WLAN)-Router hängen.

Hue Play & Sync

Los geht’s: Einrichtung

Als erstes wird die kostenlose Sync-Software benötigt. Die lässt sich direkt auf der Homepage des Herstellers herunterladen, ist anschließend mit wenigen Klicks installiert. Für die Installation müssen entsprechende farbige Lampen so platziert werden, dass sie dem Nutzer nicht direkt in die Augen strahlen, sondern hinter und auf Wunsch auch neben dem entsprechenden Ausgabe-Display auf eine Wand.

In der Hue -App auf dem Smartphone muss (ggf. nach dem Einbinden neuer Leuchtmittel) anschließend ein Entertainment-Bereich definiert werden, in den durch einfaches Anhaken die gewünschten Lampen virtuell einsortiert werden. Praktisch: Jede Lampe, die so ausgewählt wird, blinkt zur einfachen Identifizierung kurz auf. Das gilt auch für das anschließende Anpassen der Positionierung der Lampen in der App per Drag&Drop, damit Hue Sync später weiß, wo sich die Lampen tatsächlich befinden. Nur so kann die Software die richtigen Farben pro Leuchtmittel ausgeben.

Hue Sync: Die Software

Hue Play & Sync

Die Software läuft in einem kleinen Fenster auf dem Windows- oder MacOS-Rechner und kann bei Bedarf minimiert werden. Sie arbeitet dann im Hintergrund weiter. Die Illuminierungen passend zu Inhalten lassen sich getrennt für Szenen, Spiele, Musik und Videos aktivieren, dort gibt es jeweils unterschiedliche Intensitätseinstellungen von „subtil“ über „normal“ und „hoch“ bis hin zu „intensiv“. Diese Einstellungen geben an, wie sensibel und häufig die Farben an die jeweilige Wiedergabe angepasst werden und wie abrupt die Farbübergänge gestaltet werden.

In der Kategorie „Szenen“ lässt sich das verwendete Hintergrundlicht wie von Hue-Lampen aus der Smartphone-App bekannt als Stimmungslicht unabhängig vom gezeigten Display-Inhalt einstellen. Zur Verfügung stehen dafür 10 Presets, die zudem in ihrer Helligkeit angepasst werden dürfen. Die Kategorie „Spiele“ erlaubt in den tieferen Einstellungen das Übernehmen der vom Hersteller der Games vorgegebenen Beleuchtungs-Settings, die zudem noch auf bestimmte Razer-Gaming-Produkte wie das Keyboard Razer Death Stalker Chroma (Preisvergleich) oder die Razer Black Widow Tournament Edition Chroma V2 (Testbericht) ausgeweitet werden dürfen.

Anhand der Kategorie „Musik“ wird Hue Sync dazu angehalten, Farben nicht mehr anhand des gezeigten Bildes, sondern zum Takt und der Art der Musik zu verwenden. Früher hieß das mal Lichtorgel und war ein Hit auf jeder Party.

Die „Video“-Kategorie sorgt dafür, dass sich die verwendeten Lichter wie das eingangs erwähnte Philips Ambilight verhalten. Wie bei allen Kategorien erfolgen die Lichtanpassungen erst nach einem Klick auf den Button „Synchronisierung starten“. Alternativ wird die Synchronisierung auch automatisch bei jedem Start des Rechners aktiviert. Außerdem gibt es noch weitere Optionen wie etwa eine Verzögerungseinstellung für kabellose Lampen wie die Hue Go, um im Zweifel manuell Synchronität zwischen Darstellung und Lampensteuerung herzustellen.

Hue Play & Sync

Hue Sync mit Hue Play im Alltag

Es wurde eingangs bereits erwähnt: Hue Sync funktioniert nur über einen PC oder Laptop, am besten per HDMI-Kabel, aber auch kabellos über Standards wie Chromecast. Dann muss aber gegebenenfalls eine entstehende Latenz bei der Übertragung in den Einstellungen der Sync-Software justiert werden. Angeblich arbeitet Signify aber auch daran, Hue Sync auf smarte Fernseher zu bringen. Da das zum Zeitpunkt des Tests noch nicht möglich war, haben wir überwiegend einen Laptop samt HDMI-Kabel verwendet.

Hue Play & Sync

Ja, das hat schon was: Die weiße Wand hinter dem Fernseher erstrahlt auf der einen Seite im satten Blaugrün der Karibik, während die andere Seite das warme Gelbweiß des Sandstrandes wiederspiegelt. Dadurch taucht man tatsächlich weiter in die Szenerie ein, man ist quasi mittendrin statt nur dabei. Allerdings hätte es im Test ruhig noch eine weitere Lampe sein dürfen, die eine dedizierte dritte Farbe für den oberen Bildschirmrand erlaubt hätte. Mehr scheint hingegen kaum sinnvoll, da die Hue-App am Smartphone beim Einrichten der Entertainment-Bereiche nur eine zwei- und keine dreidimensionale Positionierung passender Leuchtmittel erlaubt. Entsprechend ist es unmöglich, dass eine Lampe den oberen und eine andere Lampe den unteren linken Bereich hinter dem Screen unterschiedlich illuminiert – beide würden nur als „links“ erkannt und die gleiche Farbe abstrahlen. Für die inzwischen sehr aufwändige und differenzierte Ambilight-Technologie ist Hue Sync also kein vollwertiger Ersatz.

Hinzu kommt, dass bei schnellen Farbwechseln eine leichte Verzögerung zu erkennen ist, die schnell störend wirkt. Das lässt sich bis zur Unmerklichkeit minimieren, indem man die Intensität der Farbanpassungen senkt – uns hat im Test tatsächlich der „subtile“ Modus am meisten zugesagt, bei dem nicht nur keine Verzögerung mehr bei Farbwechseln auffiel, sondern sich das Farbenspiel der Hue-Lampen darüber hinaus mit fließenden Verläufen unaufdringlich im Hintergrund hält. Dadurch bemerkt man das zusätzliche Licht schon bald gar nicht mehr – aber wehe, die Hintergrundlampen werden abgeschaltet! Dann fehlt nämlich plötzlich die zuvor kaum mehr wahrgenommene Untermalung umso mehr – offensichtlich macht Hue Sync also irgendetwas richtig.

Preis

Die Philips Hue Sync Box HDMI kostet über 300 Euro und damit mehr als ihr besserer Nachfolger.

Fazit

Links, rechts, oben – Hue Sync enfaltet sein volles Potenzial ab drei einzelnen Hue-Leuchtmitteln. Aber bereits zwei Lampen für links und rechts erweitern den Fernsehinhalt an die dahinterliegende Wand. Die Frage ist aber, ob die Software wirklich einen Mehrwert bietet. Wir finden: Ja, Hue Sync hat seine Daseinsberechtigung. Signify bietet die Software kostenlos an und erweitert das Einsatzgebiet ohnehin schon vorhandener Philips-Hue-Lampen – schließlich funktioniert Sync grundsätzlich mit allen aktuellen farbigen Hue-Leuchtmitteln. Störend empfanden wir die leichte Verzögerung. Einen Grund, dieses Feature als Hue-Besitzer nicht wenigstens mal auszuprobieren, gibt es trotzdem keinen. Für eine gezielte Anschaffung von Hue-Leuchtmitteln für Sync erscheint der Mehrwert in Relation zum Preis etwas zu gering.



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Ballernd bergbauen: „Deep Rock Galactic: Survivor“ für iPhone und iPad im Test


Wie es sich für einen Zwerg gehört, will der rotbärtige Protagonist von Deep Rock Galactic: Survivor nur eines: ungestört mit schwerem Werkzeug durch den Tagebau wühlen.

Nachdem es beim Vorgänger Deep Rock Galactic zum Abbau in die Tiefe ging, bleibt Survivor an der Oberfläche. Der linke Daumen steuert den Zwerg durch die isometrischen, zufällig generierten Spielstufen.

Wann immer der Spieler ihn mit Gestein in Kontakt bringt, schwingt er selbsttätig die Spitzhacke. Die Spielstufen geben vor, welche Edelsteine er sammeln muss, um Boni zu erhalten.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Ballernd bergbauen: „Deep Rock Galactic: Survivor“ für iPhone und iPad im Test“.
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