Künstliche Intelligenz
Sexuelle Deepfakes: Erster Staat gibt Zugriff auf Grok wieder frei
Das KI-Unternehmen xAI hat die zuständige Behörde der Philippinen überzeugt, dass der KI-Chatbot Grok ausreichend geändert werden kann, um dort sexualisierte Deepfakes zu verhindern. Im Gegenzug wurde eine vor einer Woche verhängte Sperre für die KI-Software beendet, berichtet die Finanznachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf das zuständige Cybercrime-Zentrum. xAI habe zugesagt, das Werkzeug dahingehend zu ändern, weswegen man den Zugriff darauf wieder freigegeben habe. Die Philippinen waren vorige Woche der dritte Staat aus Südostasien, der den Zugriff auf Grok gesperrt hat. Indonesien und Malaysia haben diese Entscheidung noch nicht rückgängig gemacht.
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Unterschiedliche Reaktionen
Der Schritt der Behörde aus Manila zeigt, dass es xAI gelingen kann, der teils massiven Kritik an Grok den Wind aus den Segeln zu nehmen. Das scheint aber nicht überall zu klappen, hat sich in dieser Woche angedeutet. Am Montag hat das Handelsblatt berichtet, dass die EU-Kommission Maßnahmen gegen Grok ergreifen will. Sollte es nicht gelingen, die Generierung nicht genehmigter sexualisierter Deepfakes von Personen komplett zu verhindern, könnte der Dienst in Europa gesperrt werden, hat die Zeitung zitiert. Dabei hatte xAI da schon angekündigt, dass eine technologische Sperre solche KI-Bilder verhindern soll. Das hat aber anfangs nicht durchgehend funktioniert.
Hintergrund der staatlichen Reaktionen sind KI-Bilder, die Grok Anfang des Jahres teilweise zu tausenden pro Stunde generiert hat. Auf denen wurden primär reale Frauen und teilweise auch Minderjährige in Unterwäsche oder Bikinis dargestellt. Nach der ersten heftigen Kritik hat xAI die Technik dahingehend eingeschränkt, dass Bildgenerierung nur noch in direkten Chats oder gegen Bezahlung möglich war. Das wurde aber vielfach so interpretiert, dass die problematische Funktion einfach als Premiumangebot vermarktet wurde. Deshalb hat xAI vorige Woche noch einmal nachgelegt und zugesagt, diese Art der Bildgenerierung komplett zu stoppen.
(mho)
Künstliche Intelligenz
Saugroboter Lefant M3 für 274 € im Test: Die beste Wischleistung für wenig Geld
Der Lefant M3 hat alles, was ein guter Saugroboter benötigt: Lidar-Navigation, Absaug- und Waschstation und hohe Saugleistung – für 274 Euro!
Mit dem Saugroboter M3 zielt der hierzulande noch wenig bekannte Hersteller Lefant auf die Mittelklasse ab. Dank gesunkener Preise ist er aber inzwischen weitestgehend im Einsteigersegment angekommen. Er kombiniert Laser-Navigation mit drehenden und anhebbaren Wischmopps sowie einer Station, die Staub absaugt und Wischpads mit warmem Wasser reinigt.
Eine App gibt es natürlich auch – alles Dinge, die in höheren Preisbereichen vollkommen üblich sind, bei Saugrobotern unter 400 Euro aber kaum. So werden für den Lefant M3 gerade einmal 274 Euro fällig – da muss es doch einen Haken geben? Wir haben im Test nach einem ebensolchen gesucht.
Design und Verarbeitung
Der Roboter setzt auf den typisch runden Aufbau von Saugrobotern mit einem Lidar-Turm auf der Oberseite. Dadurch kommt er auf eine Bauhöhe von knapp 10 Zentimeter – Standard für dieses Design. Auffällig ist der große dunkle Visor unseres weißen Testgeräts, hinter dem sich zahlreiche Nahbereichssensoren befinden, die über 180 Grad „Sicht“ nach vorn abdecken.
Auf einen typischen mechanischen Bumper verzichtet der Hersteller beim M3 hingegen. Das Gehäuse besteht wie gewohnt aus Kunststoff. Die Materialanmutung ist funktional und nicht übermäßig hochwertig, aber ausreichend gefällig. Der bereits erwähnte Visor zieht allerdings Staub und Tierhaare elektrostatisch an, wodurch der Roboter schon nach der ersten Fahrt vergleichsweise abgekämpft aussieht. Ein einfacher Lappen behebt dieses Problem aber schnell.
Der Rest ist wie bei der Konkurrenz: Bürsten und Wischpads lassen sich zur einfachen Reinigung ohne Werkzeug entnehmen. Der Staubbehälter im Roboter fällt relativ groß aus, er fasst 0,8 Liter. Das ist ziemlich viel, schließlich wird der Behälter auf Wunsch nach jeder Fahrt automatisch abgesaugt. Zuständig dafür ist die Reinigungsstation. Sie arbeitet mit einem 3,2 Liter fassenden Staubbeutel, mit dem der Roboter mehrere Wochen autark reinigen kann.
Der ebenfalls in der Station enthaltene Frischwassertank misst 3,5 Liter, der Schmutzwassertank fällt nur geringfügig kleiner aus. Fährt der Roboter täglich, muss trotzdem alle paar Tage Wasser nachgefüllt und Schmutzwasser entsorgt werden. Nach jedem Wischdurchgang werden die Mopps gesäubert und anschließend aktiv getrocknet – wenn auch nur mit zimmerwarmer Luft.
Inbetriebnahme und App
Die Einrichtung läuft über WLAN und die Lefant-App. Für die Registrierung wird eine E-Mail-Adresse verlangt, danach folgt die Kopplung mit Heimnetz und Roboter. Das klappt im Test schnell und direkt und macht einen genauso guten Eindruck wie die ganze App an sich. Bei der ersten Reinigung erstellt der Roboter eine Karte, einen besonderen Kartierungsmodus gibt es nicht.
Tipp: Da eine komplette Reinigung je nach Wohnungsgröße oder Geschossfläche dauern kann, empfehlen wir, wenigstens das Wischen auszulassen. Dann entfällt immerhin das regelmäßige Zwischenreinigen der Wischmopps – das spart Zeit.
Das Mapping funktioniert zuverlässig. Räume werden gut erkannt und meist richtig getrennt, zur Not hilft ein manueller Eingriff. So lassen sich später Zimmer und Zonen wie bei der Konkurrenz gezielt reinigen – auch wenn sich dabei einer der insgesamt recht wenigen Übersetzungsfehler offenbart. Die App bietet zudem Zeitpläne, Zonenreinigung sowie Sperrzonen und es gibt mehrere einstellbare Leistungsstufen und eine automatische Saugkraftanhebung beim Befahren von Teppich.
Auch die Station lässt sich per App konfigurieren. Dort können Intervalle für die Staubabsaugung sowie die Dauer für die Mopptrocknung eingestellt werden. Sprachsteuerung über Amazon Alexa und Google Assistant sind möglich, Matter-Anbindung hingegen nicht. Übrigens: Auch wenn die App auf Deutsch ist, spricht der Roboter ausschließlich englisch.
Navigation und Hindernisvermeidung
Der Lefant M3 nutzt Laser-Navigation und dToF Laser Mapping (direct Time of Flight) zur Kartierung und Navigation. Das sorgt für präzise Navigation, Fahren gerader Bahnen, saubere Kantenführung und problemloses Wiederfinden der Station. Das alles läuft in der Praxis ähnlich gut wie bei deutlich teureren Modellen.
Der Roboter fährt zielsicher durch die Wohnung und findet sich auch nah an Hindernissen gut zurecht. Dabei ist er einen Tick vorsichtiger als Modelle mit Bumper, so fährt er etwa anfangs mit etwas Abstand zu einer Wand und nähert sich dann auf den typischen Saugroboter-Abstand. Damit bleibt auch ohne ausfahrbare Seitenbürste wenig Schmutz an Rändern zurück.
Auch das Umfahren größerer Hindernisse klappt gut. Grenzen gibt es – wie bei vielen Geräten – bei kleinen Objekten. Kabel, kleines (Katzen-)Spielzeug sowie dünne Tisch- und Stuhlbeine können Probleme bereiten, eine Objekterkennung per Kamera und KI gibt es nicht. Zur Not helfen Sperrzonen und No-Go-Bereiche, heikle Stellen dauerhaft auszuklammern.
Saugleistung und Wischfunktion
Die Saugleistung ist ein Pluspunkt des Lefant M3. Genannt werden zwar nur 12.000 Pascal, das ist im Vergleich zu aktuellen Spitzenmodellen nicht einmal die Hälfte. In Verbindung mit der gemischten Hauptbürste mit Borstenreihen und Gummilamellen nimmt der Roboter aber groben und feinen Schmutz auf Hartboden trotzdem zuverlässig auf.
Auch auf kurzflorigem Teppich ist die Leistung ordentlich, mit zunehmender Teppichtiefe hat der Lefant M3 aber im Vergleich zu teureren Modellen überproportional zu kämpfen. Positiv dabei: Sichtbare Haarverwicklungen in der Hauptbürste sind kaum zu verzeichnen, auch wenn das nicht komplett verhindert wird. Der Roboter erkennt Teppiche und kann die Saugkraft dort automatisch erhöhen. Das verbessert die Schmutzaufnahme. Außerdem hebt der M3 beim Befahren von Teppich die Wischmopps um 10 mm an, damit die Fasern möglichst trocken bleiben.
Beim Wischen schlägt sich der Lefant-Roboter für seine Preisklasse hervorragend, kommt aber trotzdem schneller an Grenzen als deutlich teurere High-End-Modelle. Frische Flecken und Alltagsschmutz werden meist beim ersten Durchlauf aufgenommen. Mit eingetrockneten Rückständen kommt der M3 hingegen nicht so gut klar. Das ist bauartbedingt: Der Anpressdruck der Mopps ist begrenzt und der Roboter verfügt zudem nicht über einen eigenen Wassertank.
Entsprechend kann er die Pads nicht gleichbleibend feucht halten, wodurch sie anfangs sehr nass, später hingegen zu trocken werden. Ersteres kann theoretisch auf empfindlichem Boden wie Parkett sogar problematisch sein.
Gut ist hingegen die Reinigung der Mopps in der Station. Sie wäscht die Wischpads mit rund 40 Grad warmem Wasser und trocknet sie anschließend aktiv. Hierfür kommt allerdings nur Luft auf Zimmertemperatur zum Einsatz. Zumindest auf der längsten Trocknungsstufe wurden im Test auch im Winter die Wischpads aber trocken. Das senkt das Risiko auftretender Gerüche und von Schimmelbildung.
Akku
Der Lefant M3 reinigt am Stück im Alltag – abhängig von Umgebung, Teppichanteil und weiteren Faktoren – bis zu 3 Stunden. Die Ladezeit liegt meist in einem ähnlichen Bereich, anschließend reinigt der Roboter bei Bedarf an der letzten Stelle weiter. Grundsätzlich ist der M3 damit auch für größere Wohnungen geeignet, im Test schaffte er etwa 120 m² brutto (also noch abzüglich Möbel etc.) am Stück.
Preis
Die UVP des Lefant M3 benennt der Hersteller für Deutschland mit stolzen 439 Euro. Spannender ist der Straßenpreis: Aktuell gibt es den Saugroboter laut Preisvergleich bei Joybuy bereits ab 274 Euro. Bei Amazon sind es dagegen derzeit 350 Euro (Stand der Preise: 21. Januar 2025).
Fazit
Der Lefant M3 bietet für seinen Straßenpreis sehr viel Funktionsumfang. Dazu gehören Laser-Navigation, ordentliche Saugleistung, drehende und anhebbare Wischmopps, warme Moppwäsche und aktive Mopptrocknung. Möglich macht letzteres die Absaug- und Reinigungsstation, die wie der Roboter selbst über eine umfangreiche App gesteuert werden darf. Diese Kombination macht den M3 derzeit zu einem echten Preis-Leistungs-Monster.
Natürlich ist nicht alles perfekt: Im Vergleich zu deutlich teureren Modellen ist die Wischleistung schlechter, es fehlt ein Wassertank im Roboter zur Steuerung des Feuchtigkeitsgrades der Mopps und die aktive Lufttrocknung wird nur per zimmerwarmer Luft realisiert. In seiner Preisklasse ist das trotzdem beispiellos, daher ist der Lefant-Roboter ein echter Schnapper.
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Cybersicherheit: EU-Kommission schraubt weiter an der NIS2-Richtlinie
Seit dem 6. Dezember 2025 sind die Vorgaben der NIS2-Richtlinie in deutsches Recht umgesetzt. Viele Unternehmen, die kritische Dienste erbringen oder entsprechende Tätigkeiten ausüben, müssen seither unternehmensweit Cybersicherheits-Risikomanagement etablieren – von Prozessen über Lieferketten bis hin zur Geschäftsleitung. Kaum ist die Umsetzung in Deutschland formal abgeschlossen, legt die EU-Kommission nach: Am gestrigen Dienstag stellte sie ein neues Cybersicherheitspaket vor – inklusive Vorschlägen zur Änderung der NIS2-Richtlinie. Einige der Änderungsvorschläge haben es in sich und dürften unmittelbare Auswirkungen auf Unternehmen haben.
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Bislang gilt: Reguliert wird vor allem, wer mindestens ein mittelständisches Unternehmen ist – je nach Sektor dann als „wichtige“ oder sogar als „wesentliche“ Einrichtung. Letztere Kategorie bringt intensivere Aufsicht und zusätzliche Nachweispflichten mit sich. Die Kommission will nun eine neue Zwischenkategorie schaffen: kleine Midcap-Unternehmen („small mid-caps“). Gemeint sind Unternehmen, die keine KMU mehr sind, aber unter 750 Beschäftigte haben und entweder höchstens 150 Mio. Euro Umsatz oder eine Bilanzsumme von höchstens 129 Mio. Euro.
Der praktische Effekt: Small Mid-Caps sollen grundsätzlich nicht mehr als wesentliche Einrichtungen gelten, nur weil sie Tätigkeiten aus Anhang I ausüben – sondern im Regelfall „nur“ als wichtige Einrichtungen. Das dürfte die Zahl der wesentlichen Einrichtungen spürbar reduzieren.
Stromerzeuger und Chemie
In den Erwägungsgründen räumt die Kommission ungewöhnlich offen ein, dass es bei der NIS2-Richtlinie erhebliche Rechtsunsicherheit gibt. Besonders umstritten ist beispielsweise die Reichweite bei Elektrizitätserzeugern – bis hin zur Frage, ob bereits kleine Photovoltaikanlagen die Betroffenheit auslösen können. Der Änderungsvorschlag zieht hier eine klare Schwelle: Erfasst werden sollen nur noch Elektrizitätserzeuger ab 1 MW.
Eher technisch, aber wichtig für die Abgrenzung: Im Bereich „Produktion, Herstellung und Handel mit chemischen Stoffen“ wird ein Verweisfehler korrigiert. Künftig sollen hier nur noch Hersteller und Händler erfasst sein, deren Produkte nach der REACH-Verordnung registrierungspflichtig sind.
Dual-Use-Infrastruktur neu erfasst
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Neu soll strategische Dual-Use-Infrastruktur erfasst werden. Das ist Infrastruktur mit doppeltem Verwendungszweck, also zivil und militärisch. Vorgesehen ist eine größenunabhängige Einbeziehung von Eigentümern, Betreibern und Verantwortlichen. Entscheidend ist jedoch: Die Mitgliedstaaten müssen erst festlegen, welche Infrastruktur überhaupt darunterfällt. Ohne eine nationale Festlegung entsteht selbst bei Umsetzung des EU-Vorschlags keine automatische Betroffenheit.
Die Kommission will außerdem die Einhaltung erleichtern: Künftig könnte Cybersicherheits-Compliance über europäische Zertifizierungen nachgewiesen werden. Mitgliedstaaten sollen wichtige und wesentliche Einrichtungen dazu verpflichten können. Außerdem adressiert die Kommission ein bekanntes Praxisproblem: Lieferanten und Dienstleister regulierter Unternehmen werden häufig mit Fragebögen und Informationsanforderungen überzogen. Geplant sind Leitlinien, um Doppelarbeit zu reduzieren.
Auffällig ist, was unverändert bleibt: Bei Managed (Security) Service Providern sowie Cloud-Computing- und Rechenzentrumsdiensten sieht die Kommission keine Anpassungen vor. Das spricht dafür, dass die Betroffenheit konzerninterner IT-Strukturen grundsätzlich gewollt ist.
Noch ist es nur ein Vorschlag
Aktuell liegt nur ein Vorschlag der EU-Kommission vor. An der Rechtslage hat sich unmittelbar nichts geändert – und selbst bei Inkrafttreten in der EU wäre für Unternehmen weiterhin entscheidend, was die nationalen Umsetzungsgesetze regeln. Solange nationale Regelungen nicht angepasst werden, greifen mögliche Erleichterungen nicht.
Gerade mit Blick auf die bereits zähe NIS2-Umsetzung in Deutschland ist offen, wie schnell die nationale Gesetzgebung in diesem Fall angepasst würde. Denkbar ist aber, dass einzelne Elemente – etwa die 1-MW-Schwelle – schon vorher bei der Auslegung bestehender Vorschriften (zum Beispiel § 28 Abs. 3 BSIG) mittelbar eine Rolle spielen könnten.
(axk)
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Android Auto 16.0: Neuer Mediaplayer, bekannte Bugs
Google hat damit begonnen, Android Auto auf Version 16.0.660224 zu hieven. Das Update bringt vor allem einen schon im Mai 2025 versprochenen überarbeiteten Mediaplayer. Einige bekannte Baustellen hat Google derweil noch nicht adressiert.
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Neuer Mediaplayer
Nachdem Google im November damit begonnen hatte, wie im Mai angekündigt, den Google Assistant durch Gemini zu ersetzen, zieht nun der Mediaplayer im neuen Design in Android Auto ein. Wie 9to5 Google schreibt, hat Google den neuen Look schon seit einiger Zeit vorbereitet und ihn zuerst Beta-Testern zur Verfügung gestellt.

Template von Google für den Mediaplayer in Android Auto 16.
(Bild: Google)
Das neue Design ordnet die Bedienoberfläche ein wenig um: So ist die Wiedergabe-/Pause-Taste nun in der unteren linken Ecke, daneben befinden sich die Titelsteuerung und weitere Funktionen. Das neue Layout soll unter anderem die Bedienung während der Fahrt verbessern.
Mit dem Update ziehen auch Änderungen in Apps wie Spotify und Pocket Casts ein. Spotify bekommt unter anderem neue Material-You-Design-Elemente und übernimmt entsprechend dem dynamischen App-Thema die jeweiligen Farben der aktuell laufenden Albencover.
Support für Video- und Browser-Apps
Google hatte im Zuge der Ankündigung auf der I/O auch Android-Auto-Support für Video- und Browser-Apps angekündigt. Damit soll es Nutzern möglich sein, über den Infotainment-Bildschirm des Fahrzeugs per Browser im Web zu surfen und Filme oder Serien zu schauen. Diese Apps werden gesetzlichen Sicherheitsvorkehrungen entsprechend nur unter bestimmten Bedingungen funktionieren.
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Dieses Versprechen hat der Konzern derweil noch nicht eingelöst. Damals hatte das Unternehmen jedoch keinen konkreten Zeitrahmen genannt, nur ein „kommt bald“. Immerhin: Die ebenso im Mai angekündigte Spotify-Jam-Funktion für Android Auto steht seit Juli 2025 zur Nutzung bereit. Mit der Funktion können Fahrer gemeinsam mit Mitfahrern die Musik-Playlist gestalten.
Bugs auf Googles Liste
Während neue Funktionen meist willkommen sind, verhält es sich genauso mit Bugfixes. Und hier scheint Google bei Android Auto noch allerhand zu tun zu haben. In Googles Supportforum weist die Liste der noch zu bearbeitenden Android-Auto-Fehler etwa Verbindungsprobleme mit den Smartphone-Modellen Pixel 10 und Galaxy S25 auf, ebenso sollen Sprachbefehle mit Googles neuester Smartphonegeneration nicht immer funktionieren.
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Zudem soll die Seitenleiste von TomTom bei der Verwendung von Android Auto nicht angezeigt werden. Außerdem könne es vorkommen, dass der Assistent mit der Fehlermeldung „Hoppla, etwas ist schiefgelaufen“ antwortet. Wann Google die Fehler behebt, ist unklar.
Das aktuelle Update auf Android 16.0 verteilt Google schrittweise. In der Regel dauert es eine Weile, bis es alle Nutzer erhalten. Auf einem Redaktionsgerät läuft etwa noch Android Auto-Version 15.9.655114.
(afl)
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