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Shotcut 26.2.26: Freier Video-Editor erhält Korrektur-Update

Beim freien Video-Editor Shotcut haben sich die Entwickler mit Version 26.2.26 der Behebung zahlreicher Fehler gewidmet und darüber hinaus kleinere Änderungen vorgenommen. Neue Funktionen bringt das Update somit nicht mit sich.
Bei Shotcut handelt es sich um einen freien und plattformunabhängigen Editor für die Bearbeitung von Audio- und Video-Material, die auch professionelle Ansprüchen genügen soll und der neben Webcam- und Audio-Capture auch die Wiedergabe von Netzwerk-Streams (HTTP, HLS, RTMP, RTSP, MMS, UDP) unterstützt. Die unter der GNU GPLv3 lizenzierte Anwendung steht für Windows, macOS und Linux zur Verfügung.
Augenmerk auf Fehlerbehebungen
Mit der neuen Iteration haben die Entwickler einen in Version 26.1 aufgetretenen Fehler korrigiert, bei dem das Hinzufügen langer Videos zur Zeitleiste, mit Qt 6.10.1 zu einem Absturz führen konnte. Eine weitere potenzielle Absturzursache im Video-Filter „RGB-Verschiebung“ wurde ebenfalls beseitigt. In Version 25.12 konnte es zudem zu einer falschen Dauer beim FLAC-Export kommen, gleichzeitig wurden die Scrub-Leisten im Player deaktiviert. Dieses Verhalten sollte nun nicht mehr auftreten. Unter macOS wurde darüber hinaus ein Fehler behoben, bei dem die Auswahl von „Exportieren > Codec > h264_videotool” die B-Frames nicht zuverlässig auf 0 gesetzt hat.
Im Schriftart-Dialogfeld für die Textfilter wurde hingegen die Unterstützung für die Optionen „Unterstreichen” und „Durchstreichen” hinzugefügt. Wird in der neuen Version nun die Alt-Taste gedrückt und dabei in der Timeline-Spur auf „Stummschalten“ oder „Ausblenden“ geklickt, werden nun alle anderen Spuren umgeschaltet. Das Gedrückthalten der Umschalttaste bei gleichzeitigem Drehen des Mausrads führt ab sofort zum Zoom des Players.
Zudem wurde die Leistung beim Rendern von Timeline- und Keyframe-Wellenformen verbessert. Die Funktion „Einstellungen > Player > Deinterlacer > Linear Blend“ wurde hingegen entfernt, da sie von den Entwicklern als veraltet eingestuft wird und auch in FFmpeg, das in vielen Bereichen die Grundlage für den Editor bildet, entfernt wurde.
Alle vorgenommenen Änderungen und Fehlerbehebungen sind den ausführlichen Release Notes zu entnehmen.
Ab sofort verfügbar
Shotcut 26.2.26 steht ab sofort auf der Projektseite auf GitHub zum Download bereit. Alternativ kann der Video-Editor weiterhin bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Downloads
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4,9 Sterne
Shotcut ist ein plattformunabhängiger Videoeditor mit flexibler Oberfläche und vielen unterstützten Formaten.
- Version 26.2.26 Deutsch
- Version 22.12.21 Deutsch
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So düster und brutal hast du Patrick Dempsey noch nie gesehen
Ein chirurgisch präziser Schnitt muss nicht immer Leben retten. Manchmal dient er dazu, Spuren zu verwischen oder alte Rechnungen zu begleichen. Während Ihr noch an glänzende Krankenhäuser denkt, öffnet sich im Verborgenen eine Akte, deren Inhalt Euer gesamtes Bild eines Superstars erschüttern wird.
An dieser Stelle solltet Ihr Euch von dem charmanten Lächeln verabschieden, das Ihr vielleicht noch aus OP-Sälen im Gedächtnis habt. Patrick Dempsey tauscht in der neuen Thriller-Serie „Memory of a Killer“ den Kittel gegen schallgedämpfte Hardware und ein gefährliches Doppelleben. Als Angelo agiert er in den Straßenschluchten von New York als einer der gefürchtetsten Auftragskiller der Branche. Sein privates Setup im beschaulichen Cooperstown dient dabei als perfekte Tarnung, wo er als unscheinbarer Familienvater und Verkäufer von Kopiergeräten unter dem Radar der Behörden bleibt. Doch ein massiver Systemfehler kündigt sich an, denn Angelo kämpft mit einer frühen Form von Alzheimer, die seine kognitive Leistung und damit sein gesamtes Überleben bedroht.
Wenn das biologische Backup versagt
Die Prämisse der Serie ist so packend wie beklemmend, da Ihr miterlebt, wie die wichtigste Ressource eines Profis langsam korrumpiert wird: seine Erinnerung. Angelo muss feststellen, dass Fragmente seiner Vergangenheit verloren gehen, während die Bedrohung in der Gegenwart skaliert. Nach dem mysteriösen Tod seiner Frau und einer gezielten Attacke auf seine schwangere Tochter gerät sein gesamtes System ins Wanken. Er sieht sich gezwungen, alte Verbrechen zu entwirren und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, bevor sein eigenes Gedächtnis den finalen Shutdown einleitet. Diese Jagd gegen die eigene Vergesslichkeit macht die Serie zu einem intensiven Erlebnis, das weit über herkömmliche Rachegeschichten hinausgeht.
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Für die deutsche Erstveröffentlichung müsst Ihr nicht einmal lange warten, denn RTL+ hat sich die Rechte gesichert und bringt den US-Hit in Rekordzeit zu uns. Ab dem 19. März 2026 könnt Ihr die erste Hälfte der Auftaktstaffel streamen. Die Serie basiert auf dem belgischen Original „Mörder ohne Erinnerung“, das bereits Vorlage für einen Spielfilm mit Liam Neeson war. Doch in der Serienadaption bekommt die Geschichte deutlich mehr Raum zum Atmen, was Euch eine tiefere Analyse der moralischen Grauzonen ermöglicht, in denen sich Angelo bewegt. Es ist ein Spiel mit schwindenden Fakten und wachsender Schuld, das Eure volle Aufmerksamkeit verlangen wird.
Ein erstklassiges Ensemble für düstere Stunden
Damit die visuelle Qualität und das Storytelling auf höchstem Niveau bleiben, haben die Macher ein Team zusammengestellt, das Euch bekannt vorkommen dürfte. Neben Patrick Dempsey glänzen weitere Schwergewichte wie Michael Imperioli aus „Die Sopranos“ und Gina Torres, die viele von Euch aus „9-1-1: Lone Star“ kennen werden. Hinter den Kulissen zieht Martin Campbell die Strippen, der bereits als Regisseur von „Casino Royale“ bewiesen hat, dass er das Handwerk der harten Action perfekt beherrscht. Als Mitproduzent sorgt er dafür, dass die Inszenierung der Thriller-Serie die nötige Wucht entfaltet, um Euch in den Sessel zu drücken.
Ihr solltet Euch auf eine Atmosphäre einstellen, die wenig Raum für Romantik lässt, dafür aber umso mehr für psychologische Tiefe und knallharte Konsequenzen. Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz für den Prime-Time-Abend ist damit klar definiert: Spannung statt Herzschmerz. Ob Angelo seine Familie retten kann, bevor seine Festplatte endgültig gelöscht wird, erfahrt Ihr schon bald im Stream. Markiert Euch den Termin im Kalender, damit Ihr diesen Neustart nicht vergesst, bevor es Euer eigenes Gedächtnis tut.
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Lenovo Legion Go Fold Concept: Gaming-Handheld mit Faltdisplay wandelt sich zum Laptop

Lenovo hat sich zum MWC 2026 überlegt, welchen Formfaktor und welches Einsatzgebiet Gaming-Handhelds zusätzlich zum etablierten Standard haben können. Entstanden ist dabei das Legion Go Fold Concept mit faltbarem OLED-Bildschirm. Dieser lässt sich vertikal, horizontal, geöffnet oder geschlossen und als Laptop-Bildschirm nutzen.
Das Konzept ist zur Mobilfunkmesse in Barcelona erst einmal genau das: ein Prototyp mit fragwürdiger Verarbeitungsqualität und ohne konkrete Pläne zur Umsetzung in der Serie. Dennoch zeigt Lenovo damit, was mit heutiger Technologie möglich wäre.
Standard-Handheld-Modus
Im unveränderten Ausgangszustand sieht das Legion Go Fold gar nicht mal so viel anders aus als ein regulärer Gaming-Handheld wie zum Beispiel das ebenfalls von Lenovo stammende Legion Go 2. Zwei Bedienelemente mit typischen Eingabegeräten wie Analogsticks, Triggern und Tasten fassen im Standard-Handheld-Modus ein 7,7 Zoll großes OLED-Display ein, das sich damit knapp oberhalb eines Steam Deck OLED bewegt, das auf 7,4 Zoll kommt.
Vertikaler Split-Screen-Modus
Dass der Bildschirm etwas Spezielles zu bieten hat, ist aber schon in diesem Modus anhand der Krümmung im oberen Bereich erkennbar. Der hintere Teil des Panels lässt sich nämlich nach oben klappen, um in den vertikalen Split-Screen-Modus zu wechseln, wie Lenovo ihn bezeichnet. Die Idee dahinter: Der Spieler kann auf der einen Hälfte des Display spielen und sich auf der anderen Hälfte andere Inhalte anzeigen lassen, wie zum Beispiel einen Stream oder Lösungswege für das Spiel.
Horizon-Vollbildmodus
Das Ganze funktioniert aber auch in der horizontalen Ausrichtung. Die seitlichen Gamepads lassen sich von der langen Seite des Bildschirms lösen und an der kurzen Seite einrasten, um daraufhin im „Horizon-Vollbildmodus“ einen 11,6 Zoll großen Bildschirm zum Spielen zu erhalten. Das POLED-Panel bietet 2.435 × 1.712 Pixel im 16:10-Format, eine Bildwiederholfrequenz von 165 Hz, deckt 100 Prozent von DCI-P3 ab und soll bis zu 500 nits hell werden. Touch wird von dem Bildschirm ebenfalls unterstützt.
Konzept mit Intel Lunar Lake
Die gesamte Hardware kommt ebenfalls in dem Bildschirm-Element unter, wie Gewicht, Anschlüsse und Luftauslässe verdeutlichen. Die Dimensionen betragen 282,5 × 189,1 × 8,5 mm, das Gewicht liegt bei 638 g für den Bildschirm samt Technik und weitere 230 g für die Controller. Unter der Haube kommt Intel Lunar Lake mit dem Core Ultra 7 258V, Intel Arc 140V und 32 GB LPDDR5X-8533 zum Einsatz. Das Konzept war zudem mit einer 1 TB großen PCIe-Gen4-SSD bestückt. Die Akkukapazität beträgt 48 Wh.
Verwendung als Display für ein Convertible
Auf die Controller lässt sich auch gänzlich verzichten, dann spricht Lenovo vom erweiterten Desktop-Modus. Mit entsprechendem Zubehör wie drahtloser Tastatur und Maus lässt sich das Legion Go Fold auch als Convertible mit Windows 11 nutzen. Abseits des Touchpads auf der Tastatur-Kickstand-Kombination kann der rechte Controller des Handhelds dann auch als Maus verwendet werden. Dabei ist dieser Controller auch mit einem kleinem Bildschirm ausgerüstet, der als Kombination aus Touchpad und kleinem Display zur Darstellung von Leistungsmetriken und anderen Einstellungen sowie anpassbarer Hotkeys dient.
ComputerBase hat Informationen zu diesem Artikel von Lenovo unter NDA im Rahmen einer Veranstaltung des Herstellers in Barcelona erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers oder eine Verpflichtung zur Berichterstattung bestand nicht. Die einzige Vorgabe aus dem NDA war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.
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Resident Evil Requiem unter Linux: Erfahrungen
So gut Resident Evil Requiem technisch unter Windows auch ist, technische Probleme begleiten das Windows-Spiel unter auf dem Linux-Desktop: Nur mit AMD Radeon und damit auch im Steam Deck läuft es rund, Nvidia und Intel schwächeln noch.
Auf dem Steam Deck gut spielbar
Die gute Nachricht zuerst: Resident Evil Requiem läuft auf dem Steam Deck – und das ganz ohne offizielle Steam-Deck-Kompatibilität.
In den ersten 60 bis 90 Minuten Spielzeit liegt die Framerate in der Regel über 45 FPS mit minimalen Einstellungen. Lediglich das Upscaling musste von Hand von FSR 1 auf FSR 3 geschaltet werden. Alles weitere hat der Titel korrekt der Leistung der Konsole entsprechend eingestellt.
Trotz der niedrigen Settings, der geringen Auflösung und des Upscalings sieht das Spiel auf dem keinen Display des Steam Deck sehr gut aus. Es spielt sich flüssig, nur ab und an spürt man einen kleinen Ruckler, der aber den Spielspaß nicht trübt. Was die Gründe für die fehlende Freigabe seitens Steam sind, erschließt sich an der Stelle nicht.
Große Probleme auf dem Linux-Desktop
Für den Ersteindruck von Resident Evil Requiem auf dem Linux-Desktop kommt ein CachyOS-System mit aktuellem Patch-Stand zum Einsatz. Angetrieben wird das System von einem Ryzen 7 7700X, 32 GB DDR5-6000 und aktuellen Grafikkarten aller drei großen Hersteller. Software-Basis bilden der Linux Kernel 6.19, Mesa 26.0.1 und Nvidia 590.48.01. Als Proton dient die angepasste CachyOS-Version.
AMD Radeon RX 9070
Grundsätzlich läuft Resident Evil Requiem gut mit der Radeon. Die Performance stimmt und ist nah dran an Windows. Doch ein wesentliches Feature fehlt: Raytracing. Das Spiel blendet die Option gar nicht erst im Menü ein. Dafür lässt sich FSR 4 problemlos erzwingen. Nötig bleibt dafür weiterhin ein angepasstes Proton.
Nvidia GeForce RTX 5070
Die GeForce-Karte bereitet unter Linux hingegen mehr Sorgen. Nicht nur, dass auch hier Raytracing nicht zur Verfügung steht; es gibt auch zahlreiche Bildfehler, welche ein Spielen unmöglich machen. Auch muss der Titel in puncto Performance deutlich Feder lassen im Vergleich zu Windows.
Intel Arc B580
Bei Intel hingegen sieht die Sache anders aus und dennoch schlechter. Zum einen steht Raytracing, wie auch auf den anderen Grafikkarten, nicht zur Verfügung. Im Gegensatz zu Nvidia läuft Resident Evil auf der Battlemage-Karte ohne Grafikfehler. Doch was das Ganze unspielbar macht, ist die Performance. Selbst mit minimalen Einstellungen und dem Einsatz von Upscaling kommt man kaum in den unteren zweistelligen FPS-Bereich.
Fazit
Resident Evil Requiem mag ein gutes Spiel sein, doch Linux-Spieler müssen sich noch gedulden – je nachdem auf welcher Plattform man unterwegs ist.
Das Steam Deck bietet aktuell wohl die beste Erfahrung um den Titel in Relation zu Hardware unter Linux zu spielen. Auch mit einer AMD-Grafikkarte kann man weitestgehend unbesorgt spielen – wenn man auf Raytracing verzichten kann. Für Nvidia- und Intel-Nutzer heißt es hingegen noch warten: Während Nvidia die Probleme wohl mit einem Treiberupdate wird lösen können, wird es vermutlich mit Intel Arc noch länger dauern.
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