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Warum Samsung bei Galaxy-Smartphones auf Magnete für Qi-Laden verzichtet


Im Gegensatz zu anderen großen Smartphone-Herstellern wie Apple oder Google verzichtet Samsung bislang auch bei neuen Handy-Generationen darauf, Magnete auf der Gehäuserückseite zu integrieren. Mit MagSafe beim iPhone und Pixelsnap beim Pixel 10 lassen sich kompatible Akkupacks oder anderes Zubehör fest mit den Smartphones verbinden und bequemer laden. Bei Samsung sucht man diese Funktion vergeblich, aber jetzt hat eine hochrangige Führungskraft des südkoreanischen Konzerns dies mit der Gerätedicke und weitverbreiteten Schutzhüllen begründet. Für zukünftige Galaxy-Smartphones schließt er Magnete aber nicht kategorisch aus.

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Schon vor der offiziellen Vorstellung von Samsungs Galaxy S26-Serie wurde bekannt, dass der Hersteller abermals auf Magnete für Qi-Laden verzichtet. Zwar unterstützt die neue Galaxy-Generation den Qi 2.2.1-Standard für schnelles kabelloses Laden. Das ist eine aktuellere Version als jene, die Google für die Pixel-10-Modelle verwendet (2.0.1). Allerdings verwenden Samsungs Modelle das „Base Power Profile“ (BPP) anstelle des „Magnetic Power Profile“ (MPP). Das bedeutet, dass die S26-Geräte keine eingebauten Magnete besitzen und damit wie die S25-Serie auf Hüllen mit integrierten Magneten angewiesen sind, um Zubehör wie Qi2-Ladegeräte, Powerbanks und Geldbörsen anzuheften.

Spekulationen, dass dem Konzern die Gerätedicke wichtiger als eine zuverlässige kabellose Ladeoption ist, hat Samsungs Won-Joon Choi gegenüber The Verge nun bestätigt. Der Leiter für Samsungs Forschung und Entwicklung bezeichnet die zusätzliche Dicke der Magnete als schlechten Kompromiss, denn man kauft sich ohnehin eine Schutzhülle. „Etwa 80 bis 90 Prozent der Menschen verwenden eine Hülle, und Hüllen mit Magneten sind heutzutage sehr beliebt“, sagte Choi. Unerwähnt bleibt dabei, dass auch Samsung zusätzlich Geld mit Schutzhüllen verdient, die die magnetische Arretierung von Zubehör ermöglichen.

Stattdessen erklärt Choi, dass Samsung die zusätzliche Höhe lieber nutzen würde, um entweder einen größeren Akku einzubauen oder das Telefon dünner zu machen. Allerdings hat der Konzern auch bei Galaxy S26, S26+ und S26 Ultra den Akku nicht angetastet. Dieser hat weiterhin eine Kapazität von bis zu 5000 mAh – wie schon seit dem Galaxy S20 Ultra. Das S26 Ultra ist also bereits das siebte Modell mit dem gleichen Akku.

Allerdings arbeitet Samsung weiterhin auch an möglichen Magneten auf der Gehäuserückseite der Galaxy-Smartphones. „Wir forschen noch intensiv, um sicherzustellen, dass wir keine Kompromisse bei der internen Funktionalität des Telefons eingehen müssen“, fügte Choi hinzu. „Sobald wir dies erreicht haben, werden wir es integrieren.“ Einen Zeitplan nannte er jedoch nicht. Deshalb sind Nutzer von Galaxy-Smartphones, die Accessoires magnetisch anheften wollen, bis auf Weiteres auf entsprechende Schutzhüllen angewiesen.

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(fds)



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Künstliche Intelligenz

EU-Vorschlag: Google soll Such- und Gemini-Daten rausrücken


Die EU-Kommission hat der Alphabet-Tochter Google mitgeteilt, wie das Suchmaschinenangebot besser den Vorgaben des Gesetzes über Digitale Märkte (DMA) entsprechen kann. Damit soll der US-Konzern dazu gebracht werden, Hindernisse für Wettbewerber auszuräumen. „Daten sind ein wichtiger Input für die Online-Suche und für das Entwickeln neuer Dienste, einschließlich KI“, sagt Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera.

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Welche Maßnahmen genau die Kommission nun vorschlägt, verriet die Aufsichtsbehörde der Öffentlichkeit bislang nicht. Nur so viel: Dritte sollen konkrete Daten zu herkömmlichen Suchen und KI-Suchen erhalten, der Umfang der mit anderen zu teilenden Suchdaten soll erweitert und auch die Häufigkeit und der Weg dafür sollen neu geregelt werden. Da Google diese Daten Dritten nicht kostenfrei zur Verfügung stellen muss, will die EU-Kommission jedoch Parameter festschreiben, wie dabei ein angemessener, aber nicht wettbewerbsbehindernder Preis gebildet werden kann.

Die konkreten Vorschläge will die EU-Kommission ab Freitag der interessierten Öffentlichkeit zur Diskussion bereitstellen. „Mit der öffentlichen Konsultation möchten wir vom Markt wissen, wie Google am effektivsten Suchdaten mit konkurrierenden Suchmaschinenanbietern teilen kann“, sagt die für den digitalen Binnenmarkt zuständige EU-Kommissionsvizepräsidentin Henna Virkkunen. Der heutige Schritt der Kommission war für April erwartet worden, nachdem die EU am 27. Januar ein entsprechendes Verfahren eingeleitet hatte. Binnen sechs Monaten sollen im Rahmen eines „Spezifizierungsverfahrens“ Lösungen gefunden werden, um mögliche Marktverzerrungen zeitnah anzugehen, statt Jahre vergehen zu lassen.

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Die Diskussion um ein möglicherweise unzulässig wettbewerbsbeschränkendes Verhalten des Anbieters ist dabei bereits seit mehreren Jahren in vollem Gange, seit dem Inkrafttreten des Digital Markets Act umso intensiver. Google hatte vor zwei Monaten bereits Änderungen in Aussicht gestellt.

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(afl)



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Amazon eröffnet Smart Warehouse in China


Die Zollschlupflöcher wurden zwar geschlossen, doch chinesische Onlineshopping-Anbieter wie Temu und Shein bleiben für den US-Riesen Amazon eine große Herausforderung. Statt auf zollfreien Direktversand an die Käufer zu setzen, halten die chinesischen Anbieter Waren nun in US-Lagern vor und liefern von dort aus. Zuvor hatte beispielsweise Temu Direktlieferungen aus China in die USA weitgehend eingestellt, um auf die geänderten Zollregeln zu reagieren. Amazon kontert jetzt mit einem „smarten Lagerhaus“ in China, das Herstellern einen leichteren und günstigeren Zugang zum US-Markt ermöglichen soll. Verschlankte Prozesse und andere Vorteile sollen Amazons Logistikplattform für chinesische Händler attraktiver machen als die chinesische Konkurrenz.

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Amazons Global Warehousing and Distribution (GWD) Centre wurde in Shenzhen errichtet und damit in direkter Nähe zu einer Vielzahl von Fabriken und E-Commerce-Händlern, die grenzüberschreitend verschicken. Das berichtet die South China Morning Post. Der US-Anbieter übernimmt die gesamte Lieferkette ab Fabrik bis zum US-Lager mit lokaler Lagerung, Zollabwicklung, grenzüberschreitendem Versand und Bestandstransfers. Bislang mussten Händler diese Schritte oft selbst koordinieren.

Durch die Bündelung des chinesischen Lagerhauses und seiner US-Lagerhäuser verspricht Amazon seinen Kunden bis zu 45 Prozent niedrigere Lagerkosten gegenüber rein US-seitiger Lagerhaltung. Größere Warenmengen können so zunächst in China verbleiben, bevor sie in die Lager in den USA überführt werden.

Amazon wirbt damit, dass Händler ihre Waren von Shenzhen aus mit bis zu sieben Tagen schnellerer Lieferzeit in die US-Fulfillment-Center nachliefern können – allerdings nur in Kombination mit Amazon Global Logistics (AGL). Händler können dabei zwischen KI-gesteuerter Automatisierung und manueller Kontrolle für den Warenfluss wählen. Das smarte Warenlager soll sich zudem durch Verknüpfung aller relevanten Systeme auszeichnen. Die Zolldokumentation werde automatisiert erstellt, sodass zeitraubende Fehler bei der Abwicklung vermieden werden können.

Vor einigen Monaten haben die USA die „De-minimis“-Ausnahmeregelung für Sendungen unter 800 US-Dollar abgeschafft, um die Zoll-Ausnahmeregelung für Billigimporte zu beenden, mit der Waren aus China zollfrei in die USA geschickt werden konnten. Auch in Europa wird über das Ende der Zollfreiheit für Kleinsendungen diskutiert, um faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen: Die EU führt ab Juli 2026 eine Gebühr von drei Euro auf Pakete aus Drittländern ein, deren Warenwert 150 Euro unterschreitet. Vorher konnten diese zollfrei eingeführt werden. Dennoch können chinesische E-Commerce-Plattformen wie Temu ihren Marktanteil im grenzüberschreitenden Handel immer noch ausweiten. 2025 steigerte Temu seinen Marktanteil laut einer Erhebung der International Post Corporation von weniger als 1 Prozent auf 24 Prozent und ist damit gleichauf mit Amazon.

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Amazon will seine neuen Aktivitäten laut Bericht erst in die Yangtze-River-Delta-Region in China ausweiten und habe als nächstes auch Europa und Japan im Visier.

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(mki)



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Bluesky: Soziales Netzwerk gestört, teils kein Zugriff möglich


Das soziale Netzwerk Bluesky hat seit dem Donnerstagmorgen mit einer Störung zu kämpfen. Zugriffe sind seit etwa 9 Uhr mitteleuropäischer Zeit nicht mehr möglich.

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Diagramm mit einer roten Linie, die einen Anstieg zeigt.

Diagramm mit einer roten Linie, die einen Anstieg zeigt.

Die Störungsmeldungen zum sozialen Netzwerks Bluesky stiegen am Donnerstagmorgen deutlich an.

(Bild: allestörungen.de)

Auf allestörungen.de finden sich seit etwa 9 Uhr des Donnerstagmorgens ansteigende Meldungen, der globale Downdetector zeigt zudem tausende Nutzer, die Probleme mit dem Dienst melden. Die Anzahl der Störungsmeldungen nimmt zum Meldungszeitpunkt jedoch ab. Das Aufrufen von Bluesky klappt derzeit nicht umgehend. Wenn die Seite aufgebaut wird, erfolgt das mit Verzögerungen und weitgehend etwa ohne eingebettete Bilder.

Unklar ist, ob Bluesky die zugrunde liegenden Probleme bereits identifiziert hat und wann sie final gelöst werden. Es lassen sich derzeit keine aktuellen Informationen zum Status finden. Das derzeitige Verhalten der Seite ähnelt dem eines Distributed-Denial-of-Service-Angriffs (DDoS) oder problematischen Load-Balancing-Verteilungen. Dafür gibt es jedoch keine Belege. Eine Anfrage von heise online hat Bluesky nicht umgehend beantwortet.

Das soziale Netzwerk Bluesky ist ein dezentrales Netz, das auf Initiative des ehemaligen Twitter-Gründers Jack Dorsey ins Leben gerufen wurde. Seit 2024 ist Bluesky offen zugänglich und hat seitdem 41 Millionen Konten. Die erstellten dem Transparenzbericht für 2025 zufolge rund 1,4 Milliarden Beiträge.

Bluesky ist für viele ehemalige Twitter-Nutzer eine alternative Heimstätte geworden. Nach der Übernahme des nun X genannten Netzes durch Elon Musk haben sich viele aufgrund der dort herrschenden rohen Sitten sowie aufgrund allgegenwärtigen Hasses und Hetze nach anderen sozialen Netzen umgesehen.

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(dmk)



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