Apps & Mobile Entwicklung
Shotgun King und Seriatim Reader
Welche Art von Apps haben Sie auf Ihrem Smartphone? Sind es eher Produktivitäts-Apps oder Spiele? Das spielt keine Rolle. Wir stellen Ihnen jede Woche zwei Apps vor, die Sie unbedingt auf Ihrem Smartphone haben sollten, und hier sind sie!
Man könnte meinen, dass so ziemlich jedes einzelne Spielgenre ausentwickelt wurde. Aber was, wenn man ihm einen neuen Dreh gibt? Beispielsweise Schach – davon hat es schon viele Varianten gegeben, aber Shotgun King geht einen ganz neuen Weg. Wer gerne liest, sollte sich den Seriatim Reader ansehen, der das Lesen auf dem Handy viel angenehmer macht.
Kommen wir gleich zu unseren Top-Tipps für diese Woche: ein herausragendes Spiel und ein unverzichtbares Produktivitäts-Tool. Beide sind für iOS und Android verfügbar, damit niemand etwas verpasst.
Shotgun King
Ich bin seit jeher überzeugt, dass die fesselndsten Spiele diejenigen sind, die ein jahrhundertealtes Konzept aufgreifen und es mit einer einzigen, absurden Neuerung komplett auf den Kopf stellen. Shotgun King: The Last Checkmate“ bietet genau das: taktischen Tiefgang gemischt mit einer gesunden Portion Ironie. Die Prämisse ist lächerlich, wie der Titel schon sagt. Ich habe meine gesamte Armee an einen anderen König verloren und habe nur meine treue Schrotflinte, um das Schachbrett zu überwinden – natürlich mit neuen Einsatzregeln.
Ich kann meinen König wie eine normale Schachfigur bewegen oder meine Waffe auf die weißen Figuren abfeuern, die auf mich zukommen. Das Geniale an diesem Spiel? Das Munitionsmanagement und die Nachlademechanik, bei der ich mehrere Schritte vorausdenken muss. Ich muss mich bei jedem Schuss bewegen, um nachzuladen oder auf die richtige Gelegenheit zu warten. Eine einzige Fehleinschätzung kann dazu führen, dass ich von einem Springer festgenagelt oder von einer Dame in die Enge getrieben werde. So fühlt sich jedes erfolgreiche Abräumen wie eine echte Leistung an
Mir gefällt das roguelike Fortschrittssystem, das man zwischen den Etagen antrifft. Nachdem ich ein Spielfeld gesäubert habe, erhalte ich eine Auswahl an Karten, die mir einen Vorteil verschaffen, aber auch dem Feind eine bedeutende Verbesserung bieten. Während ich vielleicht eine zusätzliche Schussweite oder ein größeres Magazin erhalte, könnte der weiße König zusätzliche Gesundheit oder die Fähigkeit, mehr Bauern zu spawnen bekommen. Man muss permanent abwägen.
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Alles in allem würde ich sagen, dass das Spiel eine lo-fi, pixelige Ästhetik hat, die mich an die klassische Ära der PC-Spiele erinnert. Auf hochauflösenden mobilen Bildschirmen sieht es knackig aus. Das Sounddesign war ebenso zufriedenstellend. Mit dem schweren „Knall“ der Schrotflinte, der einen viszeralen Kontrast zu den leisen, gleitenden Bewegungen der traditionellen Schachfiguren bildet. Am Anfang ist das Spiel etwas gewöhnungsbedürftig, aber der schiere Einfallsreichtum der Spielmechanik macht es schwer, es aus der Hand zu legen.
Seriatim Reader
Die Suche nach dem perfekten mobilen Leseerlebnis? Sie geht weiter. Ich habe noch nie gerne auf meinem Handy gelesen, aber es gibt wohl Momente, in denen es praktisch ist. Seriatim Reader ist beeindruckend und ermöglicht es mir, in einer ablenkungsfreien Umgebung zu lesen. Ich muss sagen, dass diese App wie ein ruhiger Zufluchtsort für das Lesen langer Texte ist. Sie befreit von allem Überflüssigen, so dass ich mich auf den Text konzentrieren konnte, während ich die wesentlichen Anpassungsfunktionen eines E-Readers nutzen konnte.
Ich finde es großartig, dass die App mit vielen Formaten kompatibel ist und einen ausgefeilten Ansatz für die Verwaltung von EPUB und PDF bietet. Die Navigation fühlt sich intuitiv und schnell an. Im Vergleich zu einigen der umfangreicheren, etablierteren Namen ist das eine willkommene Abwechslung. Besonders gut hat mir die detaillierte Kontrolle über Typografie und Layout gefallen. Zeilenabstände, Ränder und Schriftarten lassen sich mit ihr so einstellen, dass die Augen nicht überanstrengt werden.
Praktisch gesehen sind es die Synchronisierungsfunktionen, mit denen Seriatim Reader wirklich glänzt. Er bewältigt große Bibliotheken mit einer Leichtigkeit, die verhindert, dass sich die App träge anfühlt. Ob man nun ein Profi oder ein begeisterter Bibliophiler ist, dieses professionelle Tool fühlt sich erstklassig an, ohne die unnötige Bloatware, die normalerweise der Fluch dieser Kategorie ist.
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Letztendlich bin ich der Meinung, dass sich Seriatim Reader lohnt, weil es nicht versucht, ein soziales Netzwerk oder ein Schaufenster zu sein. Vielmehr handelt es sich um ein spezielles Tool zum Lesen. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich, die Leistung ist solide, und der Schwerpunkt liegt auf dem Text. Da ich meine Lesezeit schätze und auf meine Aufmerksamkeitsspanne achte, lohnt es sich, diese App auf jedem Smartphone auszuprobieren.
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Toshiba Canvio Flex: Externe HDD erhält in EMEA exklusiven Farbton

Als externe Datenträger leben 2,5″-Festplatten weiter. Toshibas Portable-HDD-Serie Canvio Flex gibt es nur in der EMEA-Region künftig auch in Metallic Blue. Analog zu den bisherigen Modellen in Silber stehen Speicherkapazitäten von 1 TB, 2 TB und 4 TB zur Auswahl.
Die Serie Toshiba Canvio Flex ist zwar schon seit über fünf Jahren am Markt, hat aber erst im Januar 2025 ein Design-Upgrade erfahren. Dem Gehäuse im „warmen Silberton“ folgt jetzt „Metallic Blue“, doch gibt es diese Farbe nicht weltweit, sondern ausschließlich in der Region EMEA – also in Europa, dem Nahen Osten und in Afrika.
„Mit der neuen metallblauen Variante bieten wir Interessenten mehr Farbauswahl – etwas, das sich gerade die jüngeren Zielgruppen wünschen“, erklärt Larry Martinez-Palomo, Vice President der Storage Products Division von Toshiba Electronics Europe.
Bis auf den Farbton ändert sich offenbar nichts. Somit gibt es laut dem bisherigen Datenblatt 1 TB und 2 TB in einem 109 × 78 × 14,3 mm großen Gehäuse bei Gewichten von 130 Gramm, respektive 155 Gramm. Das 4-TB-Modell mit noch mehr Scheiben bringt es auf 109 × 78 × 19,5 mm bei 212 Gramm. Die Datenübertragung erfolgt extern über USB mit 5 Gbit/s. Während Toshiba selbst keine Angaben zur Transferleistung macht, bescheinigen Tests der externen HDD in der Spitze (4 TB) rund 140 MB/s beim Lesen und 130 MB/s beim Schreiben.
Ab Werk ist das Laufwerk mit exFAT für eine breite Kompatibilität mit diversen Betriebssystemen formatiert. Die Stromversorgung erfolgt über den USB-Anschluss. Kabel für den Anschluss an USB-A oder USB-C gehören zum Lieferumfang.
Aktuell kostet die Canvio Flex (in Silber) rund 90 Euro (1 TB) bis 160 Euro (4 TB). Die neuen Modelle in Metallic Blue sollen im Laufe des zweiten Quartals 2026 den Handel erreichen.
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Trusted Access for Cyber: GPT 5.4 Cyber ist OpenAIs Reaktion auf Claude Mythos

OpenAI gerät weiter unter Zugzwang und hat nach Claude Mythos von Anthropic ebenfalls ein angepasstes KI-Modell für defensive Cyber-Sicherheit vorgestellt, womit zugleich das bereits länger bestehende „Trusted-Access-for-Cyber“-Programm (TAC) ausgebaut wird, das verifizierten Experten Zugriff auf neue Funktionen bietet.
Erweiterte Sicherheitsstrategie
Mit diesem Schritt will das Unternehmen seine Strategie erweitern, um der rasant voranschreitenden Entwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz zu begegnen. Da auch Angreifer zunehmend auf KI setzen, würden bisherige Methoden laut OpenAI nicht mehr ausreichen. Als ein Aspekt von zahlreichen folgenden wurde das bereits seit 2023 im Rahmen des Grant Program existierende TAC-Programm auf Tausende verifizierter einzelner Cyber-Sicherheitsfachkräfte sowie Hunderte Teams ausgeweitet, die für den Schutz kritischer Softwaresysteme verantwortlich sind. Das Vorhaben soll in den kommenden Jahren kontinuierlich ausgebaut werden, wofür OpenAI bereits leistungsfähigere Versionen seines Chatbots ChatGPT angekündigt hat.
Die Erweiterung des Sicherheitsprogramms geht mit dem Aspekt einher, dass Cyber-Risiken laut OpenAI aus einer Kombination von Modellfähigkeiten, Benutzeridentität, Absichtssignalen und Zugriffsebene resultieren und nicht allein vom verwendeten Modell abhängen. Mit ChatGPT 5.4 Cyber will das Unternehmen nun eine für solche Fragestellungen optimierte Version geschaffen haben. Diese wird als „cyber-permissive“ beschrieben, da sie die Ablehnungsschwellen für legitime Sicherheitsanwendungsfälle senkt und gleichzeitig bestehende Schutzmaßnahmen aufrechterhält.
Prävention statt aktive Abwehr
Das System soll dabei nicht bei der aktiven Abwehr von Cyber-Angriffen unterstützen, sondern bereits vorgelagert ansetzen. Es soll unter anderem Schwachstellen in Code-Basen sowie in komplexen Softwaresystemen identifizieren können; ebenso umfasst der Funktionsumfang die Analyse von Malware oder anderem schadhaften Code sowie das Reverse Engineering von Binärdateien. Diese Eigenschaften sollen es Sicherheitsexperten ermöglichen, Risiken in kompilierter Software effektiver erkennen und analysieren zu können. Flankierend wurde ein Förderprogramm für Cyber-Sicherheit im Umfang von 10 Millionen US-Dollar gestartet und mehr als 1.000 Open-Source-Projekte mit Codex for Open Source ausgestattet, das unter anderem kostenlose Sicherheitsscans bereitstellt.
Automatisierte Methoden statt spätere Audits
Eine automatisierte Erkennung von Schwachstellen soll unter anderem durch Codex Security erfolgen, das nach einer sechsmonatigen Beta-Phase nun öffentlich zugänglich ist. In einem begleitenden Blogbeitrag hebt OpenAI die Fortschritte des neuen Systems hervor und erklärt, dass Sicherheitsfachleute damit Schwachstellen in Software nicht nur automatisch erkennen, sondern auch beheben lassen können sollen. Kontinuierliche Modell-Upgrades sollen die Wirksamkeit künftig nicht nur sichern, sondern weiter steigern. Gleichzeitig betont das Unternehmen, dass die aktuellen Sicherheitsvorkehrungen für bestehende und kurzfristige Modelle als ausreichend gelten, zukünftige Systeme jedoch aufgrund steigender KI-Fähigkeiten stärkere Schutzmaßnahmen erfordern werden.
Mit dem System wird die Codebasis kontinuierlich auf Schwachstellen überprüft, sodass verbesserte KI-Modelle Sicherheitslücken identifizieren können, die frühere Versionen übersehen haben. In einem nächsten Schritt werden gefundene Probleme validiert, bevor Entwicklern Korrekturen vorgeschlagen oder diese eigenständig umgesetzt werden. In der kürzlich abgeschlossenen Testphase konnte das Tool bereits mehr als 3.000 kritische und schwerwiegende Schwachstellen sowie weitere mit geringerer Auswirkung in Open-Source-Projekten beheben. Ziel ist es, den Übergang von periodischen Audits oder nachgelagerten Korrekturen hin zu einer kontinuierlichen, KI-gestützten Überprüfung zu vollziehen.
Stark reglementierte Zugriffe
OpenAI hat das System nun zusätzlich um streng reglementierte Zugriffe erweitert, die den Zugang zu entsprechenden Funktionen kontrollieren. Dadurch soll ChatGPT 5.4 Cyber möglichst breit verfügbar sein, ohne Missbrauch zu begünstigen. Da das System laut OpenAI deutlich „freizügiger“ agiert, erhalten ausschließlich verifizierte Experten sowie zugelassene Unternehmenskunden einen gestaffelten Zugriff auf das TAC-Programm, der auf verschiedenen Authentifizierungsstufen basiert. Gleiches gilt für geprüfte Organisationen, Forscher und Sicherheitsanbieter. Die Vergabe der Zugriffsrechte erfolgt schrittweise, um eine sichere und kontrollierte Bereitstellung zu gewährleisten.
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Nvidia: Pragmata-Gaming-Bundle und PC-Empfehlungen für Pathtracing

Nvidia hat ein neues Gaming-Bundle angekündigt: Beim Kauf gewisser Grafikkarten der Blackwell-Generation gibt es das neue Actionspiel Pragmata kostenlos dazu. Pragmata ist der zweite Titel von Capcom innerhalb kurzer Zeit, den es als GeForce-Bundle gibt. Vor wenigen Wochen erst war Resident Evil Requiem (Test) die Beilage.
Ein Gaming-Bundle und Systemanforderungen für Pathtracing
Das Angebot gilt beim Kauf einer GeForce RTX 5090, GeForce RTX 5080, GeForce RTX 5070 Ti und GeForce RTX 5070. Die Einsteiger-Modelle GeForce RTX 5060 Ti, GeForce RTX 5060 und GeForce RTX 4040 bleiben entsprechend außen vor. Darüber hinaus nehmen auch die Laptop-GPU-Varianten der RTX 5090, RTX 5080, RTX 5070 Ti sowie RTX 5070 an der Aktion teil.
Das Gaming-Bundle für Pragmata gilt, wenn der Kauf zwischen dem 14. April und dem 12. Mai erfolgt. Zur Teilnahme an der Aktion ist es wichtig, dass die Grafikkarte bei ausgesuchten Händlern gekauft wird. Dazu gehören in Deutschland unter anderem Alternate*, CSL, Caseking*, Mifcom und Notebooksbilliger*. Genauere Details mit weiteren Händlern finden sich auf der Webseite von Nvidia.
Neben dem Bundle gibt Nvidia auch Hardware-Empfehlungen für Pragmata mit Pathtracing-Grafik an. Pathtracing hat sich in einem ersten Test als deutlicher Qualitätsgewinn in Pragmata gezeigt. Nicht nur gegenüber Rasterizer-Grafik bietet es große Vorteile, sondern auch gegenüber normalen Raytracing. Jedoch benötigt Pathtracing eine schnelle Grafikkarte. Offizielle Systemanforderungen für Pathtracing gibt es von Capcom jedoch nicht, was Nvidia nun ergänzt – auf AMD Radeon ist Pathtracing leider nicht lauffähig. ComputerBase plant in Kürze einen umfangreichen Benchmark-Test von Pragmata.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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