Connect with us

Online Marketing & SEO

Social-Media-Verbote gewinnen Fahrt: Auch Spanien möchte Zugriff unter 16 verbieten


Australien hat es vorgemacht und bereits 2024 ein konkretes Social-Media-Verbot für User unter 16 Jahren beschlossen. Inzwischen ist es in Kraft und sorgt dafür, dass die betroffenen jungen User Instagram, TikTok und Co. nicht ohne Weiteres nutzen können. Auch andere Ländern wie Italien, das Vereinigte Königreich, Griechenland, Dänemark und Frankreich diskutieren die Einführung ähnlicher Schutzmaßnahmen. Bis Sommer möchte zudem Österreich Kinder unter 14 Jahren Social Media verbieten. Jetzt legt Spanien nach. Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigte ein Verbot für unter 16-Järhige an. Das Gesetz soll als Entwurf schon kommende Woche vorliegen. Deutschland beschäftigt das Thema ebenfalls. Neue Vorstöße für ein Verbot gibt es bereits.


Scroll-Verbot für unter 16-Jährige?
Diese EU-Länder fordern jetzt strikte Grenzen für Social Media

Eine junge Frau mit Kopfhörern und Smartphone geht an einem U-Bahn-Plakat vorbei, auf dem in einfacher Schrift „Less social media.“ steht.
© Jon Tyson – Unsplash

Spanien schafft Fakten für Social-Media-Verbot junger User

Der Gesetzesentwurf zum neuen Social-Media-Verbot in Spanien, das genau wie Australien Menschen bis 15 Jahre betreffen würde, soll auch die Verantwortlichkeiten aufseiten der Tech-Konzerne regeln. Nach Informationen der Tagesschau sollen die Führungspersonen der sozialen Netzwerke für Hate Speech und illegale Inhalte verantwortlich gemacht werden, ebenso für manipulative Algorithmusanpassungen.

Spanien sieht den Schritt als Schutz der jungen Menschen vor dem „digitalen Wilden Westen“ an. Die Regierung beklagt die Verbreitung von Fake News und Hate Speech in den sozialen Medien, wie sie vor allem, aber nicht ausschließlich auf X des Öfteren zutage tritt. Wegen des Nacktbildskandals von Grok auf X hat beispielsweise die EU schon eine Untersuchung gegen X eingeleitet.

Die Plattformbetreiber:innen sollen im spanischen Raum künftig auch Alterskontrollsysteme einführen müssen, um zu gewährleisten, dass nur altersberechtigte User Zugriff auf ihre Dienste erhalten. Das geht mit einer technischen Herausforderung einher, obwohl Plattformen wie YouTube zuletzt vermehrt auf Verifikations-Tools gebaut haben. Problematisch kann dabei werden, dass sich User mit Dokumenten verifizieren müssten, was einen weiteren Risikofaktor für den Datenschutz im Digitalraum bedeuten kann.

Ob diese Vorgaben Kinder und Jugendliche tatsächlich von den Plattformen fernhalten können, ist fraglich. Allerdings werden sie ihnen den Zugang deutlich erschweren. Das soll zum Schutz geschehen. Denn soziale Medien strotzen nicht nur vor Fehlinformationen und Hassrede, sondern beeinträchtigen potentiell auch die Psyche negativ. Vor Jahren sorgt die Veröffentlichung der sogenannten Facebook Files dafür, dass die Debatte um toxische Muster auf Instagram und Co. entfacht wurde. Neue Schutzmechanismen der Plattformen folgten, doch die Grundproblematik bleibt bestehen und kann sich durch AI Slop und durch KI bedingte Probleme der Authentifizierung von Inhalten noch verschärfen.

Social-Media-Verbot für Jugendliche sorgt für Debatte in Deutschland

In Deutschland wird ein Social-Media-Verbot für junge Menschen nach australischem Vorbild ebenfalls diskutiert. In Deutschland zeigte eine repräsentative Umfrage von YouGov aus November 2024, dass 57 Prozent der Befragten in Deutschland ein Mindestalter von 16 Jahren für Soziale Medien befürworten. 16 Prozent sprachen sich sogar für ein Mindestalter von 18 Jahren aus. Ob gewalttätige Inhalte, unangemessene Ads, Hate Speech oder Falschaussagen, die Gefahren in den sozialen Medien sind mannigfaltig – nicht allein für Jugendliche und Kinder.

Die Diskussionen über ein Verbot sind vor allem auf politische Ebene immer wieder Thema. Jüngst äußerte sich Hessens Kultusminister Armin Schwarz von der CDU etwa derart, dass soziale Medien der „Psyche, dem Selbstwertgefühl und der Denkfähigkeit junger Menschen“ schaden könnten. Er sieht Gesprächsbedarf und denkt an eine Altersbegrenzung entsprechender Plattformen. Er fordert ein einheitliches Gesetz für ganz Deutschland.

Viele Kritiker:innen sehen zwar die verantwortlichen Plattformunternehmen in der Pflicht, um den Schutz junger User zu gewährleisten. Doch diese sind in erster Linie ihrer Umsatzentwicklung verpflichtet, was dem sozialen Faktor der Social Media nicht immer entgegenkommt. Zugleich sehen die einen ein Verbot kritisch, weil Plattformen wie Instagram, TikTok und Snapchat als Medien zum Austausch und zur Informationsvermittlung, zur Suche und zur Kreation genutzt werden – junge User auszusperren könne problematisch sein, wenn diese vom reichhaltigen Angebot abgeschnitten werden.

Die Diskussion kennt zahlreiche Argument für und wider; einige Staaten schaffen Tatsachen. Vielleicht wird ihr Vorbild auch bald in Deutschland zu konkreten politischen Schritten führen.


Mehrheit der Deutschen ist dafür:

Kommt jetzt das Social-Media-Verbot für Millionen Jugendliche in der EU?

Threads und X auf dem Smartphone
© Panos Sakalakis – Unsplash



Source link

Online Marketing & SEO

Sponsoren, Medien, Athleten, Fans: Wer alles bei den Olympischen Winterspielen gewinnen will


Die letzten Vorbereitungen laufen: Am Freitag, 6. Februar starten die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina

Die Olympischen Winterspiele stehen unmittelbar bevor und eröffnen erneut eine Bühne, die weit über den Sport hinausreicht. Während Athlet:innen um Medaillen kämpfen, rücken auch Medien, Marken und Plattformen in den Fokus. Olympia wird damit zu einem Ereignis, das unterschiedlichste Bereiche bewegt und prägt.

Mit den Spielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo beginnt eine Phase, in der sportliche Emotionen, mediale Reichweiten und wirtschaftliche Intere

Jetzt Angebot wählen und weiterlesen!

1 Monat

29 €

  • zum Testen
  • danach 36,50 € mtl.

12 Monate

329 €

  • anstatt 439 €
  • 110€ sparen

24 Monate

529 €

  • anstatt 878 €
  • 349 € sparen

HORIZONT Digital

  • Vollzugriff auf HORIZONT Online mit allen Artikeln
  • E-Paper der Zeitung und Magazine
  • Online-Printarchiv

HORIZONT Digital-Mehrplatzlizenz für Ihr Team



Source link

Weiterlesen

Online Marketing & SEO

Kultmodell in der sechsten Generation: Renault erzählt eine besondere Clio-Geschichte


Clio, die Muse der Geschichte und die Namensgeberin für ein Kultmodell

Kult heißt auf französisch Clio. Der Dauerläufer von Renault rollt in seiner sechsten Auflage in den Handel. Der Autobauer setzt gemeinsam mit Kreativpartner Publicis Conseil auf große Bilder.

Vielleicht erinnern die ersten Sekunden des Films hierzulande an frühere Rotkäppchen-Markenkampagnen oder an Werbung für Luxusprodukte und Parfüm. Junge Frau, rotes Kleid, Selbstbewusstsein, viel Dynamik. Auf dem Olymp ist einiges los. Es geht um Clio, die Muse der Geschichte und Hüterin der Erinnerung – und um den gleichnamigen Exportschlager von Renault. Der französische Autohersteller bewirbt den neuen Clio E-Tech Vollhybrid aufmerksamkeitsstark und extravagant. Der Film hat in seiner langen Version seine Fahrszenen, aber vor allem auch eine kunstvolle Erzählung von einer Göttin, die Inspiration sucht und den roten Cityflitzer neu erfindet. Der Clio, so die Botschaft, vereint Tradition und Innovation.
Der filmische Aufwand hat seine Gründe. Das Modell ist ein Bestseller. Seit dem Start im Jahr 1990 hat Renault den Clio in 120 Ländern 17 Millionen Mal verkauft. Die aktuelle Generation hat ein neues Design, ist etwas länger und bietet viele Assistenzsysteme wie den Ausstiegswarner für Mitfahrer. Preislich bleibt die günstigste Variante unter der 20.000-Euro-Grenze. Das soll Markenfans genauso ansprechen wie Menschen, die das Modell oder die Marke bisher gemieden haben. „Der Clio ist und bleibt für sämtliche Zielgruppen und Demografien ein spannendes Auto“, heißt es bei Renault.
Der Autohersteller setzt zum Marktstart auf Digital, TV Social Media und Radio. Hinzu kommt eine Händlerkampagne. Publicis Conseil hat die Werbung entwickelt und umgesetzt. Regisseur ist Rupert Sanders. Der 54-Jährige hat bereits für Nike und Adidas gearbeitet, sein erster Spielfilm war „Snow White and the Huntsman“. Der Song „Crystal“ der englischen New-Wave- und Post-Punk-Band New Order rahmt den Film ein.



Source link

Weiterlesen

Online Marketing & SEO

Kampagne zum Tag der Liebe: Rossmann setzt zum Valentinstag auf einen liebenswerten Tollpatsch


Zum Valentinstag erhoffen sich viele die große romantische Geste. Aber Rossmann zeigt in seiner neuen Kampagne zum Tag der Liebe, dass wahre Liebe nicht immer mit einer gelungenen dramatischen Inszenierung daherkommt. In einer Kampagne bis zum 15. Februar wirbt das Drogerieunternehmen für authentische Liebesbeweise mit kleinen Macken.

Es ist eine alte Erkenntnis: Egal wie groß die Gefühle für den geliebten Menschen sind, nicht allen Verliebten gelingt es, ihr Inneres

Jetzt Angebot wählen und weiterlesen!

1 Monat

29 €

  • zum Testen
  • danach 36,50 € mtl.

12 Monate

329 €

  • anstatt 439 €
  • 110€ sparen

24 Monate

529 €

  • anstatt 878 €
  • 349 € sparen

HORIZONT Digital

  • Vollzugriff auf HORIZONT Online mit allen Artikeln
  • E-Paper der Zeitung und Magazine
  • Online-Printarchiv

HORIZONT Digital-Mehrplatzlizenz für Ihr Team



Source link

Weiterlesen

Beliebt