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Songs raubkopiert und hochgeladen – nächste Klage gegen KI-Chatbot


Immer mehr KI-Anbieter müssen sich dem Vorwurf stellen, ihre Chatbots mit urheberrechtlich geschützten Medien trainiert zu haben. Nun folgt die nächste Klage. Diesmal geht es unter anderem um Songs von den Rolling Stones.

Im Kampf gegen künstliche Intelligenzen erheben immer mehr Unternehmen und auch Privatpersonen Anklage gegen OpenAI, Anthropic und Co. Von unerlaubten Nacktbildern bis hin zu Urheberrechtsverletzungen treiben die KI-Anbieter vermehrt Schindluder beim Training und Ausbau ihrer Chatbots. Claude zum Beispiel soll nun Musik der Rolling Stones und anderer Künstler missbräuchlich verwendet und gegen das Urheberrecht verstoßen haben. Der Kläger spricht von hunderten Verletzungen, pocht auf Unterlassung und Wiedergutmachung. Das könnte teuer werden für Anthropic – und weitere Player anstiften, rechtlich gegen die AI-Anbieter vorzugehen.

Klage gegen KI-Chatbot Claude

Der Musikrechteverwalter BMG Rights Management, zugehörig zum deutschen Bertelsmann-Konzern, hat am Dienstag (17. März) vor einem kalifornischen Bundesgericht Anklage gegen das KI-Unternehmen Anthropic erhoben. Der Vorwurf lautet: Anthropic soll seinen KI-Chatbot Claude mit urheberrechtlich geschützten Songtexten gefüttert haben, um diesen zu trainieren.

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In der Anklage ist von „umfassenden Urheberrechtsverletzungen an urheberrechtlich geschützten Musikkompositionen, die BMG gehören oder von BMG kontrolliert werden“ die Rede. Dazu zählen zum Beispiel Songs der weltberühmten Musiker Rolling Stones. Claude soll diese unerlaubt kopiert, reproduziert und teils abgeändert online hochgeladen und damit hunderte Urheberrechtsverletzungen begangen haben.

Das könnte teuer werden

„Um seine Claude-Modelle zu entwickeln oder zu ‚trainieren‘, kopierte Anthropic eine enorme Menge an Texten aus Internetquellen auf verschiedene Weise“, steht es in der Anklageschrift. Der Chatbot soll dafür automatische Scraping-Tools genutzt haben, um Dateien aus illegalen Online-Bibliotheken herunterzuladen. „Verschärfend kommt hinzu, dass Anthropic weitere Kopien dieser raubkopierten Werke über Torrent-Netzwerke ins Internet hochlud und öffentlich verbreitete.“

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Somit stellt BMG für sich klar: „Die massenhafte Vervielfältigung dieser Werke durch Anthropic – ohne Genehmigung und unabhängig von der Verwendung einzelner Werke als Input oder Output für Claude – stellt eine eigenständige Urheberrechtsverletzung dar.“ Zudem wirft BMG Anthropic „Beihilfe zur Urheberrechtsverletzung“ vor. Anthropic soll auch für die daraus resultierenden rechtsverletzenden Handlungen seiner Lizenznehmer und Nutzer haften.

BMGs Forderung lautet auf Unterlassung und Wiedergutmachung. Nach aktuellem US-Recht liegt der gesetzliche Schadensersatz bei bis zu 150.000 US-Dollar pro verletztem Werk, vorausgesetzt es handelt sich dabei um eine vorsätzliche Verletzung des Urheberrechts.

Zahlreiche Fälle von Urheberrechtsverletzungen durch KI

Dem aktuellen Fall gehen zahlreiche weitere Verfahren voraus. KI-Trainings mit urheberrechtlich geschützten Werken ohne Erlaubnis sind keine Einzelfälle. Erst im März verklagte die Online-Enzyklopädie Britannica ChatGPT-Entwickler Open AI. 2023 hatten mehrere US-Plattenlabels wie Universal gegen Anthropic geklagt und 2025 dann eine gerichtliche Einigung unterzeichnet. Infolge durften die KI-Modelle des Unternehmens keine urheberrechtlich geschützten Liedtexte mehr nutzen oder in abgeänderter Form reproduzieren. Zum KI-Training gab es damals allerdings keine Einigung.



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Bis zu 2.200 Euro teurer: LG G6, C6, W6 und B6(E) steigen noch vor dem Start im Preis


Bis zu 2.200 Euro teurer: LG G6, C6, W6 und B6(E) steigen noch vor dem Start im Preis

Bild: LG

LG hat die zur CES im Januar präsentierten Fernseher für das Jahr 2026 noch einmal im Preis angehoben. Die meisten LG OLED G6, C6 und B6(E) werden hierzulande noch einmal deutlich teurer, als der Hersteller noch Anfang des Monates verkündet hatte. Bis zu 2.200 Euro höher fallen die offiziellen UVP aus.

Preisanpassung ohne Begründung

Einen Grund nennt LG nicht. In der Pressemitteilung heißt es lediglich:

Im Nachgang zur LG Convention 2026 möchten wir Sie darüber informieren, dass sich bei einigen Modellen des LG OLED TV Line-ups 2026 gegenüber der ursprünglich kommunizierten Preise Anpassungen ergeben haben.

Nachfolgend finden sich die neuen und alten UVP der LG-OLED-Fernseher für das Jahr 2026 sowie die Preisdifferenz im tabellarischen Überblick. Mehr Informationen zu den neuen Generationen liefert der Beitrag OLED-Fernseher: LG lässt die großen C6 zum neuen G6 aufrücken.

LG OLED G6

LG G6
LG G6

LG OLED C6

LG C6
LG C6

LG OLED W6

LG W6
LG W6

LG OLED B6



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März-Update von Windows 11: Bug kann zu Login-Fehler bei Teams und OneDrive führen


März-Update von Windows 11: Bug kann zu Login-Fehler bei Teams und OneDrive führen

Bild: Microsoft

Ein Bug im März-Update von Windows 11 25H2 und 24H2 (KB5079473) kann zu Anmeldeproblemen bei Microsoft-Apps wie Teams (Free) und OneDrive führen. Beeinträchtigt sein können zudem Microsoft Edge, Excel, Word und Microsoft 365 Copilot.

In der Dokumentation für bekannte Fehler hat Microsoft den Bug bestätigt. Wenn betroffene Nutzer sich bei den Apps anmelden wollen, erhalten sie den Hinweis, dass keine Internetverbindung besteht: „You’ll need the Internet for this. It doesn’t look like you’re connected to the Internet.“ Das tritt auf, selbst wenn eine Internetverbindung vorhanden ist.

Laut Microsoft ist es ein bestimmter Netzwerk-Verbindungstatus, der den Fehler verursacht. Wie viele Geräte betroffen sind, teilt Microsoft nicht mit.

Bereits ein Neustart kann das Problem lösen

Möglich ist, dass sich das Problem in manchen Fällen von selbst löst. Betroffenen Nutzern wird empfohlen, dass Gerät neu zu starten, während die Internetverbindung bestehen bleibt. Dann sollte sich ein funktionaler Netzwerk-Verbindungsstatus wiederherstellen. Sollte der Neustart aber ohne aktive Internetverbindung erfolgen, kann der Fehler weiterbestehen.

Betroffen sind Anmeldungen mit regulären Microsoft-Konten. Bei Unternehmenskunden, die sich über Entra ID authentifizieren, taucht der Bug nicht auf. Einen Fix, der das Problem behebt, will Microsoft in den nächsten Tagen nachreichen.

Microsoft kämpft mit der Bug-Welle von Windows 11

Nachdem es im Februar ruhig war, ist es nun der zweite Bug in kurzer Zeit. Vor einer Woche bestätigte Microsoft, dass auf Samsung-Geräten der Zugriff auf Laufwerk C gesperrt sein kann, wenn Nutzer die Galaxy Connect App oder den Samsung Continuity Service installiert haben. Mittlerweile gibt es eine Lösung. Die Schuld sieht man in diesem Fall ohnehin bei Samsung, mit dem März-Update hatte dieser Bug nichts zu tun.

Windows 11 wird mit Blick auf Bugs dennoch derzeit besonders kritisch beobachtet. Anfang des Jahres musste Microsoft bereits zwei Notfall-Fixes verteilen, um etwa Stabilitätsprobleme bei Outlook zu beseitigen. Im letzten Jahr wurden zudem mehr als 20 gravierende Update-Probleme registriert. Es ist eine Entwicklung, die zum derzeit schlechten Ruf von Windows 11 beigetragen hat.



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Ecovacs bringt ersten Poolroboter auf den Markt


Im Bereich Saugroboter gilt Ecovacs bereits zu den besten Herstellern. Nun bringt Ecovacs die Learnings der vergangenen Jahre unter Wasser. Mit dem neuen ULTRAMARINE P1 kommen Poolbesitzer bereits für unter 550 Euro an einen Helfer, der die Reinigung des Pools übernimmt.

Ab sofort ist der neue Ecovacs ULTRAMARINE P1 in Deutschland erhältlich und startet mit einem Preis von 549 Euro (UVP). Dadurch zählt er im Marktvergleich eher zu den preiswerteren Modellen, was für eine renommierte Marke wie Ecovacs durchaus erstaunlich ist. Aber nicht nur der Preis ist gut, auch technisch überzeugt der Poolroboter. Was ihr alles über den Roboter-Poolboy wissen müsst, erfahrt ihr hier.

Ecovacs ULTRAMARINE P1: Leistung, Filter und Navigation des Poolroboters

Zunächst ist der Ecovacs ULTRAMARINE P1 mit 18 m³/h Leistung wirklich stark. Dadurch soll er zusammen mit dem zweistufigen Filtersystem sowohl grobe als auch feine Verschmutzungen effektiv aus dem Wasser entfernen können. Um auch Schmutz von Böden und Wänden zu lösen, verfügt der Roboter zudem über vier Bürstenrollen. Gut zu wissen: Der Poolroboter wurde so gebaut, dass er eine lange Zeit euer treuer Helfer sein kann. Ein 10-stufiges System schützt die Technik vor Wasser, Rost und sonstigem Verschleiß.

Darüber hinaus ist Ecovacs‘ erster Poolreinigungsroboter mit einem cleveren Navigationssystem ausgestattet. Position und Bewegung werden permanent bestimmt, damit der Roboter die effizienteste Route finden kann. Mit einer Aufladung kann er dabei bis zu drei Stunden am Stück arbeiten. Laut Ecovacs kann er somit Pools mit bis zu 180 Quadratmeter Grundfläche reinigen. Der ULTRAMARINE P1 kann somit nicht nur Standard-Privatpools saubermachen, sondern auch größere Schwimmbecken.

Steuerung, Reinigungsmodi und Preis

Die Steuerung geht denkbar einfach per App. Insgesamt könnt ihr hier zwischen je drei Reinigungsmodi und Leistungsstufen auswählen. Praktisch: Es lassen sich auch Zeitpläne einstellen mit Uhrzeiten, zu denen der Roboter von selbst auf Putzfahrt geht. Je nachdem, welcher Bereich am schmutzigsten ist, könnt ihr entweder nur den Boden oder die Wände samt Wasserlinie reinigen lassen. Oder den gesamten Pool in einem Rutsch. Der Androide benötigt kein Kabel und kann alle möglichen Oberflächen reinigen – von Fiberglas bis Stein. Außerdem kommt er mit sämtlichen Poolformen zurecht, ob oval, rechteckig oder ungleichmäßig geformt.

Ab sofort ist der Ecovacs ULTRAMARINE P1 im Handel erhältlich und kostet 549 Euro (UVP). Bei Amazon ist er aktuell vorrätig und in sechs bis sieben Tagen versandfertig. In einigen anderen Shops ist er bereits ausverkauft.





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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Ecovacs.
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