Connect with us

Künstliche Intelligenz

Start Skoda Enyaq RS Dauertest: Wie es ein E-SUV in den Fuhrpark geschafft hat


Eigentlich war das Rennen um die Nachfolge des Opel Corsa-e in meinem Fuhrpark praktisch schon entschieden, doch dem VW ID.3 kam der Testwagen Cupra Terramar in die Quere. In ihm entdeckte ich nicht etwa eine bis dato verborgene SUV-Leidenschaft. An einem späten Nachmittag fuhr ich in der Redaktion los, öffnete das Schiebedach und stellte an der ersten Ampel fest: Auf dieses Ausstattungsmerkmal möchte ich in meinem privaten Auto unter keinen Umständen mehr verzichten. Das kegelte nicht nur den ID.3 (Test) raus, sondern auch viele Konkurrenten. Warum es am Ende ausgerechnet ein Skoda Enyaq RS wurde, was die ersten paar Tausend Kilometer an Erkenntnis brachten und warum er intern „Erich“ heißt. Dabei hatte doch hier niemand die Absicht, ein SUV zu erwerben.


VW Golf Rad

VW Golf Rad

Wir wohnen derart auf dem Land, dass der ÖPNV nur gelegentlich den Ort streift. Ohne Auto geht hier praktisch nichts. Der vor vier Jahren angeschaffte Corsa-e verdrängte eine Mercedes C-Klasse und sollte so lange wie nur irgend möglich bei uns bleiben. Doch die Umstände haben sich verändert, statt „rund um den Kirchturm“ stehen nun öfter längere Strecken auf dem Plan. Dreimal waren wir mit dem Corsa zu viert im Sommerurlaub, doch eine Idealbesetzung ist er für die Langstrecke nun mal nicht. Das ist naheliegenderweise kein Vorwurf an ihn. Er ist nach heutigen Maßstäben ein Kleinwagen, und kein Familientransporter für weite Reisen.

So merkwürdig es bei einer vierköpfigen Familie klingen mag: Dramatisch mehr Platz stand nicht im Vordergrund. Meine Erfahrung besagt, dass letztlich nahezu jedes Auto für den Urlaub satt ausgefüllt wird, egal wie groß es ist. Gesetzt war der batterieelektrische Antrieb, für einen Verbrenner habe ich keine Verwendung mehr. Wichtig waren mir etwas mehr Reichweite als im Corsa-e und halbwegs zügiges Nachladen. Selbstverständlich war das Budget nicht unbegrenzt. Aus alter Verbundenheit zur Marke hätte ich einen BMW i4 großartig gefunden, aber sehr schnell war klar, dass er, mein finanzieller Rahmen und ich nicht zueinanderfinden würden. Der erstaunlich beliebte iX1 fiel raus, weil mir irgendwie nicht so recht einleuchtet, warum es ein BMW sein muss, wenn ich dann doch wieder nur einen primären Frontantrieb bekomme. Sie sehen schon: Es ist kompliziert.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Start Skoda Enyaq RS Dauertest: Wie es ein E-SUV in den Fuhrpark geschafft hat“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



Source link

Künstliche Intelligenz

Bombardier Global 8000: Schnellster ziviler Jet erhält europäische Zulassung


Der mit Mach 0,95 (etwa 1173 km/h) wohl derzeit schnellste zivile Business-Jet der Welt, die Bombardier Global 8000, ist nun auch von der European Union Aviation Safety Agency (EASA) zertifiziert worden. Das teilte das Luftfahrtunternehmen Bombardier am Freitag mit. Ende November 2025 war bereits die Musterzulassung von Transport Canada und im Dezember die Zulassung für die Luftfahrt durch die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) erteilt worden.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Bombardier Global 8000 soll schneller fliegen als der bisher schnellste Business-Jet Cessna Citation X+ mit Mach 0,935 sowie die Gulfstream G700, die sich im gleichen Geschwindigkeitsbereich wie die Cessna bewegt. Die Reisegeschwindigkeit liegt bei der Bombardier Global 8000 bei Mach 0,85, bei Interkontinentalflügen soll sie mit Mach 0,92 unterwegs sein können, schreibt Bombardier.

Das Flugzeug ist 33,8 m lang, die Spannweite beträgt 31,7 m, die Höhe 8,2 m. Angetrieben wird die Maschine von zwei Triebwerken des Typs General Electric Passport mit einem Schub von 84,16 kN. Der Jet ist damit in der Lage, auf vergleichsweise kurzen Start-/Landebahnen abzuheben und zu landen. Für den Take-off benötigt die Global 8000 rund 1756 m, für Landungen etwa 677 m.

Das Tragflächendesign, Smooth Flĕx Wing genannt, ist entsprechend auf niedrige und sehr hohe Geschwindigkeiten angepasst und bildet gewissermaßen zwei Flügel in einem ab: einmal für hohen Auftrieb bei niedrigen Geschwindigkeiten, was eine hohe Manövrierfähigkeit garantieren soll, sowie eine Konfiguration, die bei hohen Geschwindigkeiten ihre aerodynamischen Eigenschaften ausspielt und die Reichweite erhöht. Diese Tragflächen sollen zusätzlich Vibrationen minimieren und für ruhigere Flüge auch bei schlechten Wetterlagen sorgen.

Der Jet verfügt jedoch noch über einen weiteren Vorteil: Die Maschine hat eine theoretische Reichweite von 8000 Nautischen Meilen (etwa 14.816 km) – daher auch der Name Global 800. Mit der Maschine sollen sich die wichtigsten Business-Zentren-Paare der Welt jeweils im Nonstop-Flug erreichen lassen. Die Reisehöhe liegt bei rund 12.500 m.

Die bis zu 19 Passagiere sind recht luxuriös untergebracht. Mit an Bord sind großzügige, voll elektrisch verstellbare Liegesitze, Glastische, eine Dreier-Couch, ein Doppelbett, ein Küchenbereich, eine Toilette mit Duschmöglichkeit sowie ein Fernseher mit Entertainment-System. Die Ausstattung kann individuell konfiguriert werden. Ausstattungsspezifisch ist dann möglicherweise weniger Platz für die Passagiere vorgesehen, die Crew-Größe liegt bei vier Personen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Der Business-Jet wurde von Bombardier im Dezember 2025 in Dienst gestellt. Der Listenpreis liegt bei 78 Millionen US-Dollar. Je nach Ausstattung kann er jedoch auch höhere Preisregionen erreichen.


(olb)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Jugendschutz: Frankreich diskutiert Altersgrenze für soziale Netzwerke


Auch in Frankreich könnte es bald ein Verbot vieler sozialer Netzwerke für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren geben. Ein entsprechender Gesetzesvorschlag wird ab dem Nachmittag in der Nationalversammlung in Paris debattiert. Konkret soll es demnach eine Liste von Videoplattformen und sozialen Medien geben, auf die Jüngere nicht zugreifen können sollten. Andere Seiten sollen sie nur mit Erlaubnis der Eltern nutzen dürfen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Komplett tabu sollen Medien sein, die wegen der dort geteilten Inhalte oder dem System für vorgeschlagenen Content der physischen, mentalen oder moralischen Entfaltung von Kindern schaden könnten. Für die Angebote, die Kinder mit Erlaubnis der Eltern nutzen dürfen, soll genau festgelegt werden, welche Inhalte sie dort ansehen können und wie lange und wann am Tag sie sich auf der Plattform aufhalten dürfen.

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron will, dass die Regelung bereits zum nächsten Schuljahr greift. „Je mehr die Bildschirmzeit ansteigt, desto mehr fallen die Bildungsleistungen ab (…). Je mehr die Bildschirmzeit ansteigt, desto stärker nehmen Probleme bei der mentalen Gesundheit zu“, hatte Macron gesagt. Frankreich hatte bereits vor einigen Jahren versucht, ein Mindestalter von 15 Jahren dafür einzuführen, dass Jugendliche ohne Erlaubnis ihrer Eltern ein eigenes Konto auf sozialen Netzwerken anlegen können. Das Gesetz konnte wegen der europäischen Rechtslage aber nicht angewandt werden.

In Australien dürfen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren seit Kurzem keine eigenen Social-Media-Konten mehr auf vielen großen Plattformen haben. Nach Angaben der Regierung wurden seit Inkrafttreten des entsprechenden Gesetzes am 10. Dezember bereits mehr als 4,7 Millionen Accounts von Kindern und Jugendlichen deaktiviert, gelöscht oder eingeschränkt. In Großbritannien stimmte das Oberhaus in der vergangenen Woche ebenfalls für ein Social-Media-Verbot bis 16 Jahre. Die Entscheidung trifft aber letztlich das von der Regierungspartei Labour dominierte Unterhaus. Auch in Deutschland gibt es eine Debatte darüber, ob der Zugang zu sozialen Medien für Kinder eingeschränkt werden sollte.


(kbe)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Stört beim Sterngucken: Auch Amazons Leo-Konstellation zu hell für die Forschung


Amazons Internetsatelliten für die kürzlich in Leo umbenannte Konstellation sind am Nachthimmel zwar nicht so hell wie die hellsten Satelliten, stören aber unter Umständen das Sterngucken und fast ausnahmslos die Forschung. Das ist das Ergebnis einer jetzt vorgestellten Analyse, in der auch davor gewarnt wird, dass Amazons Satelliten künftig noch mehr Licht reflektieren könnten. Damit trägt die Megakonstellation zur Lichtverschmutzung aus der Erdumlaufbahn bei.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Messwerte entsprechen demnach dem, was anfangs bei Starlink-Satelliten gemessen wurde, deren Reflexionen konnten aber abgedimmt werden. Bei Amazon arbeitet man ebenfalls mit der Forschung zusammen, um die Auswirkungen zu minimieren.

Für die jetzt vorgelegte Arbeit hat eine Gruppe von Astronominnen und Astronomen die Helligkeit der Leo-Satelliten am Nachthimmel mit unterschiedlichen Techniken vermessen. Ermittelt hat die Gruppe um Anthony Mallama vom Zentrum für den Schutz des Nachthimmels der IAU, dass 92 Prozent der Satelliten während ihres Betriebs das Helligkeitslimit übertreffen, das die Internationale Astronomische Union für die Forschung festgelegt hat. Ein Viertel lenke von der „ästhetischen Bewunderung des Nachthimmels“ ab, wie sie es nennen. Zweiteres liegt bei einer scheinbaren Helligkeit von 6 mag, die ungefähr 4800 Sterne übertreffen. Das Forschungslimit liegt bei 7 bis 8 mag, je nach Entfernung der Satelliten.

In der noch nicht unabhängig überprüften Analyse weist die Forschungsgruppe darauf hin, dass Amazon an einer Abdunkelung der Satelliten arbeitet. Dazu könnte etwa die Unterseite eine Art Spiegel erhalten, der das Sonnenlicht ins All reflektiert. Die Forschungsergebnisse sind für sich genommen also kein Alarmzeichen, reihen sich aber ein in die länger werdende Liste von Warnungen vor den Auswirkungen der rasch anwachsenden Satellitenzahl für die Astronomie. Die Forschungsgruppe betreibt zudem eine eigene Internetseite, auf der die Messergebnisse für verschiedene Megakonstellationen einander gegenübergestellt werden.

Wenig überraschend sind die BlueBird-Riesensatelliten des US-Unternehmens AST SpaceMobile laut der Liste die mit Abstand hellsten am Nachthimmel. Im Schnitt sind die mit 3,44 mag so hell, dass sie nur von wenigen hundert Sternen überstrahlt werden. Die hellsten kommen aber auf eine scheinbare Helligkeit von etwa 2 mag, das entspricht der des Nordsterns. Für die Astronomie sind sie damit ein großes Problem – das gilt in geringerem Maß auch für Starlink-Satelliten und solche der beiden chinesischen Megakonstellationen Qianfan und Guowang. Lediglich OneWeb beeinträchtigt das Sterngucken nicht, die europäische Konstellation erreicht zudem genau das Helligkeitslimit für die Forschung.

Weiterlesen nach der Anzeige


(mho)



Source link

Weiterlesen

Beliebt