Apps & Mobile Entwicklung
Super High IOPS SSD: Kioxias schnelle HBM-Erweiterung startet Ende 2026

Mehr und mehr rückt bei KI-Systemen das Thema Speicher in den Vordergrund. Als Beitrag zu Nvidias Storage-Next Initiative entwickelt Kioxia eine „Super High IOPS SSD“, die mit besonderem Flash-Speicher (XL Flash) bestückt ist, der schnellere Transfers im direkten Austausch mit einer GPU ermöglicht und so HBM ergänzt.
KI wird datenintensiver und verlangt mehr Speicher
Die KI-Branche, allen voran Nvidia, ist auf der Suche nach schnellem und großem Speicher, um dem erwarteten Wandel von rechenintensiven zu datenintensiven Workloads zu begegnen. In puncto Schnelligkeit ist High Bandwidth Memory (HBM) weiter die erste Wahl, doch ist dessen Speicherkapazität begrenzt. Daher rief Nvidia mit der Initiative „Nvidia Storage-Next“ Speicherhersteller dazu auf, neue Lösungen zu schaffen, die den direkt von der GPU angesprochenen Speicher erweitert.
Kioxia bringt Super High IOPS SSD
Kioxia liefert mit der „Super High IOPS SSD“ eine Antwort in diese Richtung. Die SSD soll der GPU den direkten Zugriff auf „Hochgeschwindigkeits-Flash-Speicher“ ermöglichen und so den HBM in KI-Systemen erweitern.
Dabei kommt Kioxias sogenannter XL-Flash zum Einsatz. Dieser ist mit seinem 16-Plane-Design speziell auf hohe Geschwindigkeit und niedrige Latenzen getrimmt. Er bietet im Gegenzug zwar nicht so viel Speicherkapazität wie herkömmlicher NAND-Flash, aber allemal mehr als HBM.
Damit soll die Super High IOPS SSD, die als Kioxia GP Series vermarktet wird, „höhere IOPS, einen feiner abgestimmten Datenzugriff (512 Byte) und einen geringeren Stromverbrauch pro I/O im Vergleich zu herkömmlichen Kioxia-TLC-SSDs“ bieten.
Mit handfesten Spezifikationen wird in der Ankündigung aber gegeizt. Es liegt aber auf der Hand, dass es sich dabei um die im Vorfeld angekündigte „10-Mio-IOPS-SSD“ handelt. Ob die geplante Marke von 10 Millionen Input/Output Operations Per Second wirklich machbar ist, muss sich zeigen. Für 2027 hatte Kioxia bereits 100 Millionen IOPS in Aussicht gestellt, während Nvidia gar 200 Millionen IOPS gefordert hatte.
Zum Vergleich: Aktuell verfügbare PCIe-5.0-SSDs für Server erreichen mit herkömmlichem NAND-Flash etwas mehr als 3 Millionen IOPS. Allerdings kommt es bei der Nennung des Werts stets auf die vorliegenden Testbedingungen an. Wie auch bei den TFLOPs und TOPs lassen sich Angaben ohne weiteren Kontext nicht ohne weiteres direkt vergleichen.
Muster Ende 2026
Kioxia hatte die Super High IOPS SSD im Vorfeld für das 2. Halbjahr 2026 in Aussicht gestellt und will dies zumindest noch gerade so einhalten. Muster zur Evaluierung der SSDs sollen „gegen Ende 2026“ bereitstehen, heißt es nun.
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Paket-Manager für Windows, macOS & Linux: Devolutions verbessert mit UniGetUI 2026.2.1 den Datenschutz

UniGetUI 2026.2.1 bringt neben zahlreichen Fehlerkorrekturen und Stabilitätsverbesserungen auch neue Funktionen sowie Anpassungen beim Datenschutz mit sich. Zu den Neuerungen zählen unter anderem eine erweiterte Exportfunktion für Logdateien und ein neuer Operationszähler zur besseren Übersicht laufender Paketvorgänge.
Fehlerprotokolle lassen sich leicht anonymisieren
In der neuen Version kann UniGetUI nun Benutzernamen automatisch aus exportierten Logdateien entfernen. Dadurch lassen sich Fehlerprotokolle einfacher mit Entwicklern oder dem Support-Team teilen, ohne persönliche Informationen offenzulegen. Gleichzeitig soll diese Funktion den Datenschutz innerhalb der Anwendung verbessern.
Darüber hinaus haben die Entwickler einen neuen Operationszähler integriert. Dieser soll Anwendern einen besseren Überblick über laufende Paketoperationen verschaffen und auf einen Blick zeigen, welche Installations-, Aktualisierungs- oder Deinstallationsvorgänge derzeit noch aktiv sind. Nach erfolgreichen Updates öffnet UniGetUI zudem künftig standardmäßig die Release Notes, sodass Nutzer schneller über neue Funktionen, Verbesserungen und Fehlerbehebungen informiert werden. Zusätzlich wurden die Diagnosewerkzeuge erweitert, was die Fehlersuche vereinfachen und aussagekräftigere Informationen für Support-Anfragen liefern soll.
Auch Zuverlässigkeit verbessert
Bei den Verbesserungen lag der Schwerpunkt dieses Mal vor allem auf der Stabilität. Besonderes Augenmerk galt dem Update-Prozess. So wurden unter anderem Probleme bei der Paketsuche, der Aktualisierung von Paketen sowie beim Abruf von Metadaten behoben. Auch an der Benutzeroberfläche wurden verschiedene Fehler korrigiert.
Eine genaue Auflistung aller Änderungen und Verbesserungen bieten die Release Notes.
Ab sofort verfügbar
Das Update auf UniGetUI 2026.2.1 kann wahlweise über die integrierte Aktualisierungsfunktion des Paketmanagers angestoßen oder als vollständige Datei auf der Projektseite bei GitHub heruntergeladen werden. Alternativ lässt sich die neue Version auch wie gewohnt bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase beziehen.
Downloads
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4,7 Sterne
UniGetUI ist eine grafische Oberfläche für die Windows-Paketmanager Winget, Chocolatey und Scoop.
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Mehr Personalisierung: Gemini soll Abos aus Apps von Drittanbietern unterstützen

Google will Gemini offenbar stärker mit externen Diensten verknüpfen. Hinweise aus einer Vorabversion deuten auf neue Optionen der Personalisierung hin, über die der KI-Assistent künftig kontextbezogene persönliche Daten aus verschiedenen Quellen und Drittanbieter-Apps in die Antworten einbeziehen können soll.
Gemini soll auch externe Dienste für Antworten nutzen können
Die Hinweise darauf stammen laut TestingCatalog aus einer noch nicht öffentlich freigeschalteten Gemini-Version. Zu den entdeckten Neuerungen zählt demnach die Einbindung kostenpflichtiger Abonnements und der damit verbundenen Dienste in die Antwortgenerierung des KI-Modells von Google. Künftig könnte Gemini bevorzugt Informationen aus anderen bezahlten Angeboten heranziehen, um Antworten zu erstellen.
Ein neuer Hinweistext soll Nutzer darüber informieren, dass Gemini kostenpflichtige Abonnements priorisieren kann, um bessere Ergebnisse zu liefern. Ähnliche Formulierungen finden sich bereits in den Einstellungen von Gemini, bislang allerdings ausschließlich für Googles eigene Dienste. Die Platzierung innerhalb des betreffenden App-Bereichs könnte laut dem Bericht als Hinweis darauf gewertet werden, dass Google die Funktion künftig auch für Anwendungen von Drittanbietern öffnen könnte.
Überraschend wäre ein solcher Schritt nicht. Erst vor wenigen Tagen hatte Google nach der Einführung der sogenannten Konnektoren die Integration des Design-Dienstes Canva breiter verfügbar gemacht. Solche Schnittstellen ermöglichen Gemini den direkten Zugriff auf Inhalte und Daten aus externen Anwendungen und erweitern die Einsatzmöglichkeiten des KI-Modells deutlich.
Mehr Kontrolle über Nutzung externer Apps
Eine weitere entdeckte Funktion könnte noch einen Schritt weiter gehen. Nutzer könnten künftig nachvollziehen und verwalten, welche kontextbezogenen Informationen Gemini aus verbundenen Anwendungen verwenden darf. Darauf deutet eine bereits vorhandene, derzeit jedoch noch funktionslose Schaltfläche hin, die offenbar auf eine künftige Verwaltungsoberfläche verweist.
TestingCatalog vermutet dahinter eine App-spezifische Steuerung, über die sich für jede Anwendung einzeln festlegen lässt, welche Informationen Gemini für die Antworten berücksichtigen darf. Damit würde Google zugleich einen vergleichsweise transparenten Ansatz verfolgen, auch mit Blick auf den Datenschutz. Nutzer könnten einzelne Anwendungen dann auch gezielt von der Datennutzung ausschließen.
Das Große wird erkennbar
Die Entdeckungen fügen sich in eine größere Strategie ein, die sich bereits an anderer Stelle abzeichnet. So soll Google auch für NotebookLM zusätzliche persönliche Kontexte und Erinnerungsfunktionen planen. Der nun sichtbar werdende personalisierte Ansatz würde damit nicht allein den Gemini-Chatbot betreffen, sondern auch weitere KI-Produkte von Google.
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Jonsbo D33: Micro-ATX-Gehäuse bekommt „eSport-Tech-Vibe“

Eigentlich ist das Jonsbo D33 ein edel anmutendes Micro-ATX-Gehäuse. Das Marketing müht sich allerdings, daraus viel mehr zu machen Es überschlägt sich fast dabei, dem Frontgutter, wahlweise in Alu-Optik oder aus Holz, eine größere Bedeutung zuzumessen.
Das D33 wird in Weiß und Schwarz jeweils mit Aluoptik- oder Holzgitter an der Front produziert. Soweit, so normal für ein Gehäuse des 2026er-Jahrgangs, wo diese Optik, vielleicht abgesehen vom eingefassten I/O-Panel, regelmäßig auftaucht. Lange Linien entlang der Front bieten sich schließlich an.
Bei Jonsbo muss daraus mehr werden. Ein „von Technologie inspiriertes Gitter-Frontpanel“ besitze das Modell, verrät die Produktseite, dessen „gestaffelte Linie und Facettendesign einen e-Sport-Tech-Vibe“ hervorrufen sollen. Mehr noch: „Eleganz und Leidenschaft“ sollen darin aufeinanderprallen. Wohlgemerkt: In einem Gehäuse mit relativ funktionaler, modellabhängig optisch veredelten Gitterfront. Vollendet wird die Beschreibung durch den 2026 obligatorischen Hinweis auf „KI-Produktivität“ und „hochbelastendes 3A-Gaming“, für die das Gehäuse genug Kühlung liefern soll.
Layout und Aufbau
Lüfter liefert Jonsbo nicht mit. Montiert werden können sie im Format 120 Millimeter an der Oberseite in einer Halterung, die auch einen 360-mm-Radiator aufnimmt, im Heck, am Boden sowie hinter der Front. Eine Besonderheit der Halterung ist, dass sie zwischen Lüfter und Wärmetauscher montiert werden muss. An der Vorderseite können auch 140-mm-Lüfter eingesetzt werden, was jedoch die Nutzung eines SFX-Netzteils voraussetzt. Mit ATX-Stromspender schrumpft die Lüfterbreite auf 120 Millimeter – denn das Netzteil befindet sich hinter der Front.
Das D33 bringt auf gut 40 Liter Volumen auch besonders hohe Kühler und lange Grafikkarten unter, Größenbeschränkungen gibt es nur in der Theorie. Festplatten werden in einer Halterung hinter das Mainboard gesetzt, die zwei Laufwerke aufnimmt. Im Innenraum kann außerdem das DS916 Secondary Screen Display montiert werden, das die Anzeige von Systemdaten, Bildern und Co erlaubt.
Preis und Verfügbarkeit
Im Handel sind bereits drei Varianten des D33 gelistet. In Schwarz und Weiß kostet der Tower in der Basisvariante rund 85 Euro, in Weiß mit Holz sind es knapp 100 Euro.
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